Chronicles: Volume One
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Description
The celebrated first memoir from arguably the most influential singer-songwriter in the country, Bob Dylan.
“I’d come from a long ways off and had started a long ways down. But now destiny was about to manifest itself. I felt like it was looking right at me and nobody else.”
So writes Bob Dylan in Chronicles: Volume One, his remarkable book exploring critical junctures in his life and career. Through Dylan’s eyes and open mind, we see Greenwich Village, circa 1961, when he first arrives in Manhattan. Dylan’s New York is a magical city of possibilities—smoky, nightlong parties; literary awakenings; transient loves and unbreakable friendships. Elegiac observations are punctuated by jabs of memories, penetrating and tough. With the book’s side trips to New Orleans, Woodstock, Minnesota, and points west, Chronicles: Volume One is an intimate and intensely personal recollection of extraordinary times.
By turns revealing, poetical, passionate, and witty, Chronicles: Volume One is a mesmerizing window on Bob Dylan’s thoughts and influences. Dylan’s voice is distinctively American: generous of spirit, engaged, fanciful, and rhythmic. Utilizing his unparalleled gifts of storytelling and the exquisite expressiveness that are the hallmarks of his music, Bob Dylan turns Chronicles: Volume One into a poignant reflection on life, and the people and places that helped shape the man and the art.
Book Information
Posts
Nicht die Autobiografie, die ihr euch vorstellt.
Der Titel “Chronicles” und die Bezeichnung Autobiografie beschreiben nicht wirklich, was Bob Dylan hier zu Papier gebracht hat. Es ist viel mehr eine Art Tagebuch, das er rückwirkend erstellt hat und welches sich daher aus nicht ganz aktuellen Erinnerungen speist. Gerade das macht den Titel wiederum aufregend. Habe mich beim Lesen oft gefragt, wieviel tatsächliche Erinnerung und wieviel Interpretation in den erzählten Anekdoten steckt und wie sehr ich Bob Dylan, den ich als Musiker liebe, als Erzähler trauen kann. Ich verarbeite immer noch die Randomness der Information, dass Bob Dylans Familie mütterlicherseits aus der Türkei stammt. Völlig unnützes Wissen und dennoch freut es mich, diese winzige Gemeinsamkeit mit diesem Folk-Musiker zu haben, den ich seit vielen Jahren höre, ohne einen besonderen inhaltlichen Bezug zu seinen Songs zu haben, die sich eher um Themen innerhalb der amerikanischen Kultur drehen.
Ein musikalischer Lyriker Sind wir doch mal ehrlich: jede:r von uns kauft, tauscht etc. Bücher, um sie dann erst mal auf den SuB zu legen und sich dann später daran zu erinnern. So geschehen bei mir mit „Chronicles Volume One“ von Bob Dylan. Die Initialzündung, das Buch jetzt zu lesen, war eine Kurzgeschichte von Elke Heidenreich in „Der Welt den Rücken“. Nun, genug der Fremdwerbung *g*. Mr. Dylan präsentiert der geneigten Leserschaft auf 304 Seiten also den ersten Teil seiner Erinnerungen. Dabei braucht man nicht darauf zu „hoffen“, ein nach Schema F konzipiertes Lebensbild zu bekommen. Nein, Bob Dylan springt mal hierhin, mal dahin, schreibt hier ein Anekdötchen und dort über eine nachhaltige Begegnung mit Größen der (Folk-)Szene… An mancher Stelle wirkt das Namedropping vielleicht etwas überfrachtet bzw. überdimensioniert, allerdings ist es für die „musikalische Entwicklung“ Bob Dylan´s von immenser Wichtigkeit. Ich habe mir noch nie so viele Klebestreifen in ein Buch geklebt mit nachhaltig wirkenden Passagen; diese werde ich noch einmal in Ruhe für mich „auswerten“. Manchmal verliert sich Herr Dylan (oder auch Robert Allen Zimmerman) zwar (etwas) zu sehr in Details und weitschweifigen Passagen, so dass es durchaus vorkommt, dass man als Leser:in etwas irritiert zurückblättert und sich den „Anfang“ des Abschnittes wieder ins Gedächtnis rufen muss, aber da er sich auch schon beim Schreiben seiner (Original-)Texte nicht immer kurzfassen konnte oder wollte („Viele Songs, die ich sang, waren allerdings lang, vielleicht nicht ganz so lang wie Opern oder Sinfonien, aber trotzdem lang…jedenfalls hatten sie viel Text. „Tom Joad“ hatte mindestens sechzehn Strophen, „Barbara Allen“ um die zwanzig, […] und es viel mir überhaupt nicht schwer, sie mir zu merken und sie zu singen.“ (S. 59)), sei es ihm großzügig verziehen *g*. Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, dass Bob Dylan schon sehr früh stark von sich überzeugt war, bevor er überhaupt berühmt wurde; zum Ende hin wusste ich, dass eine gesunde Portion Selbstbewusstsein insbesondere im Musikzirkus nicht schadet. Und je länger ich mich mit dem Musiker, dem Lyriker und dem Literaturnobelpreisträger Bob Dylan befasse, umso faszinierter bin ich von ihm. Musikalisch hat er mich zwar bisher nur wenig begleitet, was sich nun aber grundlegend ändern wird; insbesondere Alben wie „Highway 61 revisited“ stehen schon auf meiner Einkaufsliste. Als nächstes freue ich mich jetzt auf die zweisprachige Ausgabe seiner „Lyrics“; außerdem hoffe ich auf baldiges Erscheinen weiterer „Chronicles“-Teile. Alles in Allem ist „Chronicles Volume One“ eine der besten Musiker-(Auto)biografien, die ich kenne und empfehle sie uneingeschränkt all jenen, die in das Universum des Bob Dylan eintauchen wollen! 5* ©kingofmusic
puh ALSO ja, Bob Dylans Schreibstil ist wirklich einzigartig, aber ich interessiere mich einfach wirklich nicht dafür welcher Person er wann und wo begegnet ist, in welchen verrauchten Bars er aufgetreten ist und dass er sich nicht um die Meinungen anderer schert. All die Einblicke, die ich mir erhofft habe, verschließt er vor der Öffentlichkeit. Was auch ok ist - für mich aber uninteressant.
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The celebrated first memoir from arguably the most influential singer-songwriter in the country, Bob Dylan.
“I’d come from a long ways off and had started a long ways down. But now destiny was about to manifest itself. I felt like it was looking right at me and nobody else.”
So writes Bob Dylan in Chronicles: Volume One, his remarkable book exploring critical junctures in his life and career. Through Dylan’s eyes and open mind, we see Greenwich Village, circa 1961, when he first arrives in Manhattan. Dylan’s New York is a magical city of possibilities—smoky, nightlong parties; literary awakenings; transient loves and unbreakable friendships. Elegiac observations are punctuated by jabs of memories, penetrating and tough. With the book’s side trips to New Orleans, Woodstock, Minnesota, and points west, Chronicles: Volume One is an intimate and intensely personal recollection of extraordinary times.
By turns revealing, poetical, passionate, and witty, Chronicles: Volume One is a mesmerizing window on Bob Dylan’s thoughts and influences. Dylan’s voice is distinctively American: generous of spirit, engaged, fanciful, and rhythmic. Utilizing his unparalleled gifts of storytelling and the exquisite expressiveness that are the hallmarks of his music, Bob Dylan turns Chronicles: Volume One into a poignant reflection on life, and the people and places that helped shape the man and the art.
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Nicht die Autobiografie, die ihr euch vorstellt.
Der Titel “Chronicles” und die Bezeichnung Autobiografie beschreiben nicht wirklich, was Bob Dylan hier zu Papier gebracht hat. Es ist viel mehr eine Art Tagebuch, das er rückwirkend erstellt hat und welches sich daher aus nicht ganz aktuellen Erinnerungen speist. Gerade das macht den Titel wiederum aufregend. Habe mich beim Lesen oft gefragt, wieviel tatsächliche Erinnerung und wieviel Interpretation in den erzählten Anekdoten steckt und wie sehr ich Bob Dylan, den ich als Musiker liebe, als Erzähler trauen kann. Ich verarbeite immer noch die Randomness der Information, dass Bob Dylans Familie mütterlicherseits aus der Türkei stammt. Völlig unnützes Wissen und dennoch freut es mich, diese winzige Gemeinsamkeit mit diesem Folk-Musiker zu haben, den ich seit vielen Jahren höre, ohne einen besonderen inhaltlichen Bezug zu seinen Songs zu haben, die sich eher um Themen innerhalb der amerikanischen Kultur drehen.
Ein musikalischer Lyriker Sind wir doch mal ehrlich: jede:r von uns kauft, tauscht etc. Bücher, um sie dann erst mal auf den SuB zu legen und sich dann später daran zu erinnern. So geschehen bei mir mit „Chronicles Volume One“ von Bob Dylan. Die Initialzündung, das Buch jetzt zu lesen, war eine Kurzgeschichte von Elke Heidenreich in „Der Welt den Rücken“. Nun, genug der Fremdwerbung *g*. Mr. Dylan präsentiert der geneigten Leserschaft auf 304 Seiten also den ersten Teil seiner Erinnerungen. Dabei braucht man nicht darauf zu „hoffen“, ein nach Schema F konzipiertes Lebensbild zu bekommen. Nein, Bob Dylan springt mal hierhin, mal dahin, schreibt hier ein Anekdötchen und dort über eine nachhaltige Begegnung mit Größen der (Folk-)Szene… An mancher Stelle wirkt das Namedropping vielleicht etwas überfrachtet bzw. überdimensioniert, allerdings ist es für die „musikalische Entwicklung“ Bob Dylan´s von immenser Wichtigkeit. Ich habe mir noch nie so viele Klebestreifen in ein Buch geklebt mit nachhaltig wirkenden Passagen; diese werde ich noch einmal in Ruhe für mich „auswerten“. Manchmal verliert sich Herr Dylan (oder auch Robert Allen Zimmerman) zwar (etwas) zu sehr in Details und weitschweifigen Passagen, so dass es durchaus vorkommt, dass man als Leser:in etwas irritiert zurückblättert und sich den „Anfang“ des Abschnittes wieder ins Gedächtnis rufen muss, aber da er sich auch schon beim Schreiben seiner (Original-)Texte nicht immer kurzfassen konnte oder wollte („Viele Songs, die ich sang, waren allerdings lang, vielleicht nicht ganz so lang wie Opern oder Sinfonien, aber trotzdem lang…jedenfalls hatten sie viel Text. „Tom Joad“ hatte mindestens sechzehn Strophen, „Barbara Allen“ um die zwanzig, […] und es viel mir überhaupt nicht schwer, sie mir zu merken und sie zu singen.“ (S. 59)), sei es ihm großzügig verziehen *g*. Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, dass Bob Dylan schon sehr früh stark von sich überzeugt war, bevor er überhaupt berühmt wurde; zum Ende hin wusste ich, dass eine gesunde Portion Selbstbewusstsein insbesondere im Musikzirkus nicht schadet. Und je länger ich mich mit dem Musiker, dem Lyriker und dem Literaturnobelpreisträger Bob Dylan befasse, umso faszinierter bin ich von ihm. Musikalisch hat er mich zwar bisher nur wenig begleitet, was sich nun aber grundlegend ändern wird; insbesondere Alben wie „Highway 61 revisited“ stehen schon auf meiner Einkaufsliste. Als nächstes freue ich mich jetzt auf die zweisprachige Ausgabe seiner „Lyrics“; außerdem hoffe ich auf baldiges Erscheinen weiterer „Chronicles“-Teile. Alles in Allem ist „Chronicles Volume One“ eine der besten Musiker-(Auto)biografien, die ich kenne und empfehle sie uneingeschränkt all jenen, die in das Universum des Bob Dylan eintauchen wollen! 5* ©kingofmusic
puh ALSO ja, Bob Dylans Schreibstil ist wirklich einzigartig, aber ich interessiere mich einfach wirklich nicht dafür welcher Person er wann und wo begegnet ist, in welchen verrauchten Bars er aufgetreten ist und dass er sich nicht um die Meinungen anderer schert. All die Einblicke, die ich mir erhofft habe, verschließt er vor der Öffentlichkeit. Was auch ok ist - für mich aber uninteressant.








