Black Robe

Black Robe

Softcover
3.911

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Description

His name is Father Laforgue, a young Jesuit missionary come from Europe to the New World to bring the word of God to the heathen. He is given minimal aid by the governor of the vast territory that is proudly named New France but is in reality still ruled by the Huron, Iroquois, and Algonkin tribes who have roamed it since the dawn of time and whom the French call Savages. His mission is to reach and bring salvation to an isolatied Huron tribe decimated by disease in the far north before incoming winter closes off his path to them. His guides are a group of Savages who mock his faith and their pledges even as they accept muskets as their payment.Father Laforgue is about to enter a world of pagan power and sexual license, awesome courage and terrible cruelty, that will test him to the breaking point as both a man and a priest, and alter him in ways he cannot dream.In weaving a tautly suspenseful tale of physical and spiritual adventure in a wilderness frontier on the cusp of change, Brian Moore has written a novel that rivals Joseph Conrad's Heart of Darkness in its exploration of the confrontation between Western ideology and native peoples, and its meditation upon Good and Evil in the human heart.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
258
Price
22.40 €

Posts

5
All
4

Bildgewandt, aber auch rau erzählt.

Pere Laforgue kommt als Jesuit in die neue Welt Nordamerikas, umm sein Projekt die Missionierung mit einem jungen Mann namen Daniel auszuführen. Sie reisen mit den Indigenen und diese haben durchgehend eine derbe Sprache. Dies hatte für mich einen komischen Beigeschmack, aber im Laufe dieser Geschichte sieht man wie die Missionare Traditionen und Denkweisen kennenlernen werden und ab und zu mit den Meinungen aneinander geraten. Hier spielt für Daniel die Liebe eine große Rolle, während Pere eher der Glauben eine wichtige Rolle spielt. Vorallem findet man bei ihm Humanität wieder. Hier habe ich viel markiert und hat mich bereichert. Ich denke es ist dennoch wichtig alles nochmal aua der Perspektive der indigenen Bevölkerung zu sehen, aber spannend wie der Protagonist hier das ganze betrachtet.

4.5

Spannend, feinsinnig, aber etwas brutal

Im Zentrum der Handlung steht ein Jesuiten-Priester. Deshalb geht es aber nicht unbedingt gesittet zu: die indigenen Stämme Kanadas haben eine andere Vorstellung von Kultur und Zivilisation, die stellenweise öbszön und ungeschönt gezeigt wird. Hinzu kommt der innere Konflikt des Priesters mit seinem Auftrag als Missionar und seinen Gefühlen als Mensch. Moore beschreibt diese gegensätzlichen Welten sehr packend und nachvollziehbar. Ein spannender Abenteuerroman mit historischer Grundlage.

3

Langweiliger Start

„Schwarzrock" hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Die erste Hälfte des Buches empfand ich eher als zäh und stellenweise langweilig, da die Handlung nur langsam Fahrt aufgenommen hat. Besonders irritiert hat mich die sehr derbe Sprache der Ureinwohner. Obwohl ihre Handlungen oft klug, strategisch und durchdacht waren, ließ die Ausdrucksweise sie unnötig einfältig wirken. Da habe ich mich mehrfach gefragt, ob das wirklich einen Mehrwert für die Geschichte hatte oder ob man das anders hätte lösen können. Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich allerdings deutlich stärker. Die Handlung gewann spürbar an Spannung und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Vor allem die Charaktere waren vielschichtig und gut ausgearbeitet, wodurch die Geschichte insgesamt an Tiefe gewonnen hat. Insgesamt also ein Buch mit einem eher schwierigen Einstieg, das sich aber in der zweiten Hälfte deutlich steigert.

4

Außergewöhnliche Geschichte, großartig und bildgewaltig geschrieben.

5

Glaube, Liebe, Hoffnung – worauf? Klassische Western oder die großen Abenteuerromane haben mich nie sonderlich gereizt. Warum, weiß ich nicht. Nun ja, jetzt habe ich mit „Schwarzrock“ von Brian Moore einen, äh, Abenteuerroman gelesen. Wobei dieser Roman „tiefer“ geht. Es war nicht gerade Liebe auf die erste Zeile; nein – die „Zuneigung“ kam, je weiter die Reise ging, je mehr ich von der Kultur der indigenen Ureinwohner Nordamerikas (Huronen, Algonkin, Irokesen) gelesen habe. Ähnlich geht es dem Jesuiten Laforgue, der gemeinsam mit einem jungen Helfer „die Wilden“ missionieren soll. Wenn ich hier „Wilde“ schreibe, so spiegelt das übrigens nicht meine persönliche Wortwahl wider, sondern soll die Authentizität von Moore´s Roman unterstreichen, der auf Tatsachenberichten beruht. Laforgue und sein Gehilfe Daniel begeben sich auf eine Flussreise gen Norden, um dort eine Missionsstation zu betreuen. Begleitet werden sie dabei von einigen Algonkin. Während der Reise verliebt sich der junge Daniel in ein Algonkin-Mädchen und verliert zusehends seinen Glauben „aus den Augen“. Das Schicksal nimmt seinen Lauf... Die auf die Augen des Betrachters zunächst äußerst „befremdliche“ Derbheit der Sprache der Ureinwohner, die durchaus Kopfkino entfachende Schilderung von Sex und später die glasklare Schilderung von Kannibalismus sorgen im wahrsten Sinne für Gänsehautfeeling. Doch warum sollte „zu Gunsten der Lesbarkeit“ bzw. den Empfindungen der Leser:innen auf Authentizität verzichtet werden? Ich persönlich hatte keinerlei Probleme damit. Zwischen diesen Szenen gibt es aber auch immer wieder „Phasen“ der Erholung, der reinen Naturbetrachtung, der Wissensvermittlung über die Lebens- und Glaubensweise der Algonkin, die kulturellen und religiösen Unterschiede – ein Potpourri an Erkenntnissen. Abgerundet durch mehr als lesenswerte Vor- und Nachworte von Brian Moore und Julian Barnes hat sich das Buch als eines der Highlights in diesem Jahr „herauskristallisiert“, dass ich garantiert noch öfter in die Hand nehmen werde! Absolute Leseempfehlung und 5*. ©kingofmusic

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