Das Vermächtnis der Bäckerei: Ein herzergreifender und packender historischer Roman
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Ein packender und sehr bewegender Roman im Paris des zweiten Weltkriegs Ich habe mein erstes Lesehighlight in diesem Jahr gefunden und hatte es nicht erwartet. Was steckt alles in diesem Buch, es erzählt von den Menschen und ihrem Leben im deutsch besetzten Paris während des zweiten Weltkriegs, der Résistance, Spionagen auf beiden Seiten, Misstrauen und Verrat und natürlich auch der Liebe, die nicht sein darf. Was für ein grandioser Mix. Der Titel und auch die ersten Seiten haben mich nicht auf das vorbereitet, was mich nach und nach förmlich in das Buch gesogen hat und bis zum Ende atemlos, sehr emotional und sogar mit Tränen die Geschichte hat verfolgen lassen. Diese wird in zwei Erzählsträngen aufgebaut, der eine spielt in 1984 in den USA, Raven ein Teenager muss ihre Großmutter besuchen, die sie nicht besonders gut kennt und da ihre Eltern sich gerade in einer Ehekrise befinden, glaubt sie, dass es eher als Strafe gedacht ist. Dort findet sie nicht nur ein Tagebuch ihrer Oma, sondern auch ein altes Rezeptbuch und Fotos aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie fragt sich was ihre Großmutter damit zu tun hat und nach und nach öffnet sich Coralie und erzählt von ihrem Leben im besetzten Paris. Diese Zeit von Coralie wird in der Ich-Form im zweiten Erzählstrang erzählt. Coralie, die in einem noblen Hotel in einer Konditorei gearbeitet hat und mit dem Einmarsch der Deutschen gebeten wird, weiterhin einmal in der Woche ihre Backkünste und damit die Nachspeise für das Abendessen für die sogenannte Abwehr der Deutschen herzustellen. Dabei lernt sie Reinhardt, den Koch der Deutschen kennen. Nach und nach kommen sich beide näher, Coralie ist aber hin und hergerissen, da sie nun in der Résistance mitarbeitet. Dieses vor allem deshalb, da sie ihrer älteren Mentorin und Freundin, die Jüdin ist, helfen will. Hierbei erlebt der Leser auch hautnah mit, wie sich das Leben der Franzosen und französischen Juden verändert hat. Coralie muss vorsichtig sein, denn sie will ihre Kontakte zu den Deutschen im Hotel und zu Reinhardt nutzen, um an Informationen zu kommen, die ihrer Freundin und dem Land helfen können. Eine gefährlicher Reigen entspinnt sich. Als Leser habe ich öfter gedacht, ich wüsste wie es weiter geht, denn die Autorin versteht es sehr geschickt, den Leser zwischendurch zu Atem kommen zu lassen, nur damit die Geschichte in einer anderen Richtung als erwartet weiter geht. Sie erzählt dabei so bildhaft, dass man förmlich alles vor sich sieht. Auch wenn ich zunächst die Geschichte in 1984 nicht ganz so interessant wie die während der Besatzung fand, so muss ich sagen, es hat alles seinen Sinn mit den zwei Handlungssträngen und läuft in ein fulminantes Ende. Ich kann daher dieses Buch jedem historisch interessierten Leser wirklich sehr empfehlen.
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Ein packender und sehr bewegender Roman im Paris des zweiten Weltkriegs Ich habe mein erstes Lesehighlight in diesem Jahr gefunden und hatte es nicht erwartet. Was steckt alles in diesem Buch, es erzählt von den Menschen und ihrem Leben im deutsch besetzten Paris während des zweiten Weltkriegs, der Résistance, Spionagen auf beiden Seiten, Misstrauen und Verrat und natürlich auch der Liebe, die nicht sein darf. Was für ein grandioser Mix. Der Titel und auch die ersten Seiten haben mich nicht auf das vorbereitet, was mich nach und nach förmlich in das Buch gesogen hat und bis zum Ende atemlos, sehr emotional und sogar mit Tränen die Geschichte hat verfolgen lassen. Diese wird in zwei Erzählsträngen aufgebaut, der eine spielt in 1984 in den USA, Raven ein Teenager muss ihre Großmutter besuchen, die sie nicht besonders gut kennt und da ihre Eltern sich gerade in einer Ehekrise befinden, glaubt sie, dass es eher als Strafe gedacht ist. Dort findet sie nicht nur ein Tagebuch ihrer Oma, sondern auch ein altes Rezeptbuch und Fotos aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie fragt sich was ihre Großmutter damit zu tun hat und nach und nach öffnet sich Coralie und erzählt von ihrem Leben im besetzten Paris. Diese Zeit von Coralie wird in der Ich-Form im zweiten Erzählstrang erzählt. Coralie, die in einem noblen Hotel in einer Konditorei gearbeitet hat und mit dem Einmarsch der Deutschen gebeten wird, weiterhin einmal in der Woche ihre Backkünste und damit die Nachspeise für das Abendessen für die sogenannte Abwehr der Deutschen herzustellen. Dabei lernt sie Reinhardt, den Koch der Deutschen kennen. Nach und nach kommen sich beide näher, Coralie ist aber hin und hergerissen, da sie nun in der Résistance mitarbeitet. Dieses vor allem deshalb, da sie ihrer älteren Mentorin und Freundin, die Jüdin ist, helfen will. Hierbei erlebt der Leser auch hautnah mit, wie sich das Leben der Franzosen und französischen Juden verändert hat. Coralie muss vorsichtig sein, denn sie will ihre Kontakte zu den Deutschen im Hotel und zu Reinhardt nutzen, um an Informationen zu kommen, die ihrer Freundin und dem Land helfen können. Eine gefährlicher Reigen entspinnt sich. Als Leser habe ich öfter gedacht, ich wüsste wie es weiter geht, denn die Autorin versteht es sehr geschickt, den Leser zwischendurch zu Atem kommen zu lassen, nur damit die Geschichte in einer anderen Richtung als erwartet weiter geht. Sie erzählt dabei so bildhaft, dass man förmlich alles vor sich sieht. Auch wenn ich zunächst die Geschichte in 1984 nicht ganz so interessant wie die während der Besatzung fand, so muss ich sagen, es hat alles seinen Sinn mit den zwei Handlungssträngen und läuft in ein fulminantes Ende. Ich kann daher dieses Buch jedem historisch interessierten Leser wirklich sehr empfehlen.




