Das Mädchen im Schatten

Das Mädchen im Schatten

Softcover
3.811

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
336
Price
11.99 €

Posts

5
All
4

Ich fand das Buch wirklich spannend und atmosphärisch, ich habe es in kürzester Zeit gehört, auch wenn ich mich erst an den Sprecher gewöhnen musste. Was ist Wahrheit und was ist Einbildung? Die ganze Zeit rätselt man ob Charlotte psychisch krank ist oder ob die paranormalen Erscheinungen real sind. Alles steigert sich bis zum bitteren Ende. Manchmal fragt man sich zwar warum sie bestimmte Dinge macht, was ein bisschen unrealistisch war, aber ansonsten wunderbar geschrieben und unterhaltsam.

2.5

Den Synchronsprecher, Moritz Brendel, fand ich an sich ganz gut, allerdings gab es einige Stellen, an denen er das Sprechtempo sehr seltsam gestaltet hat, sodass ich teilweise dachte, die Sätze seien zu Ende, dann gingen sie aber noch weiter. Dann wiederum hat er die Sätze so zügig aneinander gereiht dass es keine Pausen dazwischen gab und es sich seltsam gehetzt anhörte. Die Emotionen und verschiedenen Charaktere hat er meiner Meinung nach aber gut rübergebracht. Dann zum Buch - vorweg: für einen Thriller fand ich das Buch und seine Spannungskurve ehrlich gesagt viel zu flach, deshalb auch nur die 2,5 Sterne. Es hat mir viel zu lange gedauert, bis überhaupt mal etwas richtig spannendes passiert ist und das war dann auch nach wenigen Seiten wieder vorbei. Das Ende war ebenfalls nochmal sehr spannend doch auch hier war der Bereich der Spannung eher kurz. Alles dazwischen war für mich leider relativ eintönig und teilweise langatmig. Der Ort der Geschichte, der sich hier als ein Dorf in Südfrankreich entpuppt, ist vom reinen Setting her eigentlich nicht so meins. Zwar war alles nett beschrieben und ich konnte mir die Dorfidylle gut vorstellen, doch so richtig gepackt hat mich diese Umgebung nicht. ❗️ Spoiler ❗️ Charlotte als Protagonistin hat mir zu Beginn gut gefallen. Irgendwann ging sie mir jedoch mit ihrer hysterischen Art ein wenig auf die Nerven, da sie im Verlauf der Geschichte mehr und mehr unsicher ist, was real ist und was nicht. Es ist zwar schlüssig und erklärt wieso sie so ist und auch die Flashbacks aus ihrer Vergangenheit geben Aufschluss, dennoch gab es Stellen, an denen ich dachte "jetzt krieg dich doch bitte ein"... Darüber hinaus war es mir persönlich zum Ende hin etwas zu "abgedreht", wie Charlotte sich aufgrund der Einbildung, Claudine zu sehen, doch nochmal zum Anwesen aufmacht. Sie sieht praktisch einen "Geist" und dieser führt sie bis zum Tümpel... passt zwar zu diesem "was ist real und was nicht" aber mir war es etwas zu viel hier in dieser Geschichte und diesem Kontext. Schade ist auch, dass man im Endeffekt ja doch recht schnell erfahren hat, was passiert ist, die richtige Aufklärung sich dann aber so ewig gezogen hat. Denn dass Claudine und ihre Mutter tot sind, wurde ja doch schnell deutlich als Charlotte sich ins Anwesen geschlichen hatte. Da gab es für mich persönlich auch keinen Spielraum der den Gedanken aufkommen ließ, dass das nun auch eine ihrer Einbildungen war. Alles in allem war es ok, aber das Buch "Der Anrufer" hat mir von Laura Nieland da wirklich besser gefallen.

3

Zunächst einmal war der Sprecher des Hörbuchs wirklich genial. Er hat die einzelnen Charaktere in den bestimmten Situationen sehr gut dargestellt. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das Hörbuch von einer Frau gesprochen worden wäre, da wir es hier mit einer ProtagonistIN zu tun haben. Ich habe hier einen spannenden Krimi/Thriller erwartet, aber leider gab es zu viele unlogische Handlungen seitens der Protagonistin Charlotte, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Ab dem 15./16. Kapitel habe ich nur noch den Kopf geschüttelt über sie. Auch das Ende, das wohl Spannung erzeugen sollte, hatte mich genervt. Ich war daher wirklich froh, als es endlich zu Ende war. Ein Beispiel: Wer dringt in das Haus eines Fremden ein, um Nachforschungen zu betreiben? Sie selbst ist Autorin, keine Polizistin oder ähnliches. Außerdem müsste ihr klar sein, dass sie diesbezüglich unter Verdacht steht, denn sie ist nach Langem endlich wieder in ihrem Heimatort und genau dann passiert etwas in diesem Haus.

3

Ein ganz unterhaltsamer Thriller über die Autorin Charlotte, die nach einer harten Zeit Urlaub im Heimatdorf ihrer Tante in Südfrankreich machen will. Doch dann trifft sie dort das kleine Mädchen Claudine, das traurig und voller blauen Flecken ist. Schnell fragt sich Charlotte, ob nicht vielleicht Claudines Vater Jean etwas damit zutun hat - doch je tiefer sie nachforscht, desto mehr muss sie an sich selbst zweifeln. Der Schreibstil schildert aus der Erzählerperspektive und liest sich dabei relativ einfach und atmosphärisch. Auch die Charaktere sind ganz sympathisch und man fühlt mit ihnen mit, während man den Plot durchaus gern verfolgt; Stück für Stück erfährt man mehr über Charlotte und auch ihre Ermittlungen nehmen gerade zum Ende hin nochmal Fahrt auf. Dennoch ist einiges leider aber auch etwas vorhersehbar, da der Täter ja relativ früh bekannt wird und es auch ansonsten nicht so große, krasse Wendungen gibt. Trotzdem ist das Buch aber insgesamt angenehm zu lesen und lohnt sich durchaus als stabiler Thriller-Snack für Zwischendurch. 

5

Spannender und zugleich mysteriöser Thriller, bei dem man sich bis zum Schluss fragt "Ist das alles Fiktion oder Wirklichkeit?"

Fiktion oder Realität? Um ihrer Vergangenheit in London zu entfliehen, beschließt die erfolgreiche Bestsellerautorin Charlotte Morin zu ihrer Tante Bernadine nach Südfrankreich zu ziehen. In dem kleinen beschaulichen Dorf, dass zugleich der Ort von Charlotte's Kindheit ist, soll sie die Ruhe genießen und neue Kraft für ihr nächstes Buch tanken. Ihre Spaziergänge entlang von Lavendelfeldern und Olivenhainen, führen die junge Frau oft an einem nahegelegenen See. Dort trifft sie eines Tages auf Claudine, ein 9-jähriges Mädchen, welches die gleiche Leidenschaft wie Charlotte hat - das Lesen. Charlotte bemerkt jedoch blaue Flecken am Körper des Mädchen und darauf angesprochen, muss das kleine Mädchen ständig ihre Unterhaltung verlassen. Schnell wird Charlotte bewusst, dass sie dem kleinen Mädchen helfen muss und fängt an auf Spurensuche für die Misshandlungen zu gehen - ohne zu ahnen, dass sie damit einen großen Stein ins Rollen bringt. Nichts scheint so zu sein, wie es von außen aussieht! "Das Mädchen im Schatten" von Laura Nieland, hat mich regelrecht in Schach gehalten. Ständig habe ich mich beim Lesen gefragt "Ist das jetzt Realität oder doch eher Fiktion?" Nach der Hälfte des Buches hatte ich eine Vermutung, auf was die ganze Geschichte hinausläuft, um dann am Ende doch mit einer anderen Auflösung überrascht zu werden. Zwischen der haargenauen Beschreibung von Eindrücken und der Umgebung, kommt der Aufbau des Spannungsbogen keinesfalls zu kurz. Oft haben mir die schaurigen und mysteriösen Darstellungen im Haus und mit Claudine Gänsehaut verschafft. Auch die unterschiedlichen Charaktere vermitteln dem Leser den Eindruck, selbst Bewohner des Ortes zu sein. Trotz der wichtigen Message hinter dem Roman, die auch in der Danksagung nochmal hervorgeholt wird, ist dieses Buch ein gelungener Thriller, der mir viele spannende Lesestunden beschert hat.

Spannender und zugleich mysteriöser Thriller, bei dem man sich bis zum Schluss fragt "Ist das alles Fiktion oder Wirklichkeit?"
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