Bis einer stirbt - Drogenszene Internet. Die Geschichte von Leyla und Josh

Bis einer stirbt - Drogenszene Internet. Die Geschichte von Leyla und Josh

Paperback
4.071
Synthetische DrogenDrogen Jugendliche BuchAbhängige JugendlicheZeit-Dossier

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Description

Ein aufwühlender Bericht über "Die Kinder vom Bahnhof Zoo" im digitalen Zeitalter.

Nach ersten Drogenerfahrungen rutscht Josh in die Drogenszene im Internet ab. Er vernetzt sich mit anderen Konsumenten, bestellt immer krassere Substanzen, erhöht die Dosis - und stürzt immer mehr ab. Online lernt er auch die heroinabhängige Leyla kennen. Sie tauschen sich über ihr Leben mit dem Rausch aus. Anders als Josh bewältigt sie ihren Alltag und schafft ihr Abi.  Und während beide glauben, die Drogen im Griff zu haben, verlieren sie immer mehr:  ihre Freiheit,  ihre Gesundheit, Freunde und Familie - und Josh auch sein Leben. 

  
Schonungslos und hochaktuell: Die Investigativ-Journalistin Isabell Beer erzählt die Geschichte zweier Jugendlicher, die beim Experimentieren mit Drogen die Kontrolle verlieren.  Ein Buch, das wehtut, weil es hinschaut. Eine Geschichte, die nicht mystifiziert und verklärt, sondern mit Hilfsangeboten und Offenheit einen Ausstieg aufzeigt.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
288
Price
14.40 €

Author Description

Isabell Beer, geboren 1994, arbeitet als Journalistin für funk, das junge Angebot von ARD und ZDF und schreibt freiberuflich für unterschiedliche Medien. Für eine Undercover-Recherche wurde sie für den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Investigation nominiert. "Bis einer stirbt – Drogenszene Internet" ist ihr erstes Buch. Für die zugrundeliegende ZEIT-Recherche erhielt sie den Otto-Brenner-Newcomerpreis 2019.

Posts

13
All
4

Dieses Buch sollte man heutzutage in den Schulen lesen

Die Geschichten von Leyla und Josh veranschaulichen wie sich das Verständnis und die Beschaffung von Drogen durch das Internet gewandelt hat und auch wie sich der Umgang wandeln muss, um die unvermeidliche Verbreitung sicherer zu machen. Auch das auf Leyla‘s Privatsphäre geachtet wird zeigt, wie man es damals bei Detlef ( Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) hätte tun sollen. Es ist auch schön das man die Süchtigen nicht so verurteilt und auch zeigt das nicht jeder der einst etwas konsumiert hat sofort abhängig wird. Mit der richtigen Lehrkraft könnte das vielen Schüler*innen vor einer Abhängigkeit schützen, während „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ inzwischen noch mehr zu romantisiert werden scheint, als es eh schon immer der Fall war, denn einige der heutigen Kinder können diese damalige Realität nicht mehr so greifen.

5

Diese Geschichten muss die Welt lesen, sie sind wahr! Das darf niemand vergessen 🙏🖤

Altersempfehlung meiner Meinung nach ab zwölf Jahren. Das Buch ,,Bis einer stirb. Von Isabel Beer erzählte die wahre Geschichte von Leyla und Josh. Zwei Drogenabhängigen, die in der Drogenszene des Internets leben. Es geht um ihre Erfahrungen, Verherrlichung, Verluste und Aufklärung, um die positiven Seiten der Drogen, wie gute Noten in der Schule und in schlechten wie der Tod, der für die beiden Protagonisten zum Alltag wird. Es lässt sich sehr leicht lesen, da viel umgangssprachlich zitiert wird. Im Buch gibt die Autorin wieder, was ihr innerhalb des Interviews erzählt wird oder was sie online bei den Recherchen alles nachlesen konnte. Es gab Momente, wo ich schockiert war, mich geh, ekelt habe oder mich nur gefragt habe, warum? Das Buch der Jugendlichen die Augen öffnen, spricht Konsumenten direkt an und klärt diejenigen auf, die Drogenwelt nicht verstehen. Oft wird allgemein von der Sucht gesprochen, dann ist es egal, wonach man süchtig ist. Der Punkt es, wenn man es ist, braucht man Hilfe. Ich werde das Buch behalten, es definitiv ein zweites Mal lesen und mit Leuten teilen, die ebenfalls in einer Sucht feststecken. Es ist ein absolutes fünf Sterne Buch.

5

5✨ und das nicht, weil es so wundervoll war 🥸

Dieses Buch hat mich beim lesen sehr mitgenommen. Ich musste es immer mal wieder weglegen und durchatmen. Es ist schwierig eine Empfehlung oder eben keine Empfehlung für das Buch auszusprechen🤯 Die Geschichten von Leyla und Josh sind sehr aufwühlend und machen zumindest mich auch sehr nachdenklich 🙄📖

5

Sollte man in Schulen lesen

Er liest sich so als würde man eine Reportage schauen. Ich finde die Mischung aus dem sachlichen und emotionalen sehr gut geschrieben. Es beschreibt sehr gut wie im Internet mit dem Thema Drogen umgegangen wird. Ich finde dieses Buch sollte man in Schulen lesen um mehr über die Thematik aufzuklären und um verstehen zu geben was Sucht bedeutet und was sie mit einem macht.

3.5

Harter Tobak. Manchmal musste ich das Buch zur Seite legen und darüber nachdenken. Es war stellenweise heftig. Aber andererseits ist genau das auch irgendwie das richtige.

Achtung, enthält Spoiler!!! „Es hat sich unglaublich viel verändert bei mir und in meiner Wahrnehmung und in meinen Empfindungen. Es ist unbeschreiblich. […] Anfangs ist es echt überfordernd, aber ich hab Bock drauf. Ich hab Bock aufs Leben, mit allen Höhen und Tiefen, ich habe meine Sinne zurückgewonnen. Ich rieche den Regen. Frisch geschnittenes Gras, Blumen, spüre die Atmosphäre, es ist nicht mehr alles Grau in Grau.“ Das Buch ist kein Roman, sondern eine biografische Geschichte, die auf Tatsachen beruht und inhaltlich sehr viele Szenen über Drogenkonsum berichtet. Es ist die Geschichte von Josh und Layla, aber gleichzeitig auch über viele andere Betroffene, die in diese Szene abgerutscht sind. Das Buch verschönt keineswegs den täglichen Konsum vieler verschiedener Drogen und andere Substanzen, sondern dient - meiner Meinung nach - der Aufklärung darüber, was all das mit einem macht. Und ich finde es als Außenstehende sehr gut, dass von den Betroffenen nicht nur gute Recherche ausging, sondern dass man darüber hinaus auch Freunde und Familie miteinbezogen hat, die die Möglichkeit hatten, aus ihrer Sicht auch vieles dazu sagen zu können. Aber ich muss sagen, ich finde es erschreckend, wie leicht es tatsächlich ist, über das Internet da reinzugeraten. Nicht nur hinsichtlich des Austauschs über Drogen, sondern letztendlich auch wie einfach es ist, an all das Zeugs ranzukommen. Und wie leichtsinnig der Umgang vieler damit ist. Das zeigt hier vor allem Josh‘s Wege durch diese Szene, die er letztlich mit seinem Leben zahlen musste. Es macht einen traurig und wütend zugleich. Traurig, dass Menschen sich dem einfach hingeben, willenlos werden und darin ihr ganzes Sein sehen und nicht mehr wahrnehmen, dass da trotz allem noch Menschen sind, die einen lieben. Und wütend, dass man vor den Augen der ganzen Welt dasitzen kann, sich immer mehr reinzieht und keiner was wirklich unternimmt/unternehmen will, stattdessen sogar noch ermutigt wird, diese und jenen Stoffe zu kombinieren oder lieber dies oder das ausprobieren sollte. Was mich bis zum Schluss immer noch beschäftigt, ist auch die Frage darüber, ob man Drogen allgemein verbieten soll oder nicht. Auch das sind Bestandteile des Buches, worüber sich stellenweise gefragt und auch ausgetauscht wurde. Jeder würde jetzt sagen: „Verbieten. Ganz klar.“ und auch da stehe ich eigentlich voll dahinter. Aber gerade Leylas Geschichte in diesem Buch hat auch gezeigt, diese Probleme müssen anders angegangen werden. Verbieten führt zu mehr Frust unter Betroffenen und den krampfhaften Verlangen, erst recht alles mögliche konsumieren zu wollen. Auch hier fand ich sehr gut, dass man verschiedene Aspekte durchgegangen ist und wie die Konsequenz daraus wäre. Schlussendlich muss ich sagen, auch wenn das Buch harter Tobak ist und es einen mit einigen Fragen zurücklässt, auf die man vermutlich nie Antworten erhalten wird, war das Buch trotzdem insgesamt gut und bot einen erschreckend realistischen Einblick in diese Szene. Es regt zum nachdenken an. Ich wünsche mir mehr Aufklärung rund um dieses Thema und dass das auch familienbezogen kein Tabu mehr ist. Sowas darf nicht totgeschwiegen oder verharmlost werden. Und gerade wenn es auch um echte Tatsachenberichte geht, ist es wichtig, dass man offen darüber spricht und nicht abblockt. Es gab eine Stelle in dem Buch, wo Christiane F. erwähnt wurde. Diese Gedanken, die da geäußert wurden, fand ich erschreckend. Ich hoffe, dass das Buch viele erreichen wird. Es ist ein wichtiges Thema, über das diskutiert werden muss.

3

Realität pur.

Was in diesem Buch passiert, ist leider wirklich Alltag in sogut wie jeder Stadt. Viele junge Menschen entwickeln eine Sucht und die Eltern sind ratlos, ohne Hilfe kommt man aus diesem Sumpf leider oft nicht so einfach von alleine.

3

Wichtiges, ehrliches Buch!

Zu Anfang möchte ich sagen, dass das Buch zur Aufklärung in Deutschland beitragen kann. Vieles wurde allerdings wiederholt. Die Geschichte geht für mich weniger in die Tiefe. Es wurde zwar über den Konsum geredet, aber wieso Jugendliche sich dazu entscheiden und wie man ihnen wirklich helfen kann hat mir gefehlt.

Wichtiges, ehrliches Buch!
1

Buch hat mich leider gar nicht gefesselt die Art vom Schreiben fand ich auch nicht gut es war gut zu verstehen trotzdem manchmal (sehr selten) unverständlich trotzdem nur 1 Stern:(

4.5

Ein sehr wichtiges Buch!

Ich habe dieses Buch direkt nach "wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen und ich finde es besser, da hier keine Drogen, keine Tripps verherrlicht werden, es kommt immer sofort eine Reflektion dazu was zu dem Tripp noch dazu gehört und wie gefährlich das Internet ist in Bezug auf Drogen. Sehr wichtige Lektüre! Sollte eher in den Schulen gelesen werden, anstatt "wir Kinder vom Bahnhof Zoo" da es wesentlich besser in die heutige Zeit mit Internet passt. An manchen Stellen war es etwas holprig zu lesen, aber alles in allem ein gelungenes Buch zur Aufklärung.

4

War zwar nicht so ein normales buch eher eine erzählung doch am ende war es richtig spannend.👌🏻

3

3,5* Ich fand dieses Buch wirklich sehr interessant gemacht, ich wollte immer wissen wie es mit den beiden weitergeht, auch wenn es kein angenehmes/leichtes Buch war. Es ist erschreckend wie einfach es eigentlich ist an Drogen ran zu kommen und wie schnell man in eine Sucht verfällt. Für mich persönlich kam ich mit der Erzählweise von Isabell Beer nicht zurecht, jedoch kann ich nicht genau sagen woran das gelegen hat. Es wurde versucht den Leser während der Geschichte aufzuklären, was ich persönlich sehr gut fand.

4

Das nimmt einen mit.

Schade das dieses Buch wenig Aufmerksamkeit bekommt. Es zeigt die Geschichte zweier Jugendlichen, die in die Drogensucht gleiten. Wie einfach es ist über das Internet Drogen zu beschaffen und wie machtlos Eltern sind. Wie Jugendliche sich über Facebook austauschen und sich dazu animieren mehr Drogen zu konsumieren. Es ist erschreckend, gleichzeitig aber fesselnd Es ließt sich manchmal etwas spärlich, aber der Inhalt geht einen nahe. Vorallem wenn man bedenkt das diese Geschichte der Realität entsprechen und diese Jugendlichen existieren bzw existiert habe.

Das nimmt einen mit.
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