Der Ire

Der Ire

Softcover
3.017

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

September 1945. In den Trümmern von Berlin werden zwei Manuskripte gefunden, die jeweils widersprüchliche Versionen des Lebens eines irischen Spions während des Krieges wiedergeben.

Das eine ist das Tagebuch des deutschen Offiziers des militärischen Nachrichtendienstes und Nazi-Gegners Adrian de Groot, der seine Beziehung zu seinem Agenten, Freund und manchmal auch Liebhaber, einem Iren namens Frank Pike, aufzeichnet. In de Groots Erzählung ist Pike ein charismatischer IRA-Kämpfer, der aus dem spanischen Gefängnis entlassen wird, um bei der geplanten deutschen Invasion Großbritanniens zu helfen, der aber nie die Chance bekommt, seinen Pakt mit dem Teufel zu erfüllen.

Das andere Manuskript enthält eine ganz andere Darstellung der Taten des Iren. Unter dem Alter Ego des keltischen Helden Finn McCool tritt Pike hier als der ultimative alliierte Saboteur auf. Sein Auftrag: eine Attentatskampagne auf hochrangige Nazi-Ärzte, die in der Ermordung von Hitlers Leibarzt gipfelt.

Aber welche Variante, welche Version der Wirklichkeit stimmt?

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Spy
Format
Softcover
Pages
426
Price
20.60 €

Author Description

Peter Mann wuchs in Kansas City auf. Er lehrt Geschichte und Literatur in Stanford und war Empfänger des Whiting Fellowship. Er ist außerdem Grafiker und Cartoonist und zeichnet den Online-Comic The Quixote Syndrome. Der Ire ist sein erster Roman.

Posts

13
All
3.5

Trotz einiger Längen ein spannender Spionagethriller, der auf einer wahren Geschichte beruht.....

5

Sehr coole Storyline.

4

Die Lage im zerbomten Berlin 1944 spitzt sich für den verzerrten und auch für den Iren zu. Bin auf den "Enspurt" des Romanes sehr gespannt.

4

Nach holprigen Start hat mich die Geschichte doch gefesselt. Genial wie die Tagebücher der beiden handelnden Personen wie Zahnräder ineinander greifen.

4

Der Ire hat trotz allem Doppelspiels nich Zeit SS Ärzte zu meucheln . Während der Verzehrte als sein Führungsoffizier nicht den Funken einer Ahnung des vielfältigen Spiels des Iren hat.

4

Muss meine Meinung korrigieren . Der Anfang war etwas schwer. Nun habe ich in die Geschichte hinein gefunden. Ist schon klasse wie die beiden Storys die eigentlich eine ist immer wieder wie Zahnräder ineinander greifen.

4

Es zeichnet sich immer mehr ab wie sehr der Ire Pike als Doppelagent beide Seiten hintergeht und schamlos für sich und seiner Rache ausnutzt

4

Das Cover passt sehr gut zu dem Buch. Es zeigt einen geheimnisvollen Mann. Die Geschichte spielt in den Kriegsjahren des 2. Weltkrieges und umschreibt die Arbeit zweier Männer die unterschiedlicher nicht sein könnten. Adrian der Agentenführer und Finn der Doppelagent. Sie umschreibt die Zusammenarbeit der beiden Männer und wie sie lernen einander zu vertrauen zumindest so weit wie man das unter den Umständen kann. Finn ist langweilig und er denkt sich er könne auf eigne Faust das Problem mit Hitler und dem Krieg lösen. Er bringt Ärzte um die Menschen töten und bietet ihnen Dreck an. In dem Fall ziemlich perverse eindeutige Fotos. Adrian der mehr für Finn empfindet als einfach nur ein Arbeitsklima oder Freundschaft schreckt auch nicht davor zurück einen anderen Mann unter Finns Namen in ein Lager zu bringen. Er pflegt ihn und später als Finn sich dann Absetzt liest er dessen Manuskribt und ist absolut entsetzt. Die Geschichte basiert auf Frank Rayen und seinen Agentenführer Dr. Kurt Haller. Teile der Geschichte sind tatsächlich so oder ähnlich passiert. Der Autor hat es geschafft die Lücken weit es gehend spannend aus zu schmücken

3

Lesestart war schwierig. Aber es wird garantiert werden.

3

Ein Spion, zwei Geschichten. Welche ist wahr?

„Der Ire“ von Petermann ist ein historischer Thriller, der im September 1945 spielt, in den unmittelbaren Nachkriegswirren. Die Geschichte dreht sich um zwei Manuskripte, die in den Trümmern von Berlin gefunden wurden und widersprüchliche Versionen des Lebens eines irischen Spions während des Zweiten Weltkriegs erzählen. Die eine Version wird als Tagebuch eines deutschen Offiziers dargestellt, der von einem charismatischen IRA-Kämpfer berichtet, der die geplante Invasion Großbritanniens durch Deutschland unterstützen sollte. Das zweite Manuskript hingegen schildert eine vollkommen andere Darstellung desselben Spions, offenbar aus seiner eigenen Sicht. Diese zwei parallelen Erzählstränge, die Kapitel für Kapitel abwechseln, geben der Geschichte eine interessante Struktur. Es entsteht eine Dynamik, die den Leser herausfordert, beide Perspektiven ständig im Blick zu behalten. Was den Aufbau betrifft, ist die Idee, die beiden Geschichten so eng miteinander zu verweben, durchaus reizvoll. Die Spannung entsteht dabei nicht nur durch die Handlung, sondern vor allem durch die Frage, welche der beiden Versionen der Wahrheit näherkommt – oder ob überhaupt eine davon authentisch ist. Petermann gelingt es, durch den Einsatz von Spitznamen und Decknamen eine zusätzliche Schicht der Unsicherheit zu schaffen, die die Leser in ständiger Ungewissheit hält. Allerdings könnte diese Struktur auch als verwirrend empfunden werden, vor allem da die Kapitel ohne klare Abgrenzung zwischen den beiden Perspektiven übergehen. Diese Unsicherheit darüber, welche Erzählung gerade im Vordergrund steht, und der fehlende eindeutige Anhaltspunkt, welche Geschichte glaubwürdiger ist, kann für manche Leser überfordernd sein. Besonders wer nicht regelmäßig Thriller liest, könnte Schwierigkeiten haben, sich in die Geschichte einzufinden. Die direkte Erzählweise und der rasche Einstieg in die Handlung lassen wenig Raum für lange Einführungen, was den Lesefluss zwar beschleunigt, aber auch dazu führen kann, dass man sich zu Beginn orientierungslos fühlt. Für Thriller-Fans, die besonders an der historischen Nachkriegszeit interessiert sind, dürfte „Der Ire“ dennoch ein packendes und tiefgründiges Werk sein, das durch seine doppelbödige Erzählweise und die ständigen Zweifel an der Wahrheit Spannung bis zum Schluss erzeugt. Fazit: „Der Ire“ ist kein leichter Thriller für Einsteiger, sondern ein anspruchsvolles Werk, das mit seinen parallelen Erzählungen den Leser fordert und ihn ständig im Unklaren über die Wahrheit lässt. Wer eine Vorliebe für historische Thriller hat und bereit ist, sich auf eine komplexe, mehrschichtige Geschichte einzulassen, wird an diesem Buch Gefallen finden.

2

Leider nicht meins :(

3

Wilder Ritt

Das Cover, der Titel und die Leseprobe haben mich wahnsinnig angesprochen. Ich habe mit einem Thriller mit verrückten Wendungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gerechnet. Bekommen habe ich einen Roman, der geschichtlich, spannend und etwas verstörend ist. Damit möchte ich gleich vorab sagen, das Buch war nicht unbedingt meins. Bis ca. Seite 215 habe ich mich brav durchgekämpft, den Rest der Geschichte habe ich per Querlesen hinter mich gebracht. Leider fehlte mir die erwartete Spannung komplett, der Autor verliert sich für meinen Geschmack in zu vielen unnötigen Beschreibungen und Verstrickungen. Dafür gab es erstaunlich viel Sex/pornografische Inhalte, welche es für mich in der Story nicht in dem Umfang gebraucht hätte. Auch die Spannung bezüglich des Doppelagententums ist mir zu kurz gekommen, ja unser Protagonist hat für verschiedene Zwecke/übergeordnete Ziele "gekämpft" und auch die Dynamik mit seinem "Vorgesetzten"/Freund/Geliebten war gut umgesetzt. Aber für einen richtig fesselnden Thriller hat es für mich nicht gereicht. Die Erzählform, die nicht linear ist, ist dafür wirklich überragend und gibt dem ganzen einen tollen Twist. Alles in allem, war das ein solider 3* Read, der für Leute, die einen dahin plätschernden geschichtlichen Thriller suchen genau das richtige sein kann.

2.5

„Der Ire“ ein Spion bzw Doppelspion zu Zeiten des zweiten Weltkrieges.

Rekrutiert in einem spanischen Gefängnis und nach Berlin versetzt, findet sich Finn in der neuen Stadt und unter den neuen Umständen zurecht. betreut von seinem Agentenführer bzw. Offizier des Nachrichtendienstes de Groot erlebt Finn die letzten Jahre des Krieges auf deutschem Terrain. Die für ihn geplanten Missionen scheitern und so widmet er sich seinen persönlichen Zielen und ein Arzt nach dem anderen segnet das Zeitliche. Interessanter Roman, der den Leser anhand der zwei tagebuchähnlichen Journale in die Zeit des zweiten Weltkrieges versetzt und die unterschiedlichen Sichtweisen der gleichen Erlebnisse verdeutlicht. Leider hat mich das Buch nicht ganz abgeholt, obwohl ich mich gerne mit Büchern dieser Zeit beschäftige und dieses oft von den unterschiedlichen Autoren und in den verschiedenen Genres. Trotz allem ermöglichte es die Erzählart des Autor die Geschichte lebhaft zu erleben, auch wenn ich am Anfang etwas durch die Verwendung der irischen Besonderheiten, Namen und Erlebnissen etwas verwirrt war. Hier hätte vielleicht ein kleines Wörterbuch am Ende gereicht, so dass ich nicht alles hätte anderswo nachschlagen müssen.

Create Post