Der Fremde
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Description
Wer ist der Fremde, dem die beiden Handwerksburschen am Weihnachtsabend auf der Landstraße begegnen? Fritz Kuhlemann, der Ältere, ist kein unbeschriebenes Blatt – seine Papiere weisen allerlei Bestrafungen auf und seine wüsten Flüche ängstigen den Jüngeren. Fast noch ein Kind, fürchtet er sich vor den Grobheiten des anderen, ohne den er in der kalten Nacht völlig verloren wäre. „Der Teufel ist der einzig wahre Heilige in der ganzen Muschpoke – Es lebe der heilige Satanas“, brüllt der Ältere in die Nacht, die dem Kleinen den Fiebertod bringt. Woher weiß der seltsame Fremde, wie sehr der Grobian seinen toten Schützling liebte und für ihn sorgte? „Ich kenne dich, Fritz Kuhlemann“ sagt der Fremde. Nach und nach verbreiten sich die Gerüchte über diesen Mann immer weiter in der Gegend, viele kommen und erzählen seltsame Geschichten über Wunder und Kranke, die geheilt worden seien. Selbst die Zeitungen berichten über ihn, natürlich sei alles erfunden. Aber auf dem müden Gesicht des Fremden spiegelt sich das Wissen von zweitausend Jahren. Ein berühmter Professor wäscht sich die Hände mit besonderer Sorgfalt. Für ihn wirkt nichts schädlicher auf das Gehirn als religiöse Wahnvorstellungen. Im Leben muss man sich an das Normale halten, für alles andere gibt es das Irrenhaus. Da ereignet sich im Irrenhaus etwas Schreckliches, niemals Geklärtes. Ein Ewig-Stummer, einer der Irren, hat einen anderen an ein Kreuz gebunden und den nackten Körper mit Nägeln und zugespitzten Holzstücken völlig zerschunden …
Ein seltsamer Fremder als Wanderer unter Arbeitern, Parteifunktionären, Gestrandeten und Etablierten. Wie eine Folie legt Hans von Kahlenberg (alias Helene Keßler) die Urgeschichte des Christentums auf den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und lässt uns das Wunder neu begreifen.
Book Information
Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
74
Price
5.99 €
Description
Wer ist der Fremde, dem die beiden Handwerksburschen am Weihnachtsabend auf der Landstraße begegnen? Fritz Kuhlemann, der Ältere, ist kein unbeschriebenes Blatt – seine Papiere weisen allerlei Bestrafungen auf und seine wüsten Flüche ängstigen den Jüngeren. Fast noch ein Kind, fürchtet er sich vor den Grobheiten des anderen, ohne den er in der kalten Nacht völlig verloren wäre. „Der Teufel ist der einzig wahre Heilige in der ganzen Muschpoke – Es lebe der heilige Satanas“, brüllt der Ältere in die Nacht, die dem Kleinen den Fiebertod bringt. Woher weiß der seltsame Fremde, wie sehr der Grobian seinen toten Schützling liebte und für ihn sorgte? „Ich kenne dich, Fritz Kuhlemann“ sagt der Fremde. Nach und nach verbreiten sich die Gerüchte über diesen Mann immer weiter in der Gegend, viele kommen und erzählen seltsame Geschichten über Wunder und Kranke, die geheilt worden seien. Selbst die Zeitungen berichten über ihn, natürlich sei alles erfunden. Aber auf dem müden Gesicht des Fremden spiegelt sich das Wissen von zweitausend Jahren. Ein berühmter Professor wäscht sich die Hände mit besonderer Sorgfalt. Für ihn wirkt nichts schädlicher auf das Gehirn als religiöse Wahnvorstellungen. Im Leben muss man sich an das Normale halten, für alles andere gibt es das Irrenhaus. Da ereignet sich im Irrenhaus etwas Schreckliches, niemals Geklärtes. Ein Ewig-Stummer, einer der Irren, hat einen anderen an ein Kreuz gebunden und den nackten Körper mit Nägeln und zugespitzten Holzstücken völlig zerschunden …
Ein seltsamer Fremder als Wanderer unter Arbeitern, Parteifunktionären, Gestrandeten und Etablierten. Wie eine Folie legt Hans von Kahlenberg (alias Helene Keßler) die Urgeschichte des Christentums auf den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und lässt uns das Wunder neu begreifen.
Book Information
Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
74
Price
5.99 €



