Calypso

Calypso

Hardback
3.717

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Description

David Sedaris returns with his most deeply personal and darkly hilarious book.

If you've ever laughed your way through David Sedaris's cheerfully misanthropic stories, you might think you know what you're getting with Calypso. You'd be wrong. 

When he buys a beach house on the Carolina coast, Sedaris envisions long, relaxing vacations spent playing board games and lounging in the sun with those he loves most. And life at the Sea Section, as he names the vacation home, is exactly as idyllic as he imagined, except for one tiny, vexing realization: it's impossible to take a vacation from yourself.

With Calypso, Sedaris sets his formidable powers of observation toward middle age and mortality. Make no mistake: these stories are very, very funny--it's a book that can make you laugh 'til you snort, the way only family can. Sedaris's powers of observation have never been sharper, and his ability to shock readers into laughter unparalleled. But much of the comedy here is born out of that vertiginous moment when your own body betrays you and you realize that the story of your life is made up of more past than future.

This is beach reading for people who detest beaches, required reading for those who loathe small talk and love a good tumor joke. Calypso is simultaneously Sedaris's darkest and warmest book yet--and it just might be his very best.
 

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
272
Price
27.00 €

Posts

4
All
4

David Sedaris verwebt in „Calypso” schwere Themen wie Tod und Krankheit mit absurdem Alltagshumor und schrulligen Familiengeschichten. Nicht jede Geschichte trifft gleich gut, aber sein Gespür für die Komik im Chaos macht das Buch zu einem unterhaltsamen, ehrlichen Leseerlebnis. Wer Armistead Maupin schätzt, wird auch hier seinen Spaß haben.

Als ich die erste Seite von „Calypso” aufschlug, fühlte es sich an, als würde ich in ein Wohnzimmer voller schrulliger Verwandter stolpern, alle reden durcheinander, keiner ist ganz normal, und doch möchte man bleiben und zuhören. David Sedaris lädt ein in seine Welt, und was für eine Welt das ist. Ich muss gestehen, beim Lesen musste ich unweigerlich an Armistead Maupins Stadtgeschichten denken. Diese Art von Literatur, die das Alltägliche mit dem Absurden verwebt, hat für mich einen besonderen Reiz. Sedaris erreicht vielleicht nicht ganz die literarische Finesse Maupins, aber er hat etwas, das man ihm nicht absprechen kann: ein untrügliches Gespür dafür, wo im Leben die Komik lauert, selbst in den dunkelsten Ecken. Was dieses Buch besonders macht, ist Sedaris’ Mut zur Ehrlichkeit. Er schreibt über den Selbstmord seiner Schwester, über die alkoholkranke Mutter, über einen Tumor, der ihm entfernt wurde, Themen, die schwer auf den Seiten lasten könnten. Doch er findet einen Ton, der nie ins Selbstmitleid abrutscht. Stattdessen entdeckt er in den alltäglichen Skurrilitäten seiner Familie einen Humor, der befreit statt zu beschämen. Man lacht, obwohl man eigentlich erschüttert sein müsste. Seine Figuren sind herrlich überzeichnet: Narzissmus, Weltekel, absurdes Konsumverhalten , alles wird mit einem Augenzwinkern präsentiert. Ich war gerne Teil dieser völlig durchgeknallten Familie, weil Sedaris sie mit so viel Wärme zeichnet, dass man ihre Macken nicht nur erträgt, sondern schätzen lernt. Manchmal wirkt die Überzeichnung jedoch zu gewollt. Einige Geschichten verlieren sich in Details, die eher Anekdote als Erzählung sind nett, aber ohne Tiefgang. Und gelegentlich wünschte ich mir, Sedaris würde seinen Figuren mehr Raum geben, über die satirische Skizze hinauszuwachsen. Die Balance zwischen Komik und Melancholie gelingt nicht in jedem Essay gleich gut. Am Ende fühlte sich „Calypso” an wie ein Familientreffen, bei dem man zwischen Lachen und Kopfschütteln schwankt, chaotisch, berührend und manchmal etwas zu laut. Sedaris zeigt, dass selbst die absurdesten Momente des Lebens erzählenswert sind, wenn man sie mit dem richtigen Blick betrachtet. Ein Buch, das unterhält und nachdenklich macht, auch wenn nicht jede Geschichte gleich stark sitzt.

3.5

Mein erster Sedaris. Kein schlechter Anfang. Ich hatte nicht vor, von dem Autor was zu lesen und hab eher spontan dazu gegriffen, nachdem ich das Buch in zwei Instastories sah. In den autobiografischen kurzen Geschichten liegen traurig stimmende Momente, düstere Komik und absurde Gedankenspiele nah beieinander und dieser Kontrast macht sein eigentlich schlichtes Schreiben erst interessant. Sedaris scheint eher außerhalb der Normen zu denken und das mag ich. Er ist ein sehr guter Beobachter und Wachrüttler, legt direkt den Finger in die Wunde des Banalen. Unverblümt, entlarvend und manchmal durchaus grotesk - eine Taktik, die bei mir nicht unbedingt in einem Lachkrampf mündet, aber doch oft zum Nachdenken anregt.

2

Sedaris always makes me chuckle at least a little, but like the combination of blatant classism throughout and use of slurs made it pretty difficult this time around.

3

At times hilarious, at times repetitive and at other times even slightly annoying. I still enjoyed this as an entertaining holiday read.

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