Das verlorene Tagebuch: Ein emotionaler und unvergesslicher historischer Roman

Das verlorene Tagebuch: Ein emotionaler und unvergesslicher historischer Roman

Ebook
4.68

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
498
Price
N/A

Posts

6
All
5

Jahres-Highlight

Noch nie habe ich ein Buch über Kriegszeiten gelesen und ich bin so ... positiv überrascht ! In diesem Buch wurde so gut die Situation beschrieben und auch der Wechsel der Zeit wurde gut umgesetzt ... im hier und jetzt - all die Fragen mit Gänsehautfeeling-Garantie und damals ... mit einem Schauer der einen über den Rücken läuft! Jede einzelne Seite ist super spannend und es wird schwer ein Buch mit diesen Qualitäten wiederzufinden!

5

Wenn die Vergangenheit plötzlich wieder atmet

Eine Geschichte, die sich langsam ins Herz schleicht, dort fortsetzt und noch lange nach dem Ende nachhallt. Anfangs wirkt alles beinahe unscheinbar, fast leise erzählt. Doch genau diese Ruhe macht die Geschichte so intensiv. Zwischen alten Gegenständen entdeckt Jo ein verstecktes Tagebuch. Dieses Tagebuch stammt von ihrem Vater Lou und erzählt von seiner Gefangenschaft und dem grausamen Todesmarsch während des 2. Weltkriegs. Nicht laut oder dramatisch geschrieben, sondern still, ehrlich und dadurch umso erschütternder. Besonders bewegend fand ich ,wie durch das Auftauchen des Tagebuchs plötzlich auch Erinnerung von Jo's Mutter Katja aufbrechen. Dinge, über die jahrzehntelang geschwiegen wurde, drängen langsam an die Oberfläche. Dieses vorsichtige Öffnen alter Wunden. Beim Lesen hatte ich immer wieder Tränen in den Augen. Nicht, weil das Buch künstlich auf Drama setzt, sondern weil sich alles so echt anfühlt. Die Angst, der Schmerz, aber auch die kleinen Momente von Hoffnung. Oft steht mehr zwischen den Zeilen als im eigentlichen Text, und genau dort trifft einen die Geschichte mitten ins Herz. Die Figuren fühlten sich für mich real an. Wie echte Menschen, die versuchen,mit Verlust, Erinnerungen und unausgesprochenen Wahrheiten zu leben. Auch die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind sehr gelungen. Anfangs braucht man manchmal einen kurzen Moment, um wieder vollständig in der jeweiligen Zeitebene anzukommen, doch mit der Zeit entsteht daraus ein wunderschönes, emotionales Gesamtbild. Die Sprache ist eher schlicht gehalten, aber gerade das macht sie so wirkungsvoll. Ich saß wirklich mit Tränen da, weil diese Geschichte so viel mehr ist als nur ein Roman über Kriegeserinnerungen. Es geht um Familie, um Verlust, um verdrängte Erinnerungen und darum, wie Vergangenheit Generationen prägen kann. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die emotionale, ruhige und herzzerreißende Geschichten lieben, Geschichten,die nicht laut sein müssen,um einen vollkommen zu treffen.

Wenn die Vergangenheit plötzlich wieder atmet
4

Das verlorene Tagebuch von Rose Alexander

Ein stiller, aber eindringlicher Roman über Erinnerung, Schuld und die Spuren der Vergangenheit. Das Tagebuch wirkt wie ein Schlüssel zu lange verdrängten Wahrheiten, und genau diese langsame Enthüllung macht die Geschichte so fesselnd. Besonders stark sind die emotionalen Momente. Sie fühlen sich echt an und bleiben hängen. Nur stellenweise verliert die Handlung etwas an Spannung und wirkt vorhersehbar. Fazit: Bewegend, nachdenklich, mit kleinen Längen.

4

Inhalt 1945, Gebiet unter deutscher Besetzung: Im flackernden Kerzenlicht reißt Katja den Briefumschlag auf und nimmt die Karte heraus. Sie wird sich jedes noch so kleine Detail einprägen, während sie die Linien und Buchstaben auf kleine Schnipsel Papier überträgt. Am Nachmittag wäre sie mit den Briefen fast von der SS erwischt worden. Sie denkt an Karls markantes Gesicht und ihr Herz zieht sich zusammen. Sie stecken da zusammen drin. Aber wenn man sie fasst, was wird dann aus dem Baby? Heute, London: Jo steht vor einer schwierigen Lebensentscheidung. Und während sie das Zuhause ihrer Mutter Katja ausräumt, wird ihre Welt einmal mehr auf den Kopf gestellt, als sie das kleine, zerknitterte Tagebuch versteckt in einem Küchenschrank findet. Zwischen den vergilbten Seiten ist ein zerrissener Umschlag mit einer verblassten Briefmarke. Und als sie die krakelige Handschrift entziffert, traut sie ihren Augen kaum … Meinung Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Während des 2. Weltkrieges in Deutschland Und in England 1994 Während des krieges begleiten wir Katja, die sich auf der Flucht und später in Berlin durch Leben durchs Leben schlagen muss. Hier erfahren wir schreckliche Dinge, die leider zu den Zeiten normal waren Einige Kapitel sind aus der Sicht von lou. Das buch ist sehr eingehend, stellenweise nicht für schwache Gemüter. Gut gezeichnete Protagonisten, ein leicht zu lesender Schreibstil. Große Lese Empfehlung

4

Ich habe erst gestern mit Das Verlorene Tagebuch von Rose Alexander begonnen und es heute bereits beendet, so sehr hat mich die Geschichte gefesselt. Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Obwohl ich bereits viele Bücher über den Zweiten Weltkrieg gelesen habe, hat mir diese Geschichte noch einmal neue Perspektiven eröffnet und Aspekte gezeigt, über die ich zuvor nie wirklich nachgedacht hatte. Wir lernen Jo und ihre Familie kennen. Jo weiß zunächst nicht das ganze Ausmaß dessen, was ihren Eltern während des Zweiten Weltkriegs widerfahren ist. Die Handlung wechselt zwischen London im Jahr 1994 und Deutschland während des Zweiten Weltkriegs. Dieser Perspektivwechsel sorgt für zusätzliche Spannung und macht die Geschichte besonders lebendig. Während des Lesens war ich immer wieder erschüttert und fassungslos darüber, wozu Menschen damals fähig waren und welches Leid sie anderen zugefügt haben. Die Autorin schafft es, die Ereignisse eindringlich und emotional zu vermitteln, sodass man förmlich an den Seiten klebt. Ein Kritikpunkt für mich ist jedoch der Titel des Buches. Ich hatte aufgrund des Namens erwartet, dass ein Tagebuch eine wesentlich größere Rolle spielt. Tatsächlich besteht die Geschichte aber hauptsächlich aus den Erzählungen von Jos Mutter sowie einigen wenigen Einträgen ihres Vaters. Daher finde ich den Titel etwas irreführend. Ein weiterer, für mich sogar größerer Kritikpunkt, ist die Darstellung von Tauben. Es hat mich gestört, dass diese als „Ratten der Lüfte“ bezeichnet werden. Gerade in einem Buch, das sich mit einem so sensiblen Thema wie den Schrecken des Krieges und den Folgen von Ausgrenzung und Entmenschlichung beschäftigt, empfand ich diese abwertende Sprache als unpassend. Für mich passte das nicht zum sonst sehr einfühlsamen Ton der Geschichte. Trotz dieser Kritikpunkte ist Das Verlorene Tagebuch ein fesselnder und bewegender Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen gehalten hat und den ich sehr gerne gelesen habe.

5

Das Buch hat mich sehr berührt. Konnte es gar nicht aus der Hand legen

Create Post