Der Wald ist wie das Vergessen – dystopischer Roman

Der Wald ist wie das Vergessen – dystopischer Roman

Softcover
4.111

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
352
Price
16.00 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
34%
N/A
N/A
N/A
100%
N/A
100%
81%
N/A
100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
85%
90%
77%
100%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Außergewöhnlich (100%)

Posts

8
All
4

"Vielleicht wollte ich Abschied nehmen, wo es keinen Abschied gibt."

Der dystopische Roman "Der Wald ist wie das Vergessen" von Eva Maria Šmon beschreibt eine Welt ohne Vergangenheit, in der Schrift verboten ist. Was ist Erinnerung, was Traum, was Erzählung oder was Wirklichkeit, wenn uns keine Möglichkeiten der Selbstvergewisserung bleiben? Diese Frage wird für die Protagonistin Blume immer zentraler. Wir erleben die Story aus ihrer Ich-Perspektive in verschiedenen Zeitabschnitten. Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile, zwischen denen Zeitsprünge stattfinden. Die Atmosphäre wirkt trostlos und beklemmend, mehr als einmal erzeugte sie in mir das Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und lässt einen tief in die Story eintauchen. Es ließt sich fast wie ein innerer Monolog der Protagonistin, es gibt nur wenige und wenn dann nur sehr kurze Dialoge. Manchmal wirkt das Geschehen schwer greifbar, aber dadurch nicht weniger intensiv. "Der Wald ist wie das Vergessen" ist kein einfaches Buch für Zwischendurch. Es fordert einen als Leser, verlangt Geduld und Offenheit und liefert ein intensives Leseerlebnis, das zum Nachdenken anregt. Auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten hatte und sich die Handlung für mich zwischendurch etwas zog, habe ich nicht bereut, das Buch gelesen zu haben.

"Vielleicht wollte ich Abschied nehmen, wo es keinen Abschied gibt."
4

Ein sehr Tiefgründer Roman!

4

Dystopie mit einem außergewöhnlichen Schreibstil ✨

🌲 Der Wald ist das Vergessen 🌲 von Eva Maria Šmon Stell dir eine Welt vor, in der Schrift verboten ist. In der niemand lesen kann. In der die Vergangenheit einfach ausgelöscht wurde. Blume lebt genau dort. Und sie will Antworten. Antworten, die keiner geben darf und die vielleicht nur in der Zone zu finden sind. Der Schreibstil? Ungewöhnlich, fast wie ein innerer Monolog – wirr und gleichzeitig lyrisch. Manchmal schwer greifbar, aber gerade dadurch unglaublich intensiv. Die Stimmung? Bedrückend, beklemmend, erinnert an totalitäre Systeme der Vergangenheit. Der Wald ist das Vergessen ist kein einfaches Buch, sondern ein intensives Leseerlebnis. Es fordert Geduld, Offenheit und die Bereitschaft, sich in eine Gedankenwelt zu begeben, welche einen raus aus seiner Comfort Zone zieht. Und unweigerlich zum Nachdenken anregt. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer düsteren, poetischen Dystopie belohnt, die weit über Genregrenzen hinausweist und noch lange nachhallt. Für mich hat es sich gelohnt, mich auf diese Reise zu begeben, auch wenn ich etwas Zeit gebraucht habe in das Buch reinzufinden.

4

Bei "Der Wald ist wie das Vergessen" handelt es sich um einen dystopischen Roman. Die Geschichte ist in drei Hauptteile gegliedert mit etwas längeren Kapiteln und in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Blume verfasst. Zwischen den Hauptteilen finden Zeitsprünge in der Handlung statt. Ich muss gestehen, ich habe ein wenig gebraucht, um mich an den doch eher ungewöhnlichen Schreibstil zu gewöhnen mit teils langen, verschachtelten Sätzen, aber auch fast schon manchmal wirren Gedankengängen. Zumindest habe ich bislang kein vergleichbares Werk in diesem Stil gelesen. Die Story liest sich wie ein langer, innerer Monolog einer Figur ohne große Konversationen. Doch genau eben jener Schreibstil macht das Buch gerade erst so besonders, denn das Buch lebt davon. Es sind die Gedanken und Erfahrungen eines Mädchens, dass in einer Welt leben muss, wie wir sie niemals kennen werden. In der sich niemand erinnern darf, das Vergessen lebenswichtig ist, keiner seine Herkunft kennt, ebenso wenig wie das große "Warum". Eine Welt, in der alles irgendwie fast schon trostlos wirkt, unter Kontrolle und Ordnung steht und gleichzeitig unordentlich ist und ein Sinn fehlt. Die Geschichte lebt von ihren Worten. Auch wenn ich vielleicht anfänglich Schwierigkeiten hatte, bin ich doch froh, dass ich das Buch komplett gelesen habe, denn das war es wert. Es war mal etwas anderes, fast schon für mich und meine üblichen Lesegewohnheiten "experimentell".

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2

Also ich bin ehrlich, mir war das einfach zu hoch….

Worum gehts?: Fast überall Wald. Wo kein Wald ist, ist Niemandsland, dahinter die Zone. Eine Organisation, die sich S-Org nennt, beherrscht das Land. Schrift ist verboten, niemand kann lesen. Niemand weiß, was auf den Flugblättern steht, die über dem Dorf abgeworfen werden: Gegenwart, von der keiner weiß, woher sie kommt, weil keiner die Vergangenheit kennt. Blume, ist eine junge Frau, beginnt Fragen zu stellen. Sie erhält nirgends Antwort. Sie beschließt, in die Zone zu gehen, in der Hoffnung, dort Antworten zu finden. Doch die Zone ist gefährlich… Der Wald ist wie das vergessen ist ein Roman über erinnern und vergessen in einer zerschossenen Welt. „wenn es nichts und niemanden gibt, der dir das Vorhandensein, deiner Erinnerung bestätigt, woher kannst du dann wissen, dass es überhaupt eine Erinnerung ist? Ob das, wovon du meinst, dich zu erinnern, überhaupt jeder gewesen ist?“ Für Leser, die die poetische Sprache und die komplexe Art mögen, kommt hier auf seine Kosten. Es ist auch kein flüssiger Schreibstil. Daher, finde ich, ist das ist kein Buch für zwischendurch. Mir wurde gesagt, dass die Autorin in Richtung Indie geht. Sowas hatte ich noch nie, und sowas muss man mögen. Es war düster, kaum und wenn, kurze Dialoge. Oft hat es sich gelesen, als wäre es ein innerer Monolog. Es ist in der ich-Form geschrieben und in verschiedenen Zeitabschnitten. Für mich war es einmalig, da ich sowas in der Art noch nie gelesen habe und es ist definitiv nicht für jedermann. Für die, die mal etwas anderes wollen und ihren Bücher-Horizont erweitern wollen.

3.5

Ein einzigartiges Leseerlebnis Obwohl nicht soooo viel Handlung wie in gewöhnlichen Dystopien in dem Buch steckt, ist „Der Wald ist wie das vergessen“ ein gutes Buch gewesen. Die Protagonistin erlebt die Dinge auf ihre Weise. Wir erfahren nur sehr bruchstückhaft etwas aus ihrer Realität und auch Gespräche sucht man in der Geschichte vergeblich. Der literarische Anspruch ist hier deutlich höher als bei manch anderen Bücher. Dennoch habe ich an vielen Stellen mehr Details vermisst und vielleicht auch die ein oder andere Erklärung. So wird hier der Leser oft im dunkeln gelassen - sei es bei Erklärungen aus der Vergangenheit oder dem gerade geschehenem. Alles in allem ist das Buch zwar nichts für zwischendurch und man muss sich stark darauf einlassen, aber wenn man mal hinter den Schreibstil gekommen ist, ist das Buch eine tolle Leseerfahrung. Ich hätte mir zwar mehr Erklärungen und mehr Dialog gewünscht, aber das ist vermutlich nur eine Frage der Gewöhnung.

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5

Spannend! Eine wirklich tiefgründige Story über ein Land, dem die Verbindung mit seiner Vergangenheit genommenen wurde. Anspruchsvoll, lohnt sich!

5

Spannend, vielschichtig , toller Schreibstil

Stilistisch anspruchsvolle Dystopie über den Versuch der Identitätsfindung einer jungen Frau in einer Welt ohne Erinnern

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