Der Groll der Zwerge
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Description
Mit dem ›Groll der Zwerge‹ beginnt Bernd Frenz (›Die Blutorks‹) ein neues, fulminantes Epos, in dem die beliebtesten Fantasy-Völker miteinander um die Vorherrschaft kämpfen.
Nach dem Großen Krieg herrschte dreißig Jahre lang Frieden im Lande Garon – doch damit ist jetzt Schluss. Als Steinmetze in der Zwergen-Nekropole Felsheim neue Grabkammern in den Berg schlagen und einen heiligen Fluss der Elfen zum Versiegen bringen, lebt der alte Zwist wieder auf. Dass just zu diesem Zeitpunkt der Ork Grimm aus dem Exil zurückkehren will, um mit alten Feinden abzurechnen, macht es nicht besser. Und auch die Menschen beweisen jeden Tag aufs Neue ihre Arglist. Und so heißt es schon bald: Elfen gegen Zwerge; Trolle gegen Orks; und alle gegen die Menschen.
Ein abenteuerlicher Fantasyroman für alle Fans von Markus Heitz, Bernhard Hennen und T.S. Orgel.
»Bernd Frenz setzt mit seiner packenden Trilogie den Schlussakkord in der Geschichte der Völkerromane.« Bernhard Hennen
Book Information
Author Description
Bernd Frenz (* 1964) schreibt schon seit vielen Jahren Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Er gehörte zu den Hauptautoren der Endzeitserie »Maddrax«, schrieb für den »Perry Rhodan«-Kosmos und verfasste drei »S.T.A.L.K.E.R.«-Romane. Mit seiner Trilogie über die »Blutorks« hat er sich einen festen Platz in der deutschen Fantasy-Landschaft erobert.
Posts
Mittelmäßige Story ohne schönen Charakter-Ausbau
Mein verwöhntes Zwergenherz hatte sich schon lange auf dieses Buch gefreut. Es verspricht auch eine Story mit epischen Schlachten und klassischen Rollenbildern der Rassen - also das altgediente Stumpfe Spitzohr gegen Steinfresser Szenario. Umso enttäuschter war ich, als ich immer weiter in das Buch eintauchte. Alles der Reihe nach. Wir lernen unsere Hauptfigur, ein Elfen-Mensch Mischling, gerade kennen, als er versucht aus einer Diebes-Gilde auszubrechen. Während seiner Flucht gerät er aber in einen frisch ausgebrochenen Streit zwischen Zwergen und Elfen. Letztere behaupten die Zwerge haben Schuld am Versiegen einer Heiligen Quelle und versuchen mit allen Mitteln diese wieder zum fließen zu bringen. Also ein relativ einfaches Storygebilde mit klarem Fokus wo es hingehen soll aber hey, ich brauche nicht viel um meinen kleinen Freunden auf ein Abenteuer zu folgen 😜 Die Szenenwechsel zwischen den Fronten und deren Antrieb ist auch noch nachvollziehbar genauso schleicht sich die ein oder andere gut geschriebene Mechanik ein. Da hört es dann aber auch schon auf. Leider vermisse ich an vielen Stellen die Rassen-typischen Eigenschaften die sie so markant machen. Vielmehr liest es sich immer wieder wie eine rein menschliche Geschichte - also überall Mittelmaß. Wenn dann mal ein charakteristisches Merkmal hervorgehoben wird, verliert es sich schnell wieder und wird nicht beibehalten. Teilweiße wirken die Zwerge auch wie ich mit schlechte NPCs in einem Spiel vorstelle - planlos und unkoordiniert. Das sorgt auch dafür, dass die eigentlich ganz schöne Geschichte dadurch nur so dahin plätschert, da damit wenig Spannung und wenig Liebe durch die Szenen rüber kommt. Da es ja eine dreiteilige Serie ist, wird zudem sehr unrund hin und wieder ein Nebenschauplatz eingebaut, der mit der Story in diesem Buch rein gar nichts zu tun hat. Dieser soll zwar auf spätere Bände aufbauen, sorgt aber einfach dafür, den Lesefluss noch weiter zu unterbrechen. Mein Fazit: Leider enttäuscht, ich gebe Band zwei aber noch eine Chance. Zwergendickkopf und so 😜

Ist das ein Krimi? Ist es ein Epos? Man weiß es nicht.
Ein junger diebischer Halbelf in Zwangslage und schließlich auf der Flucht. Ein brodelnder Konflikt. Intrigen, Verrat und Verbrechen. Und natürlich all die klassischen Völker, die man in der Fantasy so schätzt. Zweifellos ist das eine gute Ausgangslage für einen brillanten Fantasy- Roman. Mit eben solcher Begeisterung habe ich begonnen zu lesen. Und der Anfang ist großartig! Man wird Stück für Stück, mit kleinen Einblicken eingeführt, die Hauptfiguren stellen sich vor, das Hauptproblem wird offenkundig und sogar die ein oder andere Brotkrume ist hier ausgestreut. Doch das kann der Roman nicht halten. Die agierenden Parteien wirken unglaublich ähnlich in ihren Bestrebungen, Motiven und Haltungen und was als strahlende Erkenntnis für den Leser erscheinen könnte wird bereits mit den ersten Kapiteln, einem blinkenden strahlenden Leuchtfeuer gleich, herausgebrüllt. Obendrauf gibt es in dem ganzen Roman gefühlt nur zwei Motive und diese sind, entweder Rache oder Liebe. Der Krieg ist sehr blutig dargestellt, allerdings ohne, dass man dabei eine eigentliche Übersicht gewinnen könnte, was da genau gerade eigentlich vor sich geht und ganz zu schweigen davon, dass es nicht besonders spannend ist. Dabei liegt in den Ideen dermaßen viel Potential und wie toll hätten sie sich entfalten können. Leider verkümmern die Ideen auf halber Strecke, entweder sie finden einen Ausgang aber vermögen es nicht zu begeistern oder sie kränkeln vor sich hin. Eine dieser Ideen ist es darzustellen wie verhängnisvoll und schwierig es für jene ist, die sich nicht klar zu diesen oder jenen zuordnen lassen. An sich eine auch durchaus aktuelle Problemlage und doch schafft es nicht zu überzeugen oder sich durchzusetzen. Immer mal wieder habe ich geglaubt, dass jetzt eine Entwicklung einsetzt, aber diese blieb leider aus. Auch die Figuren sind nicht stimmig. Einerseits misstraut jeder Jedem und überall wird Betrug, Verrat und Hinterhalt gewähnt und andererseits sind die Figuren bei den verschiedensten Gelegenheiten absolut arglos oder einfach dumm, wo sie an anderer Stelle so schlau sind. Das beißt sich immer wieder und leider liefert der Roman keinen Hebel, um daraus eine packende Erzählung zu machen, es bleibt bei der Feststellung. Und zu all dem Hin und Her und den verpassten Chancen - scheint das Buch ständig dazwischen zu wechseln einerseits ein Krimi sein zu wollen und andererseits ein Epos zu sein. Was ein interessanter Ansatz sein könnte werden beide Ansätze, an sich, nicht komplettiert und ausgefaltet, als auch, dass eine stimmige Verbindung zwischen ihnen fehlt. So kommt es dazu, dass ich die ganze Zeit überlegt habe, was ich hier eigentlich gerade lese und womit ich genau zu rechnen habe. Alles in Allem, ein Buch, dass mich mit einer gewissen Enttäuschung, als auch Trauer zurückgelassen hat, da es so viel versprach und so viel hätte werden können, aber doch nicht mehr als ein gerade mal durchschnittlicher Fantasy-Roman mit Erzähllinien, die einem doch alle sehr bekannt vorkommen, geworden ist.
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Mit dem ›Groll der Zwerge‹ beginnt Bernd Frenz (›Die Blutorks‹) ein neues, fulminantes Epos, in dem die beliebtesten Fantasy-Völker miteinander um die Vorherrschaft kämpfen.
Nach dem Großen Krieg herrschte dreißig Jahre lang Frieden im Lande Garon – doch damit ist jetzt Schluss. Als Steinmetze in der Zwergen-Nekropole Felsheim neue Grabkammern in den Berg schlagen und einen heiligen Fluss der Elfen zum Versiegen bringen, lebt der alte Zwist wieder auf. Dass just zu diesem Zeitpunkt der Ork Grimm aus dem Exil zurückkehren will, um mit alten Feinden abzurechnen, macht es nicht besser. Und auch die Menschen beweisen jeden Tag aufs Neue ihre Arglist. Und so heißt es schon bald: Elfen gegen Zwerge; Trolle gegen Orks; und alle gegen die Menschen.
Ein abenteuerlicher Fantasyroman für alle Fans von Markus Heitz, Bernhard Hennen und T.S. Orgel.
»Bernd Frenz setzt mit seiner packenden Trilogie den Schlussakkord in der Geschichte der Völkerromane.« Bernhard Hennen
Book Information
Author Description
Bernd Frenz (* 1964) schreibt schon seit vielen Jahren Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Er gehörte zu den Hauptautoren der Endzeitserie »Maddrax«, schrieb für den »Perry Rhodan«-Kosmos und verfasste drei »S.T.A.L.K.E.R.«-Romane. Mit seiner Trilogie über die »Blutorks« hat er sich einen festen Platz in der deutschen Fantasy-Landschaft erobert.
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Mittelmäßige Story ohne schönen Charakter-Ausbau
Mein verwöhntes Zwergenherz hatte sich schon lange auf dieses Buch gefreut. Es verspricht auch eine Story mit epischen Schlachten und klassischen Rollenbildern der Rassen - also das altgediente Stumpfe Spitzohr gegen Steinfresser Szenario. Umso enttäuschter war ich, als ich immer weiter in das Buch eintauchte. Alles der Reihe nach. Wir lernen unsere Hauptfigur, ein Elfen-Mensch Mischling, gerade kennen, als er versucht aus einer Diebes-Gilde auszubrechen. Während seiner Flucht gerät er aber in einen frisch ausgebrochenen Streit zwischen Zwergen und Elfen. Letztere behaupten die Zwerge haben Schuld am Versiegen einer Heiligen Quelle und versuchen mit allen Mitteln diese wieder zum fließen zu bringen. Also ein relativ einfaches Storygebilde mit klarem Fokus wo es hingehen soll aber hey, ich brauche nicht viel um meinen kleinen Freunden auf ein Abenteuer zu folgen 😜 Die Szenenwechsel zwischen den Fronten und deren Antrieb ist auch noch nachvollziehbar genauso schleicht sich die ein oder andere gut geschriebene Mechanik ein. Da hört es dann aber auch schon auf. Leider vermisse ich an vielen Stellen die Rassen-typischen Eigenschaften die sie so markant machen. Vielmehr liest es sich immer wieder wie eine rein menschliche Geschichte - also überall Mittelmaß. Wenn dann mal ein charakteristisches Merkmal hervorgehoben wird, verliert es sich schnell wieder und wird nicht beibehalten. Teilweiße wirken die Zwerge auch wie ich mit schlechte NPCs in einem Spiel vorstelle - planlos und unkoordiniert. Das sorgt auch dafür, dass die eigentlich ganz schöne Geschichte dadurch nur so dahin plätschert, da damit wenig Spannung und wenig Liebe durch die Szenen rüber kommt. Da es ja eine dreiteilige Serie ist, wird zudem sehr unrund hin und wieder ein Nebenschauplatz eingebaut, der mit der Story in diesem Buch rein gar nichts zu tun hat. Dieser soll zwar auf spätere Bände aufbauen, sorgt aber einfach dafür, den Lesefluss noch weiter zu unterbrechen. Mein Fazit: Leider enttäuscht, ich gebe Band zwei aber noch eine Chance. Zwergendickkopf und so 😜

Ist das ein Krimi? Ist es ein Epos? Man weiß es nicht.
Ein junger diebischer Halbelf in Zwangslage und schließlich auf der Flucht. Ein brodelnder Konflikt. Intrigen, Verrat und Verbrechen. Und natürlich all die klassischen Völker, die man in der Fantasy so schätzt. Zweifellos ist das eine gute Ausgangslage für einen brillanten Fantasy- Roman. Mit eben solcher Begeisterung habe ich begonnen zu lesen. Und der Anfang ist großartig! Man wird Stück für Stück, mit kleinen Einblicken eingeführt, die Hauptfiguren stellen sich vor, das Hauptproblem wird offenkundig und sogar die ein oder andere Brotkrume ist hier ausgestreut. Doch das kann der Roman nicht halten. Die agierenden Parteien wirken unglaublich ähnlich in ihren Bestrebungen, Motiven und Haltungen und was als strahlende Erkenntnis für den Leser erscheinen könnte wird bereits mit den ersten Kapiteln, einem blinkenden strahlenden Leuchtfeuer gleich, herausgebrüllt. Obendrauf gibt es in dem ganzen Roman gefühlt nur zwei Motive und diese sind, entweder Rache oder Liebe. Der Krieg ist sehr blutig dargestellt, allerdings ohne, dass man dabei eine eigentliche Übersicht gewinnen könnte, was da genau gerade eigentlich vor sich geht und ganz zu schweigen davon, dass es nicht besonders spannend ist. Dabei liegt in den Ideen dermaßen viel Potential und wie toll hätten sie sich entfalten können. Leider verkümmern die Ideen auf halber Strecke, entweder sie finden einen Ausgang aber vermögen es nicht zu begeistern oder sie kränkeln vor sich hin. Eine dieser Ideen ist es darzustellen wie verhängnisvoll und schwierig es für jene ist, die sich nicht klar zu diesen oder jenen zuordnen lassen. An sich eine auch durchaus aktuelle Problemlage und doch schafft es nicht zu überzeugen oder sich durchzusetzen. Immer mal wieder habe ich geglaubt, dass jetzt eine Entwicklung einsetzt, aber diese blieb leider aus. Auch die Figuren sind nicht stimmig. Einerseits misstraut jeder Jedem und überall wird Betrug, Verrat und Hinterhalt gewähnt und andererseits sind die Figuren bei den verschiedensten Gelegenheiten absolut arglos oder einfach dumm, wo sie an anderer Stelle so schlau sind. Das beißt sich immer wieder und leider liefert der Roman keinen Hebel, um daraus eine packende Erzählung zu machen, es bleibt bei der Feststellung. Und zu all dem Hin und Her und den verpassten Chancen - scheint das Buch ständig dazwischen zu wechseln einerseits ein Krimi sein zu wollen und andererseits ein Epos zu sein. Was ein interessanter Ansatz sein könnte werden beide Ansätze, an sich, nicht komplettiert und ausgefaltet, als auch, dass eine stimmige Verbindung zwischen ihnen fehlt. So kommt es dazu, dass ich die ganze Zeit überlegt habe, was ich hier eigentlich gerade lese und womit ich genau zu rechnen habe. Alles in Allem, ein Buch, dass mich mit einer gewissen Enttäuschung, als auch Trauer zurückgelassen hat, da es so viel versprach und so viel hätte werden können, aber doch nicht mehr als ein gerade mal durchschnittlicher Fantasy-Roman mit Erzähllinien, die einem doch alle sehr bekannt vorkommen, geworden ist.





