Das F-Wort – Eine feministische Sicht auf sogenannte Fehlgeburten
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Description
Book Information
Author Description
Christine Koschmieder ist Autorin und Übersetzerin. Im Kanon Verlag erschienen zuletzt ihre Romane »Dry« und »Frühjahrskollektion« sowie »Schambereich. Über Sex sprechen«.
Posts
Zugegeben hatte ich nicht erwartet, dass mich dieses Thema so fesselt und aufhorchen lässt. Bisher hatte ich wenig Berührungspunkte, Gründe dafür liefert das Heft, neben einer wichtigen und empowernden Perspektive. Unbedingte Leseempfehlung, insbesondere weil es auch allgemein um reproduktive Rechte geht. Halben Stern Abzug gibt es, weil es an einer Stelle eine für mich nicht nachvollziehbare Themaabweichung gab.
Man könnte sehr viel mehr über dieses Heft schreiben, aber ich empfehle es einfach unbedingt zu lesen.
Maro Heft #18 Das F-Wort - Eine feministische Sicht auf sogenannte Fehlgeburten -- Ein ansprechendes Heft -- Text: Christine Koschmieder Illustration: Theresa Hügues Herausgeber: Kolja Buurmester und Sarah Käßmann In diesem Essay geht es um die Fehlgeburt. Ein Thema, welches bis heute noch immer tabuisiert wird. Darunter leiden, müssen in allererster Linie die Frauen. Diskurse darüber finden kaum statt. Ob in sozialer, gesellschaftlicher, privater oder politischer Hinsicht. Es gibt nach wie vor viel zu tun. Die Autorin schildert welche Erwartungen und welcher Druck an eine Schwangerschaft, für eine Frau, geknüpft ist. Ein Drittel aller Frauen ist davon betroffen. Eine Fehlgeburt wird noch immer häufig als ein Fehler der Frau gesehen. Daraus folgen oft persönliche Scham und Schuldgefühle. Die Gründe für so eine Fehlgeburt sind dabei so enorm vielfältig, aber die Frau wird mit sich allein gelassen. Auch politisch erleben wir teilweise enorme Rückschläge, wenn es zum Beispiel um das Thema der Abtreibung geht, oftmals bekämpft von rechten und Konservativen Parteien. Koschmieder zieht vor allem die USA unter Trump, aber auch Deutschland als Beispiele in den Fokus, warum wir bei diesem Thema immer noch nicht weitergekommen sind, bzw. sogar teilweise wieder große Rückschritt machen. Politische Gesetzgebungen scheinen teilweise willkürlich entschieden zu sein, was dieses Heft eindrücklich schildert. Beispielsweise, wenn es um das Thema Fehlgeburt und Totgeburt geht und der daraus resultierenden anderen Behandlung der Frau. Zahlreiche weitere Erläuterungen und einzelne Schicksale haben mich teils schockiert zurückgelassen. Die Autorin plädiert für einen offenen und ehrlichen Diskurs in Politik und Gesellschaft. Die guten Illustrationen stammen von Theresa Hügues. Als Zugaben gibt es noch ein paar Sticker. Man könnte noch viel über dieses Heft schreiben, aber ich empfehle es einfach unbedingt zu lesen.

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Christine Koschmieder ist Autorin und Übersetzerin. Im Kanon Verlag erschienen zuletzt ihre Romane »Dry« und »Frühjahrskollektion« sowie »Schambereich. Über Sex sprechen«.
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Zugegeben hatte ich nicht erwartet, dass mich dieses Thema so fesselt und aufhorchen lässt. Bisher hatte ich wenig Berührungspunkte, Gründe dafür liefert das Heft, neben einer wichtigen und empowernden Perspektive. Unbedingte Leseempfehlung, insbesondere weil es auch allgemein um reproduktive Rechte geht. Halben Stern Abzug gibt es, weil es an einer Stelle eine für mich nicht nachvollziehbare Themaabweichung gab.
Man könnte sehr viel mehr über dieses Heft schreiben, aber ich empfehle es einfach unbedingt zu lesen.
Maro Heft #18 Das F-Wort - Eine feministische Sicht auf sogenannte Fehlgeburten -- Ein ansprechendes Heft -- Text: Christine Koschmieder Illustration: Theresa Hügues Herausgeber: Kolja Buurmester und Sarah Käßmann In diesem Essay geht es um die Fehlgeburt. Ein Thema, welches bis heute noch immer tabuisiert wird. Darunter leiden, müssen in allererster Linie die Frauen. Diskurse darüber finden kaum statt. Ob in sozialer, gesellschaftlicher, privater oder politischer Hinsicht. Es gibt nach wie vor viel zu tun. Die Autorin schildert welche Erwartungen und welcher Druck an eine Schwangerschaft, für eine Frau, geknüpft ist. Ein Drittel aller Frauen ist davon betroffen. Eine Fehlgeburt wird noch immer häufig als ein Fehler der Frau gesehen. Daraus folgen oft persönliche Scham und Schuldgefühle. Die Gründe für so eine Fehlgeburt sind dabei so enorm vielfältig, aber die Frau wird mit sich allein gelassen. Auch politisch erleben wir teilweise enorme Rückschläge, wenn es zum Beispiel um das Thema der Abtreibung geht, oftmals bekämpft von rechten und Konservativen Parteien. Koschmieder zieht vor allem die USA unter Trump, aber auch Deutschland als Beispiele in den Fokus, warum wir bei diesem Thema immer noch nicht weitergekommen sind, bzw. sogar teilweise wieder große Rückschritt machen. Politische Gesetzgebungen scheinen teilweise willkürlich entschieden zu sein, was dieses Heft eindrücklich schildert. Beispielsweise, wenn es um das Thema Fehlgeburt und Totgeburt geht und der daraus resultierenden anderen Behandlung der Frau. Zahlreiche weitere Erläuterungen und einzelne Schicksale haben mich teils schockiert zurückgelassen. Die Autorin plädiert für einen offenen und ehrlichen Diskurs in Politik und Gesellschaft. Die guten Illustrationen stammen von Theresa Hügues. Als Zugaben gibt es noch ein paar Sticker. Man könnte noch viel über dieses Heft schreiben, aber ich empfehle es einfach unbedingt zu lesen.






