Das kunstseidene Mädchen: Roman 9783548600857
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Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Erfrischend poetische und unkonventionelle Sprachbilder, eigensinnig und überraschend witzig erzählt. Sehr intelligenter und unterhaltsamer feministischer Großstadtroman.
„Ich war mächtig blau - wie achtzig nackte Wilde.“ „[…] in meinem Herzen waren Brillanten, weil ich so reich war, dass ich tat, was mir gefiel. Ich ging mit dem Schönen. Groß war er und schlank […] Träume küssten mich durcheinander.“ Wir schauen aus der Sicht der 18jährigen Doris auf die Welt Anfang der 1930er Jahre. Sie will hinaus ins Leben, in die große Stadt, nach Berlin und „ein Glanz werden“. Sie will ihr Glück finden. Eine profunde gute Bildung war ihr nicht vergönnt, ihr Vater ein arbeitsloser Alkoholiker. Sie muss sich also durchschlagen. Mit Tricks, Lügen und Geschichten. Und ist natürlich immer wieder abhängig von Männern. Die Sprache und der Schreibstil sind gewöhnungsbedürftig, aber einmal reingefunden, fand ich ihn originell, kreativ und wirklich teilweise urkomisch. Ich mochte die Vergleiche und ungewöhnlichen Metaphern, da sind z.B. „Augen wie angebrannte Spiegeleier“, sie wacht am Morgen ganz „zerkracht und zerküsst“ auf, Russisch ist „eine Sprache wie weiche, fließende Mayonnaise“ und dergleichen mehr. Findet Doris ihr Glück, wird sie zum Glanz? Hat sie überhaupt eine Chance? Ich empfehle dieses Buch zu lesen. „Vater unser, mach mir noch mit einem Wunder eine feine Bildung - das Übrige kann ich ja selbst machen mit Schminke.“
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Erfrischend poetische und unkonventionelle Sprachbilder, eigensinnig und überraschend witzig erzählt. Sehr intelligenter und unterhaltsamer feministischer Großstadtroman.
„Ich war mächtig blau - wie achtzig nackte Wilde.“ „[…] in meinem Herzen waren Brillanten, weil ich so reich war, dass ich tat, was mir gefiel. Ich ging mit dem Schönen. Groß war er und schlank […] Träume küssten mich durcheinander.“ Wir schauen aus der Sicht der 18jährigen Doris auf die Welt Anfang der 1930er Jahre. Sie will hinaus ins Leben, in die große Stadt, nach Berlin und „ein Glanz werden“. Sie will ihr Glück finden. Eine profunde gute Bildung war ihr nicht vergönnt, ihr Vater ein arbeitsloser Alkoholiker. Sie muss sich also durchschlagen. Mit Tricks, Lügen und Geschichten. Und ist natürlich immer wieder abhängig von Männern. Die Sprache und der Schreibstil sind gewöhnungsbedürftig, aber einmal reingefunden, fand ich ihn originell, kreativ und wirklich teilweise urkomisch. Ich mochte die Vergleiche und ungewöhnlichen Metaphern, da sind z.B. „Augen wie angebrannte Spiegeleier“, sie wacht am Morgen ganz „zerkracht und zerküsst“ auf, Russisch ist „eine Sprache wie weiche, fließende Mayonnaise“ und dergleichen mehr. Findet Doris ihr Glück, wird sie zum Glanz? Hat sie überhaupt eine Chance? Ich empfehle dieses Buch zu lesen. „Vater unser, mach mir noch mit einem Wunder eine feine Bildung - das Übrige kann ich ja selbst machen mit Schminke.“





