Der unvergleichliche Ivan

Der unvergleichliche Ivan

Hardback
4.524
GefangenschaftSilberrücken-GorillaZooFreundschaft

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Description

Ivan, ein Silberrücken-Gorilla, lebt in einer heruntergekommenen Zirkus-Mall. Sein Leben im Dschungel vermisst er kaum. Stattdessen denkt er an seine Freunde: die alte Elefantendame Stella, den herrenlosen Hund Bob und Julia, die kleine Tochter des Tierpflegers. Ivans großes Hobby ist die Kunst: Er überlegt, wie er den Geschmack einer Mango oder das Rauschen der Blätter in Farben und Linien festhalten kann … Doch als mit Ruby, dem Elefantenbaby, eine neue Attraktion in die Mall kommt, wird Ivan aus seiner Lethargie gerissen. Und schließlich liegt es an ihm, durch seine Kunst für seine Freunde und sich alles zum Besseren zu wenden. Katherine Applegate erschafft durch Ivans einmalige Ich-Erzählung mit Humor und Intensität eine unvergessliche Geschichte von Freundschaft, Kunst und Hoffnung, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
264
Price
15.40 €

Posts

5
All
5

Inspiriert von einem realen Protagonisten

Traurig und leider wahr. Schön geschrieben. Die Emotionen werden in wenigen Sätzen deutlich. Obwohl ich es vermeide in Zirkusse zu gehen, in denen Tiere gehalten werden und auch keine Zoos besuche, sind es doch immer noch viele Menschen die es weiterhin machen. Erst wenn keine Nachfrage vorhanden ist, werden auch keine Tiere mehr in Gefangenschaft sein. Aber ich denke, dass es leider noch mindestens 50 Jahre brauchen wird, bis es so weit ist. Schöne Gesichte, regt zum nachdenken an.

5

>>I AM IVAN. I AM A GORILLA. I'VE LEARNED NOT TO GET MY HOPES UP.<< "The one and only Ivan" von Katherine Applegate ist die Geschichte des Gorillas Ivan und eine ganz besondere, wie ich finde. Ein ganz wichtiges Detail in dieser Geschichte ist, dass wir die Geschichte aus Ivans Sicht erzählt bekommen und sich somit einfach ein ganz anderer Blickwinkel für mich geboten hat. Zunehmend konnte ich hier Teil haben an Ivans Vergangenheit und seinen Gefühlen und das wurde für mich wirklich sehr emotional. Vor allem, weil er mir als Leser so viel Hoffnung ins herz gelegt hat und mich einfach sehr bewegt hat. Fazit: Wundervoll, tragisch, hoffnungsvoll und ein Apell an uns Menschen jedes Lebewesen zu schätzen und die Augen vor der Grausamkeit der Ausbeutung nicht zu verschließen!

5

Ich geb's zu, ich hab ein bisschen geweint.

5

Ich geb's zu, ich hab ein bisschen geweint.

4

Dieses Buch las ich für die Modern Mrs. Darcy Reading Challenge. Ich hatte mir die Liste mit Preisträger des Newbery Awards durchgesehen und fand den Titel äusserst spannend. Als ich das Buch dann von meiner Bibliothekarin in die Hände gedrückt bekam und das Cover sah, fiel mir nur ein Wort ein: "Jöh!" Leider ist der Inhalt des Buches weitaus weniger niedlich als das Cover anmuten lässt. Vor allem, wenn man dann herausfindet, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert und sich hinterher Videos von Ivan auf Youtube ansieht. Wurde mir schon beim Lesen das Herz schwer, so haben mir die Videos und Berichte ganz das Herz gebrochen. Applegate erzählt die Geschichte von Ivan in ganz kurzen Kapiteln, die oft nicht einmal eine halbe Seite lang sind. Aber genau darum sind sie so eindrücklich. Ivan erzählt aus der Ich-Perspektive, sodass wir direkt mitbekommen, wie es ihm ergeht und was ihn dazu beflügelt, der kleinen Ruby zu helfen. "Der unvergleichliche Ivan" ist als Kinderbuch konzipiert und führt die jungen Leser an ein sehr ernstes Thema heran: Tierschutz bzw. Tierethik. Da es teilweise sehr real wird in Bezug auf diese Bereiche, empfehle ich jedoch, dass das Buch im Beisein eines Erwachsenen gelesen wird, damit allfällige Fragen sofort erklärt werden können. Eigentlich störte mich nur, dass der Zoo als ultimative Lösung aller Probleme gilt. Auch wenn Ivan irgendwann eingestehen muss, dass ein Heim umgeben von Mauern noch immer kein richtiges Heim ist. Zum Glück ist der Zoo, der hier beschrieben wird, (natürlich) einer jener Zoos, die man vertreten kann. Wenn man aber von der Profitgier vieler Institutionen hört, die Babys züchten, um Zuschauer anzulocken, nur um die Kleinen ein paar Monate später einschläfern zu lassen, dann wird mir übel. Trotzdem leistet Applegates Buch einen wichtigen Beitrag zum Verstädnis, dass Tiere keine Maschinen sind, sondern fühlende Wesen, die ebenfalls ein Recht auf ein schönes Leben haben. Dass Tiere nicht einfach nur dazu da sind, um den Menschen zu bespassen. Deshalb hoffe ich, dass dieses Buch viele Leser finden wird und Kindern, wie auch Erwachsenen vor Augen führt, dass Tiere unsere Mitgeschöpfe sind.

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