Das kleine Buch über das verborgene Volk: Zwanzig Elfengeschichten aus Island
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Description
Die internationalen Medien sind oft geradezu besessen vom Elfenglauben der Isländer und haben so den Mythos eines skurrilen Inselvolkes geprägt. Und doch steckt mehr hinter diesen Volkserzählungen, die die unbeschreibliche Not eines Volkes, das am Rande der bewohnbaren Welt sein Dasein in bitterster Armut fristete sowie die heroischen Anstrengungen dieser Menschen zu überleben – physisch, emotional und spirituell. Das ist es, worum es in diesen Geschichten über Elfen wirklich geht.
In einem Land, das mitunter kaum bewohnbar war, pflegten die Isländer den Glauben an eine Welt parallel zu ihrer eigenen, die Welt des verborgenen Volkes, meist eine Projektion ihrer kühnsten Träume. Die verborgenen Wesen lebten in Hügeln, Klippen oder Felsen in unmittelbarer Nähe menschlicher Wohnstätten. Im Gegensatz zu deren traurigen Behausungen war so ein Elfenheim jedoch eine ganz andere Angelegenheit. Ihre Kleider waren vornehm, ihr Schmuck von erlesener Schönheit. Ihr Vieh war besser und fetter, ihre Schafe gaben mehr Wolle als normale Schafe, ihre Ernten waren üppiger als die der Menschen. Sie waren sogar mit übernatürlichen Kräften ausgestattet und konnten sich ganz nach Wunsch sichtbar oder unsichtbar machen und in die Zukunft blicken.
Für uns Isländer sind die Geschichte von Elfen und vom verborgenen Volk ein unzertrennlicher Teil des kulturellen und psychologischen Stoffes, aus dem unsere Nation besteht. Sie sind Teil unserer Identität, eine Reflexion der Mühen, Hoffnungen, der Unverwüstlichkeit und des Durchhaltevermögens unseres Volkes.
Um all das, aber auch noch so viel mehr, geht es in diesem Buch.
Book Information
Posts
Nicht unbedingt eine Fundgrube für erzählbare Märchen, aber ein guter Einblick in einen Teil der Gedankenwelt der Isländer
Dieses Buch ist ein Mitbringsel meiner Schwester von ihrem Urlaub in Irland (von dem sie ausführlich geschwärmt hat), da sie weiß, dass Zimmer auf der Suche nach neuen Geschichten zum Erzählen bin. Heute noch erzählbare Geschichten habe ich bis auf eine nicht gefunden (deshalb ein Stern Abzug, obwohl das Buch ja nichts dafür kann, dass ich andere Erwartungen hatte) . Trotzdem kann ich dieses Büchlein sehr empfehlen, egal ob als Vorbereitung auf den nächsten Urlaub in Island oder weil man mehr über diesen nordischen Inselstaat wissen möchte. Unbedingt lesen sollten es alle, die endlich wissen wollen wie die Beziehung zwischen Elfen und Isländern wirklich ausgesehen hat bzw. heute aussieht. Zwanzig Elfengeschichten und vor allem die Erläuterungen der Autorin sind für das Verständnis abseits merkwürdiger moderner Mythen sehr hilfreich.
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Die internationalen Medien sind oft geradezu besessen vom Elfenglauben der Isländer und haben so den Mythos eines skurrilen Inselvolkes geprägt. Und doch steckt mehr hinter diesen Volkserzählungen, die die unbeschreibliche Not eines Volkes, das am Rande der bewohnbaren Welt sein Dasein in bitterster Armut fristete sowie die heroischen Anstrengungen dieser Menschen zu überleben – physisch, emotional und spirituell. Das ist es, worum es in diesen Geschichten über Elfen wirklich geht.
In einem Land, das mitunter kaum bewohnbar war, pflegten die Isländer den Glauben an eine Welt parallel zu ihrer eigenen, die Welt des verborgenen Volkes, meist eine Projektion ihrer kühnsten Träume. Die verborgenen Wesen lebten in Hügeln, Klippen oder Felsen in unmittelbarer Nähe menschlicher Wohnstätten. Im Gegensatz zu deren traurigen Behausungen war so ein Elfenheim jedoch eine ganz andere Angelegenheit. Ihre Kleider waren vornehm, ihr Schmuck von erlesener Schönheit. Ihr Vieh war besser und fetter, ihre Schafe gaben mehr Wolle als normale Schafe, ihre Ernten waren üppiger als die der Menschen. Sie waren sogar mit übernatürlichen Kräften ausgestattet und konnten sich ganz nach Wunsch sichtbar oder unsichtbar machen und in die Zukunft blicken.
Für uns Isländer sind die Geschichte von Elfen und vom verborgenen Volk ein unzertrennlicher Teil des kulturellen und psychologischen Stoffes, aus dem unsere Nation besteht. Sie sind Teil unserer Identität, eine Reflexion der Mühen, Hoffnungen, der Unverwüstlichkeit und des Durchhaltevermögens unseres Volkes.
Um all das, aber auch noch so viel mehr, geht es in diesem Buch.
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Nicht unbedingt eine Fundgrube für erzählbare Märchen, aber ein guter Einblick in einen Teil der Gedankenwelt der Isländer
Dieses Buch ist ein Mitbringsel meiner Schwester von ihrem Urlaub in Irland (von dem sie ausführlich geschwärmt hat), da sie weiß, dass Zimmer auf der Suche nach neuen Geschichten zum Erzählen bin. Heute noch erzählbare Geschichten habe ich bis auf eine nicht gefunden (deshalb ein Stern Abzug, obwohl das Buch ja nichts dafür kann, dass ich andere Erwartungen hatte) . Trotzdem kann ich dieses Büchlein sehr empfehlen, egal ob als Vorbereitung auf den nächsten Urlaub in Island oder weil man mehr über diesen nordischen Inselstaat wissen möchte. Unbedingt lesen sollten es alle, die endlich wissen wollen wie die Beziehung zwischen Elfen und Isländern wirklich ausgesehen hat bzw. heute aussieht. Zwanzig Elfengeschichten und vor allem die Erläuterungen der Autorin sind für das Verständnis abseits merkwürdiger moderner Mythen sehr hilfreich.





