Daughter of Smoke and Bone: Auftakt der mitreißenden Enemies-to-Lovers-Romantasy: Absoluter Must-Read All Age Fantasy-Roman (Zwischen den Welten 1)
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Hohe Spannung in ungewöhnlicher Fantasywelt
Karou studiert Kunst in Prag, doch in ihrem geheimen Doppelleben erfüllt sie gefährliche Aufträge für Brimstone, ein Chimäre, der sie aufgezogen hat und auffällig großes Interesse am Sammeln von Zähnen hat. Als Karou bei der Erledigung eines Auftrags dem Seraphim Akiva begegnet, ruft das widersprüchliche Gefühle in ihr wach – Seraphime sind Todfeinde der Chimären, sie führen einen uralten Krieg gegeneinander. Karou hat merkwürdige Flashbacks und doch bekommt sie die Antworten auf ihre Fragen und die Geheimnisse um Brimstone und sich selbst nicht zu fassen. Grandioses Worldbuilding, uralte Kreaturen, ein überirdisch schöner Engel, tödliche Engel-Krieger, insgesamt gut ausgearbeitete Charaktere mit großen Emotionen ohne Spice! und dazu fesselnde Plottwists im letzten Drittel – einfach grandios! Ein großartiger Auftakt dieser Romantasy-Trilogie, ich kann das Erscheinen von Bd. 2 (am 30.12.2025) kaum erwarten !
Es war einmal, da verliebten sich ein Engel und ein Teufel ineinander. Es ging nicht gut aus.
Karou ist ein Charakter, der gleichzeitig „coolste Kunststudentin Europas“ und „Geheimwaffe eines dämonischen Schwarzmarktes“ sein könnte – und irgendwie ist sie beides. Tagsüber zeichnet sie, sammelt tätowierte Bewunderer und spielt das mysteriöse Mädchen mit blauen Haaren. Nachts erledigt sie Aufträge für Brimstone, den chimärischen Wunschhändler, der sie als Kind aufgenommen hat. Man begleitet Karou zwischen zwei Welten – menschlich und magisch –, doch der Teil, der eigentlich ihr Zuhause sein sollte, entzieht sich ihr permanent. Dieses Gefühl von Suchen und Nichtfinden zieht sich durch das ganze Buch. Und dann ist da Akiva, der Engelskrieger mit dem emotionalen Repertoire einer besonders launischen Kerze. Er wirkt wie jemand, der 300 Jahre lang nicht geschlafen hat und seine Gefühle in einem Safe eingeschlossen hält. Dass ausgerechnet er der Schlüssel zu Karous vielen unbeantworteten Fragen ist, macht das Ganze nicht leichter. Akiva ist verletzlich, tödlich und schrecklich einsam – ein Mann, der im Krieg geboren wurde und nie gelernt hat, wie man lebt. Und zugegeben: Seine tragische Intensität funktioniert. Sie zieht einen rein, obwohl man genau weiß, dass das alles emotionaler Sprengstoff ist. Bei den Chimären brilliert das Buch. Brimstone wirkt zunächst wie ein „dämonischer Pate“, bei dem man sich fragt, warum Karou ihm überhaupt vertraut. Er ist streng, abweisend, distanziert – bis man im letzten Viertel endlich begreift, was er für sie riskiert hat. Plötzlich fällt alles wie ein dominomäßiger Reality-Check an Ort und Stelle. Issa, Twiga und Yasri geben der Welt Tiefe, Wärme und ein seltsames Gefühl von Zuhause, das man als Leser genauso vermisst wie Karou. Das Setting dagegen… nun ja. Ich habe das Buch nicht zuletzt wegen der Schauplätze gelesen – Prag allen voran. Und leider muss ich sagen, dass die Magie der Stadt im Roman nicht so funkelt, wie ich gehofft hatte. Prag ist eine der atmosphärischsten Städte der Welt – alchemistische Geschichte, gotische Dramatik, ein Hauch von Märchen – doch hier wirkt es eher wie hübsches Hintergrundrauschen. Auch Marrakesch bleibt erstaunlich blass. Die mystische Atmosphäre, die die Story eigentlich tragen sollte, kämpft zudem gegen das „Perspektiven-Roulette“: ständig wechselnde Erzählstimmen, Rückblenden, Zeitsprünge, die erst spät verraten, aus wessen Sicht sie erzählt werden. Das ist nicht per se schlecht – aber chaotisch genug, dass ich manchmal da saß wie „…ähm… Moment… wer, wo, wann?“ Die Beziehung zwischen Karou und Akiva ist der emotionale Kern – ein Mix aus Schicksalsmagnetismus, Feindseligkeit, Erinnerungsfetzen und einem uralten Knoten, der erst spät aufplatzt. Ihre Spannung lebt von Verbot, von Schmerz, von dem Gefühl, dass da mehr ist als beide ahnen wollen. Gleichzeitig ist sie kompliziert, weil die Enthüllungen im letzten Teil alles, was man dachte zu wissen, einmal komplett umdrehen. Und trotzdem funktioniert’s. Weil man spürt, dass die beiden von Anfang an in etwas verwickelt sind, das größer ist als sie – und emotional älter als ihr aktuelles Leben. Mein Fazit: Daughter of Smoke and Bone ist wie ein wunderschön verzierter Brief, der erst am Ende verrät, worum es eigentlich geht – und auf dem Weg dorthin ein bisschen Chaos stiftet. Laini Taylor schreibt poetisch, bildhaft und voller Fantasie, keine Frage. Die Chimären, die Magie, das Gefühl von uraltem Krieg und herzzerreißender Verbundenheit? Großartig. Der emotionale Schlag im letzten Viertel? Hat gesessen. Die Enthüllung über Karous Vergangenheit? Hebt alles auf ein ganz neues Level. Aber: Ich hatte mir einfach mehr erhofft. Vor allem von Prag, meinem absoluten Herzschauplatz. Ich kenne die Stadt als ein atmendes Kunstwerk – voller Melancholie, Geschichte und Magie – und hier wirkte sie leider eher wie „Hübsche Kulisse #3“. Marrakesch wurde ähnlich schnell abgehandelt. Die atmosphärische Wucht, die diese Settings haben könnten, bleibt hinter dem Potenzial zurück. Dazu kommt das Perspektiven-Pingpong, das mich stellenweise komplett aus dem Flow katapultiert hat. Es ist wie ein literarischer Drehteller: hübsch anzusehen, aber man weiß zwischendurch nicht mehr genau, wer gerade spricht und ob man noch in der Gegenwart ist oder doch wieder in irgendeinem Rückblick. Die Geschichte ist dadurch stellenweise weniger mystisch und eher verwirrend – und das war schade. Die Love-Story dagegen? Intensiv, gefährlich und absolut fesselnd. Aber sie schlummert sehr lange unter der Oberfläche, bevor endlich klar wird, warum sie so schicksalhaft ist. Und an genau dieser Stelle zeigt das Buch, wie großartig es wirklich sein kann. Unterm Strich ist Band 1 also ein faszinierender Auftakt mit starken emotionalen Momenten, kreativen Ideen und einer mythologisch spannenden Welt – aber auch mit Luft nach oben. Deshalb gibt’s von mir solide 3 Sterne: gut, besonders im letzten Drittel sogar richtig gut, aber nicht ganz die atmosphärische Wucht, die ich mir gewünscht hatte.

Wow, wow, wow, direkt zu Beginn des Jahres ein Highlight gefunden! Mir wurde das Buch bereits von einer Freundin empfohlen und umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich es als eARC zur Verfügung bekommen habe und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Daughter of Smoke and Bone spielt in Prag, was mich natürlich sehr gefreut hat nachdem ich selbst in dieser Stadt gelebt und studiert habe und bis auf wenige Ausnahmen, die durchaus auch einer "schlampigen" Übersetzung geschuldet sein können ist es durchaus gut recherchiert und sogar die Laufwege die die Protagonistin nimmt sind korrekt. Chapeau an der Stelle schon einmal, das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Storyline war durchweg spannend und ich habe den Twist am Ende nicht kommen sehen. Die Chimären und ihre verschiedenen Arten werden gut eingeführt, teilweise lernt man mit der Protagonistin Karou gemeinsam, teilweise wird über Rückblenden erklärt. Egal auf welche Art es erfolgt: das Worldbuilding ist harmonisch eingefügt und absolut passend zu einer Urban Fantasy. Auch die Seraphim und der Krieg mit Ihnen wird spannend erläutert. Ihr merkt: ich schwärme hier nur rum und könnte auch noch so weiter machen. Daher Kurzfassung: 5 Sterne. Ohne Diskussion. Mir würde nicht wirklich einfallen was besser gemacht werden könnte und ich freue mich auf die restlichen beiden Bände der Trilogie. Danke an Netgalley für den eARC!

Es wird vielleicht nicht mein Lieblingsbuch, aber es hat mich trotzdem sehr gut unterhalten. Punktabzug gab’s dafür, dass ich fand, dass es an einigen Stellen einige Längen hatte, und ich fand das letzte Viertel ein bisschen unübersichtlich durch die verschiedenen Zeitsprünge … Aber ich mag Karou als Prota sooo gerne! Sie kämpft sich durch, ist loyal und lässt sich nicht unterkriegen. Akiva lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits mag ich ihn, andererseits… nicht. Ich bin gespannt was in Teilzwei passieren wird

Hin- und Hergerissen
-Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten- Ich bin etwas hin und her gerissen bei diesem Buch… Einerseits ist es einzigartig, die Welt so sonderbar und doch vertraut.. Ich liebe, dass es hier um Engel geht und das Chimären drin vor kommen noch mehr! Denn darüber habe ich noch nie ein Buch gelesen. Die Hauotprotagonistig Karou muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.. sie muss sich für eine Welt entscheiden.. dabei hat sie doch erst von der Existenz der anderen Welt erfahren. Und da komme ich direkt zum Punkt, was mich so unentschlossen macht. Es geht mir schlicht zu schnell. Gut, sie erfährt von der anderen Welt, von „Magie“ auch wenn sie schon immer in Form von Wünschen in ihrem Leben präsent waren. Sie erfährt von den Engeln, ja und dann? Dann trifft sie Akiva und ist sofort Feuer und Flamme… das ist leider etwas, was ich so gar nicht mag.. ich tue mich unglaublich schwer mit Insta-Love, denn ich fühle es einfach nicht. Deshalb war die zweite Hälfte vom Buch schwierig für mich.. zusätzlich dazu, ist der schreibstil der Autorin nicht ganz mein Fall. Aber die Geschichte rund um den Krieg zwischen den Engeln und den Chimären, dazu das Rätsel um Brimstone und seinen Machenschaften fand ich sehr sehr spannend. Die spannungskuve hätte allerdings etwas weiter oben gehalten werden können, wobei das auch an dem Trope und dem schreibstil liegen kann, dass es mich einfach nicht mehr packen konnte. Alles in allem finde ich dennoch, dass es ein Auftakt mit Potential ist und werde die Geschichte weiterverfolgen. 3 ⭐️/ 5

Spannend und überraschend emotional
Für mich wird „Daughter of Smoke and Bone: Zwischen den Welten" als eines der Fantasybücher mit der emotionalsten und überraschendsten Wendung in Erinnerung bleiben. Pluspunkte gibt es obendrein für die coolen Charaktere, das atmosphärische Setting und eine Liebesgeschichte, die ganz ohne Spice auskommt. Die 17-jährige Karou führt ein außergewöhnliches Doppelleben: Sie ist Kunststudentin in Prag und erledigt zugleich mysteriöse Aufträge für Brimstone – den Mann, der sie großgezogen hat. Brimstone und sein Gefolge sind Chimären und für Karou seit jeher wie eine Familie. Doch immer wieder fragt sie sich, woher sie wirklich stammt und warum sie, seit sie denken kann, Hamsas in die Handflächen tätowiert hat. Laini Taylors Stil ist faszinierend: Sie schafft einen grandiosen Spagat zwischen realistischem Setting, Urban-Fantasy und einer ungewöhnlichen, detailreichen Fantasywelt. Ich konnte mir sowohl das Leben in Prag als auch in der Fantasywelt wunderbar bildlich vorstellen. Taylors Schreibstil ist leicht, mit einer poetischen Note, sodass dieses Buch definitiv für Jugendliche geeignet ist – auch wenn es manchmal recht düster und grausam ist, denn ein Krieg in der fantastischen Welt spielt eine zentrale Rolle. Der Roman ist in drei Teile gegliedert, und der letzte Teil hat mich komplett aus den Socken gehauen: Geheimnisse werden gelüftet, Details fügen sich zusammen und es wird überraschend emotional. Mit dieser Wendung habe ich überhaupt nicht gerechnet – und ich fand sie genial! Es ist schwer, noch mehr Details preiszugeben, ohne zu spoilern – daher kann ich nur sagen: „Daughter of Smoke and Bone: Zwischen den Welten" ist ein großartiger Auftakt der Fantasytrilogie und perfekt für alle, die Urban Fantasy, magische Charaktere und große Gefühle (ohne Spice!) lieben.
Tolle Mischung aus Fantasy, realem Leben & Romance
Die Geschichte ist in drei Teile untergliedert. Die Autorin verbindet hier das echte Studienleben in Prag mit einer Fantasywelt. ✨️ Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Das Worldbuilding und die Charakterentwicklungen gefielen mir sehr. 👌 Wir erleben die Geschichte aus den Sichtweisen von Karou und Akiva. Karou war mir direkt von Anfang an sympathisch und ich konnte ihren Zwiespalt zwischen ihrem normalen Leben und der Erfüllung ihrer Aufträge verstehen. Gerade Karou macht in diesem Band eine starke Charakterentwicklung durch und lernt viel über sich selbst. Auch Akiva wirkte immer sympathischer, obwohl er nicht immer der freundlichste ist. Der Einstieg gestaltete sich ziemlich leicht und ich war direkt in der Geschichte. Mir hat die Mischung aus Fantasy, echtem Leben & der Romance sehr gefallen. Obwohl die Geschichte auch Romance enthält, kommt diese komplett ohne Spice aus. Für mich gab es aber kaum überraschende Wendungen, da ich mir bereits vieles durch die Geschichte denken konnte. Es war trotzdem eine interessante Geschichte, die Spaß gemacht hat zu lesen. Das Ende fand ich grundsätzlich richtig gut gewählt, allerdings etwas in die Länge gezogen. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
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Hohe Spannung in ungewöhnlicher Fantasywelt
Karou studiert Kunst in Prag, doch in ihrem geheimen Doppelleben erfüllt sie gefährliche Aufträge für Brimstone, ein Chimäre, der sie aufgezogen hat und auffällig großes Interesse am Sammeln von Zähnen hat. Als Karou bei der Erledigung eines Auftrags dem Seraphim Akiva begegnet, ruft das widersprüchliche Gefühle in ihr wach – Seraphime sind Todfeinde der Chimären, sie führen einen uralten Krieg gegeneinander. Karou hat merkwürdige Flashbacks und doch bekommt sie die Antworten auf ihre Fragen und die Geheimnisse um Brimstone und sich selbst nicht zu fassen. Grandioses Worldbuilding, uralte Kreaturen, ein überirdisch schöner Engel, tödliche Engel-Krieger, insgesamt gut ausgearbeitete Charaktere mit großen Emotionen ohne Spice! und dazu fesselnde Plottwists im letzten Drittel – einfach grandios! Ein großartiger Auftakt dieser Romantasy-Trilogie, ich kann das Erscheinen von Bd. 2 (am 30.12.2025) kaum erwarten !
Es war einmal, da verliebten sich ein Engel und ein Teufel ineinander. Es ging nicht gut aus.
Karou ist ein Charakter, der gleichzeitig „coolste Kunststudentin Europas“ und „Geheimwaffe eines dämonischen Schwarzmarktes“ sein könnte – und irgendwie ist sie beides. Tagsüber zeichnet sie, sammelt tätowierte Bewunderer und spielt das mysteriöse Mädchen mit blauen Haaren. Nachts erledigt sie Aufträge für Brimstone, den chimärischen Wunschhändler, der sie als Kind aufgenommen hat. Man begleitet Karou zwischen zwei Welten – menschlich und magisch –, doch der Teil, der eigentlich ihr Zuhause sein sollte, entzieht sich ihr permanent. Dieses Gefühl von Suchen und Nichtfinden zieht sich durch das ganze Buch. Und dann ist da Akiva, der Engelskrieger mit dem emotionalen Repertoire einer besonders launischen Kerze. Er wirkt wie jemand, der 300 Jahre lang nicht geschlafen hat und seine Gefühle in einem Safe eingeschlossen hält. Dass ausgerechnet er der Schlüssel zu Karous vielen unbeantworteten Fragen ist, macht das Ganze nicht leichter. Akiva ist verletzlich, tödlich und schrecklich einsam – ein Mann, der im Krieg geboren wurde und nie gelernt hat, wie man lebt. Und zugegeben: Seine tragische Intensität funktioniert. Sie zieht einen rein, obwohl man genau weiß, dass das alles emotionaler Sprengstoff ist. Bei den Chimären brilliert das Buch. Brimstone wirkt zunächst wie ein „dämonischer Pate“, bei dem man sich fragt, warum Karou ihm überhaupt vertraut. Er ist streng, abweisend, distanziert – bis man im letzten Viertel endlich begreift, was er für sie riskiert hat. Plötzlich fällt alles wie ein dominomäßiger Reality-Check an Ort und Stelle. Issa, Twiga und Yasri geben der Welt Tiefe, Wärme und ein seltsames Gefühl von Zuhause, das man als Leser genauso vermisst wie Karou. Das Setting dagegen… nun ja. Ich habe das Buch nicht zuletzt wegen der Schauplätze gelesen – Prag allen voran. Und leider muss ich sagen, dass die Magie der Stadt im Roman nicht so funkelt, wie ich gehofft hatte. Prag ist eine der atmosphärischsten Städte der Welt – alchemistische Geschichte, gotische Dramatik, ein Hauch von Märchen – doch hier wirkt es eher wie hübsches Hintergrundrauschen. Auch Marrakesch bleibt erstaunlich blass. Die mystische Atmosphäre, die die Story eigentlich tragen sollte, kämpft zudem gegen das „Perspektiven-Roulette“: ständig wechselnde Erzählstimmen, Rückblenden, Zeitsprünge, die erst spät verraten, aus wessen Sicht sie erzählt werden. Das ist nicht per se schlecht – aber chaotisch genug, dass ich manchmal da saß wie „…ähm… Moment… wer, wo, wann?“ Die Beziehung zwischen Karou und Akiva ist der emotionale Kern – ein Mix aus Schicksalsmagnetismus, Feindseligkeit, Erinnerungsfetzen und einem uralten Knoten, der erst spät aufplatzt. Ihre Spannung lebt von Verbot, von Schmerz, von dem Gefühl, dass da mehr ist als beide ahnen wollen. Gleichzeitig ist sie kompliziert, weil die Enthüllungen im letzten Teil alles, was man dachte zu wissen, einmal komplett umdrehen. Und trotzdem funktioniert’s. Weil man spürt, dass die beiden von Anfang an in etwas verwickelt sind, das größer ist als sie – und emotional älter als ihr aktuelles Leben. Mein Fazit: Daughter of Smoke and Bone ist wie ein wunderschön verzierter Brief, der erst am Ende verrät, worum es eigentlich geht – und auf dem Weg dorthin ein bisschen Chaos stiftet. Laini Taylor schreibt poetisch, bildhaft und voller Fantasie, keine Frage. Die Chimären, die Magie, das Gefühl von uraltem Krieg und herzzerreißender Verbundenheit? Großartig. Der emotionale Schlag im letzten Viertel? Hat gesessen. Die Enthüllung über Karous Vergangenheit? Hebt alles auf ein ganz neues Level. Aber: Ich hatte mir einfach mehr erhofft. Vor allem von Prag, meinem absoluten Herzschauplatz. Ich kenne die Stadt als ein atmendes Kunstwerk – voller Melancholie, Geschichte und Magie – und hier wirkte sie leider eher wie „Hübsche Kulisse #3“. Marrakesch wurde ähnlich schnell abgehandelt. Die atmosphärische Wucht, die diese Settings haben könnten, bleibt hinter dem Potenzial zurück. Dazu kommt das Perspektiven-Pingpong, das mich stellenweise komplett aus dem Flow katapultiert hat. Es ist wie ein literarischer Drehteller: hübsch anzusehen, aber man weiß zwischendurch nicht mehr genau, wer gerade spricht und ob man noch in der Gegenwart ist oder doch wieder in irgendeinem Rückblick. Die Geschichte ist dadurch stellenweise weniger mystisch und eher verwirrend – und das war schade. Die Love-Story dagegen? Intensiv, gefährlich und absolut fesselnd. Aber sie schlummert sehr lange unter der Oberfläche, bevor endlich klar wird, warum sie so schicksalhaft ist. Und an genau dieser Stelle zeigt das Buch, wie großartig es wirklich sein kann. Unterm Strich ist Band 1 also ein faszinierender Auftakt mit starken emotionalen Momenten, kreativen Ideen und einer mythologisch spannenden Welt – aber auch mit Luft nach oben. Deshalb gibt’s von mir solide 3 Sterne: gut, besonders im letzten Drittel sogar richtig gut, aber nicht ganz die atmosphärische Wucht, die ich mir gewünscht hatte.

Wow, wow, wow, direkt zu Beginn des Jahres ein Highlight gefunden! Mir wurde das Buch bereits von einer Freundin empfohlen und umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich es als eARC zur Verfügung bekommen habe und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Daughter of Smoke and Bone spielt in Prag, was mich natürlich sehr gefreut hat nachdem ich selbst in dieser Stadt gelebt und studiert habe und bis auf wenige Ausnahmen, die durchaus auch einer "schlampigen" Übersetzung geschuldet sein können ist es durchaus gut recherchiert und sogar die Laufwege die die Protagonistin nimmt sind korrekt. Chapeau an der Stelle schon einmal, das ist keine Selbstverständlichkeit. Die Storyline war durchweg spannend und ich habe den Twist am Ende nicht kommen sehen. Die Chimären und ihre verschiedenen Arten werden gut eingeführt, teilweise lernt man mit der Protagonistin Karou gemeinsam, teilweise wird über Rückblenden erklärt. Egal auf welche Art es erfolgt: das Worldbuilding ist harmonisch eingefügt und absolut passend zu einer Urban Fantasy. Auch die Seraphim und der Krieg mit Ihnen wird spannend erläutert. Ihr merkt: ich schwärme hier nur rum und könnte auch noch so weiter machen. Daher Kurzfassung: 5 Sterne. Ohne Diskussion. Mir würde nicht wirklich einfallen was besser gemacht werden könnte und ich freue mich auf die restlichen beiden Bände der Trilogie. Danke an Netgalley für den eARC!

Es wird vielleicht nicht mein Lieblingsbuch, aber es hat mich trotzdem sehr gut unterhalten. Punktabzug gab’s dafür, dass ich fand, dass es an einigen Stellen einige Längen hatte, und ich fand das letzte Viertel ein bisschen unübersichtlich durch die verschiedenen Zeitsprünge … Aber ich mag Karou als Prota sooo gerne! Sie kämpft sich durch, ist loyal und lässt sich nicht unterkriegen. Akiva lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits mag ich ihn, andererseits… nicht. Ich bin gespannt was in Teilzwei passieren wird

Hin- und Hergerissen
-Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten- Ich bin etwas hin und her gerissen bei diesem Buch… Einerseits ist es einzigartig, die Welt so sonderbar und doch vertraut.. Ich liebe, dass es hier um Engel geht und das Chimären drin vor kommen noch mehr! Denn darüber habe ich noch nie ein Buch gelesen. Die Hauotprotagonistig Karou muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht.. sie muss sich für eine Welt entscheiden.. dabei hat sie doch erst von der Existenz der anderen Welt erfahren. Und da komme ich direkt zum Punkt, was mich so unentschlossen macht. Es geht mir schlicht zu schnell. Gut, sie erfährt von der anderen Welt, von „Magie“ auch wenn sie schon immer in Form von Wünschen in ihrem Leben präsent waren. Sie erfährt von den Engeln, ja und dann? Dann trifft sie Akiva und ist sofort Feuer und Flamme… das ist leider etwas, was ich so gar nicht mag.. ich tue mich unglaublich schwer mit Insta-Love, denn ich fühle es einfach nicht. Deshalb war die zweite Hälfte vom Buch schwierig für mich.. zusätzlich dazu, ist der schreibstil der Autorin nicht ganz mein Fall. Aber die Geschichte rund um den Krieg zwischen den Engeln und den Chimären, dazu das Rätsel um Brimstone und seinen Machenschaften fand ich sehr sehr spannend. Die spannungskuve hätte allerdings etwas weiter oben gehalten werden können, wobei das auch an dem Trope und dem schreibstil liegen kann, dass es mich einfach nicht mehr packen konnte. Alles in allem finde ich dennoch, dass es ein Auftakt mit Potential ist und werde die Geschichte weiterverfolgen. 3 ⭐️/ 5

Spannend und überraschend emotional
Für mich wird „Daughter of Smoke and Bone: Zwischen den Welten" als eines der Fantasybücher mit der emotionalsten und überraschendsten Wendung in Erinnerung bleiben. Pluspunkte gibt es obendrein für die coolen Charaktere, das atmosphärische Setting und eine Liebesgeschichte, die ganz ohne Spice auskommt. Die 17-jährige Karou führt ein außergewöhnliches Doppelleben: Sie ist Kunststudentin in Prag und erledigt zugleich mysteriöse Aufträge für Brimstone – den Mann, der sie großgezogen hat. Brimstone und sein Gefolge sind Chimären und für Karou seit jeher wie eine Familie. Doch immer wieder fragt sie sich, woher sie wirklich stammt und warum sie, seit sie denken kann, Hamsas in die Handflächen tätowiert hat. Laini Taylors Stil ist faszinierend: Sie schafft einen grandiosen Spagat zwischen realistischem Setting, Urban-Fantasy und einer ungewöhnlichen, detailreichen Fantasywelt. Ich konnte mir sowohl das Leben in Prag als auch in der Fantasywelt wunderbar bildlich vorstellen. Taylors Schreibstil ist leicht, mit einer poetischen Note, sodass dieses Buch definitiv für Jugendliche geeignet ist – auch wenn es manchmal recht düster und grausam ist, denn ein Krieg in der fantastischen Welt spielt eine zentrale Rolle. Der Roman ist in drei Teile gegliedert, und der letzte Teil hat mich komplett aus den Socken gehauen: Geheimnisse werden gelüftet, Details fügen sich zusammen und es wird überraschend emotional. Mit dieser Wendung habe ich überhaupt nicht gerechnet – und ich fand sie genial! Es ist schwer, noch mehr Details preiszugeben, ohne zu spoilern – daher kann ich nur sagen: „Daughter of Smoke and Bone: Zwischen den Welten" ist ein großartiger Auftakt der Fantasytrilogie und perfekt für alle, die Urban Fantasy, magische Charaktere und große Gefühle (ohne Spice!) lieben.
Tolle Mischung aus Fantasy, realem Leben & Romance
Die Geschichte ist in drei Teile untergliedert. Die Autorin verbindet hier das echte Studienleben in Prag mit einer Fantasywelt. ✨️ Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Das Worldbuilding und die Charakterentwicklungen gefielen mir sehr. 👌 Wir erleben die Geschichte aus den Sichtweisen von Karou und Akiva. Karou war mir direkt von Anfang an sympathisch und ich konnte ihren Zwiespalt zwischen ihrem normalen Leben und der Erfüllung ihrer Aufträge verstehen. Gerade Karou macht in diesem Band eine starke Charakterentwicklung durch und lernt viel über sich selbst. Auch Akiva wirkte immer sympathischer, obwohl er nicht immer der freundlichste ist. Der Einstieg gestaltete sich ziemlich leicht und ich war direkt in der Geschichte. Mir hat die Mischung aus Fantasy, echtem Leben & der Romance sehr gefallen. Obwohl die Geschichte auch Romance enthält, kommt diese komplett ohne Spice aus. Für mich gab es aber kaum überraschende Wendungen, da ich mir bereits vieles durch die Geschichte denken konnte. Es war trotzdem eine interessante Geschichte, die Spaß gemacht hat zu lesen. Das Ende fand ich grundsätzlich richtig gut gewählt, allerdings etwas in die Länge gezogen. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht.











