Deadhouse Gates (Malazan Book of the Fallen)
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Book Information
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𝐃𝐞𝐚𝐝𝐡𝐨𝐮𝐬𝐞 𝐆𝐚𝐭𝐞𝐬 ist das zweite Buch in der Reihe MALAZAN BOOK OF THE FALLEN von Steven Erikson. Ich habe das Buch in der geteilten deutschen Auflage gelesen und hier waren es die Bücher: Das Reich der 7 Städte + Im Bann der Wüste. Dieses Buch fühlte sich nicht wirklich wie ein zweiter Teil an, sondern fast wie der Beginn von etwas Neuem. Alles spielt auf einem Kontinent der 7 Städte und dort stehen wir vor der Rebellion gegen das Malazanische Imperium. Das Buch der Apokalypse wird den Wirbelwind entlassen, der dann seinem Namen alle Ehre macht. Während des heraufziehenden Krieges, und hier möchte ich absichtlich keine Ereignisse zusammenfassen, erfahren wir vom düsteren Kriegstreiben. Die Atmosphäre ist düster, hoffnungslos, verzweifelnd. Während dieser Abläufe sehen wir verschiedenste Plotlines unterschiedlicher Protas und wie sie sich in diesem Krieg bewegen, jede mit einer eigenen Motivation. Und Autor Erikson rotzt uns sprichwörtlich die Sequenzen vor die Füße - man sieht es oft nicht kommen. Als Leser fragst du dich permanent, wo das jetzt herkam, warum wir uns nun wieder an diesem Ort befinden und wer eigentlich welches Ziel hat. Ohne meine Buddyreadpartnerin hätte ich mich hier oft sehr verloren gefühlt. Betreutes Lesen ist etwas, was ich bei dieser Reihe ohnehin stark empfehlen möchte. Insgesamt habe ich hier interessante neue Protas gesehen. So war ich stark begeistert von Duikers Perspektive. Dieser ist hier der beobachtende Historiker, einer der für die Nachwelt alles festhält, aber auch einer, der eine Einordnung schafft, weil er über die Vergangenheit weiß. Die Perspektive von Kalam hat Spass gemacht, ein Charakter mit einer klaren Mission, dem am Ende klar wird, dass wenig so ist wie es scheint und in Wirklichkeit alles, was man glaubt zu wissen, noch viel komplexer und widersprüchlicher ist. Coltaine, hier als Prota nur indirekt unterwegs, hat dennoch am Ende einen der besten und epischsten Momente. Fazit: dieses Sequel habe ich als sehr schwer zu lesen empfunden, gleichzeitig ist dies wohl auch beabsichtigt, denn es ist kein Zufall, dass Erikson den Leser in keiner Weise an die Hand nimmt. Die Genialität liegt in der Komplexität, der Tiefe der Welt, den philosophischen Botschaften, von denen es mehr als genug gibt. Es wird am Ende sicherlich eine irre Belohnung sein, wenn man dran bleibt und die Puzzlestücken sich mehr und mehr zusammenfügen.

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𝐃𝐞𝐚𝐝𝐡𝐨𝐮𝐬𝐞 𝐆𝐚𝐭𝐞𝐬 ist das zweite Buch in der Reihe MALAZAN BOOK OF THE FALLEN von Steven Erikson. Ich habe das Buch in der geteilten deutschen Auflage gelesen und hier waren es die Bücher: Das Reich der 7 Städte + Im Bann der Wüste. Dieses Buch fühlte sich nicht wirklich wie ein zweiter Teil an, sondern fast wie der Beginn von etwas Neuem. Alles spielt auf einem Kontinent der 7 Städte und dort stehen wir vor der Rebellion gegen das Malazanische Imperium. Das Buch der Apokalypse wird den Wirbelwind entlassen, der dann seinem Namen alle Ehre macht. Während des heraufziehenden Krieges, und hier möchte ich absichtlich keine Ereignisse zusammenfassen, erfahren wir vom düsteren Kriegstreiben. Die Atmosphäre ist düster, hoffnungslos, verzweifelnd. Während dieser Abläufe sehen wir verschiedenste Plotlines unterschiedlicher Protas und wie sie sich in diesem Krieg bewegen, jede mit einer eigenen Motivation. Und Autor Erikson rotzt uns sprichwörtlich die Sequenzen vor die Füße - man sieht es oft nicht kommen. Als Leser fragst du dich permanent, wo das jetzt herkam, warum wir uns nun wieder an diesem Ort befinden und wer eigentlich welches Ziel hat. Ohne meine Buddyreadpartnerin hätte ich mich hier oft sehr verloren gefühlt. Betreutes Lesen ist etwas, was ich bei dieser Reihe ohnehin stark empfehlen möchte. Insgesamt habe ich hier interessante neue Protas gesehen. So war ich stark begeistert von Duikers Perspektive. Dieser ist hier der beobachtende Historiker, einer der für die Nachwelt alles festhält, aber auch einer, der eine Einordnung schafft, weil er über die Vergangenheit weiß. Die Perspektive von Kalam hat Spass gemacht, ein Charakter mit einer klaren Mission, dem am Ende klar wird, dass wenig so ist wie es scheint und in Wirklichkeit alles, was man glaubt zu wissen, noch viel komplexer und widersprüchlicher ist. Coltaine, hier als Prota nur indirekt unterwegs, hat dennoch am Ende einen der besten und epischsten Momente. Fazit: dieses Sequel habe ich als sehr schwer zu lesen empfunden, gleichzeitig ist dies wohl auch beabsichtigt, denn es ist kein Zufall, dass Erikson den Leser in keiner Weise an die Hand nimmt. Die Genialität liegt in der Komplexität, der Tiefe der Welt, den philosophischen Botschaften, von denen es mehr als genug gibt. Es wird am Ende sicherlich eine irre Belohnung sein, wenn man dran bleibt und die Puzzlestücken sich mehr und mehr zusammenfügen.





