Der Leinwandmesser
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Sehr wichtiges Thema
Diese Kurzgeschichte von Tolstoi würde ich als Fabel einordnen. Denn das Pferd namens "Leindwandmesser" spricht. Zwar nur zu seinen Artgenossen, Trotz alledem spricht es. Mit großem Einblick in die Zeit nach der Zarenherrschaft, zeigt hier Tolstoi auf, wie skandalös mit den Tieren, besonders Pferden, umgegangen wurde. Dabei merkt man, wenn man zwischen den Zeilen liest, wie stark sich Tolstoi mit der Veterinärmedizin auseinandergesetzt hat. Das zeugt von einem sehr gebildeten Menschen, was er auch war. Es ist schrecklich zu lesen, was mit dem Pferd Leinenmesser alles zu seiner Lebzeit geschah und wie alles endete. Diese Misshandlungen sind garantiert auch heute noch in einigen Ländern Thema. Aber hier hatte man beim Lesen wirklich das Gefühl, dass das Pferd als Ventil herhalten musste, wenn der Mensch seine Wut rauslassen wollte. Was ich jedoch sehr bemängele, dass bisher kein Verlag sich die Mühe gemacht hat die Fehler, die beim Einscannen der handschriftlichen Übersetzung passiert sind, zu korrigieren. Das sollte endlich geschehen. Fazit: Ist das Leben eines Tieres weniger wert als das eines Menschen? Definitiv NEIN. Wir sind alle Lebewesen, die in Harmonie zusammen leben sollten. Das lehrt diese schöne und doch grausame Kurzgeschichte. Und der Schreibstil macht mir Hoffnung, dass ich mich an weitere Werke Tolstoi's wagen kann.

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Diese Kurzgeschichte von Tolstoi würde ich als Fabel einordnen. Denn das Pferd namens "Leindwandmesser" spricht. Zwar nur zu seinen Artgenossen, Trotz alledem spricht es. Mit großem Einblick in die Zeit nach der Zarenherrschaft, zeigt hier Tolstoi auf, wie skandalös mit den Tieren, besonders Pferden, umgegangen wurde. Dabei merkt man, wenn man zwischen den Zeilen liest, wie stark sich Tolstoi mit der Veterinärmedizin auseinandergesetzt hat. Das zeugt von einem sehr gebildeten Menschen, was er auch war. Es ist schrecklich zu lesen, was mit dem Pferd Leinenmesser alles zu seiner Lebzeit geschah und wie alles endete. Diese Misshandlungen sind garantiert auch heute noch in einigen Ländern Thema. Aber hier hatte man beim Lesen wirklich das Gefühl, dass das Pferd als Ventil herhalten musste, wenn der Mensch seine Wut rauslassen wollte. Was ich jedoch sehr bemängele, dass bisher kein Verlag sich die Mühe gemacht hat die Fehler, die beim Einscannen der handschriftlichen Übersetzung passiert sind, zu korrigieren. Das sollte endlich geschehen. Fazit: Ist das Leben eines Tieres weniger wert als das eines Menschen? Definitiv NEIN. Wir sind alle Lebewesen, die in Harmonie zusammen leben sollten. Das lehrt diese schöne und doch grausame Kurzgeschichte. Und der Schreibstil macht mir Hoffnung, dass ich mich an weitere Werke Tolstoi's wagen kann.





