Das perfekte Grau
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Description
Book Information
Author Description
SALIH JAMAL (geb. 1966) hat seine Wurzeln in Palästina. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sein Debütroman Briefe an die grüne Fee – Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel wurde in 2018 auf der Frankfurter Buchmesse für das beste Buch des Jahres in der Kategorie »Zeitgenössische Literatur« ausgezeichnet.
Posts
Es ist eines dieser leisen Bücher, die unaufgeregt uns ihre Geschichte erzählen. Das heißt aber nicht, dass sie langweilig oder langatmig sind, nein, trotz, oder gerade wegen ihrer Ruhe, haben sie so viel zu berichten. Ich habe mich in der Geschichte wohlgefühlt und war gespannt, was die nächsten Seiten bringen. 4 kaputte Seelen, die sich gefunden haben auf dem Weg (auf der Flucht) zu sich selbst, quasi zurück in die Zukunft, auf der Suche nach dem richtigen Weg, den es natürlich nicht gibt. Eigentlich hat jeder von ihnen genug mit sich selbst zu tun, aber die Sicht Aller auf die Probleme des Anderen eröffnen neue Blickwinkel und aus Fürsorge wird Freundschaft, aus Gefährten werden Freunde.
Leider eine Enttäuschung
Ich fand den Hintergedanken des Autors sehr gut, aber leider hat es bei der Umsetzung nicht funktioniert. Es gibt total schöne Zitate die zum Nachdenken anregen. Das ist auch leider das einzig Positive an diesem Buch. Die Geschichte fand ich total langweilig & hat mich extrem Enttäuscht.
Meine Meinung „Irgendwann schaust du dich um, blickst zurück und stellst fest, dass der ganze Weg, den du gegangen oder gerannt bist, dich nur einen Steinwurf weit von deiner Herkunft fortgeführt hat. Man kann seine Heimat verlassen aber es gibt keine Gegenwart ohne Herkunft. Niemals. Und nirgends.“ (aus Hörbuch, Kapitel 1) Dieses Zitat ist für mich der Kern des Buches. Es ist der Rahmen eines eigenwilligen Roadtrips, der zwei Frauen und zwei Männer auf ihrer Flucht und zugleich auch Suche, erst zusammenschweißt, dann trennt, um ein erneutes Zusammenschweißen auf einer höheren Stufe zu ermöglichen. Doch bis dahin ist es ein harter Weg. Novelle, Mimi, Rofu und Dante, vier Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Geschichte, die jedoch ähnliche Erwartung ans Leben haben, das ihnen mächtige Steine in den Weg gelegt hat. Bis auf Dante. Er legte sich seine Steine selbst in den Weg. Im heruntergekommenen Seebad-Hotel laufen sie sich über den Weg, von wo aus sie ganz unerwartet zu einer eingeschweißten Gruppe werden, zu Freunden, die sie in dieser Form wohl nie hatten. Salih Jamal hat in seinem Buch Charaktere geschaffen, die ich sehr gerne kennengelernt und begleitet hatte. Sie haben Ecken und Kanten und entwickeln sich realistisch. Mein Favorit ist der Flüchtling Rofu, der trotz seiner Erlebnisse ein liebenswerter, aufgeschlossener und sehr sympathischer Mensch geblieben ist, der, wenn er sich aufregt, ins Englische wechselt, weil er sich dadurch besser ausdrücken kann. Auch in diesem Buch zeigt sich das sprachliche Können des Autors, dessen Worte treffend be- und umschreiben, beschuldigen, anklagen, trösten und Hoffnung bringen. Auf 240 Seiten oder in meinem Fall 8 Stunden, schafft er es eine Story zu erzählen, die nicht mehr und auch nicht weniger Worte benötigt hatte. Ein kleines Bisschen mehr „Pepp“ und mehr Hindernisse hätte ich mir gewünscht, die für mich die etwas gradlinige Story hätten stören dürfen. Wogegen ich von dem unerwarteten Ende völlig begeistert bin. Im Vergleich zu „Orpheus“ ist „Das perfekte Grau“ eine recht brave Geschichte. Das Hörbuch ist wunderbar von Kurt Kühl eingelesen. Ich hörte ihm sehr gerne zu. Und dennoch hätte ich noch lieber ein gedrucktes Exemplar vor mir liegen, um die vielen wundervollen Sätze und Weisheiten anstreichen zu können, die sich in diesem Buch befinden! Von mir gibt es eine klare Lese- sowie Hörempfehlung! Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch von Salih Jamal.
Während wir dann alle so dastanden und uns wunderten, kam es mir vor, als seien wir durchnummerierte, menschliche Erbeerpflückmaschinen, komplett organisiert in einer im Farmer- Look getarnten, von Mark Zuckerberg geleiteten und durch Range Rover und Rolex ad absurdum geführten Fabrik. (Buchzitat, S. 151) Salih Jamals „Das perfekte Grau“ ist ein sommerlicher Roman über Freundschaft, Mitgefühl und den Versuch, mit den eigenen inneren Dämonen ins Reine zu kommen. Vier völlig unterschiedliche Menschen treffen aufeinander und begeben sich auf eine ungewöhnliche Reise, die Licht und Schatten gleichermaßen beleuchtet. Der Autor, Salih Jamal, der bereits mit seinem Debütroman „Briefe an die grüne Fee“ ausgezeichnet wurde, bringt auch in diesem Werk seine poetische Sprache und tiefgründigen Reflexionen ein. Worum geht’s genau? In einem heruntergekommenen Hotel an der Ostsee treffen vier Menschen aufeinander, die alle auf der Flucht sind: Novelle, eine junge Frau, die mit einer schweren Vergangenheit kämpft, Dante, ein Tagedieb mit Beziehungsproblemen, Rofu, ein afrikanischer Geflüchteter mit erschütternden Erlebnissen, und Mimi, eine Dame voller Lebensweisheit. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel hinter sich zu lassen und eine Reise Richtung Süden anzutreten. Während dieser Reise teilen sie ihre Geheimnisse, erleben Momente von Hoffnung und Schmerz und wachsen langsam zu einer Gemeinschaft zusammen. Doch die äußeren Konflikte und die eigenen Dämonen holen sie immer wieder ein. Meine Meinung Von Beginn an konnte mich „Das perfekte Grau“ durch seine tiefgründige Sprache und die vielen Metaphern fesseln. Salih Jamals Sprache ist poetisch und flüssig, und die Beschreibungen regen zum Nachdenken an. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und schon im ersten Abschnitt wurde ich in die Geschichten der Protagonist:innen hineingezogen und war neugierig, was sie ins Hotel führte. Das Buch ist aus der Sicht einer der vier Protagonist:innen (D)Ante geschrieben. Nach und nach erfährt man mehr über die Vergangenheiten der Figuren. Hier hat mich besonders Rofu beeindruckt, der trotz seiner schlimmen Erlebnisse einen warmherzigen und hoffnungsvollen Blick auf die Welt behalten hat. Am wenigsten konnte ich mit (D)Ante anfangen, der mit seinem Problem schon etwas aus der Reihe tanzt. Er ist von allen auch der privilegierteste. Die Dynamik zwischen den Figuren entwickelt sich spannend, auch wenn ich zunächst keinen emotionalen Bezug zur Gruppe als Ganzes aufbauen konnte. Die Wendungen der Geschichte hielten die Spannung hoch, doch einige Handlungsstränge wirkten überladen. Begeistert war ich hingegen von den tiefen Dialogen, etwa über Glaube, Freundschaft und Identität. Allerdings fielen mir auch negative Aspekte auf, wie die Verwendung von rassistischen Begriffen oder das Body- und Ageshaming, die unnötig waren und störend wirkten. Diese sprachlichen Entscheidungen haben mich manchmal irritiert und von der sonst so schönen Erzählweise abgelenkt. Es kann aber sehr gut sein, dass das einfach der Charakter von (D)Ante sein soll, denn an anderen Stellen wird ersichtlich, dass sich der Autor sehr wohl mit der gebotenen Sensibilität mit Themen auseinandergesetzt hat. Hier liegt also die Vermutung nahe, dass das eine bewusste Entscheidung des Autors war, den Charakter, der diese Aussagen tätigt, so anzulegen. Man muss sich allerdings immer bewusst sein, dass dadurch auch bestimmte stereotype und vorurteilsbelastete Sichtweisen gefestigt werden. Im Endeffekt ist Sprache Macht, zeigt unser Denken und bestimmt unsere Handlungen. Das Ende schließlich hätte ich mir klarer gewünscht, obwohl es schon zur Geschichte passt. Es lässt jedenfalls noch Raum für Interpretationen. Fazit „Das perfekte Grau“ ist ein poetischer und tiefgründiger Roman, der große Themen wie Freundschaft, Flucht und Identität behandelt. Die Figuren sind facettenreich, und die Sprache regt zum Nachdenken an, auch wenn einige sprachliche und inhaltliche Entscheidungen irritierend waren. Die vielen philosophischen Zitate und die berührenden Schicksale machen das Buch zu einem lesenswerten Werk, das lange nachhallt. 4 von 5 Sternen. Die eigene Vergangenheit bleibt für Unbeteiligte, und auch zu oft für einen selbst, immer in einem geheimnisvollen Zwielicht. Denn zwischen dem reinsten Weiß und unserem vollkommensten Schwarz liegen Millionen Stufen von Grau. Manche Töne sind sichtbar, und einige von ihnen sind für andere das perfekte Grau. (Buchzitat, S.77/78)
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Author Description
SALIH JAMAL (geb. 1966) hat seine Wurzeln in Palästina. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sein Debütroman Briefe an die grüne Fee – Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel wurde in 2018 auf der Frankfurter Buchmesse für das beste Buch des Jahres in der Kategorie »Zeitgenössische Literatur« ausgezeichnet.
Posts
Es ist eines dieser leisen Bücher, die unaufgeregt uns ihre Geschichte erzählen. Das heißt aber nicht, dass sie langweilig oder langatmig sind, nein, trotz, oder gerade wegen ihrer Ruhe, haben sie so viel zu berichten. Ich habe mich in der Geschichte wohlgefühlt und war gespannt, was die nächsten Seiten bringen. 4 kaputte Seelen, die sich gefunden haben auf dem Weg (auf der Flucht) zu sich selbst, quasi zurück in die Zukunft, auf der Suche nach dem richtigen Weg, den es natürlich nicht gibt. Eigentlich hat jeder von ihnen genug mit sich selbst zu tun, aber die Sicht Aller auf die Probleme des Anderen eröffnen neue Blickwinkel und aus Fürsorge wird Freundschaft, aus Gefährten werden Freunde.
Leider eine Enttäuschung
Ich fand den Hintergedanken des Autors sehr gut, aber leider hat es bei der Umsetzung nicht funktioniert. Es gibt total schöne Zitate die zum Nachdenken anregen. Das ist auch leider das einzig Positive an diesem Buch. Die Geschichte fand ich total langweilig & hat mich extrem Enttäuscht.
Meine Meinung „Irgendwann schaust du dich um, blickst zurück und stellst fest, dass der ganze Weg, den du gegangen oder gerannt bist, dich nur einen Steinwurf weit von deiner Herkunft fortgeführt hat. Man kann seine Heimat verlassen aber es gibt keine Gegenwart ohne Herkunft. Niemals. Und nirgends.“ (aus Hörbuch, Kapitel 1) Dieses Zitat ist für mich der Kern des Buches. Es ist der Rahmen eines eigenwilligen Roadtrips, der zwei Frauen und zwei Männer auf ihrer Flucht und zugleich auch Suche, erst zusammenschweißt, dann trennt, um ein erneutes Zusammenschweißen auf einer höheren Stufe zu ermöglichen. Doch bis dahin ist es ein harter Weg. Novelle, Mimi, Rofu und Dante, vier Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Geschichte, die jedoch ähnliche Erwartung ans Leben haben, das ihnen mächtige Steine in den Weg gelegt hat. Bis auf Dante. Er legte sich seine Steine selbst in den Weg. Im heruntergekommenen Seebad-Hotel laufen sie sich über den Weg, von wo aus sie ganz unerwartet zu einer eingeschweißten Gruppe werden, zu Freunden, die sie in dieser Form wohl nie hatten. Salih Jamal hat in seinem Buch Charaktere geschaffen, die ich sehr gerne kennengelernt und begleitet hatte. Sie haben Ecken und Kanten und entwickeln sich realistisch. Mein Favorit ist der Flüchtling Rofu, der trotz seiner Erlebnisse ein liebenswerter, aufgeschlossener und sehr sympathischer Mensch geblieben ist, der, wenn er sich aufregt, ins Englische wechselt, weil er sich dadurch besser ausdrücken kann. Auch in diesem Buch zeigt sich das sprachliche Können des Autors, dessen Worte treffend be- und umschreiben, beschuldigen, anklagen, trösten und Hoffnung bringen. Auf 240 Seiten oder in meinem Fall 8 Stunden, schafft er es eine Story zu erzählen, die nicht mehr und auch nicht weniger Worte benötigt hatte. Ein kleines Bisschen mehr „Pepp“ und mehr Hindernisse hätte ich mir gewünscht, die für mich die etwas gradlinige Story hätten stören dürfen. Wogegen ich von dem unerwarteten Ende völlig begeistert bin. Im Vergleich zu „Orpheus“ ist „Das perfekte Grau“ eine recht brave Geschichte. Das Hörbuch ist wunderbar von Kurt Kühl eingelesen. Ich hörte ihm sehr gerne zu. Und dennoch hätte ich noch lieber ein gedrucktes Exemplar vor mir liegen, um die vielen wundervollen Sätze und Weisheiten anstreichen zu können, die sich in diesem Buch befinden! Von mir gibt es eine klare Lese- sowie Hörempfehlung! Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch von Salih Jamal.
Während wir dann alle so dastanden und uns wunderten, kam es mir vor, als seien wir durchnummerierte, menschliche Erbeerpflückmaschinen, komplett organisiert in einer im Farmer- Look getarnten, von Mark Zuckerberg geleiteten und durch Range Rover und Rolex ad absurdum geführten Fabrik. (Buchzitat, S. 151) Salih Jamals „Das perfekte Grau“ ist ein sommerlicher Roman über Freundschaft, Mitgefühl und den Versuch, mit den eigenen inneren Dämonen ins Reine zu kommen. Vier völlig unterschiedliche Menschen treffen aufeinander und begeben sich auf eine ungewöhnliche Reise, die Licht und Schatten gleichermaßen beleuchtet. Der Autor, Salih Jamal, der bereits mit seinem Debütroman „Briefe an die grüne Fee“ ausgezeichnet wurde, bringt auch in diesem Werk seine poetische Sprache und tiefgründigen Reflexionen ein. Worum geht’s genau? In einem heruntergekommenen Hotel an der Ostsee treffen vier Menschen aufeinander, die alle auf der Flucht sind: Novelle, eine junge Frau, die mit einer schweren Vergangenheit kämpft, Dante, ein Tagedieb mit Beziehungsproblemen, Rofu, ein afrikanischer Geflüchteter mit erschütternden Erlebnissen, und Mimi, eine Dame voller Lebensweisheit. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel hinter sich zu lassen und eine Reise Richtung Süden anzutreten. Während dieser Reise teilen sie ihre Geheimnisse, erleben Momente von Hoffnung und Schmerz und wachsen langsam zu einer Gemeinschaft zusammen. Doch die äußeren Konflikte und die eigenen Dämonen holen sie immer wieder ein. Meine Meinung Von Beginn an konnte mich „Das perfekte Grau“ durch seine tiefgründige Sprache und die vielen Metaphern fesseln. Salih Jamals Sprache ist poetisch und flüssig, und die Beschreibungen regen zum Nachdenken an. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und schon im ersten Abschnitt wurde ich in die Geschichten der Protagonist:innen hineingezogen und war neugierig, was sie ins Hotel führte. Das Buch ist aus der Sicht einer der vier Protagonist:innen (D)Ante geschrieben. Nach und nach erfährt man mehr über die Vergangenheiten der Figuren. Hier hat mich besonders Rofu beeindruckt, der trotz seiner schlimmen Erlebnisse einen warmherzigen und hoffnungsvollen Blick auf die Welt behalten hat. Am wenigsten konnte ich mit (D)Ante anfangen, der mit seinem Problem schon etwas aus der Reihe tanzt. Er ist von allen auch der privilegierteste. Die Dynamik zwischen den Figuren entwickelt sich spannend, auch wenn ich zunächst keinen emotionalen Bezug zur Gruppe als Ganzes aufbauen konnte. Die Wendungen der Geschichte hielten die Spannung hoch, doch einige Handlungsstränge wirkten überladen. Begeistert war ich hingegen von den tiefen Dialogen, etwa über Glaube, Freundschaft und Identität. Allerdings fielen mir auch negative Aspekte auf, wie die Verwendung von rassistischen Begriffen oder das Body- und Ageshaming, die unnötig waren und störend wirkten. Diese sprachlichen Entscheidungen haben mich manchmal irritiert und von der sonst so schönen Erzählweise abgelenkt. Es kann aber sehr gut sein, dass das einfach der Charakter von (D)Ante sein soll, denn an anderen Stellen wird ersichtlich, dass sich der Autor sehr wohl mit der gebotenen Sensibilität mit Themen auseinandergesetzt hat. Hier liegt also die Vermutung nahe, dass das eine bewusste Entscheidung des Autors war, den Charakter, der diese Aussagen tätigt, so anzulegen. Man muss sich allerdings immer bewusst sein, dass dadurch auch bestimmte stereotype und vorurteilsbelastete Sichtweisen gefestigt werden. Im Endeffekt ist Sprache Macht, zeigt unser Denken und bestimmt unsere Handlungen. Das Ende schließlich hätte ich mir klarer gewünscht, obwohl es schon zur Geschichte passt. Es lässt jedenfalls noch Raum für Interpretationen. Fazit „Das perfekte Grau“ ist ein poetischer und tiefgründiger Roman, der große Themen wie Freundschaft, Flucht und Identität behandelt. Die Figuren sind facettenreich, und die Sprache regt zum Nachdenken an, auch wenn einige sprachliche und inhaltliche Entscheidungen irritierend waren. Die vielen philosophischen Zitate und die berührenden Schicksale machen das Buch zu einem lesenswerten Werk, das lange nachhallt. 4 von 5 Sternen. Die eigene Vergangenheit bleibt für Unbeteiligte, und auch zu oft für einen selbst, immer in einem geheimnisvollen Zwielicht. Denn zwischen dem reinsten Weiß und unserem vollkommensten Schwarz liegen Millionen Stufen von Grau. Manche Töne sind sichtbar, und einige von ihnen sind für andere das perfekte Grau. (Buchzitat, S.77/78)










