Bestien
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Langweiliger Kleinstadt-"Horror" 🥱
Die Sonne scheint, fröhlich spielende Kinder in den Straßen, Mütter backen leckere Kuchen - Willkommen in Silverdale, Deinem neuem, perfekten Zuhause! Familienvater Blake Tanner zieht mit Kind und Kegel aus beruflichen Gründen in die schön anmutende Kleinstadt. Klar, beim Thema Football scheinen die Bewohner etwas arg übermotiviert, aber hey, Sport ist gesund und macht Spaß (hab' ich gehört), warum sich also darüber allzu große Gedanken machen? Doch wie das häufig so ist: Hinter jeder schönen Fassade verbirgt sich etwas. Was ist also los in Silverdale? Blake wird es bald erfahren - und würde am liebsten wieder umziehen. Aber wer einmal in Silverdale gelandet ist, verlässt Silverdale nicht wieder. Zumindest nicht lebendig. Die größten Teile des Buches erleben wir aus der Sicht von Teenager Mark, Blakes Sohn, das ist zumindest etwas interessant. Mark ist eher schmächtig, unauffällig, für Sport nicht zu begeistern, kein Mädchenschwarm eben. Bis dato hat ihn das selbst nicht gestört, aber nun taucht Nachbarstochter Linda auf. Und was läge da näher als Football? Die Stadt liebt Football, Linda liebt Football...und überhaupt, Football bringt nur Vorteile. Und wenn dein eigenes Training nicht viel bringt, wartet am Stadtrand immer noch Dr. Ames in seiner Klinik auf Dich. Dessen Behandlungs- und Trainingsmethoden sind etwas...nennen wir es "unkonventionell", aber hey, wer Quarterback werden will, darf nicht zimperlich sein. Nur was, wenn der Preis für Deine Fitness Deine Menschlichkeit ist? Was hier eigentlich recht vielversprechend klingt, entpuppt sich leider als Reinfall. Als "Horrorroman" angepriesen, kann "Bestien" überhaupt nicht überzeugen. Horror ist da höchstens die Langeweile, die sich in der ersten Hälfte des Buches tummelt. Es passiert einfach nichts. In der zweiten Hälfte kommt etwas Bewegung in die Sache, aber ich tat mich dennoch schwer am Ball zu bleiben. Der Schreibstil ist okay, aber wenn die ganze Story zäh ist, nützt dies auch nichts. Marks Schicksal war das einzig Interessante für mich, ist er doch die sympathischste Figur im Buch. Und wo wir gerade von Schicksal sprechen...das Ende hat mir so gar nicht gefallen. So was bescheuertes! Ich verrate natürlich nicht zu viel, aber ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe andere Bücher von John Saul gelesen, da war jetzt nichts bei, was mich vom Hocker gerissen hätte, aber immerhin konnte man von solider Unterhaltung sprechen. Hier bleibe ich enttäuscht zurück und wahrscheinlich wird es etwas dauern, bis ich wieder einen Saul zur Hand nehme. 2 💫💫 für "Bestien".
Eine Kleinstadt in der alle Leute fanatisch auf Football stehen, eine Gemeinde die es gar nicht mag, wenn jemand zu viele Fragen stellt oder etwas von der Norm abweicht und eine Institution die Experimente mit Schülern machen, welche evtl. auch mal nach hinten losgehen. Vom Klappentext und dem Cover her hatte ich eher etwas anderes erwartet. Ich hätte mir mehr Horror gewünscht. Auch war mir das Buch etwas zu lang gezogen. 100 Seiten weniger hätten die Story etwas gestrafft, was ihr gut getan hätte. Der Aufbau zieht sich etwas, die zweite Hälfte gefällt mir deutlich besser, weil dort mal was passiert. Kann man lesen, wenn man auf Kleinstadthorror steht.
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Langweiliger Kleinstadt-"Horror" 🥱
Die Sonne scheint, fröhlich spielende Kinder in den Straßen, Mütter backen leckere Kuchen - Willkommen in Silverdale, Deinem neuem, perfekten Zuhause! Familienvater Blake Tanner zieht mit Kind und Kegel aus beruflichen Gründen in die schön anmutende Kleinstadt. Klar, beim Thema Football scheinen die Bewohner etwas arg übermotiviert, aber hey, Sport ist gesund und macht Spaß (hab' ich gehört), warum sich also darüber allzu große Gedanken machen? Doch wie das häufig so ist: Hinter jeder schönen Fassade verbirgt sich etwas. Was ist also los in Silverdale? Blake wird es bald erfahren - und würde am liebsten wieder umziehen. Aber wer einmal in Silverdale gelandet ist, verlässt Silverdale nicht wieder. Zumindest nicht lebendig. Die größten Teile des Buches erleben wir aus der Sicht von Teenager Mark, Blakes Sohn, das ist zumindest etwas interessant. Mark ist eher schmächtig, unauffällig, für Sport nicht zu begeistern, kein Mädchenschwarm eben. Bis dato hat ihn das selbst nicht gestört, aber nun taucht Nachbarstochter Linda auf. Und was läge da näher als Football? Die Stadt liebt Football, Linda liebt Football...und überhaupt, Football bringt nur Vorteile. Und wenn dein eigenes Training nicht viel bringt, wartet am Stadtrand immer noch Dr. Ames in seiner Klinik auf Dich. Dessen Behandlungs- und Trainingsmethoden sind etwas...nennen wir es "unkonventionell", aber hey, wer Quarterback werden will, darf nicht zimperlich sein. Nur was, wenn der Preis für Deine Fitness Deine Menschlichkeit ist? Was hier eigentlich recht vielversprechend klingt, entpuppt sich leider als Reinfall. Als "Horrorroman" angepriesen, kann "Bestien" überhaupt nicht überzeugen. Horror ist da höchstens die Langeweile, die sich in der ersten Hälfte des Buches tummelt. Es passiert einfach nichts. In der zweiten Hälfte kommt etwas Bewegung in die Sache, aber ich tat mich dennoch schwer am Ball zu bleiben. Der Schreibstil ist okay, aber wenn die ganze Story zäh ist, nützt dies auch nichts. Marks Schicksal war das einzig Interessante für mich, ist er doch die sympathischste Figur im Buch. Und wo wir gerade von Schicksal sprechen...das Ende hat mir so gar nicht gefallen. So was bescheuertes! Ich verrate natürlich nicht zu viel, aber ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe andere Bücher von John Saul gelesen, da war jetzt nichts bei, was mich vom Hocker gerissen hätte, aber immerhin konnte man von solider Unterhaltung sprechen. Hier bleibe ich enttäuscht zurück und wahrscheinlich wird es etwas dauern, bis ich wieder einen Saul zur Hand nehme. 2 💫💫 für "Bestien".
Eine Kleinstadt in der alle Leute fanatisch auf Football stehen, eine Gemeinde die es gar nicht mag, wenn jemand zu viele Fragen stellt oder etwas von der Norm abweicht und eine Institution die Experimente mit Schülern machen, welche evtl. auch mal nach hinten losgehen. Vom Klappentext und dem Cover her hatte ich eher etwas anderes erwartet. Ich hätte mir mehr Horror gewünscht. Auch war mir das Buch etwas zu lang gezogen. 100 Seiten weniger hätten die Story etwas gestrafft, was ihr gut getan hätte. Der Aufbau zieht sich etwas, die zweite Hälfte gefällt mir deutlich besser, weil dort mal was passiert. Kann man lesen, wenn man auf Kleinstadthorror steht.





