Creation Node

Creation Node

Softcover
3.410

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Description

In the year 2255, of all the sentient beings in her universe, it was a woman named Salma, twenty years old, who was the first fully to see the object called Planet Nine. See with her own eyes, albeit moderated by her ship's instruments. If not to recognise what it was, not yet.

Not that the object turned out to be a planet, or the 'ninth' of anything. Briefly thought to be a black hole, it suddenly changes, expands and sends a message. There is something waiting on its service. Something not quite human.

As the ramifications of this event spread across the fracturing elements of humanity, it is clear that the small crew on the spot are at the centre of the most dramatic discovery in history. But theirs is not the only inexplicable event happening - impossibly, at exactly the same moment, a quasar appeared twenty-five thousand light years away, and now is heating up the solar system.

If the enigma of the creation node is not solved quickly, there may be no one left to investigate it . . .

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Space Opera
Format
Softcover
Pages
448
Price
16.50 €

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Stephen Baxter gehört zu jenen Autoren, die die Science-Fiction-Literatur mit einer Fülle kühner Ideen bereichern. In "Die Wiege der Schöpfung" entwirft er erneut eine gewaltige Vision des Universums, in der sich die Menschheit auf eine kosmische Bühne wagt, die sich ihrem Verständnis entzieht. Das Buch beginnt im Jahr 2255, in einer Zukunft, die von den Folgen des Klimawandels geprägt ist und in der sich die Menschheit in verschiedene Fraktionen aufgeteilt hat: die umsichtigen "Bewahrer", die kapitalistischen Mondkolonisten und die pragmatische Erdregierung. Eine Expedition entdeckt am Rand des Sonnensystems ein Schwarzes Loch, das nicht nur existiert, sondern auch aktiv mit seiner Umgebung zu kommunizieren scheint. Damit beginnt ein Wettlauf um das Verständnis dieser Entität und um die Deutung einer kosmischen Koinzidenz: zeitgleich erreicht ein gewaltiger Quasar-Ausbruch die Erde und könnte unvorhersehbare Konsequenzen haben. Wie immer bei Baxter steht nicht das individuelle Schicksal im Mittelpunkt, sondern die großen Fragen der Existenz. Charaktere wie die junge Entdeckerin Salma oder das vogelartige Alien "Federlein" fungieren weniger als echte Persönlichkeiten mit innerer Tiefe denn als Sprachrohre für wissenschaftliche Theorien und metaphysische Überlegungen. Es mangelt nicht an faszinierenden Konzepten: Multiversen, Boltzmann-Gehirne, kosmische Evolution – all das breitet Baxter mit dem Enthusiasmus eines Physikers aus, der die Grenzen unseres Verstehens ausloten will. Dabei schlägt die Faszination für diese Theorien in ausufernde Infodumps um, die der Spannung nicht immer guttun. Und wie schon oft in Baxters Werk bleibt der menschliche Aspekt eher schemenhaft. Wer nach psychologischer Tiefe sucht, wird sich mit der kühlen Distanz des Romans schwertun. Ein weiteres Problem ist das erzählerische Tempo. Der erste Teil fesselt mit seiner Entdeckung und dem sich anbahnenden Wettlauf, doch sobald die interplanetaren Missionen in Richtung des Schwarzen Lochs aufbrechen, zieht sich das Geschehen. Die Realität interstellarer Reisen bringt mit sich, dass sich die Handlung über Jahrzehnte erstreckt, und auch wenn dies physikalisch korrekt sein mag, so leidet doch die Dynamik der Erzählung erheblich. Erst im letzten Drittel erreicht der Roman wieder jene Größe, für die Baxter bekannt ist, und wagt sich in die Gefilde der transzendenten Spekulationen. Der große Showdown führt die Thematik auf eine nahezu religiöse Ebene und entlarvt einmal mehr, dass Baxters Weltbild vielleicht doch nicht so strikt materialistisch ist, wie es zunächst scheint. Letztlich ist "Die Wiege der Schöpfung" ein Buch für jene Leser, die sich mit astrophysikalischen Hypothesen, kosmischer Evolution und den ultimativen Fragen der Menschheit auseinandersetzen wollen. Wer eine fesselnde Erzählung mit emotionalen Charakteren und psychologischer Tiefe sucht, könnte an den technischen Exkursen verzweifeln. Aber wer bereit ist, sich von Baxters gewaltigen Visionen herausfordern zu lassen, wird in diesem Roman eine intellektuelle Reise durch Raum und Zeit unternehmen, die in der heutigen Science-Fiction nur wenige Autoren so kühn zu Papier bringen.

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