Der Solist
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Description
Polizist wird man aus Überzeugung. Was, wenn es die falsche ist?
September 2017. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus stößt zur neu gegründeten Berliner «Sondereinheit Terrorabwehr», die in einer Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof residiert. Die Bundestagswahlen stehen bevor, in der Hauptstadt hat sich die Gefährdungslage drastisch verschärft. Neuhaus ist ein erfahrener Ermittler, doch die Berliner Kollegen begegnen ihm mit Skepsis. Nur die junge Deutschtürkin Suna-Marie kooperiert mit ihm.
Da erschüttert eine Serie von Morden die Hauptstadt. Das erste Opfer: ein jüdischer Aktivist, das zweite eine muslimische Anwältin, weitere folgen.
Was verbindet die Fälle? Neuhaus, der Solist, macht sich auf die Suche. Und in dieser Stadt, in der einen überall die Vergangenheit anspringt und die Gegenwart bedrängt, kämpft er allein. Fast allein.
Book Information
Author Description
Jan Seghers alias Matthias Altenburg wurde 1958 geboren. Der Schriftsteller, Kritiker und Essayist lebt in Frankfurt am Main. Nach dem großen Erfolg von «Ein allzu schönes Mädchen» und «Die Braut im Schnee» folgte «Partitur des Todes», ausgezeichnet mit dem Offenbacher Literaturpreis sowie dem Burgdorfer Krimipreis. Danach erschienen «Die Akte Rosenherz» sowie «Die Sterntaler Verschwörung» und «Menschenfischer». Seine Romane wurden für das ZDF verfilmt und von über 30 Millionen Menschen gesehen.Sein neuer Kriminalroman, «Der Solist», ist der erste Fall des eigensinnigen Ermittlers Neuhaus.
Posts
Jan Seghers alias Matthias Altenbau hat schon einige Werke erfolgreich veröffentlicht und einige wurden auch vom ZDF verfilmt. Bisher spielten die Geschichten im Umkreis von Frankfurt am Main. „Der Solist“ ist der erste Kriminalroman von Jan Seghers, welcher nach Berlin führt.Es ist das Jahr 2017. Die Bundestagswahlen stehen an und der Fall Amri wird immer noch aufgearbeitet. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus wird nach Berlin geschickt. Er soll der Sondereinheit für Terrorabwehr SETA unter die Arme greifen, weil die Gefährdungslage sich drastisch verschärft hat. Die Stadt wird von einer Reihe von Mord erschüttert, die einen terroristischen Hintergrund vermuten lassen: ein jüdische Aktivist wird nahe einer Synagoge erschossen, später dann eine muslimische Anwältin.Die Berliner Kollegen begegnen Neuhaus mit Skepsis. Nur die in Berlin aufgewachsenen Deutsch-Türkin Suna-Marie, von allen nur Grabowski genannt, arbeitet mit ihm zusammen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Verbindung zwischen beiden Fällen.Der Kriminalroman „Der Solist“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Jan Seghers. Mit 240 Seiten ist dieser Krimi kürzer als die gängigen Varianten. Dies mag an Seghers Schreibstil liegen. Anders als seine Autorenkollegen beschränkt es sich auf das Wesentliche. Er verzichtet auf die Lebensgeschichte des Pathologen einzugehen, welcher in einer Szene auftaucht. Obwohl es zum Ende hin, etwas ausführlicher hätte sein können. Obwohl der Roman „Der Solist“ fiktiv ist, tauchen viele Elemente, die auf wahren Begebenheiten basieren, auf. Sei es die rechtspopulistische Politik, die starken Einfluss auf die Öffentlichkeit ausübt, der Fall Amri oder die Chatgruppe mit rechtsextremen Inhalten.Was bei dem Hauptcharaktere in „Der Solist“ sofort auffällt, dass von Neuhaus kein Vorname bekannt ist. Dafür erfährt man relativ viel über seine Vergangenheit und Herkunft. Jan Seghers grenzt Neuhaus auch stark von den anderen BKA- Beamten ab. Sowohl vom Charakter und als Vermittler ist Neuhaus ein Einzelgänger, welcher auf niemanden als den BKA-Präsidenten hören muss. Daher fällt es ihm die Zusammenarbeit mit dem Berliner Team nicht gerade leicht.Als Team funktionieren Neuhaus und Grabowski recht gut. Es wird nur schnell deutlich, dass Jan Seghers keine klare Vorstellung hat, in welche Richtung die Beziehung des Ermittlerduos gehen soll. Seine Schwierigkeiten scheint der Autor auch mit weiblichen Charakteren in „Der Solist“ zu haben. Grabowski wirkt schemenhaft zusammen gewürfelt und klischeehaft. In Interviews zum Buch beschreibt Seghers sie nur als „sexy“. Wenn ein männlicher Autor einen weiblichen Charakter nur mit den Worten „sexy“ beschreiben kann, sagt schon alles.
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Polizist wird man aus Überzeugung. Was, wenn es die falsche ist?
September 2017. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus stößt zur neu gegründeten Berliner «Sondereinheit Terrorabwehr», die in einer Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof residiert. Die Bundestagswahlen stehen bevor, in der Hauptstadt hat sich die Gefährdungslage drastisch verschärft. Neuhaus ist ein erfahrener Ermittler, doch die Berliner Kollegen begegnen ihm mit Skepsis. Nur die junge Deutschtürkin Suna-Marie kooperiert mit ihm.
Da erschüttert eine Serie von Morden die Hauptstadt. Das erste Opfer: ein jüdischer Aktivist, das zweite eine muslimische Anwältin, weitere folgen.
Was verbindet die Fälle? Neuhaus, der Solist, macht sich auf die Suche. Und in dieser Stadt, in der einen überall die Vergangenheit anspringt und die Gegenwart bedrängt, kämpft er allein. Fast allein.
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Jan Seghers alias Matthias Altenburg wurde 1958 geboren. Der Schriftsteller, Kritiker und Essayist lebt in Frankfurt am Main. Nach dem großen Erfolg von «Ein allzu schönes Mädchen» und «Die Braut im Schnee» folgte «Partitur des Todes», ausgezeichnet mit dem Offenbacher Literaturpreis sowie dem Burgdorfer Krimipreis. Danach erschienen «Die Akte Rosenherz» sowie «Die Sterntaler Verschwörung» und «Menschenfischer». Seine Romane wurden für das ZDF verfilmt und von über 30 Millionen Menschen gesehen.Sein neuer Kriminalroman, «Der Solist», ist der erste Fall des eigensinnigen Ermittlers Neuhaus.
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Jan Seghers alias Matthias Altenbau hat schon einige Werke erfolgreich veröffentlicht und einige wurden auch vom ZDF verfilmt. Bisher spielten die Geschichten im Umkreis von Frankfurt am Main. „Der Solist“ ist der erste Kriminalroman von Jan Seghers, welcher nach Berlin führt.Es ist das Jahr 2017. Die Bundestagswahlen stehen an und der Fall Amri wird immer noch aufgearbeitet. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus wird nach Berlin geschickt. Er soll der Sondereinheit für Terrorabwehr SETA unter die Arme greifen, weil die Gefährdungslage sich drastisch verschärft hat. Die Stadt wird von einer Reihe von Mord erschüttert, die einen terroristischen Hintergrund vermuten lassen: ein jüdische Aktivist wird nahe einer Synagoge erschossen, später dann eine muslimische Anwältin.Die Berliner Kollegen begegnen Neuhaus mit Skepsis. Nur die in Berlin aufgewachsenen Deutsch-Türkin Suna-Marie, von allen nur Grabowski genannt, arbeitet mit ihm zusammen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Verbindung zwischen beiden Fällen.Der Kriminalroman „Der Solist“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Jan Seghers. Mit 240 Seiten ist dieser Krimi kürzer als die gängigen Varianten. Dies mag an Seghers Schreibstil liegen. Anders als seine Autorenkollegen beschränkt es sich auf das Wesentliche. Er verzichtet auf die Lebensgeschichte des Pathologen einzugehen, welcher in einer Szene auftaucht. Obwohl es zum Ende hin, etwas ausführlicher hätte sein können. Obwohl der Roman „Der Solist“ fiktiv ist, tauchen viele Elemente, die auf wahren Begebenheiten basieren, auf. Sei es die rechtspopulistische Politik, die starken Einfluss auf die Öffentlichkeit ausübt, der Fall Amri oder die Chatgruppe mit rechtsextremen Inhalten.Was bei dem Hauptcharaktere in „Der Solist“ sofort auffällt, dass von Neuhaus kein Vorname bekannt ist. Dafür erfährt man relativ viel über seine Vergangenheit und Herkunft. Jan Seghers grenzt Neuhaus auch stark von den anderen BKA- Beamten ab. Sowohl vom Charakter und als Vermittler ist Neuhaus ein Einzelgänger, welcher auf niemanden als den BKA-Präsidenten hören muss. Daher fällt es ihm die Zusammenarbeit mit dem Berliner Team nicht gerade leicht.Als Team funktionieren Neuhaus und Grabowski recht gut. Es wird nur schnell deutlich, dass Jan Seghers keine klare Vorstellung hat, in welche Richtung die Beziehung des Ermittlerduos gehen soll. Seine Schwierigkeiten scheint der Autor auch mit weiblichen Charakteren in „Der Solist“ zu haben. Grabowski wirkt schemenhaft zusammen gewürfelt und klischeehaft. In Interviews zum Buch beschreibt Seghers sie nur als „sexy“. Wenn ein männlicher Autor einen weiblichen Charakter nur mit den Worten „sexy“ beschreiben kann, sagt schon alles.






