Angelbound - Der Weg zu meinem Engel: Packende Romantasy (Angelbound Buchreihe 1)

Angelbound - Der Weg zu meinem Engel: Packende Romantasy (Angelbound Buchreihe 1)

Ebook
2.85

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
404
Price
1.06 €

Posts

4
All
2

Was mir gefiel: Setting: Die Arena ist mein Liebling. Das Konzept, dass Menschen dafür kämpfen, um in den Himmel oder die Hölle zu kommen, ist genial. Die Kreaturen sind auch super. Mir gefällt, dass Ghuls keine Sklaven sind, sondern die sogenannten Overlords sind. Mir hat ein kleines Glossar mit allen Kreaturen gefehlt, wo drinsteht, welche Fähigkeiten und Schwächen sie haben. Was mir nicht gefiel: Das Buch ist so lang. Viel zu lang. Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch einen besseren Editor hätte brauchen können. Es gibt so viele unnötige Szenen, die hätten vermieden werden können. Der ganze Plot beginnt erst bei der Hälfte des Buches. Vorher passiert nichts. Außerdem, der Plot Twist klingt für mich eher nach einem Lückenfüller. Passt gerade und ich nehme den. Nicht immer durchdacht, was mir auch manchmal bei dem Worldbuilding auffällt. Ich finde die Autorin wirft selbst gegen Ende sehr unnötige Sachen, die nicht relevant für die Story sind, ein. Sowas finde ich persönlich, als störend. Myla ist eine nervige Protagonistin. Was ich mag ist, dass sie sich nichts gefallen lässt und einfach Badass ist. Leider ist mir das bei Myla zu viel des Guten. Sie gibt sehr viel „Pick-me“ Vibes ab. Im Buch steht sogar, dass sie ja nicht wie andere Mädchen ist. Solche Sätze sind ein absolutes No Go für mich. Außerdem ist sie nur badass mit Waffen und Kämpfen, aber nicht direkt, wenn sie andere überlistet. Jeder Gegner von Myla ist auch ein Idiot ohne Gehirn. Was mich jetzt nicht wirklich überzeugt, dass Myla badass ist. Myla ist auch zu perfekt. Sie gewinnt alle Kämpfe, sie hat immer Recht und ihr Makel ist, dass sie zu kurvig ist und ein Temperament hat, weil sie rothaarig ist. Fazit: Alles was mir nicht gefiel, sind persönliche Vorlieben, die ich bei Geschichten habe. Ich werde es auf jeden Fall Leuten empfehlen, die einfach mal abschalten wollen und nicht viel Wert auf Story oder Charaktere legen. Ich bedanke mich bei NetGalley und dem Verlag die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

4

Myla macht einfach Spaß, ich liebe ihren Charakter und wie sie sich innerhalb des Buches entwickelt. Und ich mag auch wie sie und Lincoln interagieren. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und humorvoll. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen.

1

DNF @35% Auf dieses Buch hätte ich mich eigentlich gefreut, denn die englische Originalausgabe stand bereits auf meiner Wunschliste und als ich dann gesehen habe, dass das Buch auf Deutsch übersetzt wurde, musste ich es einfach lesen, denn ich liebe Geschichten um (Halb-)Dämonen und (Halb-)Engel. Beim Lesen hat sich dann schnell eine Ernüchterung eingestellt, denn der Schreibstil hat sich sehr amateurhaft gelesen und ich fand ihn ehrlich gesagt einfach schlecht. Ich konnte mich dadurch auch überhaupt nicht auf die eigentliche Story einlassen, denn das Lesen hat sich durch den schlechten Schreibstil sehr zäh angefühlt und die Handlung war insgesamt sehr oberflächlich und sprunghaft erzählt. Ich weiss nicht, ob es an der deutschen Übersetzung lag oder ob das Buch bzw. vor allem der Schreibstil auch im englischen Original so amateurhaft ist, aber ich hatte den Eindruck, als hätte dem Buch ein Lektorat gefehlt. Und ich weiss auch nicht genau, ob die Autorin die deutschen Übersetzungen selbst organisiert, bezahlt und veröffentlicht hat, denn der Verlag sagt mir irgendwie gar nichts? Was es auch war, das Buch war nichts für mich. Vielleicht ist die englische Originalausgabe ja besser. Ich werde es nie erfahren ;)

4

Was mich angeht, darf es zwischendurch gerne mal so richtig rotzfrech werden. So wurde ich sehr neugierig, als ich den Klappentext zu "Angelbound" von Christina Bauer las. Nach ein wenig Recherche erfuhr ich schließlich, dass dies der Auftakt zu einer Reihe um eine vorlaute Halb-Dämonin ist, die unglaublich gerne in einer Kampf-Arena auf den Putz haut. Das hörte sich nach einer Spaßigen leichten Kost für Zwischendurch an und ich wurde in dieser Hinsicht definitiv nicht enttäuscht. Myla mochte ich auf Anhieb. Auf der einen Seite geht sie völlig selbstbewusst durchs Leben, vermöbelt seit ihrem zwölften Lebensjahr Dämonen und böse Seelen und ist absolut davon überzeugt, unbesiegbar zu sein. Auf der anderen Seite ist sie jedoch noch immer eine Schülerin, die brav daheim bei ihrer (über-)fürsorglichen Mama wohnt und nur eine Freundin hat, da sie allen anderen aufgrund ihres Durchsetzungsvermögens eher meiden, als ihre Nähe suchen. So begleiten wir Myla erst mal durch ihren für sie banalen und langweiligen Alltag, der nur dann etwas spannender wird, wenn sie sich aufgrund der Arena-Kämpfe vor der Schule drücken kann. Wir erfahren, wie es im Fegefeuer zugeht, welche Fraktionen es gibt und wo sie herrschen. Ganz klar, dass es zu den Halb-Dämonen ein Gegenstück gibt: die Thrax. Menschen mit Engelsblut, die sich aufgrund ihrer Herkunft für etwas besseres halten. Da ist es schon vorprogrammiert, dass Myla einem Thrax begegnet, den sie erst mal nicht ausstehen kann, sich aber doch sehr von ihm angezogen fühlt. Ausgerechnet der Kronprinz der Thrax, Lincoln. Das ganze Himmel-Hölle-Konstrukt ist hier erfrischend anders und recht unterhaltsam durchdacht; wobei das Grundprinzip das Böse in die Hölle und das Gute in den Himmel logischerweise erhalten bleibt. Von Anfang an bis zum Schluss wurde ich vom lockeren und frechen Schreibstil der Autorin bestens unterhalten. Zwar gab es keine besonders großen Überraschungen oder Wendungen und manches konnte man sicherlich erahnen. Aber das störte mich nicht, denn das spaßige Miteinander der beiden Protagonisten und auch das ganze Drumherum war doch recht amüsant. Was leider weniger amüsant war, ist leider die Tatsache, dass vieles nicht so gut aus dem Englischen übersetzt wurde. Anfangs war ich ein wenig irritiert, wenn zwischen dem Sie und Du gewechselt wurde, manche Sätze irgendwie nicht so ganz Sinn machten oder eindeutige Satzfehler aufkamen. Nach dem Vergleich mit einer Leseprobe auf Englisch wurde manches etwas klarer und mit der Zeit konnte ich mit diesem Übersetzungsproblem etwas besser umgehen. Aber für das Buch finde ich es doch sehr schade. Deswegen bezieht sich meine Bewertung mit 4 Sternen ausschließlich auf den Unterhaltungswert und Idee der Geschichte, denn das hat für mich absolut gut gepasst.

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