Der Stoff, aus dem die Tränen sind
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Description
Der Schriftsteller Patrick ist mit einem Ziel von der Ostküste nach Hollywood gekommen: Er möchte die Verfilmung eines seiner Bücher leiten, um zu verhindern, dass Starlet Cassidy Carter die Produktion zum Scheitern bringt. Außerdem ist es Patricks letzter Versuch, einen Erfolg zu landen, mit dem er seine Familie beeindrucken kann. Aber Kalifornien ist nicht so, wie er es sich vorgestellt hat: Dürre, Waldbrände und Korruption sind allgegenwärtig, und das Unternehmen, das hinter einer geheimnisvollen Marke für synthetisches Wasser steht, scheint die Ursache von allem zu sein. Als Patrick sich am Ende widerwillig mit Cassidy zusammenschließt und sie die dunklen Winkel der sonnenverbrannten Stadt erforschen, beginnt ein Seiltanz über dem Abgrund des Verstandes und der Welt.
Book Information
Author Description
Alexandra Kleeman, geboren 1986 in Boulder, Colorado, ist Schriftstellerin und Philologin. Sie ist Autorin des Romans A wie B und C, der 2016 mit dem Bard Fiction Prize ausgezeichnet wurde. Ihre Kurzgeschichten und Essays sind in Zeitschriften wie »The New Yorker«, »The Paris Review«, »Zoetrope«, »Guernica«, »Harper’s« und »n+1« erschienen. Sie erhielt den Master of Fine Arts in Fiction an der Columbia University, New York, sowie zahlreiche renommierte Stipendien und Förderpreise. Sie lebt in Staten Island, New York.
Posts
Schwierig zu bewerten …
Sehr komplex, anspruchsvoll, düster. In der momentanen Situation (Dürre, Hitze, Klimakrise, Krieg, Lieferengpässe) definitiv realisierbar … Endet ohne wirklich Antworten auf offene Fragen zu geben. Das hat mich gestört. War aber definitiv so beabsichtigt von der Autorin und ich kann es auf nachvollziehen … denke das war auch so geplant, damit die Frustration und die Wut, die man während des Lesens fühlt nochmal verstärkt wird. Muss noch ne Nacht drüber schlafen, bis ich es ausführlich bewerten kann.
"Die Sonne geht allmählich unter, und der Braunton entzündet sich in Rot-, Orange-, und Rosatöne, die sich nicht in Worte fassen lassen. Das fleischige Rot hinter seinen Lidern ist jetzt noch röter. Die Schönheit eines Sonnenuntergangs hängt mit der Entfernung zusammen, die das Licht bis zum Betrachter zurücklegt. Je größer die Entfernung, desto öfter begegnet das Licht Teilchen, die die sichtbare Wellenlänge vom vertrauten Blau zu exotischen, begehrenswerteren Farben zerstreuen. Ab und zu weht Blumenduft heran - Waschmittel aus dem Salon auf der anderen Straßenseite. Die Produktionsjungs treten ihre Kippen auf dem Beton aus und blinzeln mit vorgehaltener Hand in den Sonnenuntergang. Sie beobachten die unbeschreibliche Farben, die am Himmel lodern, und versuchen nicht einmal, sie zu beschreiben." Diese Geschichte ist surreal. Nicht anders ist es zu beschreiben. Es erinnert mich an "Die Anomalie", was ich trotz der Verwirrtheit toll fand. Irgendwie hat auch diese Story rund um Patrick, einen Schriftsteller, der nach Kalifornien reist um der Verfilmung seines Romans nachzugehen, eine Art Sog entwickelt. Es zieht sich kein besonderer roter Faden durch die Geschichte, und doch wollte ich dran bleiben und wissen was passiert. Und auch das Ende ist kein richtiges Ende, denn man erfährt nicht zu hundert Prozent wie denn nun alles ausgeht. Alle sterben, würde ich mal salopp sagen. Oder treten sie nur in eine andere Form des Fortgehens ein? Das Buch ist keins zum eben mal runter lesen. Und ich glaube, ich werde noch eine Weile darüber nachdenken (müssen).
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Der Schriftsteller Patrick ist mit einem Ziel von der Ostküste nach Hollywood gekommen: Er möchte die Verfilmung eines seiner Bücher leiten, um zu verhindern, dass Starlet Cassidy Carter die Produktion zum Scheitern bringt. Außerdem ist es Patricks letzter Versuch, einen Erfolg zu landen, mit dem er seine Familie beeindrucken kann. Aber Kalifornien ist nicht so, wie er es sich vorgestellt hat: Dürre, Waldbrände und Korruption sind allgegenwärtig, und das Unternehmen, das hinter einer geheimnisvollen Marke für synthetisches Wasser steht, scheint die Ursache von allem zu sein. Als Patrick sich am Ende widerwillig mit Cassidy zusammenschließt und sie die dunklen Winkel der sonnenverbrannten Stadt erforschen, beginnt ein Seiltanz über dem Abgrund des Verstandes und der Welt.
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Alexandra Kleeman, geboren 1986 in Boulder, Colorado, ist Schriftstellerin und Philologin. Sie ist Autorin des Romans A wie B und C, der 2016 mit dem Bard Fiction Prize ausgezeichnet wurde. Ihre Kurzgeschichten und Essays sind in Zeitschriften wie »The New Yorker«, »The Paris Review«, »Zoetrope«, »Guernica«, »Harper’s« und »n+1« erschienen. Sie erhielt den Master of Fine Arts in Fiction an der Columbia University, New York, sowie zahlreiche renommierte Stipendien und Förderpreise. Sie lebt in Staten Island, New York.
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Schwierig zu bewerten …
Sehr komplex, anspruchsvoll, düster. In der momentanen Situation (Dürre, Hitze, Klimakrise, Krieg, Lieferengpässe) definitiv realisierbar … Endet ohne wirklich Antworten auf offene Fragen zu geben. Das hat mich gestört. War aber definitiv so beabsichtigt von der Autorin und ich kann es auf nachvollziehen … denke das war auch so geplant, damit die Frustration und die Wut, die man während des Lesens fühlt nochmal verstärkt wird. Muss noch ne Nacht drüber schlafen, bis ich es ausführlich bewerten kann.
"Die Sonne geht allmählich unter, und der Braunton entzündet sich in Rot-, Orange-, und Rosatöne, die sich nicht in Worte fassen lassen. Das fleischige Rot hinter seinen Lidern ist jetzt noch röter. Die Schönheit eines Sonnenuntergangs hängt mit der Entfernung zusammen, die das Licht bis zum Betrachter zurücklegt. Je größer die Entfernung, desto öfter begegnet das Licht Teilchen, die die sichtbare Wellenlänge vom vertrauten Blau zu exotischen, begehrenswerteren Farben zerstreuen. Ab und zu weht Blumenduft heran - Waschmittel aus dem Salon auf der anderen Straßenseite. Die Produktionsjungs treten ihre Kippen auf dem Beton aus und blinzeln mit vorgehaltener Hand in den Sonnenuntergang. Sie beobachten die unbeschreibliche Farben, die am Himmel lodern, und versuchen nicht einmal, sie zu beschreiben." Diese Geschichte ist surreal. Nicht anders ist es zu beschreiben. Es erinnert mich an "Die Anomalie", was ich trotz der Verwirrtheit toll fand. Irgendwie hat auch diese Story rund um Patrick, einen Schriftsteller, der nach Kalifornien reist um der Verfilmung seines Romans nachzugehen, eine Art Sog entwickelt. Es zieht sich kein besonderer roter Faden durch die Geschichte, und doch wollte ich dran bleiben und wissen was passiert. Und auch das Ende ist kein richtiges Ende, denn man erfährt nicht zu hundert Prozent wie denn nun alles ausgeht. Alle sterben, würde ich mal salopp sagen. Oder treten sie nur in eine andere Form des Fortgehens ein? Das Buch ist keins zum eben mal runter lesen. Und ich glaube, ich werde noch eine Weile darüber nachdenken (müssen).





