Der Stein der Wikinger

Der Stein der Wikinger

Hardback
3.02
KlosterKirchen Und Klöster

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Description

Hakon, ein junger Wikinger, erbeutet bei einem Überfall auf ein Kloster ein faszinierendes Buch. Die geheimnisvollen Zeichen vermag er nicht zu entziffern, doch das Bild einer schönen Frau lässt ihn nicht mehr los. Er ist davon so besessen, dass er sich auf eine Reise an den Rand der Welt begibt. Auf der Suche nach der mysteriösen Frau muss er gegen furchterregende egner kämpfen und gelangt auf einer abenteuerlichen Seefahrt ins noch unbekannte Amerika. Dort lebt Ayasha, die in ihren Träumen einen hellhäutigen Mann mit gelben Haaren gesehen hat …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
336
Price
14.95 €

Posts

1
All
4

Ein spannender historischer Roman mit ein bisschen Fantasy und Liebe, der die Spannung super aufbaut, aber etwas zu schnell sein Ende findet.

Ist es Fantasy? Ist es ein historischer Roman aus der Wikingerzeit? Irgendwie beides, wobei der historische Aspekt deutlich überwiegt, aber die Protagonisten von Visionen geleitet werden, einem zentralen Fantasy-Element, das sich allerdings gut ins Swtting integriert. Im Roman begleitet man Hakon, einen jungen Wikinger aus Island, auf seinen Reisen. Er überfällt mit seinem Jarl, gleichzeitig sein Onkel, ein englisches Kloster, wo er ein christliches Buch mit der Abbildung einer jungen Frau findet, von der er von nun an wie besessen ist. Er setzt alles daran, sie zu finden. Seine Reise führt ihn zu den Färöer-Inseln, nach Haithabu, nach Grönland und schließlich nach Amerika, unterwegs geht mehr oder minder alles schief, was schiefgehen kann. Er muss brutale Kämpfe überstehen, ist immer verfolgt von seinem Onkel, der ihn zum Todfeind erklärt hat, und keine Überfahrt verläuft ohne Menschenleben fordernden Sturm. Hakon muss mit vielen Entbehrungen zurecht kommen, seine Eltern werden ermordet, er wird aus der Heimat verbannt, sein neuer Jarl stirbt, schließlich wird auch sein bester Freund erschlagen. Er bleibt allein in Amerika, immer noch vom Traum von der Frau aus dem Buch geleitet. Und die findet er am Ende auch und alles ist gut. Ich weiß nicht, wie sehr die Wikingerzeit von so brutalen Kämpfen bestimmt war, ab und an finde ich die ausdauernden Beschreibungen etwas „drüber“, auch wenn Kämpfe und Überfälle natürlich dazugehören. Die Kämpfe uns vor allem die Verluste vieler nahestehender Menschen scheinen Hakon aber kaum zu berühren, er ist wie besessen von der Frau. Selbst als Edwin, treuer Begleiter und Freund, brutalst erschlagen wird, ist er nur kurz betroffen, das fand ich etwas seltsam. Alles scheint in den Hintergrund zu rücken angesichts einer geheimnisvollen Frau, die er noch nie in echt gesehen hat. 321 Seiten vergehen, bis Hakon die Frau findet. Auf S. 322 endet das Buch, es folgt ein knapp zweiseitiger Epilog, der einen netten Bogen zurück zum Prolog schlägt. Sind bei den ersten Begegnungen mit den Indigenen Amerikas Verständnisschwierigkeiten noch das prägende Problem, ist diese Sache völlig irrelevant, als er „seine“ Frau trifft. Sie verstehen einander vom ersten Wort an und führen von nun an ein glückliches Leben. Dieses Ende ist es, das den Genuss des Buches leider ein wenig gedämpft hat. Ein paar Seiten mehr hätten nicht geschadet, in denen noch ein wenig Problemlösung und Verarbeitung stattfindet. Aber immerhin bekommen wir noch mit, dass Hakon und Ayasha einen Sohn bekommen. Ach ja, noch ein kleines Manko: Edwins Frau bekommt leider keinen Namen, obwohl oft von ihr gesprochen wird. Das Buch liest sich echt toll, aber ein bisschen mehr Happy End, gerade für Edwin, hätte ich mir tatsächlich erhoffz, gerade von einem Jugendbuch.

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