Böse Schafe
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Description
Böse Schafe : Eine bewegende Geschichte über unglückliche Liebe im geteilten Berlin der 80er-Jahre
Westberlin, 1987: Soja, eine junge Setzerin und Republikflüchtling mit weitem Herzen, begegnet Harry, einem geheimnisvollen Mann mit einer düsteren Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft. Von diesem Moment an bestimmt sein Schicksal ihr Leben.
In neunundachtzig undatierten Sätzen hält Harry in einem Schulheft fest, was ihn während seiner Zeit mit Soja beschäftigt. Jahre später macht sich Soja daran, die gemeinsame Geschichte zu erzählen und die Leerstelle zu füllen, die Harry hinterließ. Sie erinnert sich an den Mann, der sie durch seine Entschiedenheit beeindruckt und ihr Herz erobert hat - und um den sie sich leidenschaftlich und wider alle Vernunft bemüht.
Trotz Harrys Vergangenheit - ein Raubüberfall, zehn Jahre Haft, Bewährungsauflagen und eine abgebrochene Drogentherapie - gibt Soja nicht auf. Sie organisiert eine neue Therapie und ignoriert alle Anzeichen dafür, dass Harry ihr manches verschwiegen hat. Doch schon bald platzt die nächste Bombe.
Katja Lange-Müller, vielfach ausgezeichnete Meisterin der Erzählung, liefert mit Böse Schafe ein einfühlsames, komisches und melancholisches Porträt einer unglücklichen Liebesgeschichte im stillstehenden Berlin der 80er-Jahre.
Book Information
Author Description
Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und im Aargau. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 1995 den Alfred-Döblin-Preis für ihre zweiteilige Erzählung »Verfrühte Tierliebe«, 2002 den Preis des ZDF, des Senders 3sat und der Stadt Mainz, 2005 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2008 den Preis der LiteraTour Nord, den Gerty-Spies-Preis und den Wilhelm-Raabe-Preis. In den Jahren 2012/2013 war sie Stipendiatin der Villa Massimo, erhielt den Kleist-Preis und war 2013/2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul. 2017 erhielt sie den Günter-Grass-Preis, 2023 den Turmschreiberpreis der Stadt Deidesheim.
Posts
Die unglückliche Liebesgeschichte kann für den Einen oder Anderen interessant sein, war aber nicht nicht mein Fall.
»Berlin im Jahr 1987: Auf der geteilten Stadt liegt der Mehltau der Vorwendezeit. Soja, gelernte Setzerin, leichtlebiger Republikflüchtling, beherzte Aushilfsblumenhändlerin, trifft den Westberliner Harry, groß, frei, still-entschlossen, abgründige Vergangenheit, düstere Zukunft — und fortan bestimmt sein Schicksal ihr Leben. Katja Lange-Müller erzählt von einer Liebe, die ins Unglück führt, aber dennoch das größte Glück bedeutet.« ❤️🩹💉🚬🪦 Dies ist vielleicht eins dieser Bücher, die an sich gar nicht so schlecht sind, ABER ❗ einen selbst einfach nicht sonderlich ansprechen oder berühren. Die Geschichte handelte von einer Liebe die einfach keine Zukunft haben konnte. In einer Art Monolog erzählt Soja, sie DDR-Fluchtling, ihre Geschichte, als ob sie sie ihrer dahingeflossen Liebe Harry, er Westberliner und Junkie, erzählen würde: Wie sie sich durch Zufall kennengelernt haben, durch was sie sich in ihn verliebte, ihre Anfangs Zeit zusammen, sein Outing als "Ex-Knacki" und "Drogen-Junkie", die Zeit seiner Drogentherapie, die Offenbarung seiner Krankheiten (HIV, Hepatitis B und C) durch seinen Drogentherapie-Betreuers, seine Drogen-Rückfälle bis schließlich zu seiner schlimmen Erkrankung und seinem Dahinsiechen. An sich war es die Geschichte einer Autopferden Liebe, die es aber nicht schaffte mich wirklich zu berühren. Vielleicht lag es daran, das ich keine Sympathie für die Charaktere empfand oder mich einfach nicht in Soja hineinversetzen konnte. 😐 Den Schreibstil fand ich interessant. Immer wieder streut Soja in ihre Erzählung treffend gute Metaphern ein oder bedient sich auch mal Harrys Begriffen und Gossensprache, was das Ganze irgendwie gelegentlich etwas auflockert. Überwiegend ist der angeschlagene Ton ehr melancholisch / traurig. Wie gesagt, an sich war es keine schlechte Geschichte, aber der Funke konnte zu mir nicht überspringen. 😶

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Böse Schafe : Eine bewegende Geschichte über unglückliche Liebe im geteilten Berlin der 80er-Jahre
Westberlin, 1987: Soja, eine junge Setzerin und Republikflüchtling mit weitem Herzen, begegnet Harry, einem geheimnisvollen Mann mit einer düsteren Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft. Von diesem Moment an bestimmt sein Schicksal ihr Leben.
In neunundachtzig undatierten Sätzen hält Harry in einem Schulheft fest, was ihn während seiner Zeit mit Soja beschäftigt. Jahre später macht sich Soja daran, die gemeinsame Geschichte zu erzählen und die Leerstelle zu füllen, die Harry hinterließ. Sie erinnert sich an den Mann, der sie durch seine Entschiedenheit beeindruckt und ihr Herz erobert hat - und um den sie sich leidenschaftlich und wider alle Vernunft bemüht.
Trotz Harrys Vergangenheit - ein Raubüberfall, zehn Jahre Haft, Bewährungsauflagen und eine abgebrochene Drogentherapie - gibt Soja nicht auf. Sie organisiert eine neue Therapie und ignoriert alle Anzeichen dafür, dass Harry ihr manches verschwiegen hat. Doch schon bald platzt die nächste Bombe.
Katja Lange-Müller, vielfach ausgezeichnete Meisterin der Erzählung, liefert mit Böse Schafe ein einfühlsames, komisches und melancholisches Porträt einer unglücklichen Liebesgeschichte im stillstehenden Berlin der 80er-Jahre.
Book Information
Author Description
Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und im Aargau. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 1995 den Alfred-Döblin-Preis für ihre zweiteilige Erzählung »Verfrühte Tierliebe«, 2002 den Preis des ZDF, des Senders 3sat und der Stadt Mainz, 2005 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2008 den Preis der LiteraTour Nord, den Gerty-Spies-Preis und den Wilhelm-Raabe-Preis. In den Jahren 2012/2013 war sie Stipendiatin der Villa Massimo, erhielt den Kleist-Preis und war 2013/2014 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul. 2017 erhielt sie den Günter-Grass-Preis, 2023 den Turmschreiberpreis der Stadt Deidesheim.
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Die unglückliche Liebesgeschichte kann für den Einen oder Anderen interessant sein, war aber nicht nicht mein Fall.
»Berlin im Jahr 1987: Auf der geteilten Stadt liegt der Mehltau der Vorwendezeit. Soja, gelernte Setzerin, leichtlebiger Republikflüchtling, beherzte Aushilfsblumenhändlerin, trifft den Westberliner Harry, groß, frei, still-entschlossen, abgründige Vergangenheit, düstere Zukunft — und fortan bestimmt sein Schicksal ihr Leben. Katja Lange-Müller erzählt von einer Liebe, die ins Unglück führt, aber dennoch das größte Glück bedeutet.« ❤️🩹💉🚬🪦 Dies ist vielleicht eins dieser Bücher, die an sich gar nicht so schlecht sind, ABER ❗ einen selbst einfach nicht sonderlich ansprechen oder berühren. Die Geschichte handelte von einer Liebe die einfach keine Zukunft haben konnte. In einer Art Monolog erzählt Soja, sie DDR-Fluchtling, ihre Geschichte, als ob sie sie ihrer dahingeflossen Liebe Harry, er Westberliner und Junkie, erzählen würde: Wie sie sich durch Zufall kennengelernt haben, durch was sie sich in ihn verliebte, ihre Anfangs Zeit zusammen, sein Outing als "Ex-Knacki" und "Drogen-Junkie", die Zeit seiner Drogentherapie, die Offenbarung seiner Krankheiten (HIV, Hepatitis B und C) durch seinen Drogentherapie-Betreuers, seine Drogen-Rückfälle bis schließlich zu seiner schlimmen Erkrankung und seinem Dahinsiechen. An sich war es die Geschichte einer Autopferden Liebe, die es aber nicht schaffte mich wirklich zu berühren. Vielleicht lag es daran, das ich keine Sympathie für die Charaktere empfand oder mich einfach nicht in Soja hineinversetzen konnte. 😐 Den Schreibstil fand ich interessant. Immer wieder streut Soja in ihre Erzählung treffend gute Metaphern ein oder bedient sich auch mal Harrys Begriffen und Gossensprache, was das Ganze irgendwie gelegentlich etwas auflockert. Überwiegend ist der angeschlagene Ton ehr melancholisch / traurig. Wie gesagt, an sich war es keine schlechte Geschichte, aber der Funke konnte zu mir nicht überspringen. 😶





