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„Etwas Dunkles trägt wohl jeder von uns in sich.“ Klappentext: „Was passiert mit dir, wenn deine schöne heile Welt zerbricht und ein Auftragskiller zu deiner einzigen Hoffnung wird? Ein idyllischer Sommer auf dem Gutshof ihrer Familie liegt vor der 19-jährigen Ophelia. Sie freut sich auf die Zeit mit ihrer Schwester und auf lange Ausritte durch die Wälder Polens. Aber ein Geheimnis ihres Vaters wird zur tödlichen Bedrohung und verändert alles. In dieser dunklen Stunde muss Ophelia sich ausgerechnet auf einen Mörder verlassen. Obwohl sie es für falsch hält, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Kann sie ihm vertrauen? Eine spannende und prickelnde Liebesgeschichte, jenseits von Gut und Böse, Schwarz oder Weiß.“ Meinung: Die Geschichte startet in der Schule von Ophelia. Die Schüler stehen kurz vor ihren Sommerferien und diskutieren bereits fleißig über ihre Ferienpläne. Während Andere über Sauftrips in Spanien prahlen, freut sich Ophelia auf den Gutshof ihrer Familie. Zusammen mit Ophelia fühlt man sich auf dem Gutshof direkt wohl. Ihre Familie, die aus ihrer Schwester Helena und ihrem Vater besteht, strahlt wärme aus und verspricht sonnige Tage. Mit ihrem Vater geht sie gerne jagen, ihrer Schwester hört sie beim Singen zu und mit ihrem Pferd Chopin galoppiert sie am liebsten über weite Wiesen. Der Start ins Buch ist voller Wiedersehensfreude und einer alles einnehmenden, entspannten Ruhe. Die große Katastrophe danach zu setzen, war ein stilistisch sehr guter Zug von der Autorin Svenja Lassen. Ihr Vater ist nämlich in einigen gefährlichen Geschäften verwickelt und hat sich die falschen Personen zum Feind gemacht. Den ersten Band von „Dark Haze“ liest man aus der Sichtweise von Ophelia und Viktor. Mir war Ophelia direkt sehr sympathisch, nach ihren ersten Gedanken. „Es war nicht besonders schlau von mir, bis spät in die Nacht zu lesen, aber das Buch war zu spannend“ Ihre Persönlichkeit macht so viel aus und ihre Vorlieben sind zahlreich. So ist sie scheinbar eine totale Leseratte und Pferdeliebhaberin. Sie begeistert sich aber auch für die Jagd mit ihrem Vater und zeigt eine starke Naturverbundenheit. Aus meiner Sicht war es ein großer Pluspunkt, dass sie nicht völlig wehrlos durch die Geschichte ging, da sie Übung mit Waffen durch die Jagd hatte. Viktor hingegen ist ein wenig undurchschaubar. Durch mehrere Umstände und Zufälle, begegnet er Ophelia, als sie es gerade am nötigsten hat. Er rettet sie vor den Männern, die ihrer Familie schaden will, ist aber selbst ein Auftragskiller. Sein Beruf und das Päckchen, das er mit sich herumträgt, führt zu seinem Versuch sich von Ophelia fernzuhalten. Schnell wird deutlich, dass er eine warme Persönlichkeit voller Widersprüche und Geheimnisse ist. Mich hat die Idee der Handlung sehr angesprochen. In Zeiten der Gefahr auf einen Auftragskiller zu bauen, ist vielleicht nicht mein erster Gedanke. Dennoch bot gerade diese individuelle Idee viel Potenzial, das aus meiner Sicht auch größtenteils gut ausgeschöpft wurde. Man muss aber sagen, dass der Geschichte noch ein wenig Tiefe gefehlt hat. Mit seinen knapp 250 Seiten, lässt sich das vielleicht erklären. Dennoch hätte die ein oder andere Seite mehr der Geschichte sicherlich gutgetan. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und lässt den Leser durch die Seiten fliegen. Es beinhaltet jedoch auch sehr explizite Szenen und Beschreibungen. Wunden, Qualen, Erotik, aber auch Folter werden genauestens beschrieben. Somit ist das Buch wohl nichts für zartbesaitete Leser. Trotz allem finde ich die Beschreibung „Thriller“ ein wenig übertrieben. Das Genre wird eher angekratzt, wenn nicht sogar nur angedeutet. Fazit: „Dark Haze“ ist eine sehr originelle Handlungsidee mit authentisch ausgearbeiteten Charakteren. Ophelia und Viktor sind beides Persönlichkeiten, die man gerne ins Herz schließen möchte und ihre gegebenen Umstände lassen den Leser um sie bangen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, trotzdem fehlen hier deutliche Thriller-Elemente. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch aber sicherlich nicht geschadet.
Sep 9, 2022
„Etwas Dunkles trägt wohl jeder von uns in sich.“ Klappentext: „Was passiert mit dir, wenn deine schöne heile Welt zerbricht und ein Auftragskiller zu deiner einzigen Hoffnung wird? Ein idyllischer Sommer auf dem Gutshof ihrer Familie liegt vor der 19-jährigen Ophelia. Sie freut sich auf die Zeit mit ihrer Schwester und auf lange Ausritte durch die Wälder Polens. Aber ein Geheimnis ihres Vaters wird zur tödlichen Bedrohung und verändert alles. In dieser dunklen Stunde muss Ophelia sich ausgerechnet auf einen Mörder verlassen. Obwohl sie es für falsch hält, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Kann sie ihm vertrauen? Eine spannende und prickelnde Liebesgeschichte, jenseits von Gut und Böse, Schwarz oder Weiß.“ Meinung: Die Geschichte startet in der Schule von Ophelia. Die Schüler stehen kurz vor ihren Sommerferien und diskutieren bereits fleißig über ihre Ferienpläne. Während Andere über Sauftrips in Spanien prahlen, freut sich Ophelia auf den Gutshof ihrer Familie. Zusammen mit Ophelia fühlt man sich auf dem Gutshof direkt wohl. Ihre Familie, die aus ihrer Schwester Helena und ihrem Vater besteht, strahlt wärme aus und verspricht sonnige Tage. Mit ihrem Vater geht sie gerne jagen, ihrer Schwester hört sie beim Singen zu und mit ihrem Pferd Chopin galoppiert sie am liebsten über weite Wiesen. Der Start ins Buch ist voller Wiedersehensfreude und einer alles einnehmenden, entspannten Ruhe. Die große Katastrophe danach zu setzen, war ein stilistisch sehr guter Zug von der Autorin Svenja Lassen. Ihr Vater ist nämlich in einigen gefährlichen Geschäften verwickelt und hat sich die falschen Personen zum Feind gemacht. Den ersten Band von „Dark Haze“ liest man aus der Sichtweise von Ophelia und Viktor. Mir war Ophelia direkt sehr sympathisch, nach ihren ersten Gedanken. „Es war nicht besonders schlau von mir, bis spät in die Nacht zu lesen, aber das Buch war zu spannend“ Ihre Persönlichkeit macht so viel aus und ihre Vorlieben sind zahlreich. So ist sie scheinbar eine totale Leseratte und Pferdeliebhaberin. Sie begeistert sich aber auch für die Jagd mit ihrem Vater und zeigt eine starke Naturverbundenheit. Aus meiner Sicht war es ein großer Pluspunkt, dass sie nicht völlig wehrlos durch die Geschichte ging, da sie Übung mit Waffen durch die Jagd hatte. Viktor hingegen ist ein wenig undurchschaubar. Durch mehrere Umstände und Zufälle, begegnet er Ophelia, als sie es gerade am nötigsten hat. Er rettet sie vor den Männern, die ihrer Familie schaden will, ist aber selbst ein Auftragskiller. Sein Beruf und das Päckchen, das er mit sich herumträgt, führt zu seinem Versuch sich von Ophelia fernzuhalten. Schnell wird deutlich, dass er eine warme Persönlichkeit voller Widersprüche und Geheimnisse ist. Mich hat die Idee der Handlung sehr angesprochen. In Zeiten der Gefahr auf einen Auftragskiller zu bauen, ist vielleicht nicht mein erster Gedanke. Dennoch bot gerade diese individuelle Idee viel Potenzial, das aus meiner Sicht auch größtenteils gut ausgeschöpft wurde. Man muss aber sagen, dass der Geschichte noch ein wenig Tiefe gefehlt hat. Mit seinen knapp 250 Seiten, lässt sich das vielleicht erklären. Dennoch hätte die ein oder andere Seite mehr der Geschichte sicherlich gutgetan. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und lässt den Leser durch die Seiten fliegen. Es beinhaltet jedoch auch sehr explizite Szenen und Beschreibungen. Wunden, Qualen, Erotik, aber auch Folter werden genauestens beschrieben. Somit ist das Buch wohl nichts für zartbesaitete Leser. Trotz allem finde ich die Beschreibung „Thriller“ ein wenig übertrieben. Das Genre wird eher angekratzt, wenn nicht sogar nur angedeutet. Fazit: „Dark Haze“ ist eine sehr originelle Handlungsidee mit authentisch ausgearbeiteten Charakteren. Ophelia und Viktor sind beides Persönlichkeiten, die man gerne ins Herz schließen möchte und ihre gegebenen Umstände lassen den Leser um sie bangen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, trotzdem fehlen hier deutliche Thriller-Elemente. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch aber sicherlich nicht geschadet.
Sep 9, 2022





