Bedrohte Bücher

Bedrohte Bücher

Hardback
3.38
BücherverbrennungLord ByronReformationKolonialerbe

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Description

Seit Wissen schriftlich fixiert wird, haben Menschen versucht, es unter ihre Kontrolle zu bringen – oder zu vernichten. Richard Ovenden, Direktor der berühmten Bodleian Library in Oxford, führt uns in fesselnd erzählten Schlüsselepisoden durch die dreitausendjährige Geschichte der Angriffe auf Bücher, Bibliotheken und Archive. Sie handelt von fragilen Tontafeln aus Mesopotamien und kostbaren Bänden mittelalterlicher Gelehrsamkeit, von den grandiosen Bibliotheken in Alexandria und Sarajevo, von irakischen, indonesischen und bundesdeutschen Archiven. Und sie kennt ihre Heldinnen und Helden: Mönche und Hobbyarchäologen, Philanthropen und Freiheitskämpfer und vor allem Bibliothekare und Archivare, die sich gegen die Zerstörung gestemmt haben, nicht selten unter Einsatz ihres Lebens.
Bis in unsere digitale Gegenwart, zu Google, Twitter und Co. sowie den neuartigen Gefahren, denen das Wissen der Welt heute ausgesetzt ist, reicht diese faszinierende Kulturgeschichte, die zugleich das politische Manifest eines leidenschaftlichen Bibliothekars ist. Bedrohte Bücher führt uns eindringlich vor Augen, was auf dem Spiel steht, wenn wir die Bewahrung dieses Wissens vernachlässigen oder dem Rotstift opfern: unsere Zivilisation selbst.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
416
Price
28.80 €

Author Description

Richard Ovenden, geboren 1964, studierte in Durham und London und hat einen Lehrstuhl am Balliol College der Universität Oxford inne. Er ist Mitglied der Londoner Gesellschaft für Altertumswissenschaftler, der Royal Society of Arts und der American Philosophical Society. Von 2009 bis 2013 war er Vorsitzender der Digital Preservation Coalition, seit 2014 steht er als 25. Bodley's Librarian einer der ältesten Bibliotheken Europas vor.

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Ein Sachbuch über die Entstehung und Bedeutung von Bibliotheken und deren historischen und aktuellen Bedrohungen. Das klingt interessant oder? Für mich war es letztlich enttäuschend. Der Autor verweist in jedem Kapitel mindestens 3x auf seine 'eigene' Bibliothek (Bodleian Library in Oxford), behandelt fast nur europäische Fälle (Ostasien kommt gar nicht vor) und hat keinen klaren roten Faden. Ein Kapitel über die Rolle des Archivars anhand von Kafka/Brod kann man machen, passt aber kaum und ist vor allem nicht neu. Ich habe nur eine Markierung (interessanter Passagen) gemacht, was in einem Sachbuch schon ein Armutszeugnis ist. Sein Sprachstil ist nüchtern und überfrachtet mit Zahlen, Namen und wieder Zahlen. Schade, dabei ist das Thema (und einige Ansätze) sehr spannend.

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