Das Zeichen des Vampirs : Roman.
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
Plötzliche Veränderung - nun eine Halbvampirin
Mir wurde das Buch empfohlen, da ich die Bücher von Stephanie Meyerin meiner Jugend mochte. Es war angenehm zu lesen, doch es fehlte mir die Spannung. Die Geschichte ist schlüssig, doch es fehlte an Tiefgang. Ich bin auf den zweiten und letzten Band gespannt.
Inhalt: Ari ist 13 Jahre alt und hat ein sehr behütetes Leben geführt, das ausschließlich innerhalb des Hauses stattfand und zu einem großen Teil aus Lernen bestand. Plötzlich erfährt sie durch eine Reihe von merkwürdigen Ereignissen, dass ihr Vater ein Vampir ist – und es an sie vererbt hat. Daraufhin macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Meinung: Ariella ist eine sehr ungewöhnliche Protagonistin. Sie wuchs sehr behütet auf und lebt in einer Villa mit ihrem Vater. Dieses Haus verlässt sie auch nur für gelegentliche Arztbesuche und die einzigen Menschen, mit denen sie in Kontakt steht, sind ihr Vater, dessen bester Freund, eine Haushälterin und eine Köchin. Ariella – genannt Ari – hatte nie Freunde, besitzt weder ein Fahrrad, noch hat sie je einen Fernseher oder ein lebendiges Tier gesehen und ihre Zeit verbringt sie fast ausschließlich mit dem Lernen. Das tut sie aber natürlich nicht in der Schule, denn das wäre ja zu gewöhnlich. Alles was sie weiß, hat ihr Vater oder dessen Freund ihr beigebracht. Täglich wird sie von ihnen in allem unterrichtet: Naturwissenschaften, Geschichte, Literatur und in verschiedenen Sprachen. Dabei stellt Ari es kein einziges Mal infrage, dass ihr Vater alles zu wissen scheint und wundert sich auch sonst nicht über sein Verhalten. Er spricht grundsätzlich eher wenig und wenn, dann nur über Dinge, die mit dem Unterricht zu tun haben. Die Beziehung zwischen den beiden gleicht eher einer Lehrer-Schüler-Beziehung als der zwischen Vater und Tochter. All das führt dazu, dass ich mich mit Ari überhaupt nicht identifizieren oder mit ihr mitfühlen konnte und nicht fähig war, sie auch nur im Ansatz einzuschätzen. Sie trifft ziemlich merkwürdige Entscheidungen und weiß mehr, als für eine 13-jährige normal ist – auch wenn sie ihr ganzes Wissen aus Büchern hat, nicht aus Erfahrungen. Nachdem man alles über Ari und ihr Leben erfahren hat, stellt sie plötzlich fest, dass ihr Vater ein Vampir ist. Woraus sie das geschlossen hat, weiß ich nicht. Sie wusste es einfach und hat ihre Entdeckung auch gar nicht infrage gestellt oder sich gewundert, sondern es einfach so hingenommen. Das typische Durchdrehen, wie man es aus Vampirbüchern gewohnt ist, bleibt an dieser Stelle aus. Stattdessen recherchiert Ari im Internet sämtliche Vampir-Klischees und spricht die Sache dann nebenbei ihrem Vater gegenüber an. Ich denke, mittlerweile ist deutlich geworden, wie merkwürdig die ganze Geschichte ist. Und dabei habe ich noch nicht mal Aris Suche nach ihrer Mutter beschreiben können, weil das einfach zu viel verraten würde. Obwohl es eine Urban-Fantasy-Geschichte ist, war mir das alles zu unrealistisch und ich konnte mit der Protagonistin überhaupt nichts anfangen. Gegen Ende des Buches hatte ich mich dafür schon etwas daran gewöhnt und mich nicht mehr gewundert, wenn irgendetwas merkwürdig war (Aris Mutter hält Affen in ihrem Haus, die Bilder in Malbüchern ausmalen. Das lasse ich mal so stehen.) und die Geschichte hat sich doch noch in eine recht interessante Richtung entwickelt, sodass es für mich keine vollkommene Zeitverschwendung war. Dazu sollte erwähnt werden, dass ich mir das Buch vor etwa 3 Jahren gekauft habe und das Buch für diese Altersgruppe vielleicht geeigneter ist, auch wenn ich nicht glaube, dass ich damals anders empfunden hätte. Fazit: Obwohl das Buch laut dem Text in der Autorenbeschreibung hoch gelobt worden sein soll, konnte ich nicht viel damit anfangen. Die Protagonistin ist genauso merkwürdig und unrealistisch wie der Rest der Geschichte. Vielleicht bin ich für dieses Buch einfach schon zu alt, aber trotzdem würde ich es auch nicht an jüngere Leser empfehlen. Dafür, dass sich das Buch zum Ende hin doch noch in eine etwas bessere Richtung entwickelt hat: 2/5 Punkten
Isoliert und wohl behütet wächst Ariella bei ihrem Vater auf. Sie bekommt privaten Unterricht von ihm und geht dadurch nicht einmal zur Schule. Ihr Leben geht eintönige und geregelte Wege. Doch da Ariella es nicht anders kennt, beschwert sie sich nicht. Bis kurz vor ihrem 13. Geburtstag die Haushälterin Mrs McGarritt sie mit zu sich nach Hause nimmt. Dort lernt Ariella, wie ein normales Leben ablaufen sollte... Sie freundet sich mit der Tochter von Mrs McGarrit an - Kathleen. Die beiden können verschiedener nicht sein: Kathleen, ein normaler, sehr oberflächlicher Teenager und Ariella, gebildet, bücherlesend, nachdenklich, tiefgründig - und hat eigentlich nichts für Oberflächlichkeiten übrig. Doch sie werden die besten Freundinnen. Nach und nach lernt Ariella immer mehr und wird rebellischer. Sie beginnt das einzufordern, was sie bisher in ihrem Leben versäumt hat. Doch dann wird Kathleen brutal ermordet und Ariellas Welt bricht vorerst zusammen. Um sie abzulenken, erzählt ihr Vater endlich die Geschichte, die Ari so lange schon hat hören wollen: Die Geschichte, wie ihre Mutter verschwand. Kurz darauf - ungefähr zu dem Zeitpunkt als die Ermittlungen um Kathleens Mord beginnen - als ihr Vater auf einem Kongress ist, flüchtet Ari von Zuhause. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter... Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es fängt mit einer Szene um Aris Mutter und ihren Vater an und man fragt sich, was das soll - und versteht eigentlich gar nichts. Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht für Jedermann etwas. Denn es ist im Stil von Tagebucheinträgen gehalten. Und zwar in der Art, dass sie auch Fragen stellt, als würde sie mit einer Freundin reden. Es kommen Fragen vor wie: "Geht dir das genau so?" oder "Kennst du das?", die den Leser direkt fragen. Direkt ansprechen. Gegen Ende des Buches wird klar, wieso das so ist. Doch diese Fragen kann der ein oder andere Leser als nervig und unnötig empfinden. Ich jedoch fand sie nicht schlimm, was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich selber ein sehr nachdenklicher Mensch bin und Tagebücher liebe. Diese Fragen haben mich im Lesen oft innehalten lassen und mich nachdenken lassen, wie das denn bei mir ist. Gerade beim Punkt Synästhesie. (S. 121) Auch das Wissenschaftliche in diesem Buch und die vielen Zitate aus Büchern oder von berühmten Autoren empfand ich als spannend und sehr interessant. Es hat mich gefesselt und meine Neugierde geweckt. (Noch nie habe ich so viele Zitate in mein Zitat-Büchlein geschrieben!) Die Geschichte an sich ist auch sehr fesselnd und interessant. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! In Ariella konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie erschien mir vom ersten Moment an sympathisch und dieser Eindruck festigte sich im Laufe des Buches. Die Theorie der Vampire in dieser Geschichte ist vielleicht nicht komplett neu - aber dennoch mal etwas anderes zu lesen. So wird der Vampir hier nicht als durch seine Fähigkeiten unbesiegbar angesehen, sondern im Gegenteil: Der Vampirismus wird hier als eine Art Gebrechen angesehen, aufgrund der ganzen Schwächen, die ein Vampir hat. Dies finde ich eine schöne Abwechslung zu den anderen Vampirromanen, die man momentan zwischen die Finger bekommt. Der Band ist in sich abgeschlossen und hätte ich nicht durch Zufall gesehen, dass es noch einen weiteren Band zu dieser Geschichte gibt, hätte ich weiterhin geglaubt, dass es sich hier um ein Einzelwerk handelt. Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!
Book Information
Posts
Plötzliche Veränderung - nun eine Halbvampirin
Mir wurde das Buch empfohlen, da ich die Bücher von Stephanie Meyerin meiner Jugend mochte. Es war angenehm zu lesen, doch es fehlte mir die Spannung. Die Geschichte ist schlüssig, doch es fehlte an Tiefgang. Ich bin auf den zweiten und letzten Band gespannt.
Inhalt: Ari ist 13 Jahre alt und hat ein sehr behütetes Leben geführt, das ausschließlich innerhalb des Hauses stattfand und zu einem großen Teil aus Lernen bestand. Plötzlich erfährt sie durch eine Reihe von merkwürdigen Ereignissen, dass ihr Vater ein Vampir ist – und es an sie vererbt hat. Daraufhin macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Meinung: Ariella ist eine sehr ungewöhnliche Protagonistin. Sie wuchs sehr behütet auf und lebt in einer Villa mit ihrem Vater. Dieses Haus verlässt sie auch nur für gelegentliche Arztbesuche und die einzigen Menschen, mit denen sie in Kontakt steht, sind ihr Vater, dessen bester Freund, eine Haushälterin und eine Köchin. Ariella – genannt Ari – hatte nie Freunde, besitzt weder ein Fahrrad, noch hat sie je einen Fernseher oder ein lebendiges Tier gesehen und ihre Zeit verbringt sie fast ausschließlich mit dem Lernen. Das tut sie aber natürlich nicht in der Schule, denn das wäre ja zu gewöhnlich. Alles was sie weiß, hat ihr Vater oder dessen Freund ihr beigebracht. Täglich wird sie von ihnen in allem unterrichtet: Naturwissenschaften, Geschichte, Literatur und in verschiedenen Sprachen. Dabei stellt Ari es kein einziges Mal infrage, dass ihr Vater alles zu wissen scheint und wundert sich auch sonst nicht über sein Verhalten. Er spricht grundsätzlich eher wenig und wenn, dann nur über Dinge, die mit dem Unterricht zu tun haben. Die Beziehung zwischen den beiden gleicht eher einer Lehrer-Schüler-Beziehung als der zwischen Vater und Tochter. All das führt dazu, dass ich mich mit Ari überhaupt nicht identifizieren oder mit ihr mitfühlen konnte und nicht fähig war, sie auch nur im Ansatz einzuschätzen. Sie trifft ziemlich merkwürdige Entscheidungen und weiß mehr, als für eine 13-jährige normal ist – auch wenn sie ihr ganzes Wissen aus Büchern hat, nicht aus Erfahrungen. Nachdem man alles über Ari und ihr Leben erfahren hat, stellt sie plötzlich fest, dass ihr Vater ein Vampir ist. Woraus sie das geschlossen hat, weiß ich nicht. Sie wusste es einfach und hat ihre Entdeckung auch gar nicht infrage gestellt oder sich gewundert, sondern es einfach so hingenommen. Das typische Durchdrehen, wie man es aus Vampirbüchern gewohnt ist, bleibt an dieser Stelle aus. Stattdessen recherchiert Ari im Internet sämtliche Vampir-Klischees und spricht die Sache dann nebenbei ihrem Vater gegenüber an. Ich denke, mittlerweile ist deutlich geworden, wie merkwürdig die ganze Geschichte ist. Und dabei habe ich noch nicht mal Aris Suche nach ihrer Mutter beschreiben können, weil das einfach zu viel verraten würde. Obwohl es eine Urban-Fantasy-Geschichte ist, war mir das alles zu unrealistisch und ich konnte mit der Protagonistin überhaupt nichts anfangen. Gegen Ende des Buches hatte ich mich dafür schon etwas daran gewöhnt und mich nicht mehr gewundert, wenn irgendetwas merkwürdig war (Aris Mutter hält Affen in ihrem Haus, die Bilder in Malbüchern ausmalen. Das lasse ich mal so stehen.) und die Geschichte hat sich doch noch in eine recht interessante Richtung entwickelt, sodass es für mich keine vollkommene Zeitverschwendung war. Dazu sollte erwähnt werden, dass ich mir das Buch vor etwa 3 Jahren gekauft habe und das Buch für diese Altersgruppe vielleicht geeigneter ist, auch wenn ich nicht glaube, dass ich damals anders empfunden hätte. Fazit: Obwohl das Buch laut dem Text in der Autorenbeschreibung hoch gelobt worden sein soll, konnte ich nicht viel damit anfangen. Die Protagonistin ist genauso merkwürdig und unrealistisch wie der Rest der Geschichte. Vielleicht bin ich für dieses Buch einfach schon zu alt, aber trotzdem würde ich es auch nicht an jüngere Leser empfehlen. Dafür, dass sich das Buch zum Ende hin doch noch in eine etwas bessere Richtung entwickelt hat: 2/5 Punkten
Isoliert und wohl behütet wächst Ariella bei ihrem Vater auf. Sie bekommt privaten Unterricht von ihm und geht dadurch nicht einmal zur Schule. Ihr Leben geht eintönige und geregelte Wege. Doch da Ariella es nicht anders kennt, beschwert sie sich nicht. Bis kurz vor ihrem 13. Geburtstag die Haushälterin Mrs McGarritt sie mit zu sich nach Hause nimmt. Dort lernt Ariella, wie ein normales Leben ablaufen sollte... Sie freundet sich mit der Tochter von Mrs McGarrit an - Kathleen. Die beiden können verschiedener nicht sein: Kathleen, ein normaler, sehr oberflächlicher Teenager und Ariella, gebildet, bücherlesend, nachdenklich, tiefgründig - und hat eigentlich nichts für Oberflächlichkeiten übrig. Doch sie werden die besten Freundinnen. Nach und nach lernt Ariella immer mehr und wird rebellischer. Sie beginnt das einzufordern, was sie bisher in ihrem Leben versäumt hat. Doch dann wird Kathleen brutal ermordet und Ariellas Welt bricht vorerst zusammen. Um sie abzulenken, erzählt ihr Vater endlich die Geschichte, die Ari so lange schon hat hören wollen: Die Geschichte, wie ihre Mutter verschwand. Kurz darauf - ungefähr zu dem Zeitpunkt als die Ermittlungen um Kathleens Mord beginnen - als ihr Vater auf einem Kongress ist, flüchtet Ari von Zuhause. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter... Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es fängt mit einer Szene um Aris Mutter und ihren Vater an und man fragt sich, was das soll - und versteht eigentlich gar nichts. Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht für Jedermann etwas. Denn es ist im Stil von Tagebucheinträgen gehalten. Und zwar in der Art, dass sie auch Fragen stellt, als würde sie mit einer Freundin reden. Es kommen Fragen vor wie: "Geht dir das genau so?" oder "Kennst du das?", die den Leser direkt fragen. Direkt ansprechen. Gegen Ende des Buches wird klar, wieso das so ist. Doch diese Fragen kann der ein oder andere Leser als nervig und unnötig empfinden. Ich jedoch fand sie nicht schlimm, was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich selber ein sehr nachdenklicher Mensch bin und Tagebücher liebe. Diese Fragen haben mich im Lesen oft innehalten lassen und mich nachdenken lassen, wie das denn bei mir ist. Gerade beim Punkt Synästhesie. (S. 121) Auch das Wissenschaftliche in diesem Buch und die vielen Zitate aus Büchern oder von berühmten Autoren empfand ich als spannend und sehr interessant. Es hat mich gefesselt und meine Neugierde geweckt. (Noch nie habe ich so viele Zitate in mein Zitat-Büchlein geschrieben!) Die Geschichte an sich ist auch sehr fesselnd und interessant. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! In Ariella konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie erschien mir vom ersten Moment an sympathisch und dieser Eindruck festigte sich im Laufe des Buches. Die Theorie der Vampire in dieser Geschichte ist vielleicht nicht komplett neu - aber dennoch mal etwas anderes zu lesen. So wird der Vampir hier nicht als durch seine Fähigkeiten unbesiegbar angesehen, sondern im Gegenteil: Der Vampirismus wird hier als eine Art Gebrechen angesehen, aufgrund der ganzen Schwächen, die ein Vampir hat. Dies finde ich eine schöne Abwechslung zu den anderen Vampirromanen, die man momentan zwischen die Finger bekommt. Der Band ist in sich abgeschlossen und hätte ich nicht durch Zufall gesehen, dass es noch einen weiteren Band zu dieser Geschichte gibt, hätte ich weiterhin geglaubt, dass es sich hier um ein Einzelwerk handelt. Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!






