Das Strandbad am Wolzensee
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Description
Wenn Träume Wirklichkeit werden
Brandenburger Land in den 50er Jahren: Luisa von Rochlitz hat einen Traum: Sie möchte das Strandbad am Wolzensee wieder aufbauen und damit endlich ihr Leben in die eigenen Hände nehmen. Doch nicht nur der neue Staatsapparat legt ihr Steine in den Weg, sondern auch ihre Familie, die es für Unsinn hält, dass eine junge Frau ein eigenes Unternehmen leitet. Allein der hilfsbereite Paul steht Luisa tatkräftig zur Seite und unterstützt sie bei der Verwirklichung ihres Traums. Werden sie es gemeinsam schaffen, sich gegen alle Widerstände durchzusetzen?
Ein Strandbad voller Geschichte und eine junge Frau, die gegen die Konventionen ihrer Zeit kämpft.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Book Information
Author Description
Mit acht Jahren gründete Britta Orlowski ihren eigenen Verlag und war Autor, Setzer, Illustrator und Buchbinder, bevor sie im Jahr 2008 einen Verlag fand, der ihren Debütroman herausbrachte. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung und gründete eine Familie. Inzwischen arbeitet sie in einer Arztpraxis und lebt ihre Liebe zu Büchern trotzdem aus. Wenn sie nicht gerade Quilts näht, ist sie in ihrem geliebten Garten oder schreibt am nächsten Buch.
Posts
1950 Brandenburg: Luisa v. Rochlitz lebt mit ihrer restlichen Familie in der eigenen Villa am Wolzensee. Ihr Mann Hajo kommt schwer verletzt und traumatisiert aus dem Krieg, ihr Bruder Julius gilt als vermisst. Ihre ganze Kraft steckt sie in ihrem Traum, ein Strandbad zu eröffnen. Nicht nur der neue Staatsapparat legt ihr Steine in den Weg, auch ihre Familie ist dagegen und hält es für Unsinn, dass eine junge Frau ein Unternehmen leiten könnte. Nur in ihrer Schwiegermutter Constanze findet sie eine Fürsprecherin und in Paul, der Arbeit sucht und sie fortan unterstützt. Es ist ein Auf und Ab an Rückschlägen, Schicksalsschlägen und dennoch gibt Luisa nicht auf. Autorin Britta Orlowski ist hier ein wunderbares Stück Brandenburger Geschichte gelungen. Zugrunde liegen ihre frühesten Kindheitserinnerungen an das Strandbad am Wolzensee, das es live und und Farbe gegeben hat. Der Schreibstil ist erfrischend und überaus lebendig. Das Setting um den See und die ersten Anfänge mit dem Strandbad sind richtig gut beschrieben. Luisa sprüht vor Ideen, um den Betrieb am Laufen zu halten und läuft oft gegen Mauern. Die Historie - der Wiederaufbau im Land, aus dem Nichts irgendetwas zu „zaubern“ wird gut in Szene gesetzt. Die Figuren sind jede für sich authentisch und detailliert gezeichnet. Jeder kämpft für sich um einen Platz in einer neuen Zeit, mal mit mehr oder weniger Ehrgeiz, Eigennutz eingeschlossen, Ungerechtigkeit bleibt da nicht aus. Luisas Familienkonstellation wird im Handlungsverlauf neu gemischt. Ihr dürft gespannt sein, wie es ausgeht. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich wohne selbst im Brandenburger Land, allerdings im Süden, aber ich fand es richtig interessant, hier die Nachkriegsjahre zu erleben. Ich gebe gerne eine Kaufempfehlung und fünf Sterne.
Eine Frau geht ihren Weg Der 2. Weltkrieg ist vorbei und es gilt, sich Gedanken zu machen, wie der Unterhalt für die Familien von Rochlitz-Marquardt verdient werden soll. Luisa von Rochlitz ist eine Frau der Tat und träumt von einem Strandbad am an ihrer Villa gelegenen See, dem Wolzensee. Gegen die Mühlen der neuen Staatsgewalt und der eigenen Familie versucht sie ihren Traum umzusetzen, immer an ihrer Seite, Paul Rößler. „Das Strandbad am Wolzensee“ von Britta Orlowski erzählt die Geschichte einer strebsamen, jungen Frau, die sich ihrer Familie gegenüber verpflichtet fühlt. Ich hatte mir von der Geschichte erwartet, dass die Autorin die Entwicklung des Strandbades als Hauptstrang erzählt, von der Idee bis zur Durchführung und der damit verbundenen Sorgen, Problem, Nöte, aber auch Erfolge, die Luisa zu verzeichnen hat. Der Fokus der Handlung liegt jedoch auf einem anderen Schwerpunkt, was aber vielleicht die Zuordnung des Romans zur beHEARTBEAT-Reihe erahnen lässt. Abgesehen von meinen anders lautenden Erwartungen hat mich die Geschichte dennoch überzeugt. Luisa war mir von der ersten Seite an sympathisch und kam klug und selbstbewusst rüber. Einzig ihre Reaktion auf familiäre Konflikte, genauer gesagt mit Elinor, waren für mich z.T. nicht nachvollziehbar. Sympathisch waren weiterhin die Charaktere Paul Rößler und der Schwiegermutter Luisas, Christina von Rochlitz. Auch Luisas Mann war auf seine Art sympathisch, jedoch fand ich seine Rolle und die des Bruders Justus, sehr oberflächlich beschrieben. Zum Ende hin nahm die Geschichte auch noch eine ungeahnte Wendung ein, die mich animierte, das Buch nicht mehr zur Seite zu legen. Ich hätte mir am Anfang ein bisschen mehr Erklärung zur Vorgeschichte der Marquardts gewünscht, um nachvollziehen zu können, wie es sie an den Wolzensee verschlagen hat. Dazu gab es leider nur hin und wieder ein paar Informationsfetzen. Alles in allem eine tolle Liebesgeschichte eines starken und selbstbewussten Pärchens in einer Zeit der politischen Neuordnung und auch des gesellschaftlichen Wandels.
Britta Orlowski habe ich über „Dezembertage“ kennengelernt. Es ist lange her, las sich aber richtig gut. Nun war ich mega neugierig auf das neue Buch von der Autorin. Als ich das Cover zum Strandbad sah, mit dem Mix aus schwarz/weiß und Farbe erinnerte ich mich an die Zeiten der DDR. In weiten Teilen natürlich aus Erzählungen von den Eltern und Großeltern. Auch ich bin in der DDR großgeworden. Die Geschichte um das Strandbad und Luisa von Rochlitz spielt in den 50er Jahren im Brandenburger Land, und ich finde sie sehr gelungen. Die Auswirkungen des Krieges sind noch stark zu spüren, die Autorin setzt hier viele Gefühle und Emotionen ein, die man als Leser sehr wahrnimmt. Ebenso die Beschreibung der Gegend um den Wolzensee, man fühlt sich direkt hinversetzt. Mich kribbelte es beim Lesen und ich wollte zu gerne sofort in die Umgebung des Wolzensees reisen und nach Spuren von Luisa, Christiane und Paul suchen. Man erlebt mit Luisa eine starke, junge Frau, die mir als Protagonistin mit ihrem Wunsch ihre Familie zu unterstützen und ein Strandbad zu eröffnen, sehr ans Herz gewachsen ist. Ihr Mann Hajo, der im Krieg ein Bein verloren hat und der Depression verfallen ist, ist ihr hier keine große Hilfe. Ein große Stütze ist ihr Schwiegermutter Christiane (welche mir persönlich auch sehr ans Herz gewachsen ist), auf die sie in ihrem Vorhaben bauen kann. In Paul Rößler findet sie eine günstige Arbeitskraft, dem sie zwar keinen Lohn zahlen kann, aber eine Unterkunft bieten kann. Somit ist Paul näher bei seiner kranken Mutter und kann mit seinen handwerklichen Fähigkeiten gut unterstützen…. Die Autorin schafft es mit ihren Worten eine wunderbare Kulisse zu schaffen und mit ihrem flüssigen Schreibstil den Leser eintauchen zu lassen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man fühlt sich mitten drin. Ein wenig Geschichte der DDR bekommt man hier noch dazu. Ich empfehle dieses Buch und die dazugehörige Geschichte sehr gerne weiter und habe mir bereits das Taschenbuch vorbestellt.

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Wenn Träume Wirklichkeit werden
Brandenburger Land in den 50er Jahren: Luisa von Rochlitz hat einen Traum: Sie möchte das Strandbad am Wolzensee wieder aufbauen und damit endlich ihr Leben in die eigenen Hände nehmen. Doch nicht nur der neue Staatsapparat legt ihr Steine in den Weg, sondern auch ihre Familie, die es für Unsinn hält, dass eine junge Frau ein eigenes Unternehmen leitet. Allein der hilfsbereite Paul steht Luisa tatkräftig zur Seite und unterstützt sie bei der Verwirklichung ihres Traums. Werden sie es gemeinsam schaffen, sich gegen alle Widerstände durchzusetzen?
Ein Strandbad voller Geschichte und eine junge Frau, die gegen die Konventionen ihrer Zeit kämpft.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
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Author Description
Mit acht Jahren gründete Britta Orlowski ihren eigenen Verlag und war Autor, Setzer, Illustrator und Buchbinder, bevor sie im Jahr 2008 einen Verlag fand, der ihren Debütroman herausbrachte. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung und gründete eine Familie. Inzwischen arbeitet sie in einer Arztpraxis und lebt ihre Liebe zu Büchern trotzdem aus. Wenn sie nicht gerade Quilts näht, ist sie in ihrem geliebten Garten oder schreibt am nächsten Buch.
Posts
1950 Brandenburg: Luisa v. Rochlitz lebt mit ihrer restlichen Familie in der eigenen Villa am Wolzensee. Ihr Mann Hajo kommt schwer verletzt und traumatisiert aus dem Krieg, ihr Bruder Julius gilt als vermisst. Ihre ganze Kraft steckt sie in ihrem Traum, ein Strandbad zu eröffnen. Nicht nur der neue Staatsapparat legt ihr Steine in den Weg, auch ihre Familie ist dagegen und hält es für Unsinn, dass eine junge Frau ein Unternehmen leiten könnte. Nur in ihrer Schwiegermutter Constanze findet sie eine Fürsprecherin und in Paul, der Arbeit sucht und sie fortan unterstützt. Es ist ein Auf und Ab an Rückschlägen, Schicksalsschlägen und dennoch gibt Luisa nicht auf. Autorin Britta Orlowski ist hier ein wunderbares Stück Brandenburger Geschichte gelungen. Zugrunde liegen ihre frühesten Kindheitserinnerungen an das Strandbad am Wolzensee, das es live und und Farbe gegeben hat. Der Schreibstil ist erfrischend und überaus lebendig. Das Setting um den See und die ersten Anfänge mit dem Strandbad sind richtig gut beschrieben. Luisa sprüht vor Ideen, um den Betrieb am Laufen zu halten und läuft oft gegen Mauern. Die Historie - der Wiederaufbau im Land, aus dem Nichts irgendetwas zu „zaubern“ wird gut in Szene gesetzt. Die Figuren sind jede für sich authentisch und detailliert gezeichnet. Jeder kämpft für sich um einen Platz in einer neuen Zeit, mal mit mehr oder weniger Ehrgeiz, Eigennutz eingeschlossen, Ungerechtigkeit bleibt da nicht aus. Luisas Familienkonstellation wird im Handlungsverlauf neu gemischt. Ihr dürft gespannt sein, wie es ausgeht. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich wohne selbst im Brandenburger Land, allerdings im Süden, aber ich fand es richtig interessant, hier die Nachkriegsjahre zu erleben. Ich gebe gerne eine Kaufempfehlung und fünf Sterne.
Eine Frau geht ihren Weg Der 2. Weltkrieg ist vorbei und es gilt, sich Gedanken zu machen, wie der Unterhalt für die Familien von Rochlitz-Marquardt verdient werden soll. Luisa von Rochlitz ist eine Frau der Tat und träumt von einem Strandbad am an ihrer Villa gelegenen See, dem Wolzensee. Gegen die Mühlen der neuen Staatsgewalt und der eigenen Familie versucht sie ihren Traum umzusetzen, immer an ihrer Seite, Paul Rößler. „Das Strandbad am Wolzensee“ von Britta Orlowski erzählt die Geschichte einer strebsamen, jungen Frau, die sich ihrer Familie gegenüber verpflichtet fühlt. Ich hatte mir von der Geschichte erwartet, dass die Autorin die Entwicklung des Strandbades als Hauptstrang erzählt, von der Idee bis zur Durchführung und der damit verbundenen Sorgen, Problem, Nöte, aber auch Erfolge, die Luisa zu verzeichnen hat. Der Fokus der Handlung liegt jedoch auf einem anderen Schwerpunkt, was aber vielleicht die Zuordnung des Romans zur beHEARTBEAT-Reihe erahnen lässt. Abgesehen von meinen anders lautenden Erwartungen hat mich die Geschichte dennoch überzeugt. Luisa war mir von der ersten Seite an sympathisch und kam klug und selbstbewusst rüber. Einzig ihre Reaktion auf familiäre Konflikte, genauer gesagt mit Elinor, waren für mich z.T. nicht nachvollziehbar. Sympathisch waren weiterhin die Charaktere Paul Rößler und der Schwiegermutter Luisas, Christina von Rochlitz. Auch Luisas Mann war auf seine Art sympathisch, jedoch fand ich seine Rolle und die des Bruders Justus, sehr oberflächlich beschrieben. Zum Ende hin nahm die Geschichte auch noch eine ungeahnte Wendung ein, die mich animierte, das Buch nicht mehr zur Seite zu legen. Ich hätte mir am Anfang ein bisschen mehr Erklärung zur Vorgeschichte der Marquardts gewünscht, um nachvollziehen zu können, wie es sie an den Wolzensee verschlagen hat. Dazu gab es leider nur hin und wieder ein paar Informationsfetzen. Alles in allem eine tolle Liebesgeschichte eines starken und selbstbewussten Pärchens in einer Zeit der politischen Neuordnung und auch des gesellschaftlichen Wandels.
Britta Orlowski habe ich über „Dezembertage“ kennengelernt. Es ist lange her, las sich aber richtig gut. Nun war ich mega neugierig auf das neue Buch von der Autorin. Als ich das Cover zum Strandbad sah, mit dem Mix aus schwarz/weiß und Farbe erinnerte ich mich an die Zeiten der DDR. In weiten Teilen natürlich aus Erzählungen von den Eltern und Großeltern. Auch ich bin in der DDR großgeworden. Die Geschichte um das Strandbad und Luisa von Rochlitz spielt in den 50er Jahren im Brandenburger Land, und ich finde sie sehr gelungen. Die Auswirkungen des Krieges sind noch stark zu spüren, die Autorin setzt hier viele Gefühle und Emotionen ein, die man als Leser sehr wahrnimmt. Ebenso die Beschreibung der Gegend um den Wolzensee, man fühlt sich direkt hinversetzt. Mich kribbelte es beim Lesen und ich wollte zu gerne sofort in die Umgebung des Wolzensees reisen und nach Spuren von Luisa, Christiane und Paul suchen. Man erlebt mit Luisa eine starke, junge Frau, die mir als Protagonistin mit ihrem Wunsch ihre Familie zu unterstützen und ein Strandbad zu eröffnen, sehr ans Herz gewachsen ist. Ihr Mann Hajo, der im Krieg ein Bein verloren hat und der Depression verfallen ist, ist ihr hier keine große Hilfe. Ein große Stütze ist ihr Schwiegermutter Christiane (welche mir persönlich auch sehr ans Herz gewachsen ist), auf die sie in ihrem Vorhaben bauen kann. In Paul Rößler findet sie eine günstige Arbeitskraft, dem sie zwar keinen Lohn zahlen kann, aber eine Unterkunft bieten kann. Somit ist Paul näher bei seiner kranken Mutter und kann mit seinen handwerklichen Fähigkeiten gut unterstützen…. Die Autorin schafft es mit ihren Worten eine wunderbare Kulisse zu schaffen und mit ihrem flüssigen Schreibstil den Leser eintauchen zu lassen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man fühlt sich mitten drin. Ein wenig Geschichte der DDR bekommt man hier noch dazu. Ich empfehle dieses Buch und die dazugehörige Geschichte sehr gerne weiter und habe mir bereits das Taschenbuch vorbestellt.











