An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.

An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.

Softcover
3.817

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Description

Das altehrwürdige Saint Perpetua’s College liegt abgeschieden in den Bergen Massachusetts. An ihrem ersten Schultag trifft die ehrgeizige Laura Sheridan auf die schöne und mysteriöse Carmilla, die sie umgehend in ihren Bann zieht. Als ihre Lehrerin De Lafontaine, die von Carmilla ebenfalls bezaubert, ja fast besessen zu sein scheint, beide Schülerinnen unter ihre Fittiche nimmt, entbrennt daraus ein erbitterter Wettstreit um die Gunst der Lehrerin. Doch schon bald weicht die anfängliche Rivalität ganz anderen Gefühlen, und Laura verspürt ein dunkles Verlangen, das sie so noch nie zuvor gekannt hat. Immer weiter verstricken die beiden Mädchen sich in ein Netz aus Intrigen und dunkler Magie.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Dark
Format
Softcover
Pages
336
Price
18.50 €

Posts

10
All
4

Eine Geschichte über Liebe, Verrat und Verlust ❤️🥰

S.T.Gibson gibt Klassikern in der Moderne Bedeutung. Sowohl Camilla als auch Laura und De Lafontaine waren so starke Charaktere, die über die Geschichte eine starke Entwicklung durchgemacht haben. Auch das Vampirelement hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen mehr hin und her Gerissenheit hätte ich mir von Laura als der „Vernünftigen“ gewünscht. Erfrischend fand ich jedoch ihre Klarheit gegenüber ihrer Queerness. Auch die Rivalität zwischen Laura und Camilla mit der verborgenen Anziehung war sehr gut geschrieben. In diesem Buch gab es immer wieder so schöne Stellen, die ich als Zitate rausgeschrieben habe. Alles in allem eine wunderschöne Geschichte über viele Facetten der Liebe. ❤️ ich möchte gerne mehr von der Autorin lesen. 🥰

3.5

Ein düsterer, atmosphärischer Gothic Roman mit drei starken Frauen im Mittelpunkt. Mir hat es gefallen, obwohl die Handlung sehr charakterbasiert ist und dadurch die Handlung manchmal etwas träge daherkommt.

Gestaltung: Das Buch ist recht schlicht gehalten, aber die leisen Symbolbilder auf dem Cover fangen die Atmosphäre des Buches gut ein, ohne zu viel zu verraten. Idee/ Umsetzung: Ich habe von der Autorin bereits "A dowry of blood" gelesen, einen Vampirroman, und kenne daher ihren atmosphärischen und düsteren Schreibstil. Auch hier gibt es diese düstere Atmosphäre, aber eingebettet in ein akademisches Setting, in dem besonders Poesie und Lyrik in der Handlung thematisiert werden. Wir betreten die Universität gemeinsam mit Laura, einer Studentin aus Mississippi, die sich recht schnell zu einer exzentrischen, österreichischen Studentin namens Carmilla hingezogen fühlt. Gemeinsam mit ihr und der Lyrikprofessorin La Defontaine ergibt sich ein obsessives Dreiergespann, das am Ende alles zu verschlingen droht. Die Stärke von S. T. Gibson ist es eine bedrohliche, unterschellige Spannung durch ihren Schreibstil aufzubauen. Hierbei stehen drei starke unterschiedliche Frauenfiguren im Fokus, männliche Perspektiven sind hier rar gesät, der Fokus liegt sehr stark auf den weiblichen Figuren und ihrer Beziehung zueinander. Dadurch wird die Handlung vor allem durch die Charakterentwicklung und weniger durch einen dynamischen Plot vorangetrieben. Dies führte manchmal dazu, dass ich einige Kapitel etwas träge fand, andersherum hat das genau die Sogwirkung der Geschichte ausgemacht, sodass man immer wieder wissen möchte, wie es weitergeht. Figuren: Die Beziehung zwischen Laura und Carmilla ist alles andere als gesund und beginnt schon etwas fragwürdig, doch die beiden können auch nicht voneinander lassen und dieses Anziehen und Abstoßen macht die Beziehungsdynamik aus. Die Professorin ist dabei der Dreh- und Angelpunkt der beiden und wirkt stark auf die Beziehung der beiden Mädchen ein. Das extreme Machtgefälle, das hier beschrieben wird, ist Teil der Geschichte, wird aber nicht kritisch hinterfragt oder richtig aufgearbeitet: es ist einfach ein Erzählelement, das der Geschichte ihre Stärke und verbotene, verruchte Note gibt. Hier liegt aber auch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits, weil ich das Gefühl hatte, dass sich alle Charaktere weiterentwickeln, aber dennoch nicht alle Problematiken ihrer gemeinsamen Geschichte final aufgearbeitet werden. Ende: Das Ende hat mir persönlich gut gefallen und hat eine bittersüße Note, sodass wir ein Happy End haben, ohne dass alle Probleme plötzlich verschwunden sind. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte die Geschichte auch einen kleinen Bezugspunkt zu "A dorwy of blood", was mir gut gefallen hat, weil die beiden Geschichten im Kern recht ähnlich sind. Wenn ich Lust auf eine düstere, atmosphärische Geschichte habe, würde ich wieder zu S. T. Gibsons Büchern greifen, allerdings sind die Geschichten nicht für jede Zeit und jedermann gemacht, sodass man vielleicht mal ausprobiert, ob man mit ihrer Art von Geschichten warm wird. Fazit: "An Education in Malice" ist eine düstere, poetische Erzählung, die sich drei starken Frauenfiguren und ihrer Obsession füreinander widmet. Es ist fast wie ein Goth-Märchen und trägt einige Geheimnisse in sich. Wer gerne eine düstere Atmosphäre ergründen möchte, der wird bei dieser Autorin auf jeden Fall fündig.

Das war etwas outside of comfort zone. Obwohl das Setting – Academia und Vampire – durchaus mein Ding ist, gibt es hier zusätzlich einiges an 🌶️, was oft nicht ganz mein Fall ist. Auffallend war für mich, wie sehr Äußerlichkeiten hervorgehoben wurden. Viele Begriffe von Kleidung und Frisuren haben bei mir kein klares Bild erzeugt, sodass ich mich öfter fragte, was da genau getragen wird. War neu, aber nichts, was ich unbedingt brauche. Die Story entwickelt sich recht schnell und stellt die Rivalität der beiden Protagonistinnen in den Mittelpunkt, aus deren wechselnder Sicht erzählt wird. Dabei habe ich manchmal kurz den Überblick verloren. Gut gefallen hat mir aber die Dynamik zwischen Studentinnen und Professorin, die zusätzliche Spannung reinbringt. Die Rivalität schlägt in Verlangen um und wird durch das Vampirthema ergänzt, was stellenweise auch für Längen sorgt. Zum Glück wird dabei der 🌶️ nicht zu ausufernd dargestellt, sodass es für mich okay war – trotzdem werde ich damit einfach nicht warm. Interessant fand ich, wie sich durch die Vampire der Plot verschiebt und alles in ein anderes Licht rückt. Die Stimmung kam für mich allerdings nicht ganz rüber, hier hätte es gern etwas düsterer sein dürfen. Da es außerhalb meiner Lesegewohnheiten liegt, fehlen mir Vergleiche. Insgesamt kurzfristig unterhaltsam, aber es zieht mich nicht weiter in das Genre.

Post image
2.5

Der Klappentext von An Education in Malice von S. T. Gibson hatte mich direkt angesprochen da mir die Tropes Dark Academia und Enemies to Lovers total gut gefallen. Die Grundidee der Handlung hat mir auch sehr gut gefallen, allerdings hat mir bei der Umsetzung total die Tiefe gefehlt. Das Buch ist ja insgesamt auch nicht so lang, da hätte man deutlich ausführlicher, genauer und tiefer beschreiben können, um den Leser wirklich zu abholen. Durch die fehlende Tiefe, blieb es zwischen Laura und Carmilla eher oberflächlich und der Übergang von Enemies to Lovers war hier gefühlt nicht existent und somit auch gar nicht nachvollziehbar und auch die richtige Rivalität hat hier gar nicht stattgefunden. Dementsprechend konnte ich Gefühlsäußerungen der Protagonistinnen auch nicht nachvollziehen. Gut gefallen, hat mir aber der Spice, der kam nicht allzu oft aber war durch die oft fehlenden Möglichkeiten und das Versteckt halten umso spannender zu lesen. Was ich auch wirklich schade fand, waren die vielen Fehler in der deutschen Version, das hätte man öfter Korrekturlesen müssen. Auch den Sichtwechsel in den Kapiteln zwischen den Protagonistinnen fand ich nicht ganz glücklich gelöst, oft fand ich die Beiden beim Lesen kaum zu unterscheiden, sodass ich erstmal zurück an den Anfang des Kapitels zurück musste. Dies ist wahrscheinlich auch dem geschuldet, dass die beiden Frauen keinerlei Tiefe haben und sich nicht weiter entwickeln. Richtung Ende der Geschichte fand ich es dann auch einfach nur noch konstruiert, bestimmte Geschehnisse werden einfach von Charakteren ignoriert, obwohl hier mehr hätte erzählt werden können. Am Ende bin ich leider eher enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte viel mehr erwartet, da mich der Klappentext so überzeugt hatte, allerdings blieb es einfach insgesamt zu oberflächlich, eher langweilig und wenig nachvollziehbar. Gefallen hat mir aber der Spice und die Grundidee der Geschichte.

3.5

An Education in Malice – Düstere Ästhetik trifft auf erzählerische Schwächen 🩸🩸🩸

​S.T. Gibson entführt uns an das St. Perpetua College, einen Ort, der die Essenz der Dark Academia perfekt einfängt. Wer dunkle Korridore, gotische Atmosphäre und die giftige Mischung aus akademischem Ehrgeiz und obsessiver Leidenschaft sucht, wird hier fündig. ​Die Dynamik: Rivalität und Obsession ​Im Zentrum stehen Laura und Carmilla, die beiden Spitzenstudentinnen eines Lyrik-Kurses. Was als akademische Rivalität beginnt, entwickelt sich schnell zu einer komplexen, persönlichen Fehde. Beide buhlen um die Anerkennung der charismatischen Professorin De Lafontaine – eine Figur, die das Buch fast im Alleingang trägt. De Lafontaine ist magnetisch und widersprüchlich: In einem Moment möchte man sie hassen, im nächsten verfällt man ihrer melancholischen Süße und ihrer tragischen Vergangenheit, leider bleibt sie das ganze Buch über für mich wenig greifbar. ​Atmosphäre vs. Storytelling ​Während das Worldbuilding und die Atmosphäre meisterhaft eingefangen sind, offenbart die Geschichte im Verlauf deutliche Risse: • ​Das "Show, don't tell"-Problem: Die romantische und sexuelle Spannung zwischen den Charakteren wird oft behauptet, aber selten spürbar gemacht. Man liest von der Obsession, fühlt sie aber nicht immer. • ​Pacing-Schwierigkeiten: Nach einem extrem starken Anfang verliert sich die Erzählung im Mittelteil. Die Handlung zieht sich zäh dem Ende entgegen, während wichtige Enthüllungen und Geheimnisse oft ohne echte Konsequenzen verpuffen. • ​Konstruierte Elemente: Besonders der Handlungsstrang um "Isis" wirkt im Vergleich zum restlichen Setting künstlich aufgesetzt und stört die Erzählung mehr, als sie aufzuwerten. ​ Fazit: An Education in Malice ist eine visuell berauschende Reise in eine Welt voller Blut, Poesie und toxischer Beziehungen. Trotz der erzählerischen Schwächen und einer gewissen Distanz zu den Emotionen der Protagonisten bleibt es eine leichte, unterhaltsame Lektüre für Fans von Gothic-Retellings

An Education in Malice – Düstere Ästhetik trifft auf erzählerische Schwächen 🩸🩸🩸
5

Düster und leidenschaftlich

Mit “An Education in Malice” legt S.T. Gibson eine Geschichte voller Obsession, Schwärmerei, Sehnsucht und einem zarten Erwachen vor, die mit den Abhängigkeiten der einzelnen Protagonistinnen voneinander spielt. Während Carmilla auf der Suche nach einem Mutterersatz ist, sucht De Lafontaine nach einer Form der Liebe, die sie nicht so erreichen kann, wie sie will. Laura entdeckt sich selbst und kann durch die beiden anderen ihr Inneres ausleben. Und dann ist da noch diese Vampirsache… Die Vampirgeschichte gefällt mir sehr gut. Sie bietet alles, was vom Genre erwartet wird: Horror, Blut, Leidenschaft und einen Hauch Mystik. Die Geschichte entwickelt eine tolle Dynamik. Während der Anfang etwas vor sich hin plätschert und man eine Ahnung bekommt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, nimmt das Tempo in der zweiten Hälfte rasant zu. Es ist nicht mehr ganz klar, wer auf welcher Seite steht und ob alle mit offenen Karten spielen. Das Ganze spielt an einer Universität für Frauen und die undurchsichtige Beziehung zwischen Studentin und Professorin steht im Vordergrund. Ich finde das sehr spannend. Mir gefällt sehr der Anspruch, der in den Unterrichtseinheiten abverlangt wird und hätte etwas mehr sein können. De Lafontaine ist für mich dabei die interessanteste Figur, da sie nicht wirklich greifbar ist. Das Ende hat mir unfassbar gut gefallen, denn es lässt alles offen und bietet doch einen positiven Blick nach vorn. Gewonnenes Rezensionsexemplar von Lovelybooks

4.5

Fesselnd ,blutig , herzzerreissend

Kommt noch :D

4

Vampirisch, sapphic, heiß

Hier wurde mit der Spannung definitiv nicht gespart. Ich weiß nichtmal so richtig, wieso es mich so gepackt hat, aber es hat mich einfach eingesogen. Ich hätte ein wenig mehr “Dark Academia” Vibes vertragen. Die Story spielt an einer Uni und die Hauptfiguren sind eine Professorin und ihre Studentinnen, aber so richtig kommt eben diese Stimmung trotzdem nicht auf. Andere Studentinnen und Lehrkräfte spielen wenig bis keine Rolle, ebenso die Kurse. Einfach nicht mit der Erwartung an das Buch ran gehen, dann stört es auch nicht. Der Fantasyanteil dreht sich um eine Vampirstory. Nichts super hochtrabendes, bekannte Mythen werden verwendet. Man muss das Rad ja auch nicht neu erfinden. Die Nebenfiguren sind sehr oberflächlich gehalten und nur da eingesetzt, wo unbedingt nötig. Das ist ein wenig schade. Auch die Hauptfiguren scheinen erstmal nur wenige Eigenschaften zu haben und dann doch augenscheinlich komplett unpassend zu ihrer Persönlichkeit zu handeln. Das erzeugt zwar Spannung (never let them know your next move), hat mich zwischendurch aber mit Fragezeichen im Kopf zurückgelassen. Das wurde mit Verlauf des Buchs aber besser. Die Übersetzung ist an mancher Stelle etwas seltsam (“Spüle” und “Waschbecken” sind keine Synonyme). Die Spannung und Anziehung zwischen den Figuren ist mega! Spice hätte ich nicht gebraucht, aber auch der ist gut geschrieben und fügt sich natürlich in die Geschichte ein. Es wirkt nicht wie Spice, um Spice zu haben. “An Education in Malice” wird kein Lebenshighlight, hat mich aber super unterhalten und mitgerissen. Als Fan sapphischer Bücher und Fantasy bin ich hier definitiv auf meine Kosten gekommen.

3

Bisschen enttäuscht

Ich habe das Buch „ A Dowry Of Blood“ gelesen und habs geliebt. Als ich gesehen habe dass die Autorin noch ein Vampirbuch schreibt, was sehr lesbisch & mit verbotener Romanze zu einer Professorin ist, dachte ich nur: Wow, das will ich so so gerne lesen! Aber irgendwie bin ich enttäuscht, es war manchmal sehr wirr & meiner Meinung nach haben Laura und Carmilla persönlichkeitszüge gehabt, die nicht gepasst haben. Für mich war die Geschichte recht häufig nicht greifbar. Ich denke, wenn das Buch länger gewesen wäre, hatte mehr tiefe entstehen können.

5

Coole Protagonistinnen

Am Saint Perpetua’s College trifft Laura auf Carmilla und zwischen den beiden beginnt eine erbitterte Rivalität um die Gunst ihrer Lehrerin De Lafontaine. Doch etwas stimmt so gar nicht mit De Lafontaine und auch Lauras Gefühle verändern sich immer mehr. . Das Buch ist aus den Perspektiven von Laura und Carmilla geschrieben und anfänglich wusste ich nicht so recht, was ich von den beiden halten soll. Die zwei sind ziemlich unterschiedlich und sind sich eigentlich nur darin einig, dass sie beide die Aufmerksamkeit ihrer Lehrerin wollen. Jedoch ändert sich das im Laufe des Buches und die intensive Dynamik zwischen Laura und Carmilla ist einfach nur großartig zu lesen. Sie nähern sich einander immer mehr an und das super realistisch. Genau deshalb ist auch ihre Lovestory so cool. De Lafontaine fand ich nicht wirklich sympathisch, aber sie ist auf jeden Fall eine zentrale Person. Von Anfang an die Handlung super spannend und es wird eine sehr coole Atmosphäre aufgebaut, mir war es praktisch unmöglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Für mich war “Carmilla” von Joseph Sheridan Le Fanu schon toll, deshalb haben mir die ganzen Anspielungen wirklich gut gefallen. Abgerundet wird das Buch durch den angenehmen Schreibstil.

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