Der Regisseur: Thriller
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Book Information
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Vittorio Angelotti ist ein exzentrischer Regisseur. Sein letzter äußerst provokanter Film bewegt die Gemüter und reizt die katholische Kirche. Mit seiner einnehmenden Art, schafft er es jedoch immer wieder die Menschen in seinen Bann zu ziehen, zu manipulieren und gefügig zu machen. Auf der anderen Seite gibt es Giulia. Diese grübelt über einen Plan ihren Ehemann loszuwerden. Denn Tag ein Tag aus tyrannisiert und demütigt dieser sie. Mia, ist Drehbuchautorin, kommt aber nicht aus ihrem Schneckenhaus heraus. Und so gibt es unzählige weitere Menschen die Angelottis Weg kreuzen und auf seiner Suche nach "dem Kick" zu Opfern werden. Der Einstieg in das Buch geht rasend schnell und verschlägt erst einmal die Sprache. In teils sehr kurzen Kapiteln wird immer wieder Perspektive und Ort gewechselt. Lediglich an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Anfangs wirkten die Sätze sehr verschachtelt, so dass ich stellenweise zwei Mal lesen musste. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und stellt schnell fest, dass es sich um eine anspruchsvolle Lektüre handelt. Ich empfand dies als willkommene Abwechslung zu den sonst vielmals sehr seichten Geschichten. Angelotti wird sehr gut beschrieben und unglaublich gewandt als psychopathischer Mann dargestellt. Olivia Kleinknecht versteht es brilliant den Regisseur manipulieren zu lassen und dabei seine perfiden Gedanken rüber zu bringen. Nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Irgendwie habe ich hier mehr wow erwartet. Insgesamt hielt mich das Buch jedoch in Atem, war spannend, verstörend und provokant. Wer mal wieder eine anspruchsvolle Story lesen möchte, ist hier genau richtig.
Für dieses Buch nehme ich auch an einer Bloggertour teil! Ihr könnt euch also auch noch auf einen supertollen Themenbeitrag mit Gewinnspiel zu diesem Buch freuen! Schaut also auf jeden Fall am 10. nochmal bei mir vorbei, da erscheint der Themenbeitrag. Und glaubt mir, auf die Gewinne bin ich fast schon neidisch! Dieses Buch ist, wie ihr wisst, ein Rezensionsexemplar. Von der gleichen Autorin habe ich auch schon "Luna Park" gelesen. Das war allerdings ein Kinderbuch, was dieser hier ganz eindeutig nicht ist. Die zwei Hauptfiguren sind Vittorio und Giulia. Manchmal erzählen auch die Prostituierte, deren Namen ich nicht mehr weiß und Mia, aber hauptsächlich die zwei anderen. Beide sind nicht wirklich sympathische Figuren und sollen es auch wahrscheinlich gar nicht sein. Vittorio ist ein A***h und ein Narzisst wie er im Buche steht und es war mir richtig unangenehm, seine Sicht der Dinge zu lesen. Er weiß, dass das, was er tut nicht richtig ist - und trotzdem tut er es, denn gerade deswegen macht es ihm Spaß. Und dabei macht er vor nichts halt: Selbst Minderjährige sind vor ihm nicht sicher. Um zu bekommen, was er will, ist ihm nichts zu schade. Er zahlt dafür, erpresst, schmeichelt, verspricht eine große Karriere. Und sobald er mit seinen Opfern fertig ist, lässt er sie fallen, wie eine heiße Kartoffel. Bei ihm dreht sich eigentlich alles nur um drei Dinge: Seine Perfektion, seine Gier nach Sex und seinen Hunger nach immer mehr Ruhm, Adrenalin, und so weiter. Hauptsache mehr. Auch Giulia war mir nicht wirklich sympathisch. Sie steckt in einer sehr unglücklichen Ehe mit einem totalen Macho, der sie missbraucht und terrorisiert. Sie weiß nicht, wie sie sich aus dieser Situation befreien kann - eine Scheidung kommt für sie nicht in Frage, denn sie hat Angst, dass er sie nicht gehen lässt. Kann ich irgendwie verstehen. Irgendwie aber auch nicht. Naja, ich war auch noch nie in so einer Situation. Gott sei Dank, bleibt hoffentlich so. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Giulia findet ihre Lösung in einer Zeitschrift: Ein Auftragskiller wäre praktisch. Also macht sie sich auf die Suche danach. Unwissend, dass sie damit ins Fadenkreuz von Vittorio gerät, der seine eigenen Pläne mit ihr und ihrem Mann hat. Bei diesem Buch geht es auf jeden Fall um ein Thema, das immer noch hochaktuell ist. So heißt es zumindest laut Autorin, Klappentext und co. Ob dem wirklich so ist, weiß ich nicht. Ich hätte mir da eine kritischere Sicht gewünscht. Beispielsweise hat es mich gewundert, dass ihn jeder einfach machen lässt und die meisten ihm einfach zu verfallen scheinen. Ich hätte es gut gefunden, wenn es da irgendjemanden gegeben hätte, der sich wehrt. Denn so werden zwar die Parallelen klar und es ist auch offensichtlich, dass Vittorio ein ekelhafter Typ ist, aber das Ganze bleibt doch eher unkommentiert. Keine Ahnung, vielleicht hätte ich mir auch eine gegen Vittorio gerichtete Racheaktion gewünscht. Oder prinzipiell Gerechtigkeit. Mit dem Ende konnte ich mich auch jetzt noch nicht anfreunden, auch wenn ich schon über eine Woche mit diesem Buch fertig bin. Den Schreibstil fand ich ganz gut. Was mich gestört hat, war der ständige Perspektivenwechsel und die fehlende Unterteilung in Kapitel. Ihr habt richtig gehört: Es gibt keine Kapitel! Zumindest nicht offiziell. Zwischen den Perspektiven ist immer so ein Bild von einer Filmklappe, aber keine Zahlen oder Zwischenüberschriften. Da mag ich persönlich es lieber, wenn ich Kapitelzahlen habe, aber das ist, schätze ich, Geschmackssache. Der Perspektivenwechsel hat mich wirklich gestört. Die einzelnen Abschnitte waren gerade zu Beginn sehr, sehr kurz. Schöner hätte ich längere Teile gefunden, wo wirklich am Stück aus einer Sicht durcherzählt wird. So hat mich der Wechsel leider immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Mein Fazit? War schon in Ordnung. Ein paar Schwächen gibt es, an denen man noch arbeiten könnte, aber im Großen und Ganzen, hat es schon gepasst.
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Vittorio Angelotti ist ein exzentrischer Regisseur. Sein letzter äußerst provokanter Film bewegt die Gemüter und reizt die katholische Kirche. Mit seiner einnehmenden Art, schafft er es jedoch immer wieder die Menschen in seinen Bann zu ziehen, zu manipulieren und gefügig zu machen. Auf der anderen Seite gibt es Giulia. Diese grübelt über einen Plan ihren Ehemann loszuwerden. Denn Tag ein Tag aus tyrannisiert und demütigt dieser sie. Mia, ist Drehbuchautorin, kommt aber nicht aus ihrem Schneckenhaus heraus. Und so gibt es unzählige weitere Menschen die Angelottis Weg kreuzen und auf seiner Suche nach "dem Kick" zu Opfern werden. Der Einstieg in das Buch geht rasend schnell und verschlägt erst einmal die Sprache. In teils sehr kurzen Kapiteln wird immer wieder Perspektive und Ort gewechselt. Lediglich an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen. Anfangs wirkten die Sätze sehr verschachtelt, so dass ich stellenweise zwei Mal lesen musste. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und stellt schnell fest, dass es sich um eine anspruchsvolle Lektüre handelt. Ich empfand dies als willkommene Abwechslung zu den sonst vielmals sehr seichten Geschichten. Angelotti wird sehr gut beschrieben und unglaublich gewandt als psychopathischer Mann dargestellt. Olivia Kleinknecht versteht es brilliant den Regisseur manipulieren zu lassen und dabei seine perfiden Gedanken rüber zu bringen. Nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Irgendwie habe ich hier mehr wow erwartet. Insgesamt hielt mich das Buch jedoch in Atem, war spannend, verstörend und provokant. Wer mal wieder eine anspruchsvolle Story lesen möchte, ist hier genau richtig.
Für dieses Buch nehme ich auch an einer Bloggertour teil! Ihr könnt euch also auch noch auf einen supertollen Themenbeitrag mit Gewinnspiel zu diesem Buch freuen! Schaut also auf jeden Fall am 10. nochmal bei mir vorbei, da erscheint der Themenbeitrag. Und glaubt mir, auf die Gewinne bin ich fast schon neidisch! Dieses Buch ist, wie ihr wisst, ein Rezensionsexemplar. Von der gleichen Autorin habe ich auch schon "Luna Park" gelesen. Das war allerdings ein Kinderbuch, was dieser hier ganz eindeutig nicht ist. Die zwei Hauptfiguren sind Vittorio und Giulia. Manchmal erzählen auch die Prostituierte, deren Namen ich nicht mehr weiß und Mia, aber hauptsächlich die zwei anderen. Beide sind nicht wirklich sympathische Figuren und sollen es auch wahrscheinlich gar nicht sein. Vittorio ist ein A***h und ein Narzisst wie er im Buche steht und es war mir richtig unangenehm, seine Sicht der Dinge zu lesen. Er weiß, dass das, was er tut nicht richtig ist - und trotzdem tut er es, denn gerade deswegen macht es ihm Spaß. Und dabei macht er vor nichts halt: Selbst Minderjährige sind vor ihm nicht sicher. Um zu bekommen, was er will, ist ihm nichts zu schade. Er zahlt dafür, erpresst, schmeichelt, verspricht eine große Karriere. Und sobald er mit seinen Opfern fertig ist, lässt er sie fallen, wie eine heiße Kartoffel. Bei ihm dreht sich eigentlich alles nur um drei Dinge: Seine Perfektion, seine Gier nach Sex und seinen Hunger nach immer mehr Ruhm, Adrenalin, und so weiter. Hauptsache mehr. Auch Giulia war mir nicht wirklich sympathisch. Sie steckt in einer sehr unglücklichen Ehe mit einem totalen Macho, der sie missbraucht und terrorisiert. Sie weiß nicht, wie sie sich aus dieser Situation befreien kann - eine Scheidung kommt für sie nicht in Frage, denn sie hat Angst, dass er sie nicht gehen lässt. Kann ich irgendwie verstehen. Irgendwie aber auch nicht. Naja, ich war auch noch nie in so einer Situation. Gott sei Dank, bleibt hoffentlich so. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Giulia findet ihre Lösung in einer Zeitschrift: Ein Auftragskiller wäre praktisch. Also macht sie sich auf die Suche danach. Unwissend, dass sie damit ins Fadenkreuz von Vittorio gerät, der seine eigenen Pläne mit ihr und ihrem Mann hat. Bei diesem Buch geht es auf jeden Fall um ein Thema, das immer noch hochaktuell ist. So heißt es zumindest laut Autorin, Klappentext und co. Ob dem wirklich so ist, weiß ich nicht. Ich hätte mir da eine kritischere Sicht gewünscht. Beispielsweise hat es mich gewundert, dass ihn jeder einfach machen lässt und die meisten ihm einfach zu verfallen scheinen. Ich hätte es gut gefunden, wenn es da irgendjemanden gegeben hätte, der sich wehrt. Denn so werden zwar die Parallelen klar und es ist auch offensichtlich, dass Vittorio ein ekelhafter Typ ist, aber das Ganze bleibt doch eher unkommentiert. Keine Ahnung, vielleicht hätte ich mir auch eine gegen Vittorio gerichtete Racheaktion gewünscht. Oder prinzipiell Gerechtigkeit. Mit dem Ende konnte ich mich auch jetzt noch nicht anfreunden, auch wenn ich schon über eine Woche mit diesem Buch fertig bin. Den Schreibstil fand ich ganz gut. Was mich gestört hat, war der ständige Perspektivenwechsel und die fehlende Unterteilung in Kapitel. Ihr habt richtig gehört: Es gibt keine Kapitel! Zumindest nicht offiziell. Zwischen den Perspektiven ist immer so ein Bild von einer Filmklappe, aber keine Zahlen oder Zwischenüberschriften. Da mag ich persönlich es lieber, wenn ich Kapitelzahlen habe, aber das ist, schätze ich, Geschmackssache. Der Perspektivenwechsel hat mich wirklich gestört. Die einzelnen Abschnitte waren gerade zu Beginn sehr, sehr kurz. Schöner hätte ich längere Teile gefunden, wo wirklich am Stück aus einer Sicht durcherzählt wird. So hat mich der Wechsel leider immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Mein Fazit? War schon in Ordnung. Ein paar Schwächen gibt es, an denen man noch arbeiten könnte, aber im Großen und Ganzen, hat es schon gepasst.





