Beerdigung im Frühling: Gay Smalltown Romance (4 Seasons in Mapleville)
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Noch ein letztes Mal reisen wir nach Mapleville. Und es fühlt sich wieder an, wie nach Hause zu kommen. Wenn ihr schon mal dort gewesen seid, dann erinnert ihr euch ganz bestimmt an Franklin. Das Urgestein von Mapleville. Barkeeper, „Kummerkastenonkel“, Seelentröster und Lebensberater seines Zeichens. Er, der unermüdlich tagtäglich in seiner Bar anzutreffen ist, für jeden ein offenes Ohr hat und seine Bedürfnisse hintanstellt. Er ist mit dieser Art seines Lebens zufrieden, hat sich damit abgefunden, allein zu bleiben. Dass es da jedoch jemanden gibt, der sich mehr als ein offenes Ohr von ihm wünscht, registriert er nicht. Jay hat sich bisher immer in die falschen Männer verliebt. Entweder gab es da einen anderen Mann, der ihm vorgezogen wurde oder war er dem Auserwählten bald schon zu viel. Ob ihm das mit Franklin auch passieren wird? Dieser bringt nämlich inzwischen sein Herz ins Stolpern. Was ich euch schon mal verraten kann. Einfach wird es für ihn nicht, Franklin von seinen Gefühlen für ihn zu überzeugen und dessen Vorbehalte zu entkräften. Ein Auftrag, den er zusammen mit seinem besten Freund Liam erhält, spielt ihm da ein bisschen in die Hände. Franklin und Jay sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und doch so wunderbar zusammen. Jeder gibt dem anderen genau das, was er vermisst und braucht. Ist Stütze und Halt in Momenten der Unsicherheit und Traurigkeit. So chaotisch und unstet Jay auch ist, überrascht er immer wieder mit einer Größe und Sensibilität die man ihm im ersten Moment nicht zutrauen würde. Jung und etwas schmächtig schafft er es doch immer wieder dem großen, älteren „Teddybären“ Halt und Zuversicht zu schenken. Sam ist mit „Beerdigung im Frühling“ eine ausgezeichnete Mischung aus witzigen Schlagabtauschen, sanften Gefühlen, viel Nähe und Wohlfühlmomenten gelungen. Doch gibt es auch immer wieder Momente, die so tiefgründig sind und im Herzen weh tun. Momente, die mich einige Tränchen gekostet haben. Sie hat es wunderbar geschafft, den Abschied von Anson zwar zu thematisieren, die tiefen Gefühle und die alle Beteiligten umfassende Trauer, vor allem gerade die von Franklin, zu transportieren, jedoch die Situation nicht zu überdramatisieren.

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Noch ein letztes Mal reisen wir nach Mapleville. Und es fühlt sich wieder an, wie nach Hause zu kommen. Wenn ihr schon mal dort gewesen seid, dann erinnert ihr euch ganz bestimmt an Franklin. Das Urgestein von Mapleville. Barkeeper, „Kummerkastenonkel“, Seelentröster und Lebensberater seines Zeichens. Er, der unermüdlich tagtäglich in seiner Bar anzutreffen ist, für jeden ein offenes Ohr hat und seine Bedürfnisse hintanstellt. Er ist mit dieser Art seines Lebens zufrieden, hat sich damit abgefunden, allein zu bleiben. Dass es da jedoch jemanden gibt, der sich mehr als ein offenes Ohr von ihm wünscht, registriert er nicht. Jay hat sich bisher immer in die falschen Männer verliebt. Entweder gab es da einen anderen Mann, der ihm vorgezogen wurde oder war er dem Auserwählten bald schon zu viel. Ob ihm das mit Franklin auch passieren wird? Dieser bringt nämlich inzwischen sein Herz ins Stolpern. Was ich euch schon mal verraten kann. Einfach wird es für ihn nicht, Franklin von seinen Gefühlen für ihn zu überzeugen und dessen Vorbehalte zu entkräften. Ein Auftrag, den er zusammen mit seinem besten Freund Liam erhält, spielt ihm da ein bisschen in die Hände. Franklin und Jay sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und doch so wunderbar zusammen. Jeder gibt dem anderen genau das, was er vermisst und braucht. Ist Stütze und Halt in Momenten der Unsicherheit und Traurigkeit. So chaotisch und unstet Jay auch ist, überrascht er immer wieder mit einer Größe und Sensibilität die man ihm im ersten Moment nicht zutrauen würde. Jung und etwas schmächtig schafft er es doch immer wieder dem großen, älteren „Teddybären“ Halt und Zuversicht zu schenken. Sam ist mit „Beerdigung im Frühling“ eine ausgezeichnete Mischung aus witzigen Schlagabtauschen, sanften Gefühlen, viel Nähe und Wohlfühlmomenten gelungen. Doch gibt es auch immer wieder Momente, die so tiefgründig sind und im Herzen weh tun. Momente, die mich einige Tränchen gekostet haben. Sie hat es wunderbar geschafft, den Abschied von Anson zwar zu thematisieren, die tiefen Gefühle und die alle Beteiligten umfassende Trauer, vor allem gerade die von Franklin, zu transportieren, jedoch die Situation nicht zu überdramatisieren.





