Cry, the Beloved Country

4.1(4)
Hardcover€28.00Paperback€18.50
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About the book

Now in a gorgeous new package designed for the modern reader, and with a new introduction.

“The greatest novel to emerge out of the tragedy of South Africa, and one of the best novels of our time.” —The New Republic

“A beautiful novel…its writing is so fresh, its projection of character so immediate and full, its events so compelling, and its understanding so compassionate that to read the book is to share intimately, even to the point of catharsis, in the grave human experience.” —The New York Times

Among the most famous and important novels in South Africa's history and an immediate international bestseller, Alan Paton's impassioned story about a Black man's country under white man's law is a work of searing beauty.

This deeply moving story follows the Zulu pastor Stephen Kumalo and his son, Absalom, who commits a terrible crime that unexpectedly brings together two fathers—one Black, one white—in a land and a people riven by racial injustice. Set in the years leading up to apartheid, the novel explores the conditions that created it, offering a stark reminder of a painful past; yet, in the words of Nelson Mandela, this story also serves as “a monument to the future.”

Cry, the Beloved Country, was an immediate worldwide bestseller when it was published in 1948 and an Oprah Book Club selection in 2003. Remarkable for its lyricism, unforgettable for character and incident, this book is a classic work of love and hope, courage and endurance, born of the dignity of man.

Editions (4)

ISBN9781668260548
PublisherScribner Book Company
Publication Date01/26/27
Pages320

Reviews & Ratings

4 ratings

2 reviews

4.1

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  • tante_tanja
    tante_tanja

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    4.0

    Cry, the beloved country, ...

    Weint, mein Land, um den ungeborenen Sohn, der unsere Furcht erben wird. Lasst ihn die Erde nicht zu sehr lieben. Lass ihn nicht zu fröhlich lachen, wenn das Wasser ihm durch die Finger rinnt, und nicht so ganz und gar verstummen, wenn die Abendsonne das Veld [Plateauartige Region im Innern des Landes] mit Feuerbränden färbt. Lass es ihm nicht so sehr ans Herz gehen, wenn die Vögel der Heimat singen, und lass ihn seine Liebe nicht an Täler und Berge hängen. Denn Furcht wird ihm alles nehmen, wenn er zuviel gibt. - Zitat, Kapitel 12 Der Roman des weißen Südafrikaners Alan Paton (1903 - 1988) wurde nach seiner Veröffentlichung 1948 sofort ein internationaler Erfolg. Dieses Jahr war auch von großer gesellschaftlicher Bedeutung, denn die "Nasionale Party" übernahm im Heimatland die Macht und setzte dort die Apartheid-Gesetze um, gegen die sich der Schriftsteller stark politisch engagierte. Es ist also ein Roman aus einer Zeit des Umbruchs, der von den stark christlich geprägten Werten des Schriftstellers lebt. Alan Paton, der sich in den 1930er und 1940er Jahren zunächst als Lehrer, dann als Leiter der Diepkloof-Erziehungsanstalt für Humanität, Bildung und Menschenwürde einsetzte, lässt seine eigenen Erfahrungen und Gedanken in den Text mit einfließen. So überrascht es wenig, dass die hier erzählte Geschichte von einer tiefen Menschlichkeit und der Hoffnung auf Versöhnung, sogar Heilung, getragen ist. Das hört sich jetzt vielleicht eher nach einem geistlichen Pamphlet oder einer Predigt an, aber keine Sorge, auch wenn der deutsche Buchtitel (der dem vorangestellten Zitat aus dem Matthäusevangelium entnommen ist) eine rührselige Geschichte vermuten lässt, ist dieser Roman spannend und mit präzisem literarischen Gespür komponiert worden. Und worum geht es? Stephen Kumalo, der alteingesessene Umfundisi (Pfarrer) von Ndotsheni, macht sich auf die Reise in die große und fürchterliche Stadt Johannesburg. Er gibt zwar vor, nur dem Ruf eines Freundes zu folgen, der ihn bittet, eine junge Frau unter seine Fittiche zu nehmen, die sozial abgestürzt ist, aber wir, die Lesenden wissen, dass es ihm hauptsächlich darum geht, seinen verlorenen Sohn Absalom zu finden. In Johannesburg angekommen, werden bald seine schlimmsten Befürchtungen wahr. Sein Sohn hat sich zwielichtigen Freunden angeschlossen. Doch damit nicht genug: Ein furchtbarer Raubmord an einem jungen weißen Mann hat sich ereignet - und der tödliche Schuss stammt aus dem Revolver von Absalom Kumalo. Nun reist auch der Vater des Erschossenen, Mr. James Jarvis, wütend und trauernd nach Johannesburg. In den letzten Aufzeichnungen seines Sohnes, der sich mit dem Los der schwarzen Minenarbeiter befasste, liest er dessen letzte Gedanken: "Ist es also verwunderlich, dass unsere Zivilisation sich in einem Zwiespalt befindet? In Wahrheit ist unsere Zivilisation nicht christlich; sie ist ein tragisches Gemisch von großartigem Ideal und furchtsamer Anwendung, von großartigen Versprechungen und verzweifelter Furcht, von Nächstenliebe und angstvollem Anklammern an Besitz. Gestatten Sie mir, für einen Augenblick..." Da enden die Aufzeichnungen, aber die Handlung gewinnt an Dynamik, denn wir haben hier nicht zwei voneinander getrennte Väter im Status der Verzweiflung, nein, die beiden sind Nachbarn - der eine ein armer Geistlicher, der andere ein Landbesitzer! Im Anhang zum Roman wird "Die Zeit" zu einem weiteren Buch des Autoren zitiert, welche auch auf dieses Werk zutreffen: "gleicht im Aufbau einer antiken Tragödie, klingt im Stil an die Bibel an, hat die Spannung eines Kriminalromans und ist eine Dichtung aus unserer Zeit." Dieser Roman hätte definitiv eine Neuübersetzung zum 100. Geburtstag des Schriftstellers 2003 gebraucht. Aber trotz der antiquierten Sprache dieser Übersetzung aus den 1950er Jahren, hat dieser sehr atmosphärische Roman unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient. FAZIT Auf dieses Buch bin ich in einem anderen Buch gestoßen. In 4 3 2 1 von Paul Auster wird dem Protagonisten dieses Werk zur Lektüre empfohlen, als dieser den Wunsch äußert, Schriftsteller zu werden. Da ich weder vom Autor noch von dem Roman jemals etwas gehört hatte, habe ich das Buch sofort geordert. Und war erst einmal skeptisch, weil es den Anschein hätte, als würde ein "weißer" Schriftsteller eine Geschichte erzählen, die aus der Sicht einer anderen Ethnie stammt. Aber das war nicht der Fall. Auch wenn der Schriftsteller sich in seinem Schreiben nicht ganz vom Mythos der Überlegenheit der sogenannten Zivilisation lösen kann, ist es doch geprägt von einer berührenden Menschlichkeit. Und diese Liebe zu seiner Heimat schlägt sich in wundervollen Naturbeschreibungen nieder. Ein bißchen Ironie entdecke ich jedoch in der Tatsache, dass Alan Paton 2006 der "Ikhamanga Orden"posthum in Gold verliehen wurde - denn schließlich war dieses Metall ein Grund für die schreckliche Ausbeutung des Landes und der Bevölkerung von Südafrika noch im letzten Jahrhundert! Dieser Roman war eine reizvolle Neuentdeckung für mich. Welche "vergessene" Schriftstellerin oder welcher "vergessene" Schriftsteller hat deiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient?

    Jun 21, 2026

  • 4.0

    A very touching book

    Jan 4, 2021

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