Burnt Sugar

Burnt Sugar

Paperback€16.00E-Book€4.99
Language
English
3.122

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Description

Shortlisted for the 2020 Booker Prize, Avni Doshi’s Burnt Sugar is a searing literary debut novel set in India about mothers and daughters, obsession and betrayal.

“I would be lying if I say my mother’s misery has never given me pleasure,” says Antara, Tara’s now-adult daughter.

This is a love story and a story about betrayal—not between lovers but between a mother and a daughter. . . . In her youth, Tara was wild. She abandoned her arranged marriage to join an ashram, embarked on a stint as a beggar (mostly to spite her affluent parents), and spent years chasing a disheveled, homeless “artist,” all with little Antara in tow.

But now Tara is forgetting things, and Antara is an adult—an artist and married—and must search for a way to make peace with a past that haunts her as she confronts the task of caring for a woman who never cared for her.

Sharp as a blade and laced with caustic wit, Burnt Sugar unpicks the slippery, choking cord of memory and myth that binds mother and daughter: Is Tara’s memory loss real? Are Antara’s memories fair? In vivid and visceral prose, Avni Doshi tells a story at once shocking and empathetic of a mother-daughter relationship and a daughter’s search for self. A journey into shifting memories, altering identities, and the subjective nature of truth, Burnt Sugar is the stunning and unforgettable debut of a major new voice in contemporary fiction.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
240
Price
16.00 €

Posts

4
All
2.5

Puh. Das war anstrengend. Und teilweise wirklich wirr - oder lag das an meiner mangelnden Aufmerksamkeit? Ich weiß es nicht. Die Grundidee finde ich wirklich gelungen. Wir lernen Antara kennen und merken als Lesende schnell, dass die Beziehung zu ihrer Mutter von vielen Verletzungen geprägt ist, sie aber nun vor der Herausforderung steht, sie zu pflegen. Im Laufe der Zeit lernen wir auch die anderen Bezugspersonen von Antara kennen. Weder diese, noch die Protagonistin selbst waren mir jedoch sympathisch. Das hat mir das Lesen wirklich erschwert. Die Atmosphäre war teils beklemmend, teils verworren. Ja, vielleicht war das die Absicht. Schließlich hat sie selbst nie gelernt gesunde Beziehungen aufzubauen. Aber mich hat es so leider nicht überzeugt. 🍫 🛺 🇮🇳

3

Avni Doshi beschreibt in “Bitterer Zucker” eine Mutter-Tochter-Beziehung in Indien, die alles andere als harmonisch verläuft. Die Mutter verlässt ihren Ehemann und nimmt Antara mit in den Ashram, wo sie die Geliebte des Gurus wird und für ihre Tochter oft tagelang nicht mehr verfügbar ist. Als sie der Guru für eine andere Frau ersetzt, kehren die beiden zurück in eine dysfunktionale Familienkonstellation und Antara soll noch weitere einprägende Erfahrungen machen, die sie im Leben destabilisieren werden. In Rückblicken erfahren wir von dieser Vergangenheit, während sich Antara in der Gegenwart mit der fortschreitenden Demenz ihrer Mutter konfrontiert sieht. Sie gerät in den Konflikt, sich kümmern zu wollen und aus gesellschaftlichem Druck heraus auch zu müssen, während die Schatten der Vergangenheit immer wieder zum Vorschein kommen und die beiden Frauen selten Zeit miteinander verbringen können, ohne aneinander zu geraten. Der Roman spielt in Pune, einer Großstadt im westlichen Indien, und die Geschichte ist stimmungsvoll in diesen Kontext eingebettet. Auch wenn der Plot insbesondere im Mittelteil etwas zerfasert und ein, zwei Themenkomplexe zu viel mit aufgenommen wurden, war ich von der Grundidee sehr vereinnahmt. Die Auswirkungen der kindlichen Prägung der Protagonistin auf alle Facetten ihres Lebens - ihre Rolle als pflegende Tochter, ihre Ehe und später auch auf ihre Rolle als Mutter - wurden in vielen Nuancen glaubhaft dargestellt. Die Sprache ist dabei direkt und teilweise recht derb, was für mein Empfinden gut zu Antara passte. Sie entwickelt über die Zeit nicht nur direkt an den Füßen eine Hornhaut, sondern stumpft auch mental ab und spricht ohne Pathos, ohne ausschweifende Emotionen. Dennoch bleibt sie in der Vergangenheit verhaftet und verkämpft sich in der Abgrenzung zur Mutter, die nie richtig gelingen kann. Mir hat die Lektüre im Endeffekt Spaß gemacht und einige Erkenntnisse beschert. Ein solides Debüt, das neugierig auf die nächsten Werke der Autorin macht.

3

Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar bereitgestellt. Vielen lieben Dank an der Stelle. Meine Meinung zu "bitterer zucker" von Avni Doshi, übersetzt von Frauke Brodd: Die Autorin erzählt in dem Buch von einer extremen Mutter-Tochter-Beziehung, die bereits durch die fehlende Bindung und Mutterliebe im Kindesalter gestört wird und auch im späteren Leben ihre spürbaren Auswirkungen mit sich bringt. Dabei befasst sich die Autorin mit einer Kernfrage: Müssen sich Kinder, die von den Eltern verabscheut werden, sich um die schwererkrankten Eltern kümmern? Ich hatte vor allem zu Beginn große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Auch im späteren Verlauf hatte ich oftmals das Gefühl zwei unterschiedliche Geschichten zu lesen, die halt irgendwie zufällig aufeinander treffen. Dennoch konnte mich der Schreibstil sehr fesseln und ich wollte unbedingt weiterlesen. Bereits im Vorfeld habe ich unterschiedliche Meinungen zu dem Buch gelesen, ich muss sagen, dass ich sowohl die Flop-Rezensionen verstehen kann, aber auch die Highlight-Rezensionen. Auch durch mehrmaligen Darüberschlafen und Nachhallen in meinen Gedanken trenne ich mich von dem Buch mit sehr gemischten Gefühlen. Es konnte mich einerseits begeistern, andererseits oftmals ziemlich verwirren und verlieren. Zitat aus dem Buch: "Wenn füttern ein Ausdruck von Liebe ist, ist Essen eine Art Unterwerfung. Mahlzeiten sind Unterhaltungen, und was wir nicht aussprechen, bleibt in den Essensresten zurück." (S. 314)

2

Argh. Given the premise and the booker prize nomination, this was very disappointing. It began very strong with the first chapter, but the plot gradually lost itself with every other sentence. The story just evaporated in overly descriptive paragraphs that read too slow for my taste. Although there were many interesting themes and aspects to work with (motherhood, marriage, pregnancy, generational and cultural clashes), Burnt Sugar just left me starving on most parts. Stylewise, it also felt a bit too 'writing-school' to me.

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