Das Zedernhaus

Das Zedernhaus

by Pauline Peters·Book 3 of 4
Paperback
4.25
LandsitzFrauenromanMatt CostelloWiderstand

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Description

London, 1908: Victoria befindet sich mitten in ihren Hochzeitsvorbereitungen, als ihr Verlobter Jeremy die Hochzeit verschieben und nach Indien reisen muss. Dort wurde ein Anschlag auf den Vizekönig verübt. In London geschehen unterdessen merkwürdige Dinge: Ein Medaillon mit einem Bild von Victorias verstorbenem Vater wird bei einem ermordeten indischen Matrosen gefunden. Als Jeremy plötzlich als vermisst gilt, reist Victoria mit ihrem Butler Hopkins nach Indien. Doch sie werden beobachtet - und von Jeremy findet sich keine Spur ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Paperback
Pages
432
Price
10.30 €

Author Description

Pauline Peters, geboren 1966, ist Journalistin. Ihre Leidenschaft gilt der britischen Lebensart. Sie liebt Landhäuser und Parks sowie den Afternoon Tea. In ihren mitreißenden Schmökern entführt sie die Leser in eine Welt voll englischen Flairs, angesiedelt in den nebligen Straßen Londons und auf den prachtvollen Landsitzen der Aristokratie. Das Zedernhaus spielt auch im Indien der Kolonialzeit. Pauline Peters lebt in Deutschland. Sie arbeitet zurzeit an ihrem nächsten großen Schmöker.

Posts

3
All
4

Mit diesem Buch taucht man in den dritten Band der Victoria-Brendon-Reihe ein. Ich habe bereits die ersten beiden Bände "Die rubinrote Kammer" und "Das Geheimnis des Rosenzimmers" wirklich gern gelesen. Auch hier hat mich die Autorin wieder mit ihrem Schreibstil gefesselt und unfassbar flüssig durchs Geschehen geführt. Ein absolut spannender historischer Krimi. Ich war von Anfang an gefesselt und wollte immer wisse, was als nächstes passiert. Es wird gesagt, dass man die Bücher ganz unabhängig von einander lesen kann, ich würde aber wirklich die Reihenfolge einhalten. Dann bekommt man das vollumfängliche Leseerlebnis. Sicher bekommt man auch ohne die anderen Bücher zu kennen einen perfekten Einblick, denn die Informationen, welche man benötigt bekommt man definitiv im Laufe der Handlung vermittelt. Dennoch hat mich etwas in der Nebenhandlung gestört, was für mich nicht gänzlich schlüssig war. Irgendwie passt dies nicht in den zeitlichen Aspekt des Buches. Außerdem habe ich am Handlungsort Indien oft den Überblick verloren und konnte die Zusammenhänge nicht gänzlich herstellen. Victoria ist genauso selbstsicher, wie in den vorangegangenen Büchern und sie stellt sich jeder Herausforderung. Sie hat unfassbaren Mut für die Zeit in dem das Buch spielt. Als sie erfährt, dass ihr Jeremy in Indien vermisst wird, fackelt sie nicht lang und reist mit ihrem Buttler nach Indien um Jeremy zu suchen. Doch sie finden keine Spur und die Vorkommnisse überschlagen sich. Ein in sich rundes Buch mit ein paar wenigen Mankos.

4

Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen. Allerdings sind die vielen zu Zufälle, die sich am Ende wunderbar zusammenfügen fast schon zu viel des Guten. Die Geschichte dreht sich um Indien als britische Kolonie. Ein paar Daten und Fakten erfährt man ebenfalls, aber spannend in Romanform verpackt. Insgesamt ein gelungenes Buch mit kleinen Schwächen.

5

Wie kam ich zu diesem Buch? Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Die beiden vorangehenden Bücher (Das Geheimnis des Rosenzimmers und Die rubinrote Kammer) habe ich (noch) nicht gelesen. Cover: Das Cover war anfangs leider nicht so mein Fall, ich fand es langweilig bzw. nicht besonders genug. Es gibt viele Bücher, die diese Art von Bild auf dem Cover haben. Es hebt sich dadurch leider nicht allzu sehr ab. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, fand ich‘s aber passend. Es hat den selben Stil wie die Covers der beiden anderen Bücher um Victoria und Hopkins. Inhalt: Victoria und ihr Verlobter Jeremy befinden sich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen als es in Indien einen Anschlag auf den Vizekönig gibt. Als qualifiziertester Mitarbeiter des Geheimdienstes wird Jeremy dorthin beordert um den Fall aufzuklären. Leider gibt es schon nach wenigen Wochen keine Rückmeldungen mehr von ihm. Als dann auch noch ein indischer Matrose tot aufgefunden wird, welcher ein Medaillon mit einem Bild von Victorias Vater besaß, beschloss Victoria zusammen mit ihrem Butler Hopkins nach Indien aufzubrechen und selbst nach Jeremy und der Herkunft des Medaillons zu forschen. Meine Meinung: Das indische Flair macht sich nicht nur beim Lesen bemerkbar, auch beginnen die Kapitel mit kleinen Elefanten-Zeichnungen. Es kommen sehr viele Charaktere vor, deren Beziehungen vor allem im Mittelteil nicht immer 100%ig klar sind. Ich habe mir dazu Notizen gemacht und kam dann gut damit klar. Da es ja ein bisschen Krimi ist, war vorhersehbar, dass manche Beziehungen erst ziemlich spät aufgeklärt werden. Das Ende war zwar nicht ganz unvorhersehbar, aber trotzdem interessant und spannend. Für Frauen um 1900 mit einem Stand, wie ihn Victoria hat, war es untypisch, nicht standesgemäß zu heiraten, zu arbeiten, … Über all dies setzt sie sich hinweg. Auch ist sie Mitglied bei den Suffragetten, einer Frauenbewegung. Dadurch, dass sie gern die Regeln bricht, ist sie mir gleich ans Herz gewachsen. Ihre rebellische Art hat sich in mein Herz gekämpft. Die Liebe zu ihrem Jeremy ist spürbar und man konnte gut nachvollziehen, warum sie nach Indien wollte. Der gute Hopkins war ebenso gleich sympathisch. Er würde für seine Miss Victoria alles tun und seine Väterlichkeit ist herzerwärmend. Der kleine Mahi wächst ebenso schnell ans Herz und ist wirklich besonders liebevoll beschrieben worden. Leider hatte er weniger Auftritte wie ich gehofft hatte. Vielleicht kommt er ja im nächsten Teil wieder… Schade finde ich, dass man nichts mehr von der Heimreise mitbekommt, aber im Herbst gibt’s ja dann eine Fortsetzung, die das Ganze dann sicherlich abenteuerlich gestaltet ;-) Schreibstil: Ich mag Autoren, die es schaffen mir "Bilder in den Kopf zu zaubern", was Frau Peters bereits in den wenigen Seiten der Leseprobe geschafft hat. Dies zog sich dann durch das ganze Buch durch. Das Buch ist einfach geschrieben und man kann es leicht lesen. Es kommen einige indische Begriffe, die aber kurz umschrieben werden. Selbst wenn man deren Bedeutung nicht zu 100% kennt, kann man trotzdem noch gut folgen. Persönliche Gesamtbewertung: Ich bin total happy, dass ich dieses Buch lesen durfte, ich hätte es mir wohl so nicht im Geschäft gekauft, da mich ja ursprünglich das Cover nicht allzu sehr ansprach und ich im Buchladen eigentlich immer gezielt auf die Thriller-Abteilung zulaufe… Das indische Flair fand ich super, hat mich allerdings dazu verleitet immer von indischem Essen zu träumen. Nun interessiert mich, wie Victoria und Jeremy zusammenkamen. Außerdem vermisse ich Hopkins und Victoria jetzt schon. Die beiden vorangehenden Teile mit Victoria sind schon bestellt und werden nachgeholt :-)

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