Der, den ich will (Spreewaldroman 2)
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Der, den ich will ist der zweite Band der Spreewald-Reihe von Claudia Iwer. Es geht um die Schwestern Gerda und Regine aus Kudrow im Spreewald. In Band 1 „Diesmal werden wir tanzen“ steht die jüngere Schwester Gerda und ihre Enkelin Marie im Mittelpunkt, in Band 2 erfahren wir, wie das Leben von Regine verlaufen ist. 1966: Die 21jährige Regine wird auf ihrem Weg nach Prag von der Staatssicherheit festgenommen, wegen Republikflucht angeklagt und inhaftiert. Sie erlebt eine furchtbare Zeit im Gefängnis, wird zigmal verhört und über ihre Familie, Freunde und Nachbarn ausgefragt. Wer ihre Fluchtpläne an die Stasi verraten hatte, erfährt sie nicht. Nach einem Jahr wird sie von der BRD freigekauft. Sie beginnt ein neues Leben in Westberlin. In den Spreewald kehrt sie nie zurück, obwohl sie ihr Leben lang große Sehnsucht nach ihrer Heimat und ihrer Schwester hat. „Ich habe Freiheit gewonnen. Doch was mir mein Leben lang gefehlt hat – auch als ich längst eine eigene Familie gegründet hatte – war meine Ursprungsfamilie. Die Familie, bei der ich aufgewachsen war. … Wir sprechen vom Lebensgefühl, davon, wie wichtig die eigenen Wurzeln sind. Wie wichtig es ist, Menschen um dich zu haben, die dich geprägt haben. Die einen Teil von dir ausmachen. Die dich ganz genau kennen, auch wenn sie dich nicht immer verstehen. Die dich trotzdem lieben.“ (S. 112) Ich habe nicht verstanden, warum sich die Schwestern nach dem Fall der Mauer nicht wiedergesehen haben. Da musste erst Gerdas Enkelin die Initiative ergreifen und die Schwestern wieder vereinen. Ich mag den Schreibstil der Autorin und habe auch den zweiten Band der Spreewald-Reihe gern gelesen und spreche gern eine Leseempfehlung aus, insbesondere für diejenigen, die einen Bezug zur ehemaligen DDR haben.
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Der, den ich will ist der zweite Band der Spreewald-Reihe von Claudia Iwer. Es geht um die Schwestern Gerda und Regine aus Kudrow im Spreewald. In Band 1 „Diesmal werden wir tanzen“ steht die jüngere Schwester Gerda und ihre Enkelin Marie im Mittelpunkt, in Band 2 erfahren wir, wie das Leben von Regine verlaufen ist. 1966: Die 21jährige Regine wird auf ihrem Weg nach Prag von der Staatssicherheit festgenommen, wegen Republikflucht angeklagt und inhaftiert. Sie erlebt eine furchtbare Zeit im Gefängnis, wird zigmal verhört und über ihre Familie, Freunde und Nachbarn ausgefragt. Wer ihre Fluchtpläne an die Stasi verraten hatte, erfährt sie nicht. Nach einem Jahr wird sie von der BRD freigekauft. Sie beginnt ein neues Leben in Westberlin. In den Spreewald kehrt sie nie zurück, obwohl sie ihr Leben lang große Sehnsucht nach ihrer Heimat und ihrer Schwester hat. „Ich habe Freiheit gewonnen. Doch was mir mein Leben lang gefehlt hat – auch als ich längst eine eigene Familie gegründet hatte – war meine Ursprungsfamilie. Die Familie, bei der ich aufgewachsen war. … Wir sprechen vom Lebensgefühl, davon, wie wichtig die eigenen Wurzeln sind. Wie wichtig es ist, Menschen um dich zu haben, die dich geprägt haben. Die einen Teil von dir ausmachen. Die dich ganz genau kennen, auch wenn sie dich nicht immer verstehen. Die dich trotzdem lieben.“ (S. 112) Ich habe nicht verstanden, warum sich die Schwestern nach dem Fall der Mauer nicht wiedergesehen haben. Da musste erst Gerdas Enkelin die Initiative ergreifen und die Schwestern wieder vereinen. Ich mag den Schreibstil der Autorin und habe auch den zweiten Band der Spreewald-Reihe gern gelesen und spreche gern eine Leseempfehlung aus, insbesondere für diejenigen, die einen Bezug zur ehemaligen DDR haben.





