Der Nachsommer
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»›Der Nachsommer‹ ist der Bildungsroman schlechthin, ein rührend-unheimlich deutsches Buch aus Österreich, welches dem Leser das Menschlichwerden zeigen will.« (Walther Killy)
Auf seinen naturkundlichen Wanderungen begegnet der Ich-Erzähler, Heinrich Drendorf, seinem späteren väterlichen Freund, dem Freiherrn von Risach, auf dessen Landgut. Dort lernt er nicht nur eine neue Form der Lebens- und Wirklichkeitsbewältigung, sondern auch seine spätere Frau Natalie und deren Mutter Mathilde Tarona kennen.
In dem berühmten vorletzten Kapitel des Romans ›Der Rückblick‹ erfährt er die Lebensgeschichte Risachs und Mathildes. Der Freiherr verliebte sich während seiner Studienzeit in die Kindfrau Mathilde, doch war eine Heirat wegen ihrer Jugend nicht möglich, und es kam zur Trennung. Erst Jahrzehnte später nahm die inzwischen verwitwete Mathilde den Kontakt zu Risach wieder auf. Nun leben beide – bewußt auf eine späte Ehe verzichtend – in einer Art »nachsommerlicher« Liebe verbunden auf zwei nahe beieinanderliegenden Landsitzen.
Book Information
Author Description
Adalbert Stifter kam am 23. Oktober 1805 in Oberplan, heute Horní Planá, in Südböhmen zur Welt. Nach der Gymnasialzeit im Stift Kremsmünster studierte er in Wien Jura und Naturwissenschaften. Ohne Abschluss verdiente er seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Bereits kurz nach dem Erscheinen seiner drei ersten Erzählungen 1839/1840 galt er als erfolgreicher Schriftsteller. Mit dem berühmten vierbändigen Erzählzyklus ›Studie‹ erreichte er seinen literarischen Höhepunkt. 1850 wurde er Schulrat und Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen in Linz. Hier entstanden die Novellensammlung ›Bunte Steine‹ (1853) und die Romane ›Der Nachsommer‹ (1857) und ›Witiko‹ (1865-1867). Wegen einer unheilbaren Krankheit wollte sich Stifter in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar 1868 das Leben nehmen. Er starb am 28. Januar 1868 an den Folgen des Suizidversuchs.
Posts
Wundervolle Sprache und schöne Geschichte
Ich bin spontan auf den Autor gekommen, habe angefangen zu lesen und zu hören und war sofort begeistert. Es erinnert doch ein Stück weit an Marcel Proust, manchmal sehr ausschweifend und naturverliebt. Aber, durch die vielen Wendungen bleibt es interessant bis zum Ende. Wer ein Buch in schöner (nicht mehr moderner) Sprache liebt, ist bei Adalbert Stifter sowieso richtig.
Description
»›Der Nachsommer‹ ist der Bildungsroman schlechthin, ein rührend-unheimlich deutsches Buch aus Österreich, welches dem Leser das Menschlichwerden zeigen will.« (Walther Killy)
Auf seinen naturkundlichen Wanderungen begegnet der Ich-Erzähler, Heinrich Drendorf, seinem späteren väterlichen Freund, dem Freiherrn von Risach, auf dessen Landgut. Dort lernt er nicht nur eine neue Form der Lebens- und Wirklichkeitsbewältigung, sondern auch seine spätere Frau Natalie und deren Mutter Mathilde Tarona kennen.
In dem berühmten vorletzten Kapitel des Romans ›Der Rückblick‹ erfährt er die Lebensgeschichte Risachs und Mathildes. Der Freiherr verliebte sich während seiner Studienzeit in die Kindfrau Mathilde, doch war eine Heirat wegen ihrer Jugend nicht möglich, und es kam zur Trennung. Erst Jahrzehnte später nahm die inzwischen verwitwete Mathilde den Kontakt zu Risach wieder auf. Nun leben beide – bewußt auf eine späte Ehe verzichtend – in einer Art »nachsommerlicher« Liebe verbunden auf zwei nahe beieinanderliegenden Landsitzen.
Book Information
Author Description
Adalbert Stifter kam am 23. Oktober 1805 in Oberplan, heute Horní Planá, in Südböhmen zur Welt. Nach der Gymnasialzeit im Stift Kremsmünster studierte er in Wien Jura und Naturwissenschaften. Ohne Abschluss verdiente er seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Bereits kurz nach dem Erscheinen seiner drei ersten Erzählungen 1839/1840 galt er als erfolgreicher Schriftsteller. Mit dem berühmten vierbändigen Erzählzyklus ›Studie‹ erreichte er seinen literarischen Höhepunkt. 1850 wurde er Schulrat und Inspektor der oberösterreichischen Volksschulen in Linz. Hier entstanden die Novellensammlung ›Bunte Steine‹ (1853) und die Romane ›Der Nachsommer‹ (1857) und ›Witiko‹ (1865-1867). Wegen einer unheilbaren Krankheit wollte sich Stifter in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar 1868 das Leben nehmen. Er starb am 28. Januar 1868 an den Folgen des Suizidversuchs.
Posts
Wundervolle Sprache und schöne Geschichte
Ich bin spontan auf den Autor gekommen, habe angefangen zu lesen und zu hören und war sofort begeistert. Es erinnert doch ein Stück weit an Marcel Proust, manchmal sehr ausschweifend und naturverliebt. Aber, durch die vielen Wendungen bleibt es interessant bis zum Ende. Wer ein Buch in schöner (nicht mehr moderner) Sprache liebt, ist bei Adalbert Stifter sowieso richtig.




