Das Sturmhaus
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Description
Cornwall 1954: Nach der Trennung von ihrem Mann zieht die 26-jährige Mila mit ihrer Mutter Magda und ihrer fünfjährigen Tochter Jane in das halb verfallene Herrenhaus White Cove, um ein neues Leben zu beginnen. Doch kurz nach ihrem Einzug stellen die drei fest, dass sie nicht allein in dem großen Haus sind. Ein Fremder namens Jack Lord, der beharrlich über seine Vergangenheit schweigt, hat sich in dem alten Gemäuer eingerichtet. Nach anfänglichem Befremden freunden sie sich mit Jack an, der ihnen bei den Renovierungsarbeiten hilft. Zwischen Mila und Jack entwickelt sich schnell eine tiefe Nähe. Doch kann sie ihm trauen? Zumal sich bald herausstellt, dass White Cove voller Geheimnisse steckt ...
Book Information
Author Description
Jane Johnson stammt aus Cornwall und hat viele Jahre in der Buchbranche gearbeitet, als Buchhändlerin, als Programmleiterin und als Autorin von Jugendliteratur und Fantasy, bevor sie sich aufs Romanschreiben konzentrierte. Sie lebt teilweise in Marokko, der Heimat ihres Mannes, und teilweise in Cornwall.
Posts
Familiengeheimnisse und Mystik
Cornwalls mystische Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück und wurde vom Christentum nie gänzlich verdrängt. Dies erfahren auch Magda, ihre Tochter Mila und deren Tochter Janey seit ihrer Ankunft in Cornwall immer wieder. Janey scheint über ihren Plüschhasen eine Verbindung zu einer unsichtbaren Kraft zu haben und auch Mila spürt diese übernatürliche Kraft in der Natur rund um White Cove. Auch das verlassene und heruntergekommene Herrenhaus sowie Jack – ein Mann ohne Vergangenheit – den Janey von Beginn weg und Mila mehr und mehr ins Herz schliesst, scheinen Geheimnisse in sich zu tragen. Kann ein Neubeginn in einer solch mystischen Umgebung gelingen, vor allem auch dann, wenn unausgesprochene Geheimnisse immer wieder zu Konflikten führen? Das Buch ist kein eitel Sonnenschein-Roman mitten in den Kulissen Cornwalls, es ist eine Geschichte voller Mystik, Geheimnissen, Verlusten, aber auch Neuanfängen und schlussendlich Vergebungen. Mir hat der Aufbau der Geschichte gut gefallen, vor allem der Einbezug der Dorfbevölkerung und die daraus entstehende Freundschaften und Bindungen. Die toxische Beziehung Mutter-Tochter Beziehung von Magda und Mila geben der Geschichte tiefe. Neben der Mystik rund um Cornwall sind auch polnische Traditionen eingeflochten, was die Geschichte vielfältig, lehrreich und spannend macht. Die kleine Janey – ein Mädchen von fünf Jahren – war für meinen Geschmack teilweise zu erwachsen dargestellt. Zum Schluss hin wird das Buch beinahe erstickt von aneinanderreihenden Handlungen, alle Geheimnisse werden innerhalb kürzester Zeit aufgedeckt, was es für mich dann auf den letzten Seiten doch etwas mühsam zum Lesen machte. Alles in allem ein gelungener Familienroman voller Geheimnisse in der mystischen Landschaft Cornwalls.

Zwischen Mythen, Mauern und dunklen Geheimnissen
**** Mein Eindruck **** Der Roman entfaltet sich als Mehrgenerationengeschichte im rauen, mystischen Cornwall und stellt Frauen in ihren unterschiedlichen Rollen und Lebensphasen in den Mittelpunkt – als Mütter, Töchter und Kinder. Ein altes Anwesen, durchzogen von Mythen und übernatürlichen Elementen, bildet den atmosphärischen Schauplatz. In diese Welt tritt ein fremder Mann, der sich als geheimnisvoll, zugleich aber liebenswert erweist. Er unterstützt tatkräftig bei der Renovierung des Hauses und entwickelt eine besondere Nähe zur Tochter, die sich an diesem neuen Ort zunehmend seltsam verhält. Vor allem ihr Stoffhase Rabbit nimmt dabei eine auffällige, stellenweise sogar leicht unheimliche Rolle ein. Ich hatte mit einem stimmungsvollen Schmöker vor der Kulisse Cornwalls und einer Liebesgeschichte gerechnet, die sich behutsam mit Geheimnissen und Problemen des Erwachsenseins auseinandersetzt. Stattdessen war die Atmosphäre über weite Strecken sehr düster, was es mir schwer machte, eine echte Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Insgesamt wirkte die Vielzahl an Themen und Motiven auf mich überladen. Zwar ist der Roman sprachlich schön geschrieben und die Mythen sind interessant eingeflochten, doch im Gesamteindruck konnte mich die Geschichte leider nicht vollständig überzeugen. **** Empfehlung? **** Für Leser:innen, die düstere Familiengeschichten mit mythischen und leicht unheimlichen Elementen mögen, könnte dieses Buch dennoch spannend sein. Wer jedoch eine leichtere, romantischere Cornwall-Geschichte erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.
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Cornwall 1954: Nach der Trennung von ihrem Mann zieht die 26-jährige Mila mit ihrer Mutter Magda und ihrer fünfjährigen Tochter Jane in das halb verfallene Herrenhaus White Cove, um ein neues Leben zu beginnen. Doch kurz nach ihrem Einzug stellen die drei fest, dass sie nicht allein in dem großen Haus sind. Ein Fremder namens Jack Lord, der beharrlich über seine Vergangenheit schweigt, hat sich in dem alten Gemäuer eingerichtet. Nach anfänglichem Befremden freunden sie sich mit Jack an, der ihnen bei den Renovierungsarbeiten hilft. Zwischen Mila und Jack entwickelt sich schnell eine tiefe Nähe. Doch kann sie ihm trauen? Zumal sich bald herausstellt, dass White Cove voller Geheimnisse steckt ...
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Author Description
Jane Johnson stammt aus Cornwall und hat viele Jahre in der Buchbranche gearbeitet, als Buchhändlerin, als Programmleiterin und als Autorin von Jugendliteratur und Fantasy, bevor sie sich aufs Romanschreiben konzentrierte. Sie lebt teilweise in Marokko, der Heimat ihres Mannes, und teilweise in Cornwall.
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Familiengeheimnisse und Mystik
Cornwalls mystische Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück und wurde vom Christentum nie gänzlich verdrängt. Dies erfahren auch Magda, ihre Tochter Mila und deren Tochter Janey seit ihrer Ankunft in Cornwall immer wieder. Janey scheint über ihren Plüschhasen eine Verbindung zu einer unsichtbaren Kraft zu haben und auch Mila spürt diese übernatürliche Kraft in der Natur rund um White Cove. Auch das verlassene und heruntergekommene Herrenhaus sowie Jack – ein Mann ohne Vergangenheit – den Janey von Beginn weg und Mila mehr und mehr ins Herz schliesst, scheinen Geheimnisse in sich zu tragen. Kann ein Neubeginn in einer solch mystischen Umgebung gelingen, vor allem auch dann, wenn unausgesprochene Geheimnisse immer wieder zu Konflikten führen? Das Buch ist kein eitel Sonnenschein-Roman mitten in den Kulissen Cornwalls, es ist eine Geschichte voller Mystik, Geheimnissen, Verlusten, aber auch Neuanfängen und schlussendlich Vergebungen. Mir hat der Aufbau der Geschichte gut gefallen, vor allem der Einbezug der Dorfbevölkerung und die daraus entstehende Freundschaften und Bindungen. Die toxische Beziehung Mutter-Tochter Beziehung von Magda und Mila geben der Geschichte tiefe. Neben der Mystik rund um Cornwall sind auch polnische Traditionen eingeflochten, was die Geschichte vielfältig, lehrreich und spannend macht. Die kleine Janey – ein Mädchen von fünf Jahren – war für meinen Geschmack teilweise zu erwachsen dargestellt. Zum Schluss hin wird das Buch beinahe erstickt von aneinanderreihenden Handlungen, alle Geheimnisse werden innerhalb kürzester Zeit aufgedeckt, was es für mich dann auf den letzten Seiten doch etwas mühsam zum Lesen machte. Alles in allem ein gelungener Familienroman voller Geheimnisse in der mystischen Landschaft Cornwalls.

Zwischen Mythen, Mauern und dunklen Geheimnissen
**** Mein Eindruck **** Der Roman entfaltet sich als Mehrgenerationengeschichte im rauen, mystischen Cornwall und stellt Frauen in ihren unterschiedlichen Rollen und Lebensphasen in den Mittelpunkt – als Mütter, Töchter und Kinder. Ein altes Anwesen, durchzogen von Mythen und übernatürlichen Elementen, bildet den atmosphärischen Schauplatz. In diese Welt tritt ein fremder Mann, der sich als geheimnisvoll, zugleich aber liebenswert erweist. Er unterstützt tatkräftig bei der Renovierung des Hauses und entwickelt eine besondere Nähe zur Tochter, die sich an diesem neuen Ort zunehmend seltsam verhält. Vor allem ihr Stoffhase Rabbit nimmt dabei eine auffällige, stellenweise sogar leicht unheimliche Rolle ein. Ich hatte mit einem stimmungsvollen Schmöker vor der Kulisse Cornwalls und einer Liebesgeschichte gerechnet, die sich behutsam mit Geheimnissen und Problemen des Erwachsenseins auseinandersetzt. Stattdessen war die Atmosphäre über weite Strecken sehr düster, was es mir schwer machte, eine echte Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Insgesamt wirkte die Vielzahl an Themen und Motiven auf mich überladen. Zwar ist der Roman sprachlich schön geschrieben und die Mythen sind interessant eingeflochten, doch im Gesamteindruck konnte mich die Geschichte leider nicht vollständig überzeugen. **** Empfehlung? **** Für Leser:innen, die düstere Familiengeschichten mit mythischen und leicht unheimlichen Elementen mögen, könnte dieses Buch dennoch spannend sein. Wer jedoch eine leichtere, romantischere Cornwall-Geschichte erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.







