Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3

Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3

Paperback
4.417
Graphic NovelAltes ChinaManhwaManhua

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Description

Kurzinhalt Band 3 Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt. Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.). Unter der Tyrannei des Kaisers Yang Guang (Yangdi) der Sui-Dynastie lebt die Bevölkerung in tiefster Not. Der über aussergewöhnliche kämpferische Fähigkeiten verfügende Glücksritter Daoma verdingt sich als Kopfgeldjäger und Geleitschützer in den Wüstengebieten der westlichen Regionen und muss sich gleichzeitig vor den Strafverfolgern des chinesischen Kaiserhofes in Acht nehmen, die auf ihn Jagd machen. Als Daoma und seine Weggefährten auf dem Weg sind, Zhishilang nach Chang’an zu eskortieren, werden sie von Heyi Xuan und seinen Handlangern abgefangen. Ausgelöst durch Intrigen des chinesischen Kaiserhofes werden sie von einem Zusammenschluss aus den vier barbarischen Familienklanen angegriffen. Es fehlt nur noch ein Funke, der die grosse Schlacht entzünden wird … Über die Serie Xu Xianzhe ist Autor der Reihe „Biaoren“ (deutscher Titel: „Die Klingen der Wächter“), die momentan in Asien ganz große Wellen schlägt, in Japan Furore macht und in China die Bestsellerlisten stürmt. Ursprünglich ein Online-Comic, erscheinen nun fast zeitgleich Printausgaben sowohl in der VR China, in Taiwan als auch in Japan und Korea. „Biaoren“ ist eine Art düsterer, dystopischer „chinesischer Western“, der während der Herrschaft des tyrannischen Kaisers Yangdi der Sui-Dynastie im frühen 7. Jahrhundert in den zentralasiatischen Wüstengebieten in Chinas „Wildem Westen“ spielt, der damals noch nicht dem chinesischen Territorium einverleibt war. Durch diese Gebiete zogen damals die Handelskarawanen entlang der Seidenstrasse. Diese Karawanen mussten durch bewaffnete Transportbegleiter vor Überfällen geschützt werden. Die Hauptfigur Daoma ist beim Sui-Kaiser in Ungnade gefallen und entzieht sich daher zusammen mit seinem minderjährigen Sohn in den Westgebieten dem Zugriff der kaiserlichen Autoritäten. Er verdingt sich als Transportbegleiter der Handelskarawanen. Bis er einen Auftrag annimmt, einen mysteriösen Reisenden zu eskortieren, ein Auftrag, der sich als so gefährlich entpuppt, dass er ihm Kopf und Kragen kosten könnte … Die Reihe „Biaoren“ weckt stilistisch Erinnerungen an Vagabond von Takehiko Inoue. Die ersten Bände der Reihe erscheinen bei Chinabooks ab Anfang 2020 in deutscher Sprachausgabe. Kurzportrait des Autors Xu Xianzhe wurde 1984 im autonomen Bezirk Yanbian in der nordostchinesischen Provinz Jilin geboren. Er gehört der ethnischen Minderheit der Koreaner an und ist daher zweisprachig aufgewachsen. Er war vormals in der Werbebranche tätig und betätigte sich gleichzeitig als literarischer Übersetzer. Obwohl er nie eine formelle künstlerische Ausbildung absolviert hat, entschied er sich im Alter von 26 Jahren während einer persönlichen Krise und Phase der Umorientierung aufgrund seiner Leidenschaft für Comics dazu, seinem Herzen zu folgen und Comicautor werden zu wollen. Er investierte darauf vier Jahre darin, um sich die Grundlagen zu erarbeiten, sein Erstlingswerk - die Serie „Biaoren - Die Klingen der Wächter“ - auf den Weg zu bringen zu können - von der gedanklichen Konzeption bis hin zu allen vorbereitenden Arbeiten wie dem Studium historischer Quellen und der Aneignung von zeichnerischen Fähigkeiten. Xu Xianzhe ist ein grosser Filmfan und gibt in Interviews an, unter anderem von der Mafiafilmreihe „der Pate“ von Francis Ford Coppola, den Gangsterfilmen eines Martin Scorsese und eines Johnnie To und von japanischen Samurai-Filmen wie auch dem italienischen Kino geprägt worden zu sein. Im Comicbereich gibt er die japanischen Mangaka Takehiko Inoue („Vagabond“), Hiroaki Samura („Blade of the Immortal“), King Gonta („Beyond the Heavens“) als auch den japanischen Altmeister des Gekiga-Genres Hiroshi Hirata als Einflüsse und Quellen der Inspiration an. Für sein Debüt hat er zahlreiches Lob von bedeutenden japanischen Redakteuren erhalten: „Schon im Prolog gelingt es (dem Autor), das Publikum zu fesseln.“ Medienstimmen „Ein Paradebeispiel eines chinesischen Comics (Manhua) mit einer Relevanz in der Grössenordnung eines Sonnensystems.“ Sendung „Ich verstehe das in der Welt“ des staatlichen japanischen Fernsehsenders NHK „Gibt einem das Gefühl, einen Film zu schauen - man kann dabei nicht unterdrücken, einen Schwall kalter Luft scharf nach hinten einzusaugen. Immer wieder sprühen Funken des Genies von Xu Xianzhe auf.“ - Kazuji Kurihara, bekannter japanischer Lektor im Mangabereich, Mitarbeit u.a. an Crayon Shin-Chan und Lupin III. „Die Figuren sind ungemein faszinierend, die Handlung rauscht in rasantem Tempo einem Wind gleich vorbei, es strotzt dabei nur so vor interessanten Einfällen. (An dieser Reihe) findet sich absolut nichts, was man bemängeln könnte.“ - Rumiko Takahashi, berühmte japanische Comic-Künstlerin (Mangaka), Schöpferin von Klassikern wie „Ranma 1/2“, „Urusei Yatsura“ oder „Inu Yasha“ „Die Erzählweise besitzt eine gewaltige Sogwirkung, und diese wirkt sich so auf den Leser aus, dass man es nicht über sich bringt, das Buch wegzulegen, man muss es einfach an einem Stück bis zu Ende lesen.“ - Tōru Fujisawa, berühmter japanischer Comiczeichner (Mangaka), Schöpfer der Reihe „Great Teacher Onizuka (GTO)“ „Ich wollte schon immer eine kraftvolle Geschichte lesen, die in Asien in ferner Vergangenheit spielt. Die Geschichte sollte nicht gekünstelt wirken, sondern in der realen Geschichte verwurzelt sein und sie sollte sich so grobkörnig und ungeschliffen anfühlen wie die Realität. Die Geschichte darf nicht gestelzt daherkommen und soll im Milieu der Schwertkämpfer angesiedelt sein. Sie soll sich zu einer grossangelegten Konstruktion ausweiten, die von rasanten Wendungen gekennzeichnet ist. Vielen Dank an das Werk „Biaoren - Die Klingen der Wächter“, in welchem all dies verwirklicht ist.“ - Tian Xiaopeng, bekannter Animationsfilmregisseur („Der Affenkönig - Ein Held kehrt zurück“) „Flüssig, schwungvoll und ungestüm in freier Pinselführung gezeichnet, werden in einer unbändigen, kraftvollen und kühnen Weise sagenhafte Geschichten erzählt.“ - Ma Boyong, berühmter Schriftsteller/Romanautor („City of Silence“) „Ein Glanzstück eines chinesischen Comics (Manhua) von Weltrang“ - Nachrichtensendung des japanischen Staatsfernsehens NHK über „Biaoren - Die Klingen der Wächter“

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
266
Price
15.40 €

Posts

5
All
5

Absolut grandios

[Rezensionsexemplar] Der dritte Band setzt an der emotionalen Gegenüberstellung aus Band zwei an und führt diese genauso toll fort. Der Kampf, der dort entsteht ist abermals episch inszeniert und wir bekommen im Laufe des Bandes auch noch die historischen Hintergründe zur Familie Mo. Das hat mich einfach mal zu Tränen gerührt 😭 Dieser Zusammenhalt, dieser Kampf um Freiheit - einfach toll! Währenddessen hat ein anderer Charakter aus der Hauptstadt ein moralisches Dilemma durchzustehen. Er erfährt über den Plan, der ja aktuell dazu führt, dass die 5 barbarischen Familienklane sich bekriegen und fragt sich jetzt wo seine Prinzipien liegen und was Richtig und Falsch ist. Dazu ist mir dieses Zitat im Kopf geblieben, dass die Ansichten des chinesischen Kaiserhofes gut zum Ausdruck bringt: "Entweder man stirbt still und unbemerkt an seinem moralischen Rückgrat, oder man lebt ohne Rückgrat weiter und kann große Werke vollbringen!" Ich finde es auch wie immer toll, wie der Manhua historische Gegebenheiten so erzählt, dass sie nicht wie eine langweilige Geschichtsstunde wirken, sondern sich natürlich in die Handlung einfügen und man nur noch mehr wissen will. Das Ende des Bandes macht ebenfalls Lust auf mehr, denn wir befinden uns immer noch mitten im Kampf. Außerdem wird Zhishilang immer interessanter, auch, was in diesem Band zu ihm rauskam. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen! Weiterhin große Empfehlung für Fans von historischen Manhua mit epischen Schlachten und emotionalen Momenten.

4.5

Ich werde heute Abend meine gefasste Meinung sagen. Diese Rezension wird positiv ausfallen als kleiner Spoiler🙈❤️ Ich bin wirklich hin und weg nach den 3 Bänden☺️ Kann ich sehr empfehlen! Wer liest das Werk ebenfalls?😊

4.5

In diesem Band kam es zu einer Schlacht zwischen den Familienclans. Wie gewohnt sehr spektakulär, brutal und mit vielen erfrischenden Perspektiven. Gefällt mir richtig gut!

In diesem Band kam es zu einer Schlacht zwischen den Familienclans. Wie gewohnt sehr spektakulär, brutal und mit vielen erfrischenden Perspektiven. Gefällt mir richtig gut!
5

🏹 Wut, Verrat & ein Sturm aus Sand und Stahl ⚡🌪️

Nach dem grausamen Schockmoment – der abgeschlagene Kopf des alten Mo wird der Gruppe vor die Füße geworfen – rast Daoma im Berserkermodus durch seine Gegner. Doch was den Moment so stark macht: Er ist nicht unbesiegbar. Als es kritisch wird, ist es Shu, der ihm in einer intensiven Szene beisteht – stark inszeniert und emotional aufgeladen. 💥🗡️ Während der Kampf tobt, machen sich die Familienoberhäupter der restlichen barbarischen Familien samt Gefolge auf den Weg. Und wieder ist es Zhisilang, der die Lage durchschaut: Seine scharfen, fast schon anklagenden Ausführungen zu den falschen Versprechen des Kaiserhofs gegenüber den Familien sitzen tief. Diese Szene gibt seinem Charakter nochmal mehr Profil – klug, emotional, mitreißend. 🎯🔥 Gerade als es so scheint, als könnten sie sich durch das aufkommende Chaos retten, sorgt eine List – ermöglicht durch Yanziniang, die Shu zuvor gefangen genommen hatte – für einen möglichen Ausweg. Doch der ist nur von kurzer Dauer, denn ein gewaltiger Sandsturm erhebt sich und wird zur nächsten Hürde. Und dann trifft Ayuya, die Tochter des alten Mo, eine Entscheidung, die das Blatt erneut wendet – und nachhallt. 😶‍🌫️ Dieser Band ist deutlich actionreicher, ohne je flach zu wirken. Die Früchte der politischen und persönlichen Konflikte, die zuvor gesät wurden, erblühen nun im Chaos. Besonders stark: Der ständige Wechsel zwischen Kampfszenen und den kalten, strategischen Gesprächen des Ministers – das hält die Spannung konstant hoch. Und die Designstudien der Charaktere am Ende? Absolut sehenswert! 🎨 Fazit: Der dritte Band liefert auf ganzer Linie. Emotional, taktisch, brutal – und mit genug Stoff, um sofort weiterlesen zu wollen. Hat euch meine 3 Tage – 3 erste Bände Challenge zu Die Klingen der Wächter gefallen? Vielleicht seid ihr ja jetzt auch neugierig geworden? Ich kann’s nur empfehlen! 🖤📚

5

🏹 Wut, Verrat & ein Sturm aus Sand und Stahl ⚡🌪️

Nach dem grausamen Schockmoment – der abgeschlagene Kopf des alten Mo wird der Gruppe vor die Füße geworfen – rast Daoma im Berserkermodus durch seine Gegner. Doch was den Moment so stark macht: Er ist nicht unbesiegbar. Als es kritisch wird, ist es Shu, der ihm in einer intensiven Szene beisteht – stark inszeniert und emotional aufgeladen. 💥🗡️ Während der Kampf tobt, machen sich die Familienoberhäupter der restlichen barbarischen Familien samt Gefolge auf den Weg. Und wieder ist es Zhisilang, der die Lage durchschaut: Seine scharfen, fast schon anklagenden Ausführungen zu den falschen Versprechen des Kaiserhofs gegenüber den Familien sitzen tief. Diese Szene gibt seinem Charakter nochmal mehr Profil – klug, emotional, mitreißend. 🎯🔥 Gerade als es so scheint, als könnten sie sich durch das aufkommende Chaos retten, sorgt eine List – ermöglicht durch Yanziniang, die Shu zuvor gefangen genommen hatte – für einen möglichen Ausweg. Doch der ist nur von kurzer Dauer, denn ein gewaltiger Sandsturm erhebt sich und wird zur nächsten Hürde. Und dann trifft Ayuya, die Tochter des alten Mo, eine Entscheidung, die das Blatt erneut wendet – und nachhallt. 😶‍🌫️ Dieser Band ist deutlich actionreicher, ohne je flach zu wirken. Die Früchte der politischen und persönlichen Konflikte, die zuvor gesät wurden, erblühen nun im Chaos. Besonders stark: Der ständige Wechsel zwischen Kampfszenen und den kalten, strategischen Gesprächen des Ministers – das hält die Spannung konstant hoch. Und die Designstudien der Charaktere am Ende? Absolut sehenswert! 🎨 Fazit: Der dritte Band liefert auf ganzer Linie. Emotional, taktisch, brutal – und mit genug Stoff, um sofort weiterlesen zu wollen.

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