Das Buch der verlorenen Stunden

Das Buch der verlorenen Stunden

Hardback
4.2370

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Description

Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere Erinnerung

An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten oder unwiederbringlich ausgelöscht werden.

Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?

»Die Vergangenheit hält uns den Spiegel vor. Sie erklärt, wer wir waren und wie wir so geworden sind. Manchen Leuten gefällt nicht, was sie in ihren Spiegelbildern zu sehen bekommen, also ändern sie es, indem sie Erinnerungen für alle Welt auslöschen. Indem sie Menschen auslöschen.«

Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln.

Eines Abends folgte sie einem Zeithüter in sicherem Abstand und entdeckte, wonach sie gesucht hatte. Die Erinnerung in seinen Händen war ein extrem dicker Band, der zu einem mindestens Hundertjährigen gehören musste. Statt das Buch in einem Stück zu verbrennen, löste der Zeithüter den blauen Ledereinband ab und legte ihn beiseite. Dann zündete er die Seiten an und Lisavet fiel auf, mit welcher Gleichgültigkeit er diese Aufgabe verrichtete. Offenbar jemand, der nur Befehle ausführte und den das Ergebnis nicht kümmerte. Im Nu verschwand er wieder, ohne seine Tat bis zum Ende zu beaufsichtigen, und Lisavet sprang hervor, um das Buch zu retten.

Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der zu ihrem einzigen Halt wird.

Kann die Liebe uns vor dem Schlimmsten bewahren?

Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Time Travel
Format
Hardback
Pages
480
Price
23.70 €

Author Description

Hayley Gelfuso hat einen Master in Nachhaltigkeit und arbeitet im Marketing. Sie liebt wunderbare Geschichten mit magischen Elementen, die auf den realen Geschehnissen unserer Zeit und der Wissenschaft basieren. Das Buch der verlorenen Stunden ist ihr Debütroman, der in über 20 Ländern erscheint. Hayley Gelfuso lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago.

Characteristics

16 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
24%
6%
12%
77%
56%
69%
86%
41%
77%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
78%
72%
81%
76%

Pace

Fast0%
Slow19%
Moderate75%
Variable6%

Writing Style

Simple31%
Complex13%
Moderate56%
Bildhaft (79%)Poetisch (71%)Außergewöhnlich (64%)

Posts

108
All
3

Im Raum zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Lisavets Vater ist nicht nur ein begnadeter Geschichtenerzähler, sondern auch ein talentierter Uhrmacher. Seine Uhren zeigen nicht bloß die Zeit an, sie besitzen die Fähigkeit, eine Tür in einen Raum jenseits der Zeit zu öffnen, an dem die Erinnerungen der gesamten Menschheit wohnen. An genau diesem Ort versteckt er seine Tochter im Jahre 1938 auf der Flucht vor den Nazis. Jahrelang lebt sie zwischen Bücherregalen voller Erinnerungen und lernt durch die Augen Fremder die Welt kennen. Doch sie ist nicht die einzige Besucherin: Zeitagenten verschiedener Länder kreuzen ihren Weg, während sie sich Erinnerungen aneignen, um die Geschichte nach ihren Vorstellungen zu lenken… „Das Buch der verlorenen Stunden“ ist eines dieser Bücher, die sich nicht klar in die Schublade eines Genres einordnen lassen. In erster Linie scheint es ein fantastisch angehauchtes, nachdenkliches Gedankenspiel zu sein, doch es gibt auch eine Art von Zeitreisen und ein paar Elemente, die beinahe an Science-Fiction erinnern. Das Ganze wird dann präsentiert im Rahmen einer Spionagegeschichte, die größtenteils in den 50er- und 60er Jahren spielt. Auf diese eher ungewöhnliche Mischung muss man sich einlassen können. Die Geschichte dreht sich größtenteils um das Leben von Lisavet Levy, die nach der Pogromnacht von 1938 allein zurückbleibt, an einem Ort jenseits der Zeit, die lernt, mit den Geistern Verstorbener zu sprechen und Erinnerungen zu bereisen und schließlich zur Hüterin dieses magischen Ortes wird und sich in dem Zuge auch mit allerlei Agenten diverser Länder anlegt. Dabei findet sie allerdings nicht nur Konflikte, sondern auch unerwartet die Liebe. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen von verschiedenen Protagonisten, die auf den ersten Blick überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Schnell wird jedoch klar, dass sie mehr verbindet, als zunächst erwartet – beinahe zu schnell. Viele Wendungen in der Handlung waren leider relativ einfach vorherzusehen und so konnte man über manche bahnbrechende Erkenntnis einiger Charaktere nur müde lächeln. Statt um Spannung soll es in diesem Buch aber wohl sowieso eher um Menschlichkeit und Philosophie gehen. Die Autorin entwirft mit ihrer Idee, einem Raum gefüllt mit allen Erinnerungen aller Menschen und den Zeithütern, die eben diese bewahren oder zerstören, ein interessantes Gedankenspiel. Denn wer besäße mehr Macht, als jemand, der kontrollieren kann, woran jeder einzelne Mensch sich erinnert, der ganze Existenzen aus dem kollektiven Gedächtnis löschen kann? Dieses Szenario klingt beinahe nach 1984. Ganz so extrem wird es hier aber nicht. Stattdessen prallen Welten und Ideologien aufeinander, in Gestalt von Lisavet, die jede Erinnerung retten will, egal, wem sie vorher gehörte, und Ernest, der im Auftrag der CIA und dem höchsten Ideal im Herzen Erinnerungen auslöscht, die womöglich gefährlich sein könnten. Umgehend befasst sich das Buch mit Macht und der Verantwortung, die mit ihr einhergeht und außerdem mit der Frage, wie weit jeder einzelne bereit wäre zu gehen, bis er im Namen seiner Ideale zu seinem eigenen Feind wird. Leider wird das Buch mit fortschreitender Handlung aber auch zunehmend schwammig, beschäftigt sich zwischendurch lieber intensiv mit einer unmöglichen Liebesgeschichte und holt manchmal in weite Rückblenden aus, um dem Leser Dinge im Detail zu erklären, die er im Groben schon wusste. Der zentrale Konflikt wird auf den letzten Seiten dann erstaunlich schnell aufgelöst, das wiederum wird aber kaum erklärt, die Lösung wirkt fast ein bisschen überzogen und klingt nach schnellem Happy End, während der Weg dahin eher wenig geradlinig und auch nicht ganz nachvollziehbar war. Natürlich bietet dieses Buch keine umfassenden Erklärungen zu den Fantasy- oder Science-Fiction-Elementen, das war ja auch gar nicht das Ziel der Handlung, am Ende stehen manche Aspekte der Geschichte aber einigermaßen kontextlos im Raum. Der Konflikt ist gelöst, der moralische Wert wurde vermittelt und am Schluss bleibt ein optimistisches Gefühl, aber auch der Gedanke, dass man aus dieser Idee mehr hätte herausholen können, wenn der kreative Ansatz noch mehr als Ausdrucksmittel für nachdenkliche Fragen und Überlegungen genutzt worden wäre und weniger als Abenteuer, auch wenn das natürlich ebenfalls seinen Reiz hat. „Das Buch der verlorenen Stunden“ ist ein einfühlsames, aber nicht besonders überraschendes Buch, das durchaus mit den richtigen Gedanken spielt und ein paar geschickte Fragen stellt, aber am Schluss nicht unbedingt zu klaren Antworten kommt und sein Potenzial nicht voll ausgeschöpft hat. Trotzdem ist es ein Plädoyer für die Macht der Erinnerung und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sie zu schützen und aus den Fehlern unserer Vorgänger zu lernen.

Im Raum zwischen Vergangenheit und Gegenwart
5

Zwischen Verwirrung und Faszination. Dranbleiben lohnt sich!

Dieses Buch muss ich erstmal ein bisschen sacken lassen – vor allem das Ende hat mich wirklich berührt. Die ersten rund 200 Seiten fand ich ehrlich gesagt etwas herausfordernd. Man muss sehr aufmerksam lesen, um die Zusammenhänge zu greifen, und einige Passagen wirkten anfangs noch etwas unklar, weil der Kontext einfach noch gefehlt hat. Doch dann kommt der Punkt, an dem sich alles plötzlich zusammenfügt – und genau ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Wendungen und Plot-Twists sind wirklich stark gemacht und haben mich immer wieder überrascht. Die zugrunde liegende Idee ist teilweise etwas komplex, aber gleichzeitig total spannend. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Zwischen Verwirrung und Faszination. Dranbleiben lohnt sich!
3.5

„Das Buch der verlorenen Stunden“ hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte war spannend und besonders, auch wenn sie mich anfangs etwas verwirrt hat, weil ich erst die ganzen Zusammenhänge verstehen musste. Sobald man aber drin ist, ergibt vieles mehr Sinn und die Story entfaltet sich richtig gut. Trotzdem habe ich ungewöhnlich lange für das Buch gebraucht – fast eine Woche 🥲 Obwohl es eigentlich nie wirklich langweilig war. Manche Stellen haben sich etwas gezogen, dann wurde es aber wieder richtig interessant. Genau dieser Wechsel macht es irgendwie schwer zu beschreiben 🤔 Aber definitiv eine gute Geschichte mit einer tollen Idee dahinter, war auf jeden Fall eine schöne Zeit ⭐⭐⭐✨

3.5

Magische Geschichte über die Bedeutung kollektiver Erinnerungen

🕰Wer bestimmt, welche Menschen und Ereignisse im kollektiven Gedächtnis verankert bleiben? Hayley Gelfusos Roman stellt sich diese Frage und eröffnet ein faszinierendes Setting. Es gibt einen Zeitraum, in dem sich alle Erinnerungen der Menschheit aufhalten. Sogenannte Zeitwächter haben über magische Taschenuhren vor langer Zeit Zugang zu diesem mystischen Raum erlangt – und über die Jahrhunderte ein System etabliert, bestimmte Erinnerungen zu konservieren, aber auch zu löschen. Dabei stehen unterschiedliche Ideologien gegenüber – klassisch porträtiert in der Rivalität zwischen Russland und den USA im Kalten Krieg. Die Protagonistin Elisavet flieht vor den Nazis in den Zeitraum und ist nun gefangen in diesem sonderbaren Ort. Sie entwickelt allmählich Fähigkeiten im Umgang mit der Zeit, die das Potenzial haben, die Weltgeschichte zu verändern. Der Roman beleuchtet den Wert von Erinnerungen und die Macht des Imperialismus, Geschichte in seinem Sinne umzuschreiben. Die auftretenden Figuren sind von großer Opferbereitschaft geprägt und es wäre ein spannendes Setting gewesen, um große philosophische Fragen über die gewaltsame Aneignung von historischen „Fakten“ zu stellen. Leider verfällt der Roman zunehmend in erstaunlich konventionelle Liebesdynamiken: Frau wird von Mann gerettet, Mann kriegt die Schönheit der Frau nicht mehr aus dem Kopf, Mann und Frau kommen zusammen. Auch finde ich die Komposition der Handlung nicht immer gelungen. Durch langsames Pacing kommt selten Spannung auf. Auch werden Wendungen früh verraten und nachträglich ausführlich erklärt, als wüssten die Leser:innen dies nicht. Dialoge wiederholen sich häufig und verlangsamen das Leseerlebnis zusätzlich. Auch sind die Charaktere recht eindimensional und sich insgesamt sehr ähnlich. So mache ich z.B. keinen Unterschied zwischen Ernest und Anton aus. Dennoch muss man bedenken, dass es sich um Gelfusos Debütroman handelt und sie mit spannenden Ideen überzeugt. Der Schreibstil ist angenehm, weshalb ich gespannt auf weitere Werke der Autorin bin. Deshalb ist das Buch trotz kompositorischer Schwächen eine Leseempfehlung für mich. Man sollte nicht zu viel Tiefgang erwarten, darf sich aber auf eine atmosphärische und magische Geschichte freuen.

Magische Geschichte über die Bedeutung kollektiver Erinnerungen
4

Ein sehr schönes Buch, welches zeigt wie wichtig Erinnerungen und gemeinsame Zeit sind.

5

Jahrehighlight und ich denke immer noch darüber nach

Wow also dieses Buch hat es wirklich in sich! Mal abgesehen von dem Cover ist auch die Geschichte wunderschön. In diesem Buch geht es um Erinnerungen. Welche sollen aufbewahrt werden und welche kann man löschen? Was ist würdig, dass man sich daran erinnern sollte und was ist irrelevant? Knackpunkt ist: jede Erinnerung ist wichtig, denn hinter jeder steht eine Person mit einem Leben. Wir begleiten Lisavet Levy ihr ganzes Leben lang. Als Kind kommt sie in den Zeitraum und kann nicht wieder heraus. So verbringt sie ihr Leben dort und macht es sich zur Aufgabe Erinnerungen zu retten, die von Zeithütern zerstört werden. Aber was, wenn das nicht jedem so passt? Dieses Buch erzählt von verschiedenen Personen, bei denen man am Anfang nicht weiß wie sie zusammenhängen, aber sich langsam dann die Verbindungen zeigen. Ich fand es interessant zu sehen, wie die jeweiligen Personen verknüpft sind und wie und warum es zu dem gekommen ist, wozu es kam. Am Ende musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken, weil es so schön/ traurig war... Es mag sein, dass es sich nicht so besonders anhört, aber die Geschichte verbirgt etwas einzigartiges, was ich nicht beschreiben kann und weil ich sonst spoilern würde. Eine klare Empfehlung und für mich ein Jahreshighlight!!!

3.5

"Wenn Denken also eine Form von Energie ist und Energie stets umgewandelt wird, wo gehen die Gedanken dann [...] hin?"✨⌚

Die Gedanken gehen in den Zeitraum ⌚✨ Das Buch der verlorenen Stunden führt uns auf eine historische Zeitreise, regt zum Nachdenken an und erweckt größte Gefühle. 🥹⌚💔✨ Ich wüsste nicht, ob ich das Buch in der Buchhandlung auf dem Tisch historischer Romane und Lebensweisheiten ohne Buchclub entdeckt und gekauft hätte. Ich weiß auch nach den Lesen nicht so wirklich in welche Kategorie es passt. SciFI Elemente oder eine urban Fantasy in einem historischen Liebesroman? Wir folgen auf zwei Zeitebenen (2. Weltkrieg plus Nachkriegszeit und 1965) zwei jungen Mädchen/Frauen. Jüdin Lisavet Levy wird mit 11 von ihrem Vater, einem deutschen Uhrenmacher in der Kristallnacht im Zeitraum versteckt, einem Raum zwischen der Zeit und der realen Welt, in der Zeithüter aller Nationen Erinnerungen von Toten bewahren, einordnen und leider in Teilen auch zerstören. Amerikanerin Amelia erfährt als Teenager nach dle Tod ihres Onkels dass auch dieser ein Zeithüter war und sie seine Nachfolge antreten soll. Während sie sich gegen das Neue sträubt und in einen Konflikt des kalten Krieges verstrickt, baut sich Lisavet Jahre vorher ein Leben im Zeitraum auf und beginnt aus moralischen Bedenken Erinnerungen vor der Zerstörung zu retten. Es beginnt ein Kampf um die Frage, wer worüber entscheiden sollte und was es zu retten gilt auf zwei Zeitebenen. Die Idee fand ich super und anfangs auch gut umgesetzt. ⌚✨ Der Zeitraum ist schön beschrieben und es regt zum Nachdenken an, was Erinnerungen wert sind und wer über sie bestimmen darf. Der Schreibstil ist spannend und wir wechseln oft doe Perspektive (stets aber in Erzählerperspektive). Neben der historischen und nachdenklichen Komponente entwickelt es sich aber stetig mehr zu einem Liebesroman. 💔 "Es war nicht der Tod den sie am meisten fürchtete, sondern die Vorstellung zu sterben ohne jemals erfahren zu haben wir es sich anfühlte zu lieben" 💔 Es zieht sich etwas und die Twists kommen für mich sehr vorhersehbar, wenn auch schön geschrieben und durch immer mehr Details gespiekt. Zudem ist mir Amelia etwas zu aufmüpfige (sie ist halt 15) und Lisavet entwickelt sich ziemlich morally Grey und tut für mich die falschen Dinge aus den richtigen Gründen 🤔🥹 ✨⌚ Fazit Ich mochte die Idee des Buches und die spannende Verwebung der Geschichten und der Zeit. Leider zog sich die zweite Hälfte und es fehlte an Unvorhersehbaren und gut durchdachter Zeitreiselogik Beauty Fun Fact Das Hardcover ohne den Umschlag ist sooooo schön, eine Traumbibliothek 🥹🥰 📢🚨 Spoiler ab hier Bücher und Filme rund um Zeitreisen bzw die Veränderung der Vergangenheit haben es immer schwer. Wenn nur Erinnerungen (also nicht das Leben !), von Toten verändert bzw gelöscht wird, warum ändert das dann doe Realität? Nazis löschen Erinnerungen an Gespräche, die nicht in ihre Propaganda passten aber was bringt das wenn der Tote es vor seinem Tod aufgeschrieben hat? Das wird dann alles nicht geschehen sein? Es wird klar geschrieben dass nur Lisavet Erinnerungen von Lebendigen sehen und ändern kann. So jedoch verstehe ich nicht ganz die Folgen für die reale Welt und den großen Krieg in Zeitraum. Hier war es etwas zu schwammig. Ich hätte mir ehrlich auch ein anderes Ende gewünscht. Dass sich wirklich alle nochmal treffen (fehlen nur noch Jack und James 😅) kommt mir zu einfach und Happy vor und Lisavet hat dafür häufig zu bedenklich gehandelt. (Mord an A. Vater, löschen der Erinnerungen,...). Wer Moira ist dachte ich mir nach dem 4.Kapitel, fand aber die kleinen Hinweise woe dek Revolver, den Gedichtband Aurora Leigh und die Jahreszahlen sehr gut eingeflochten. Generell wurde sehr viel sehr gut aufgelöst, war nur nicht mehr so spannend. Und jeder hasst Jack oder?🤬

"Wenn Denken also eine Form von Energie ist und Energie stets umgewandelt wird, wo gehen die Gedanken dann [...] hin?"✨⌚
3.5

Zwischen Möglichkeiten und Entscheidungen 🌌📖🕰️

Die Geschichte von Lisavet startet direkt in die Handlung, was ich sehr mochte. Am Anfang hat es mich noch nicht komplett gepackt, obwohl ich die Idee hinter dem Buch super fand, aber ungefähr ab der Hälfte wurde es für mich deutlich stärker. Ich hatte mit einem etwas anderen Verlauf gerechnet, fand die Entwicklung dann aber trotzdem gelungen. Das Ende hat mich leider nicht ganz so begeistert zurückgelassen, wie ich es mir gewünscht hätte. Insgesamt bleibt „Das Buch der verlorenen Stunden“ kein absolutes Highlight, aber ein gutes Buch, das ich durchaus weiterempfehlen würde.

3.5

Hat nicht wirklich zünden können trotz spannender Grundidee

Dieses Buch verfügt über eine spannende Grundidee mit einem interessanten Konzept rund um Zeit, Erinnerungen und verborgene Welten, die jedoch bei mir nicht vollständig zünden konnte. Der Schreibstil hat mir den Zugang zusätzlich erschwert. Auch zu den Figuren, insbesondere Lisavet, habe ich keinen wirklichen emotionalen Bezug aufbauen können. Einige ihrer Entscheidungen wirkten für mich schwer nachvollziehbar.

3.5

Perfekt für Fans von „Die Mitternachtsbibliothek“-Vibes.

Ich habe etwas gebraucht um rein zu kommen aber nach den ersten 100 Seiten hat das Buch mich dann doch noch gepackt. Die geheimnisvolle Bibliothek und die Idee eines Ortes, an dem „verlorene Stunden“ aufbewahrt werden hat mich sehr fasziniert. Die Mischung aus Fantasy, Geschichte und Magie wird ist recht kreativ und ungewöhnlich geschrieben. Themen wie Zeit, Verlust und verpasste Chancen haben mich sehr beeindruckt auch wenn die Erzählung insgesamt stellenweise zäh war. Der Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven können manchmal verwirrend sein. Wer poetische, ruhige Fantasy mit literarischem Stil mag dann ist es sehr empfehlenswert.

4.5

Mitreißend und flüssig zu hören. Das Ende habe ich mir etwas spektakulärer vorgestellt, aber insgesamt ein tolles Buch.

. KLAPPENTEXT Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere Erinnerung An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten oder unwiederbringlich ausgelöscht werden. Wer bestimmt, woran wir uns erinnern? »Die Vergangenheit hält uns den Spiegel vor. Sie erklärt, wer wir waren und wie wir so geworden sind. Manchen Leuten gefällt nicht, was sie in ihren Spiegelbildern zu sehen bekommen, also ändern sie es, indem sie Erinnerungen für alle Welt auslöschen. Indem sie Menschen auslöschen.« Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln. Eines Abends folgte sie einem Zeithüter in sicherem Abstand und entdeckte, wonach sie gesucht hatte. Die Erinnerung in seinen Händen war ein extrem dicker Band, der zu einem mindestens Hundertjährigen gehören musste. Statt das Buch in einem Stück zu verbrennen, löste der Zeithüter den blauen Ledereinband ab und legte ihn beiseite. Dann zündete er die Seiten an und Lisavet fiel auf, mit welcher Gleichgültigkeit er diese Aufgabe verrichtete. Offenbar jemand, der nur Befehle ausführte und den das Ergebnis nicht kümmerte. Im Nu verschwand er wieder, ohne seine Tat bis zum Ende zu beaufsichtigen, und Lisavet sprang hervor, um das Buch zu retten. Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der zu ihrem einzigen Halt wird. Kann die Liebe uns vor dem Schlimmsten bewahren? Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ... MEINUNG eigentlich wollte ich ein ganz anders Buch anhören, von dem ich dachte dieses wäre das. War es nicht, aber gefangen genommen hatte es mich dann doch schon. Etwas verwirrend beim Anhören war für mich über das gesamte Buch, dass es aus verschiedenen Zeitebenen erzählt wird, die allerdings alle in der Vergangenheit liegen. Ich habe bei sowas aber oft Probleme, mir die Jahreszahlen zu merken und denke, dass das beim Lesen überhaupt kein Problem ist, im Zweifel kann man das ja nochmal schnell nachschauen. Das ganze Buch über war ich mir nicht so ganz sicher, ob es nicht auch als Jugendbuch hätte durchgehen können. Zum einen wegen des Alters von Lisavet (zu Beginn), aber auch irgendwie von der Idee dem Festhalten von Erinnerungen und dem Verlauf der Geschichte in Büchern. Es ging dann aber doch auch um viele Themen, die es für mich doch als Roman für das erwachsenen Alter einstufen. Aber es ist ein Buch, das einem irgendwie ein bisschen das Gefühl des Lesens als Jugendliche zurückgibt und man sich dabei richtig gut aufgehoben fühlt. Insgesamt mochte ich die Entwicklung und Idee des Buchs sehr. Es hatte etwas Verbotenes, etwas Phantastisches, etwas Liebe, die Realität des Arbeitslebens und eine sehr interessante Perspektive auf den Verlauf der Geschichte und die Macht von Erinnerungen und dem Verändern dieser. Wie schon geschrieben, gab es für mich mal die ein oder andere Verwirrung mit der Zeit. Gut gefallen hat mir aber gleichzeitig auch, welche Entwicklung das mit sich gebracht hat. Nach und nach sind andere Zeitebenen wichtiger geworden und haben damit auch mehr Platz im Buch eingenommen. Dadurch hat Hayley Gelfuso es auf jeden Fall geschafft, Spannung aufzubauen und für mich auch sehr Überraschungen einzubauen. Wer sich mit ein bisschen Fantasy anfreunden kann, ohne in einer komplett neu erfundenen Welt landen zu müssen und dabei den ein oder anderen philosophischen Gedanken erläutert zu bekommen, ohne philosophisch zu langweilen, ist hier richtig aufgehoben.

Mitreißend und flüssig zu hören. Das Ende habe ich mir etwas spektakulärer vorgestellt, aber insgesamt ein tolles Buch.
3.5

Irgendwo im Zeitraum ⏳

Eine wundervolle und zugleich so tiefgründige Idee der Autorin. Ich bin verzückt von der Idee des Zeitraums und wie fragile die Erinnerungen der Menschen sind. Aber es ist logisch. Ein Verstorbener hört auf zu existieren, wenn es keine Erinnerungen mehr an ihn gibt. 🪔 Die tiefromantische Entwicklung von Lisavet zeigt deutlich, was Menschen bereit sind für die Liebe zu tun! Mir wars ein wenig zu viel mit den Nazis und Russen und Amerimaner. Diese geschichtlichen Konflikte habe ich als unangenehm und zum Teil auch unnötig empfunden. Ansonsten ein ganz zauberhaftes Buch 🌙

3

Ein Auf und Ab

Ich kann mich nicht entscheiden wie ich das Buch bewerten will. Ich fand es hatte super spannende Kapitel, die ich atemlos gelesen habe. Gleichzeitig aber auch einige, die für mich unheimlich anstrengend -weil zäh- waren. Meiner Meinung nach wollte die Autorin zu viel und deswegen hat nichts so wirklich geklappt. Über die Zeitreisen an sich müssen wir nicht reden, die ergeben in Büchern selten einen Sinn wenn man so richtig darüber nachdenkt bzw. dann müsste es andere Gesetzmäßigkeiten geben (die es ja vielleicht auch gibt) Mir war das Ankratzen der NS-Vergangenheit viel zu oberflächlich, dafür dass es doch so viel Raum eingenommen hat. Seltsamerweise konnte ich zu keiner Figur eine Beziehung aufbauen, somit ging die Dramatik leider bei mir verloren und das viele Springen in die verschiedenen Zeitstränge hat in diesem Fall dem Roman nicht gutgetan, das hätte anders gelöst werden müssen. Nichtsdestotrotz fand ich viele Ideen sehr originell und manchmal auch überraschend. Solider Roman, aber keine Fantasy, eher Belletristik.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass das Buch voll ein 5-Sterne-Buch hätte sein können. Die Story, das Thema, …es hat mich Mega abgeholt!! Aber ich kam einfach nicht so ganz mit 😅 Das Englisch hat mich persönlich schon herausgefordert, es ist definitiv anspruchsvoll. Und auch die Zeitsprünge und verschiedenen Namen, die sich teilweise auch geändert haben… Vielleicht gebe ich dem Buch noch mal eine Chance, wenn es übersetzt wurde 🙏🏼

4

Ein Mix aus Romantik, Spannung , Spionagethriller und philosophischen Gedanken. Hatte mehr zu bieten als der Klappentext verraten hat!

4.5

Fast 5* Roman

Ein 5-Sterne Roman, hätte er bei 2/3 des Buches geendet. Leider hat mich das Ende nicht abgeholt. Bis dort hin aber einer der besten Fantasyromane die ich seit langem gelesen habe. 😊

Fast 5* Roman
4

Ein sehr schöner Debüt Roman der Autorin, der in Zweizeitebenen aufgeteilt ist. Einmal wir aus der Zeit 1938 aus Nürnberg aus erzählt und einmal aus den 1960er aus den USA. Ich muss sagen ich liebe Bücher die in einer Zeit soielen in der Ich noch nicht geboren war. Hier geht es um Themen wie Erinnerungen, und was sie beeinflusst was schon mal sehr spannend war. Die Autorin schreibt hier in einem wahren poetischen Stil, und die Bibliothek die mystischer nicht sein könnte hat sie wunderbar in Szene gesetzt, beim Lesen glaubt man sich in der Bibliothek zwischen den zurück gebliebenen Charakteren zu befinden. Die historischen Momente fand ich haben dem Buch so richtig viel Tiefe gegeben, und fesselte einen an die Geschichte. Das Magiesystem da hat mir dann doch die Tiefe gefehlt leider, und ich fand es etwas verwirren weil es dann dich so eher ruhige Passagen gab in der Geschichte u d es dann wieder volle Fahrt annahm, das fand ich dann doch störend dass es nicht wierklich eine Konstante gab. Die Protagonistin fand ich super, sie war 11 Jahre alt als alles begann, und man man fühlt richtig mit ihr wie sie sich durchkämpft bis sie eine erwachsene Frau ist. Ich kann das Buch empfehlen wenn man historische Geschichten mag, und keinen Wert auf Tempo legt.

5

Eine so tolle Story! Es fällt mir etwas schwer genauer auf die Einzelheiten der Geschichte ein zu gehen da sie so vielschichtig und teilweise recht komplex ist. Wir haben hier eine so tolle Mischung aus Fantasy , Krimi & Liebesroman. Es hat mich ein wenig vom Stil an Evie Woods ( der verschwundene Nuchladen ) erinnert. Warum? Weil die Sprache so schön ist. Weil die Story so gut durchdacht ist. Weil der Fantasyanteil bestimmt auch für nicht Fantasy Leser noch ok ist (so meine Erfahrung bei Evie Woods Romanen). Die Idee der Story ist ein Raum jenseits der Zeit in dem Erinnerungen in Büchern aufbewahrt werden. Eine Behörde der CIA hat sich zur Aufgabe gemacht, bestimmte Erinnerungen zu löschen oder zu verändern. Ein junges Mädchen was genau dieses Vorgehen zu verhindern versucht,denn wer darf überhaupt entscheiden welche Erinnerungen für immer genommen werden? Dazu haben wir einen Teil Geschichte (1938-1965) , was dem Ganzen einen tollen Anspruch verpasst. Ich habe es geliebt und wollte es am liebsten nicht aus der Hand legen. Eins der wenigen Bücher,bei denen ich trauere , dass es vorbei ist.

4

Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso ist ein zunächst etwas zäher, dann aber zunehmend fesselnder Roman.

„Das Buch der verlorenen Stunden“ entführt die Leser:innen in eine faszinierende, zugleich geheimnisvolle Welt: eine Bibliothek, in der Erinnerungen gespeichert werden, und sogenannte Zeithüter darüber entscheiden, welche Erinnerungen bewahrt und welche ausgelöscht werden. Diese originelle Grundidee verbindet Fantasy mit historischen Elementen und schafft eine besondere Atmosphäre zwischen Magie und Realität. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Lisavet, deren Leben eng mit den Ereignissen des Ersten Weltkriegs und der Reichskristallnacht verknüpft ist. Besonders eindrücklich ist der Moment, in dem ihr Vater – selbst ein Zeithüter – sie in der Bibliothek versteckt, um sie zu schützen. Von dort aus entfaltet sich eine vielschichtige Geschichte über Erinnerung, Verlust und Identität. Allerdings braucht das Buch etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Die ersten rund 100 Seiten wirken stellenweise zäh, und es fällt zunächst schwer, eine Verbindung zur Handlung und den Figuren aufzubauen. Genau hier zeigt sich jedoch, dass Durchhalten sich lohnt: Nach diesem eher langsamen Einstieg gewinnt die Geschichte deutlich an Dynamik. Die Figuren werden greifbarer, ihre Beziehungen intensiver, und die Handlung entwickelt eine emotionale Tiefe, die einen zunehmend fesselt. Besonders gelungen ist die Mischung aus Spannung und Gefühl. Neben den zentralen Themen rund um Erinnerung und Zeit gibt es auch eine Liebesgeschichte, die dem Roman eine zusätzliche Wärme verleiht und zum Mitfiebern einlädt. Am Ende bleibt ein sehr positiver Gesamteindruck. „Das Buch der verlorenen Stunden“ ist ein Roman, der Geduld verlangt, diese aber reich belohnt. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer berührenden und einfallsreichen Geschichte belohnt. Fazit: Ein Buch mit anfänglichen Schwächen, das sich jedoch zu einer starken, emotionalen Erzählung entwickelt. ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen) – klare Leseempfehlung

4

Zwischen den Zeiten

Eine sehr schöne Geschichte mit einer tollen Grundidee. Ein Buch der Erinnerungen und eine Welt zwischen den Zeiten. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere sowie ihre Entwicklung mochte ich. Wer nicht gespoilert werden möchte, liest hier jetzt nicht weiter. Zu 100 % gepackt hat es mich nicht. Bzw. gibt es einen Punkt, der mir in der Story nicht zugesagt hat. Obwohl es hier zur Story, die zu einem gewissen Teil historisch angehaucht ist, passt, gefiel es mir einfach nicht, dass die Hauptprotagonistin schwanger wurde und ein Kind bekommen hat. Es hat tatsächlich gut in die Story gepasst und es gibt Bücher, wo es mich nicht stört, wie z.B. Outlander, wenn es zur Gesamtgeschichte passt. Doch hier war es mir einfach too much. Hätte ich so nicht gebraucht. Dennoch eine sehr schöne Story.

4

Erinnerungen…

Was eine schöne/schwierige Betrachtung mit Erinnerungen zu leben und umzugehen…. Sehr gut zu lesen und es lässt einen nachdenklich zurück….

3

Stellenweise fesselnd

Puh, das war ein spezielles Leseerlebnis. Ich habe immer wieder geschwankt zwischen fasziniert, gefesselt, gelangweilt und irritiert. Für mich hat die Mischung aus Realität und Fantastischem nicht so gut funktioniert. Ich fand den Zeitraum zwar toll beschrieben, das ganze Drumherum des ganzen Departments hat mir aber irgendwie nicht so wirklich gefallen. Ich fands toll, zu lesen, wie Lisavet in den Erinnerungen reist und sie immer mehr und echter erlebt. Diese Phase des Buches hat mich wirklich gepackt. Dann war da aber die Beziehung zu Ernest, die immer wieder so sehr ins Melodramatische abgedriftet ist, dass ich das Gefühl habe, ich bin vielleicht nicht ganz die richtige Zielgruppe. Ich mein Leute... redet doch einfach miteinander!! Auch, wie die Beziehung (zum ersten Mal) beendet wurde, fand ich befremdlich. Da wäre ich an seiner Stelle auch richtig sauer gewesen... Beim Schluss bin ich dann ganz raus - das ist oft das Problem mit Geschichten in denen es um Zeit bzw. Zeitreisen geht. Ich will da nicht zu viel vorweg nehmen, aber wer solche Zeitreisegeschichten schon mal gelesen/ gesehen hat, könnte schon zu Anfang eine Ahnung haben, wie das ganze ausgeben wird. Insgesamt für mich kein Highlight, ich war stellenweise schon interessiert, wie es weitergeht, hatte aber nie das Gefühl, ich könnte das Buch jetzt nicht aus der Hand legen... Ein wirklich schönes Zitat habe ich aber für mich gefunden und sogar rausgeschrieben "Zu Lebzeiten sind wir alle unsterblich. Bis wir es nicht mehr sind" S. 32

5

✨ Zwischen Erinnerungen und Verlust ✨

Ich bin komplett blind in das Buch gestartet und WOW… mein Kopf ist explodiert und mein Herz gleich mit 💔 Der Einstieg war etwas holprig – viele Perspektiven, wechselnde Zeitebenen, das braucht kurz, um reinzukommen. Aber: Dranbleiben lohnt sich SO sehr und am Ende fügt sich alles perfekt zusammen 🫶🏻 Eine Geschichte über Liebe, Verlust und Moral – und darüber, wie wichtig Erinnerungen sind, mögen sie noch so schmerzhaft sein. Eine Welt, die sich gleichzeitig real, märchenhaft und fast schon philosophisch anfühlt ✨ Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin ein bisschen traurig, dass ich es nicht nochmal zum ersten Mal erleben kann 📖 Große Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefe, Emotion und einem besonderen Funken lieben 💫

4.5

Ein optisches und inhaltliches Highlight mit Twist!

Der Klappentext sagt leider kaum aus, worum es wirklich geht. Dabei ist es ein wunderschön geschriebener Roman mit spannenden geschichtlichen Details, einem Hauch Sci-Fi und einem richtig coolen Twist, der mich total überrascht hat. Es ist super unterhaltsam und definitiv lesenswert! Einziger Kritikpunkt: Das Ende hätte man schöner lösen können – das ist aber nur meine persönliche Meinung. Trotzdem eine klare Empfehlung!

4.5

"Unsere Erinnerungen erzählen die größten Geschichten. Doch wer bestimmt, woran wir uns erinnern?"

Dieses Buch hat wahnsinnig viel Tiefe.. Ich habe es gerade zugeklappt und muss erst einmal verarbeiten, was ich alles gelesen habe. Gelinde ausgedrückt raucht mir ziemlich der Kopf. Es ist keine leichte Lektüre. Dieses Buch enthält eine Weisheit, der man sich erst öffnen muss. Ich wusste zu keiner Zeit worauf die Geschichte hinaus laufen würde und was es für ein Ende geben könnte.. Was besonderes interessant war, waren die Theorien wie Zeit und Erinnerungen funktionieren könnten. Dabei wurden bekannte physikalische Gesetze mit einbezogen, was das komplette Konstrukt dieser Geschichte wahrscheinlich machte.. Ich werde bestimmt noch lange an dieses Buch denken und an Lisavet Levy, das Mädchen dass außerhalb der Zeit existiert..

"Unsere Erinnerungen erzählen die größten Geschichten. Doch wer bestimmt, woran wir uns erinnern?"
4.5

Manchmal finden uns die Bücher, die wir brauchen, genau in den Stunden, von denen wir dachten, sie seien für immer verloren

》Unsere Erinnerungen erzählen die größten Geschichten. Doch wer bestimmt, woran wir uns erinnern?《 ​Ich muss gestehen: Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Liebesgeschichten. Oft wirken sie aufgesetzt oder vorhersehbar, doch dieses Buch hat mich gänzlich abgeholt. Gelfuso verwebt die Emotionen so geschickt mit der Handlung, dass die Romantik nie wie ein Fremdkörper wirkt, sondern als notwendiger Teil einer viel größeren Erzählung. ​Das Buch ist unglaublich tiefgründig und greift folgenden Gedanken auf: Die Geschichte wird von Siegern geschrieben. Es geht darum, was mit all den Momenten und Wahrheiten passiert, die dabei unter den Tisch fallen. Und wer besitzt das Recht, ebenjene Teile in Vergessenheit geraten zu lassen, sodass sie letztlich gänzlich ausgelöscht werden? ​Man muss sich am Anfang auf die Erzählweise einlassen, denn die Geschichte hat einen eher langsamen Sog. Es passiert nicht alles Schlag auf Schlag, sondern man wird langsam aber stetig in den Bann gezogen. Was soll ich sagen? Es ist wirklich gut geschrieben. Dieses tiefgründige Thema der „verlorenen Geschichte“ wird unter dem Mantel einer geheimnisvollen, magischen Bibliothek und der Liebe zweier Menschen verborgen. Für jeden, den das Thema und die Gegebenheiten anspricht ein wirklich empfehlenswertes Buch!

Manchmal finden uns die Bücher, die wir brauchen, genau in den Stunden, von denen wir dachten, sie seien für immer verloren
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"Es war nicht der Tod den sie am meisten fürchtete, sondern die Vorstellung zu sterben, ohne jemals erfahren zu haben, wie es sich anfühlt, zu lieben."

Das Buch der verlorenen Stunden öffnet die Türen zu einer Welt, in der Erinnerungen nicht verblassen, sondern in den Regalen einer geheimen Bibliothek weiterleben. Zwischen flüsternder Vergangenheit und formbarer Zeit entfaltet sich eine Geschichte voller Sehnsucht, Verlust und leiser Magie. Und über allem schwebt die Frage, wer die Macht besitzt zu entscheiden, welche Erinnerungen bewahrt bleiben – und welche im Dunkel verschwinden. Es war ein spontaner Buddyread zu dem ich mich in unserem Buchclub hab anstiften lassen...und was soll ich sagen? WOW - einfach Wow. Eine so wunderschöne, spannende und traurige Geschichte. Ich hab alles gefühlt und wenn ich sage meine ich alles. Ich bin so tief eingestiegen in diese Geschichte und habe mir in diesem Buch mehrfach das Herz rausreißen und wieder einsetzen lassen. Diese Liebesgeschichte ist so herzzereißend und tragisch. All die Traurigkeit, Wut, Liebe, Verzweiflung sind auf mich übergeschwappt. Das Thema rund um die Erinnerung und die Manipulation von eben diesen war ein super spannendes Element und hatte auch einen sehr philosophischen Aspekt - darf die Vergangenheit manipuliert werden durch das löschen von Erinnerungen? Ich hab das ganze gar nicht mehr aus der Hand legen können weil mich die Ganze Story gepackt hat und zusätzlich auch noch wirklich spannend geschrieben ist. Ein paar unvorhergesehene Plottwists gibt es auch die mich teilweise sprachlos gemacht haben. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Es war mir ein inneres Blumenpflücken.

"Es war nicht der Tod den sie am meisten fürchtete, sondern die Vorstellung zu sterben, ohne jemals erfahren zu haben, wie es sich anfühlt, zu lieben."
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Am 26. August 2025 erschien im dtv-Verlag Hayley Gelfusos Debütroman Das Buch der verlorenen Stunden. Zu Beginn fühlt es sich so an, als hätte man es schon einmal gelesen, aber auf eine Weise, die man so noch nicht kannte. Die Prämisse erinnert auf den ersten Blick an Bestseller-Werke wie Cornelia Funkes Tintenherz, bewegt sich dann aber in eine gänzlich eigene Richtung und beweist damit Gelfusos Kreativität. Wer also ein weiteres Buch erwartet, das sich bequem in bekannte Fantasy-Muster einfügt, wird hier angenehm überrascht werden. Erzählerisch entscheidet sich die Autorin für eine zeitlich fragmentierte Struktur, die über verschiedene Epochen hinweg springt. Zu Beginn jedes Kapitels wird das entsprechende Jahr angegeben — ein Hilfsmittel, das prinzipiell Orientierung bieten soll, stellenweise aber nicht ausreicht. Gerade wenn die Zeitsprünge sich häufen, wäre eine genauere Zeitangabe hilfreich gewesen, um den Motiven der Figuren wirklich folgen zu können. Das ist schade, denn die Idee hinter dieser Erzählstruktur ist durchaus reizvoll: Gelfuso nutzt die verschiedenen Zeitebenen, um Informationen gezielt zurückzuhalten und nach und nach freizugeben, was dem Plot eine eigene Spannung verleiht. Dabei verfolgen wir die Handlung aus der Perspektive zweier Protagonistinnen, die mehr verbindet, als es anfangs scheint. Wer bereit ist, sich durch diese gelegentlich unübersichtlichen Abschnitte hindurchzuarbeiten, wird mit einem Plot belohnt, der tatsächlich überrascht — die Wendungen sitzen, kommen unerwartet und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Was das Buch trotz dieser erzählerischen Hürden trägt, sind seine Charaktere. Sie sind liebenswert, glaubwürdig und mit einem spürbaren eigenen Gewissen ausgestattet, das ihre Entscheidungen — auch wenn diese im Zeitverlauf nicht immer sofort nachvollziehbar sind — letztlich menschlich und greifbar macht. Ein Charakterverzeichnis vermisst man hier nicht; die Figuren prägen sich von selbst ein, was bei einer so vielstimmigen Geschichte keine Selbstverständlichkeit ist. Gelfuso gelingt es, ihnen eine Tiefe zu verleihen, die über das bloße Vorantreiben der Handlung hinausgeht, und genau das macht sie zu mehr als nur Werkzeugen des Plots. Für ein Erstlingswerk ist “Das Buch der verlorenen Stunden” bemerkenswert kreativ und mutig. Gelfuso zeigt, dass sie bereit ist, ungewöhnliche Wege zu gehen — erzählerisch wie inhaltlich — und dass sie das nötige Gespür mitbringt, eine komplexe Geschichte zusammenzuhalten. Nicht alles gelingt dabei reibungslos, doch das schmälert den Gesamteindruck nur wenig. Ich hatte viel Freude daran, in die verschiedenen Zeitebenen einzutauchen, und bin gespannt, wohin die Autorin uns als Nächstes mitnimmt. Alles in allem ist Das Buch der verlorenen Stunden eine klare Leseempfehlung für alle, die Zeitreisen-Geschichten lieben und dabei einmal abseits der gewohnten Science-Fiction-Pfade wandern möchten — wer offen ist für ein fantasievolles Abenteuer, das die Grenzen des Genres auf erfrischende Weise neu auslotet, ist hier genau richtig.

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Inhalt: Eine schicksalhafte Nacht der Geschichte und für Lisavet ändert sich alles, als ihr Vater sie zum Schutz durch eine Tür schickt, hinter der eine völlig andere Welt auf sie wartet und es für sie keine Rückkehr gibt. Eine fantastische, poetische Geschichte über Geschichten und die Menschen, die sie erleben beginnt und zeigt uns, wie wichtig jede Sekunde des Lebens sein kann und vor allem, sich daran zu erinnern. Meine Meinung: Zauberhaft wie Harry Potter, poetisch wie Die zauberhafte Welt der Amelie Ich durfte diese außergewöhnliche Geschichte im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Wenn man mich nun fragt, was macht dieses Buch so außergewöhnlich, komme ich etwas ins Schwitzen. Ich möchte nicht zu viel erzählen, weil man wirklich selbst dem Buch Zeit geben muss, sich einem zu offenbaren. Ich war erst mit vielen Fragezeichen brim Lesen unterwegs, hab mich gefragt, wo geht die Reise hin. Und ich bin ganz ehrlich, es gibt einige Aspekte, die habe ich bis zum Schluss nicht verstanden. Hatte etwas mit technischen Dingen zu tun, da bin ich einfach ein Dummie! Die Geschichte, wie Lisavet in die Welt hinter der Tür kommt, dort, wo unsere Erinnerungen in unzähligen Reihen von Bücherregalen aufbewahrt werden, tut weh. Gehört sie doch zu unserer jüngsten Geschichte und nicht gerade zu den ruhmreichsten! Wenn man empathisch unterwegs ist, leidet man mit dem jungen Mädel, auch wenn ich sagen muss, mir ging das Akzeptieren der Situation einfach etwas zu schnell. Mich hätte das schier verzweifeln lassen. Schön und auch wirklich herzergreifend ist die Liebesgeschichte, die sich offenbart. Und ich habe am Ende gesagt, mir hätte es glaube ich viel besser gefallen,wenn es ohne die für mich viel zu wenig fantastischen Elemente nur um diese Liebe gegangen wäre. So hüpft man öfter durch Zeitebenen, hat durchaus spannende Momente, herzzerreißendes, actionlastiges, aber mit Niveau und Aha-Momente, wenn sich einem Verbindungen, Zusammenhänge erschließen. Auch hatte ich zwischendurch das Gefühl, ich befinde mich im Zaubereiministerium in New York, zumindest erschien sowas ähnliches in meinem Kopfkino. Und überhaupt gibt es etliches, wo in meinem Kopf gleich Bilder entstanden, die die Szenen sehr lebhaft vor meinem inneren Auge haben erscheinen lassen. Wie gesagt, unterm Strich hätte diese Geschichte entweder mehr Fantasy haben sollen oder gänzlich umgebaut zur Romance echt mein Herz erreicht. So bin ich mir etwas uneins, wobei ich die Geschichte schon ansprechend, außergewöhnlich finde. Erwähnenswert finde ich noch die Optik. Ich fand jetzt das Cover nicht so ansprechend, aber unter der Schutzhülle ist der Einband superschön gestaltet und man kann sich den Anblick hinter den Türen in der Anderswelt sehr sehr gut vorstellen und würde zu gerne auch mal durch die Regalreihen wandeln. Fazit: Ein Buch darüber, dass Erinnerungen bewahrt werden sollten, nicht manipuliert und nicht gelöscht, weil sie für Menschen stehen, die ein Teil der Geschichte von uns allen sind. Mehr Romance, Agentenstory, als wirklich Fantasy, aber schon mit manchmal verwirrenden fantastischen Elementen.Vergleichen kann man es nicht mit anderen und empfehlen fällt mir auch schwer, weil bestimmt jeder anders empfindet, wenn er selbst durch die Tür in diese Geschichte eintritt!

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& mitten darunter sie, das aus der Zeit gelöste Mädchen, das heller strahlte als alles andere. 🪐🌪️

Wow, ich habe schon lange nicht mehr ein solch magisches, verträumtes Buch gelesen. Dieses Buch habe ich einer guten Freundin zum Geburtstag geschenkt und zwei Tage, bevor ich es ihr überreichen wollte, hat es mich so angelacht. Ich begann zu lesen, Seite um Seite - die Zeit komplett vergessen. 70% habe ich geschafft, bis ihr Geburtstag kam. Und nun habe ich es endlich besorgen können und wortwörtlich verschlungen. Ich habe nochmal (fast) von vorne begonnen, weil die Geschichte einfach zu schön ist. Lisavet, das Mädchen gelöst von der Zeit, hat so viel in mir bewegt. Ich hoffe, dass die anderen Bücher von Hayley genauso magisch sind.. dann habe ich wahrscheinlich eine neue Lieblingsautorin gefunden. ♥️

& mitten darunter sie, das aus der Zeit gelöste Mädchen, das heller strahlte als alles andere. 🪐🌪️
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Was geschieht mit unseren Erinnerungen.. ✨

Eine tolle, spannende und zugleich schmerzliche Geschichte. Ich bin darin versunken.. ✨📚

Was geschieht mit unseren Erinnerungen.. ✨
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Hüter der Erinnerungen

Im Mittelpunkt stehen Zeitspringer – oder vielmehr Zeitwächter –, deren Aufgabe es ist, Erinnerungen zu bewahren. Sie kämpfen gegen jene Kräfte, die Erinnerungen auslöschen und damit Identität, Geschichte und Gefühle zerstören wollen. Diese Grundidee ist nicht nur spannend, sondern auch berührend, denn sie macht deutlich, wie wertvoll Erinnerungen für unser Menschsein sind. Für mich ist „Das Buch der verlorenen Stunden“ ein wunderschönes, gefühlvolles Werk über Erinnerung, Zeit und Liebe – ein Buch, das man gern liest und noch eine Weile im Herzen behält.

Hüter der Erinnerungen
3.5

Schön zu lesender Roman ohne große Überraschungen

Insgesamt habe ich es ganz gern gelesen, zwischendurch musste ich mich aber zwingen, weil es nicht immer packend war. Die Romantik ist eher eher sachlich, was ich aber passend fand. Spannendes und gut nachvollziehbares Konzept mit der Zeit und den Erinnerungen der Menschen.

5

So toll

Ich habe das Buch nur durch Zufall entdeckt, es war sooo gut. Absolute Empfehlung 🙏

5

Der Gedanke, dass man am Ende seines Lebens ein Buch in den Händen hält, mit all‘ den Erinnerungen und Momenten die man erschaffen hat, hat mich nachhaltig berührt.

Am Anfang ist mir das lesen etwas schwer gefallen, je weiter ich jedoch gekommen bin, desto mehr hat mich die Geschichte gefesselt. Die Kombination aus einer Fantasie Welt und der Realen, des Zeitraums und den wahren Gegebenheiten, hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist anders, sehr bildlich und poetisch ✨ Ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr weglegen, weil mich die Story so sehr gepackt hat. Ich habe für mich aus dem Buch und der Geschichte einiges mitnehmen können. Die Vorstellung, dass es am Ende ein Buch gibt, in dem alle Erinnerungen eines Lebens gesammelt werden, ist wunderschön. Ich hoffe, mein Buch wird irgendwann einmal Tausende von Seiten haben, gefüllt mit Erinnerungen an Sonnenuntergänge, gefüllt mit Reisen um die ganze Welt und Momente mit den Liebsten 🥹

Der Gedanke, dass man am Ende seines Lebens ein Buch in den Händen hält, mit all‘ den Erinnerungen und Momenten die man erschaffen hat, hat mich nachhaltig berührt.
3

Fernab von Raum und Zeit

Eine überaus spannende Idee, die Hayley Gelfuso in ihrem Debütroman „Das Buch der verlorenen Stunden“ in einer Mischung aus Fantasy und Liebesroman mit historischen Elementen verbindet. Es geht um eine riesige Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit, alle Erinnerungen in Form Büchern aufbewahrt, während sogenannte Zeithüter darüber bestimmen, welche Erinnerungen bestehen bleiben und welche auf ewig ausgelöscht werden. Und es geht um Lisvet, die einst Zuflucht zwischen all diesen, schier unendlichen Buchreihen fand und begann, die „verlorenen“ Erinnerungen in ihrem ganz eigenen Buch zu sammeln und über die Zeit zu retten. Klappentext und Idee klangen großartig, doch leider haben es weder Schreibstil, noch Story geschafft mich so wirklich mitzureißen. Vielmehr plätscherte sie so an mir vorbei und schaffe es einfach nicht mich vollends in ihren Bann zu ziehen. Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran lag, dass ich die Hörbuchversion gehört habe, es mir die vielen Zeitsprünge auch relativ schwer gemacht haben oder einfach daran, dass ich weder mit Lisvet, noch den übrigen Protagonisten wirklich viel anfangen konnte. Gut gefallen hat mir jedoch die stimmige Mischung aus Fantasy mit historischen Hintergründen, Agenten-Spionage-Vibe, Magie und der dezenten Liebesgeschichte. Auch die poetischen, teilweise philosophischen Einflüsse, die zum Nachdenken anregen, haben mir sehr gut gefallen. Fazit: Irgendwie bin ich immernoch ziemlich hin und her gerissen, zwischen „ich mochte das Buch“ und „ich mochte es nicht“. Wenn mir die Geschichte streckenweise auch ziemlich langatmig und fast schon zäh erschien, so ist sie trotzdem nicht schlecht und sogar wirklich originell. Leider fehlte mir von vorn bis hinten das gewisse „Etwas“ und konnte mich daher nicht wirklich überzeugen. Daher entscheide ich mich in Sachen Leseempfehlung für die goldene Mitte.

5

Einfach Wow! Ich war am Anfang etwas skeptisch. Aber die Geschichte hat mich richtig in Ihren Bann gezogen. Auch das Ende war genau nach meinem Geschmack. Es war mal zur Abwechslung etwas ganz anderes als die klassischen Romane.

3

Dieses Buch klingt so unglaublich spannend & interessant, ist dann aber oft am Ziel vorbei gerauscht 🥲

Ich liebe Geschichten die in mehreren Zeitebenen stattfinden und sich auch um das Konstrukt Zeit drehen! Ich fand die Idee des Buches sofort ansprechend und habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Leider konnte ich bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte hinein finden? Ich war oft verwirrt, in welchem Handlungsstrang wir uns befinden und wie die jeweiligen Situationen miteinander verknüpft sind. Gegen Ende hat mir das Buch definitiv besser gefallen, doch auch hier bin ich nicht wirklich mitgekommen. Manche Handlungen erschienen mir auch unlogisch oder zu sehr durcheinander gewürfelt und wenign durchdacht. Ich konnte kaum einen Bezug zu den Protas aufbauen, was ich sehr schade fand! Die Geschichte versucht einen Teil der NS Zeit zu verarbeiten, doch auch hier fehlte es mir an Details und Tiefe. Ich glaube dieses Buch hätte richtig gut werden können und hätte sogar das Potenzial, der neue große dystopische sowie fantastische Roman der heutigen Zeit zu werden!

Dieses Buch klingt so unglaublich spannend & interessant, ist dann aber oft am Ziel vorbei gerauscht 🥲
4

Das Buch erinnert mich ein wenig an „Mitternachtsbibliothek“, auch wenn der Grundgedanke ein wenig anders ist. Die Charaktere sind glaubhaft und interessant dargestellt, und die Wendungen sind zwar ein wenig vorhersehbar, aber dennoch unterhaltsam. Eine tolle Story mit vielen schönen Momenten.

5

Spannender Roman

Man muss Geduld haben um in die Story einzutauchen, am Anfang werden zwei unterschiedliche Handlungen erzählt, die sich im laufe des Buches verweben. Auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz und beinhaltet Höhen und Tiefen. Ich fand den Spannungsaufbau gut und war demnach überrascht wie sich alles entwickelt. Am Ende musste ich mir doch ein paar Tränchen verdrücken. Der Schreibstil ist für einige eventuell etwas anspruchsvoller aber dennoch flüssig zu lesen. Für mich seit langem mal wieder ein Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat.

5

„Geschichte wird von den Siegern geschrieben“ S.126

Sehr aktuelle Geschichte: die Macht der Erinnerung. Sie werden von der Gesellschaft und ihrem Narrativ geschaffen und umgeschrieben. Erinnerungen als mächtigstes Werkzeug um Gedanken und Entscheidungen zu lenken. Es ist ein langsames Buch, wenn man es zulässt, ein Buch mit viel Tiefe. Es braucht Zeit um sich aufzubauen. Sehr spannendes Setting, eine Geschichte über Liebe, Politik, Patriarchat, Matriachat und die Erinnerungen des Lebens. Wow 😮

3.5

Gute Ideen, aber Löcher in der Handlung

Insgesamt für mich kein schlechtes Buch. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, das Erzähltempo vielleicht etwas uneben (rasanter Start, der dann für mindestens 150 Seiten rabiat abbremst), aber nicht so extrem, dass es mich gestört hätte - im Gegensatz zu dem etwas argen Melodrama, das die Handlung durchzieht. Insbesondere bei Lisavet musste ich mich bei jeder zweiten Entscheidung fragen, ob sie ihre Probleme nicht deutlich intelligenter hätte lösen können. Der Antagonist hätte nie wirklich eine Bedrohung sein müssen, war es aber trotzdem, weil… naja, Drama hier offensichtlich über logisches Verhalten gestellt wurde. Das trübt den Gesamteindruck.

4

Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?

Dieses Buch hat mich instant an „Die Mitternachtsbibliothek“ erinnert und war doch so viel mehr. Wer jetzt nicht unbedingt so die Über-Fantasymaus ist (wie ich), dürfte hier gut eintauchen. Ich zumindest war voll im Bann der Geschichte, auch, wenn sie streckenweise kleine Längen hatte und eventuell ein bisschen zu viel wollte. Trotzdem: Schöne Idee und interessante Wendungen. Für mich irgendwie fast schon ein historischer Roman.

4

Das Buch hat für mich echt stark angefangen und mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt eben auch gleich auf den ersten Seiten mit einer Brisanz, die gleich zu Anfang eine enorme Spannung erzeugt. Am schönsten ist natürlich der komplette Erzählstrang von Lisavet. Die Episoden, die Amelia beleuchten sind hingegen etwas düsterer und hier wurde ich nicht ganz so warm wie mit Lisavet. Man muss schon aufpassen, dass man sich bei den ganzen Zeitsprüngen zwischen den Kapiteln nicht verliert und immer konzentriert lesen. Dennoch liest sich die Story sehr flüssig. Die Kapitel sind kurz gehalten und man kann sich in einen angenehmen Tempo durch die Geschichte lesen. Ich fand die Idee rund um den Zeitraum wirklich schön. Jedoch hatte ich aber der zweiten Hälfte im Buch irgendwie mehr und mehr das Gefühl, einen Kriminalroman zu lesen. Mir ist einfach zum Ende hin ein wenig von dem Zauber verflogen.

3.5

Eigentlich eine tolle Geschichte, hat mich aber nicht ganz abgeholt.

Es geht um Zeithüter, Erinnerung, Löschung von Erinnerungen. Zeit und Zeitverschiebungen. Wie sieht die Welt aus, wenn man nur die Erinnerung bestehen lässt, die „schön“ sind?! Wer bestimmt aber, welche Erinnerung bestehen bleiben und welche gelöscht werden? Wer darf alte Erinnerungen einsehen und verwalten? Ein Krieg um die Zeit und Erinnerungen. Wer ist gut und wer ist böse? Eine nette Geschichte mit verschiedenen Zeitsprüngen.

Eigentlich eine tolle Geschichte, hat mich aber nicht ganz abgeholt.
4

Das Buch hat mich sehr positiv überrascht.

4.5

Manche Bücher liest man – andere tragen sich in die eigene Erinnerung ein. Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso gehört eindeutig zur zweiten Sorte. ✨📖 Was als magisch-düstere Fluchtgeschichte beginnt, entfaltet sich schnell zu einer großen Frage unserer Zeit: Wer entscheidet darüber, was erinnert wird und was verschwinden soll? In einer zeitlosen Bibliothek, in der alle menschlichen Erinnerungen aufbewahrt werden, wird Erinnerung zur Machtressource. Zeithüter löschen ganze Leben aus, scheinbar emotionslos, scheinbar „im Auftrag“. Und genau hier liegt der gesellschaftspolitische Kern dieses Romans. Lisavet ist keine passive Heldin. Sie sammelt, bewahrt, widersetzt sich. In einer Welt, in der (vor allem unbequeme) Geschichten ausgelöscht werden, schreibt sie gegen das Vergessen an. Das lässt sich kaum lesen, ohne an heutige Diskurse zu denken: an das Unsichtbarmachen marginalisierter Stimmen, an das Umschreiben von Geschichte, an patriarchale Machtstrukturen, die bestimmen, wessen Erfahrungen als „relevant“ gelten und wessen nicht. Feministisch wird das Buch nicht durch laute Parolen, sondern durch seine leise Konsequenz: Erinnerung ist politisch. Liebe ist widerständig. Und Fürsorge kann ein Akt der Rebellion sein. Lisavets Beziehung zu Ernest ist dabei kein klassisches Rettungsnarrativ, sondern ein zartes, gleichwertiges Bündnis in einer Welt, die Kontrolle über alles stellt – sogar über die Vergangenheit. Und ja: Dieses Buch ist wunderschön. Sprachlich, atmosphärisch, gedanklich. Ein Roman für Herz und Hirn, der zeigt, dass Fantastik nie nur Eskapismus ist, sondern ein Spiegel unserer Realität. Ich sitze hier immer noch und mache leise „hach“ – aus Dankbarkeit, diese Geschichte gefunden zu haben. 🕰️

4.5

Rezension Das Buch der verlorenen Stunden ⏳Inhalt In einer Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit lebt Lisavet beinahe in Isolation. Von dort aus kann sie in die Erinnerungen aller eintauchen. Ihr richtiges Abenteuer beginnt, als sie auch andere im Zeitraum entdeckt. Verschiedene Regierungsbeauftragte unterschiedlicher Länder greifen in Erinnerungen ein und vernichten sie. Genau das möchte Lisavet verhindern. Doch wer entscheidet, welche Erinnerungen gefährlich und welche wichtig sind? Und was passiert, wenn sie sich in jemanden verliebt, der nicht wie sie für immer im Zeitraum bleiben wird? ⏳Rezension Die Geschichte erzählt sowohl aus Lisavets Sicht als auch aus einer anderen. Mir war lange nicht klar, wie diese Erzählstränge zusammenhängen und habe daher auch ein paar Längen beim Lesen empfunden. Als die Handlung dann Fahrt aufgenommen hat, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Und auch die Grundidee rund um Erinnerungen, Zeitstränge und das Eingreifen in diese war super spannend. Die Figuren waren mir sehr unterschiedlich sympathisch aber vor allem mit Lisavet habe ich sehr mitgefiebert und gelitten. Gerade im letzten Drittel hat sie mein Herz für sich gewonnen. Zum zweiten Erzählstrang möchte ich aus Spoilergründen nicht schreiben aber vertraut mir, es lohnt sich! ⏳Bewertung & Empfehlung Für alle Fans der Mitternachtsbibliothek ein Must-Read! ⭐️⭐️⭐️⭐️✨/ 4,5 Sterne

3

Nachdem mir der Start so gar nicht gefallen hat, ist es besser geworden und ich habe es recht gerne gelesen. Ich finde trotzdem, die Geschichte will ein bisschen zu viel und dabei bleibt das Worldbuildung auf der Strecke. Vor allem der Zeitraum als essentieller Bestandteil der Geschichte ist nur rudimentär beschrieben, außerdem ist mir das Zeitreisen an sich auch zu oberflächlich geblieben. Belletristikleser*innen könnten es trotzdem gerne mögen, für mich als Fantasyleserin war es aus diesen Gründen zu schwach.

3.5

Atmosphärisch und magisch!

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen, die sich aufeinander zubewegen. Durch die vielen Zeitsprünge und die unterschiedlichen Namen fiel mir der Einstieg anfangs schwer, als ich dann aber mal den Überblick hatte, lies es sich flüssig lesen. Die Atmosphäre der mystischen Bibliothek war bildhaft beschrieben und ich konnte mir vorstellen mit Lisavet und Ernest durch die Gänge zu laufen, die Erinnerungen zu durchstöbern und abzutauchen. Die Grundidee der Geschichte, nämlich eine Welt zu erkunden, welche ausschließlich aus Erinnerungen besteht, hat mir total gut gefallen. Der politische Aspekt der bei dem Buch jedoch hinzukam, hat mich gestört. Die Geschichte hat meiner Meinung nach sehr viel Tiefgang und Komplexität mitgebracht, was ich so eigentlich aufgrund des Klappentextes gar nicht erwartet hätte und ich vielleicht gerade deshalb irritierend fand. Außerdem muss ich bemängeln, dass das Tempo so wechselhaft war:,es war zwischenzeitlich sehr langsam und im Nächsten Moment total rasant, da hätte ich mir eine gewisse Konstante gewünscht. ⭐️ F A Z I T Für mich war es eine angenehme Abwechslung zwischen all den tiefgründigen Romanen und fesselnden Thrillern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, trotzdem muss ich für mich wieder einmal feststellen, dass ich mich für Fantasy-Geschichten nicht ganz so begeistern kann, auch wenn ich hier die Mischung aus „Realworld meets Magic“ sehr gemocht habe ! Alles in allem ein atmosphärisches Buch, das mehr Tiefe enthält, als das Aussehen und der Klappentext vermuten lassen. Wer auf historische Romane mit einem Hauch Magie steht, dem wird dieses Buch gefallen 🥰

Atmosphärisch und magisch!
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