Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern
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Description
Book Information
Author Description
Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und begleitet Die Andere Bibliothek als Autor seit vielen Jahren: Blut im Schuh (Bd. 204), Tanzende Schatten oder der Zombie bin ich (Bd. 235), Sansibar Blues (Bd. 287) und Apokalypse Afrika (Bd. 314). Der Autor lebt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in Berlin.
Posts
"So gesehen hat sich nicht allzu viel verändert seit den Tagen der Berliner Kongo-Konferenz, und die Kluft zwischen den Sonntagsreden unserer Politiker und der grimmigen Realität vor Ort ist nicht schmaler, sondern breiter und tiefer geworden. Die schon damals fragwürdige Ausrede, Afrika sei weit weg und man wisse nicht genug, um die Vorgänge zu beurteilen, gilt heute nicht mehr: Im Zeitalter der Globalisierung liegt der Kongo vor unserer Haustür, und was in Koma oder Kisangani passiert, ist live im heute journal oder den Tagesthemen zu sehen. Die Frage stellt sich, wer oder was zynischer war: Bismarck, der die Zivilisierung Afrikas versprach und gleichzeitig den Kontinent mit billigem Fusel aus seiner Schnapsfabrik überschwemmte, oder das salbungsvolle Gerede von Menschenrechten und Demokratie, während Bootsflüchtlinge aus Afrika in Sichtweite Europas ertrinken.." Ein bemerkenswertes Buch, dessen detaillierte Beschreibungen von Flüchtlingslagern und Bürgerkrieg jeden Leser erschaudern lassen. Besonders interessant der beigefügte öffentliche Brief an H.Köhler und folgende Reaktionen.
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Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und begleitet Die Andere Bibliothek als Autor seit vielen Jahren: Blut im Schuh (Bd. 204), Tanzende Schatten oder der Zombie bin ich (Bd. 235), Sansibar Blues (Bd. 287) und Apokalypse Afrika (Bd. 314). Der Autor lebt, wenn er nicht gerade unterwegs ist, in Berlin.
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"So gesehen hat sich nicht allzu viel verändert seit den Tagen der Berliner Kongo-Konferenz, und die Kluft zwischen den Sonntagsreden unserer Politiker und der grimmigen Realität vor Ort ist nicht schmaler, sondern breiter und tiefer geworden. Die schon damals fragwürdige Ausrede, Afrika sei weit weg und man wisse nicht genug, um die Vorgänge zu beurteilen, gilt heute nicht mehr: Im Zeitalter der Globalisierung liegt der Kongo vor unserer Haustür, und was in Koma oder Kisangani passiert, ist live im heute journal oder den Tagesthemen zu sehen. Die Frage stellt sich, wer oder was zynischer war: Bismarck, der die Zivilisierung Afrikas versprach und gleichzeitig den Kontinent mit billigem Fusel aus seiner Schnapsfabrik überschwemmte, oder das salbungsvolle Gerede von Menschenrechten und Demokratie, während Bootsflüchtlinge aus Afrika in Sichtweite Europas ertrinken.." Ein bemerkenswertes Buch, dessen detaillierte Beschreibungen von Flüchtlingslagern und Bürgerkrieg jeden Leser erschaudern lassen. Besonders interessant der beigefügte öffentliche Brief an H.Köhler und folgende Reaktionen.




