American Spy

American Spy

Softcover
3.521

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Description

A BARACK OBAMA SUMMER READING PICK

SHORTLISTED FOR THE 2019 CENTRE FOR FICTION FIRST NOVEL PRIZE

LONGLISTED FOR THE HWA DEBUT CROWN

'A whole lot more than just a spy thriller, wrapping together the ties of family, of love and of country' BARACK OBAMA
'There has never been anything like it' MARLON JAMES (GQ)
'A compelling read' MAIL ON SUNDAY

'Brilliant Cold War spy thriller. A gripping tale and an unusual take on the spy genre told from an intriguing perspective' HWA DEBUT CROWN JUDGES


'Pacy and very exciting' DAILY TELEGRAPH
__________________________________

What if your sense of duty required you to betray the man you love?

It's 1986, the heart of the Cold War. Marie Mitchell is an intelligence officer with the FBI. She's brilliant and talented, but she's also a black woman working in an all-white boys' club, and her career has stalled with routine paperwork - until she's recruited to a shadowy task force aimed at undermining Thomas Sankara, the charismatic, revolutionary president of Burkina Faso, whose Communist ideology has made him a target for American intervention.

In the year that follows, Marie will observe Thomas, seduce him, and ultimately, have a hand in the coup that will bring him down. But doing so will change everything she believes about what it means to be a spy, a lover, and a good American.

'A stunning book' PAUL BEATTY
'Intelligent and propulsive' GUARDIAN
'A spy thriller like you've never read before' TIME

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
304
Price
14.00 €

Posts

7
All
4

Interessante Schreibweise und spannend obwohl man eigentlich weiß wie es ausgehen wird.

4

Beschreibung Die alleinerziehende Mutter Marie Mitchell wird eines Nachts von einem bewaffneten Mann in ihrem Haus angegriffen und entkommt ihm nur knapp. Ihre Vergangenheit als amerikanische Spionin hat sie eingeholt. Um ihre Söhne in Sicherheit zu bringen, flieht sie mit ihnen außer Landes, zu ihrer Mutter in ein kleines Dorf auf Martinique. In der ländlichen Abgeschiedenheit kommt Marie zur Ruhe und schreibt ihre Geschichte über die Arbeit als Geheimagentin beim FBI, den kalten Krieg und die Schwierigkeiten, als Frau und Afroamerikanerin in einer von Männern dominierten Welt zu bestehen, nieder. Zunächst werden Marie keine Aufträge zugeteilt und ihr beruflicher Alltag besteht aus Papierkram. Als sie dann ein Angebot erhält, sich an einer Spionage-Operation zu beteiligen, ahnt sie nicht, dass dieser Auftrag ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Meine Meinung Der erste Roman der amerikanischen Schriftstellerin Lauren Wilkinson »American Spy« ist kürzlich in der deutschen Übersetzung im Tropen Verlag erschienen und weckte sofort meine Neugier, denn in der Geschichte geht es um Spionage und das aus Sicht einer afroamerikanischen Frau, die beim Geheimdienst tätig war. Der Roman trägt die Bezeichnung Thriller, jedoch muss ich sagen, dass es für mich zu wenig nervenaufreibende Stellen gab, die diese Einordnung rechtfertigen würden. Dennoch ist »American Spy« ein unheimlich interessanter Roman, der in die Arbeit der Geheimdienste von Regierungen einführt, ein authentisches Abbild des Kalten Krieges liefert und dabei noch eine starke weibliche Hauptfigur mit schwarzer Hautfarbe in den Fokus stellt. Diese Mischung sorgt für genügend Unterhaltungswert und lässt es trotz ausbleibender Spitzen des Spannungsbogens keine Langweile aufkommen. Der Aufbau der Geschichte ist geschickt gewählt und führt die Leser*innen Schritt für Schritt, in Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart (Briefform) und der Vergangenheit (Tagebucheinträgen), durch Maries Leben. Begonnen beim mörderischen Angriff auf Marie und ihre Kinder in der Gegenwart, sieht sich diese veranlasst ihr Leben niederzuschreiben, dass ihre Kinder etwas über sie erfahren, sollte es ihr nicht gelingen bei dem Versuch ihren Verfolger auszuschalten, zu überleben. Durch die Tagebucheinträge kann man sich recht schnell ein Bild der taffen Protagonistin machen, die über ihre Herkunft als karibische Einwanderin in Amerika ebenso reflektiert wie über ihre Familie sowie die bereits verstorbene Schwester. Eine große Rolle nimmt auch Maries Karrierelaufbahn über die Ausbildung beim FBI, ihre Tätigkeit beim CIA und ihren Einsatz für ein Spionageprojekt in Burkina Faso ein, für das sie aufgrund ihrer Hautfarbe prädestiniert ist. Die Auswirkungen des Kalten Krieges sind mit den Zeilen verwoben und auch die Diskriminierung von Schwarzen und Frauen ist ein Thema, das mitschwingt. Mich berührte ungemein die klare Darstellung der Nichtzugehörigkeit von Marie, die in Amerika als auch in Burkina Faso als Fremde wahrgenommen wird. Die Spannung zieht mit den komplexen politischen Situationen in den Roman ein, und als besondere Zugabe habe ich vieles über den Kalten Krieg dazu gelernt, dass ich bis dahin nicht kannte. Das Wissen über Burkina Faso und welche politischen Ränke im Geheimen geschmiedet wurden, um die Militärdiktatur von Thomas Sankara aufzulösen und das Land durch die Einführung eines Wahlsystems nach französischem Vorbild in die gewünschte Richtung zu lenken, habe ich neugierig aufgesogen. Lauren Wilkinson hat ein Gespür dafür, komprimierte Informationen über die Geschichte in ihren Text einfließen zu lassen, sodass man regelrecht Lust bekommt mehr darüber zu erfahren und damit indirekt zum Recherchieren angeregt wird. Zumeist ist Lauren Wilkinsons Schreibstil angenehm flüssig zu lesen, doch es gibt gerade zu Beginn, und immer wenn die Handlung in die Gegenwart schwenkt, wie in Briefen üblich, eine direkte Anrede, mit der Sie ihre Söhne anspricht. Das störte meinen Lesefluss ungemein und hätte sicherlich auch besser gelöst werden können, indem man zum Beispiel die Briefform etwas offensichtlicher darlegt. Fazit Ein unglaublich mitreißend erzählter Spionage-Roman, der politische Weltgeschichte mit einer erfrischenden schwarzen Agentin und deren Wahrnehmung verknüpft. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.08.2020

4

Beschreibung Die alleinerziehende Mutter Marie Mitchell wird eines Nachts von einem bewaffneten Mann in ihrem Haus angegriffen und entkommt ihm nur knapp. Ihre Vergangenheit als amerikanische Spionin hat sie eingeholt. Um ihre Söhne in Sicherheit zu bringen, flieht sie mit ihnen außer Landes, zu ihrer Mutter in ein kleines Dorf auf Martinique. In der ländlichen Abgeschiedenheit kommt Marie zur Ruhe und schreibt ihre Geschichte über die Arbeit als Geheimagentin beim FBI, den kalten Krieg und die Schwierigkeiten, als Frau und Afroamerikanerin in einer von Männern dominierten Welt zu bestehen, nieder. Zunächst werden Marie keine Aufträge zugeteilt und ihr beruflicher Alltag besteht aus Papierkram. Als sie dann ein Angebot erhält, sich an einer Spionage-Operation zu beteiligen, ahnt sie nicht, dass dieser Auftrag ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Meine Meinung Der erste Roman der amerikanischen Schriftstellerin Lauren Wilkinson »American Spy« ist kürzlich in der deutschen Übersetzung im Tropen Verlag erschienen und weckte sofort meine Neugier, denn in der Geschichte geht es um Spionage und das aus Sicht einer afroamerikanischen Frau, die beim Geheimdienst tätig war. Der Roman trägt die Bezeichnung Thriller, jedoch muss ich sagen, dass es für mich zu wenig nervenaufreibende Stellen gab, die diese Einordnung rechtfertigen würden. Dennoch ist »American Spy« ein unheimlich interessanter Roman, der in die Arbeit der Geheimdienste von Regierungen einführt, ein authentisches Abbild des Kalten Krieges liefert und dabei noch eine starke weibliche Hauptfigur mit schwarzer Hautfarbe in den Fokus stellt. Diese Mischung sorgt für genügend Unterhaltungswert und lässt es trotz ausbleibender Spitzen des Spannungsbogens keine Langweile aufkommen. Der Aufbau der Geschichte ist geschickt gewählt und führt die Leser*innen Schritt für Schritt, in Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart (Briefform) und der Vergangenheit (Tagebucheinträgen), durch Maries Leben. Begonnen beim mörderischen Angriff auf Marie und ihre Kinder in der Gegenwart, sieht sich diese veranlasst ihr Leben niederzuschreiben, dass ihre Kinder etwas über sie erfahren, sollte es ihr nicht gelingen bei dem Versuch ihren Verfolger auszuschalten, zu überleben. Durch die Tagebucheinträge kann man sich recht schnell ein Bild der taffen Protagonistin machen, die über ihre Herkunft als karibische Einwanderin in Amerika ebenso reflektiert wie über ihre Familie sowie die bereits verstorbene Schwester. Eine große Rolle nimmt auch Maries Karrierelaufbahn über die Ausbildung beim FBI, ihre Tätigkeit beim CIA und ihren Einsatz für ein Spionageprojekt in Burkina Faso ein, für das sie aufgrund ihrer Hautfarbe prädestiniert ist. Die Auswirkungen des Kalten Krieges sind mit den Zeilen verwoben und auch die Diskriminierung von Schwarzen und Frauen ist ein Thema, das mitschwingt. Mich berührte ungemein die klare Darstellung der Nichtzugehörigkeit von Marie, die in Amerika als auch in Burkina Faso als Fremde wahrgenommen wird. Die Spannung zieht mit den komplexen politischen Situationen in den Roman ein, und als besondere Zugabe habe ich vieles über den Kalten Krieg dazu gelernt, dass ich bis dahin nicht kannte. Das Wissen über Burkina Faso und welche politischen Ränke im Geheimen geschmiedet wurden, um die Militärdiktatur von Thomas Sankara aufzulösen und das Land durch die Einführung eines Wahlsystems nach französischem Vorbild in die gewünschte Richtung zu lenken, habe ich neugierig aufgesogen. Lauren Wilkinson hat ein Gespür dafür, komprimierte Informationen über die Geschichte in ihren Text einfließen zu lassen, sodass man regelrecht Lust bekommt mehr darüber zu erfahren und damit indirekt zum Recherchieren angeregt wird. Zumeist ist Lauren Wilkinsons Schreibstil angenehm flüssig zu lesen, doch es gibt gerade zu Beginn, und immer wenn die Handlung in die Gegenwart schwenkt, wie in Briefen üblich, eine direkte Anrede, mit der Sie ihre Söhne anspricht. Das störte meinen Lesefluss ungemein und hätte sicherlich auch besser gelöst werden können, indem man zum Beispiel die Briefform etwas offensichtlicher darlegt. Fazit Ein unglaublich mitreißend erzählter Spionage-Roman, der politische Weltgeschichte mit einer erfrischenden schwarzen Agentin und deren Wahrnehmung verknüpft. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.08.2020

1

Das. Buch hat mich überhaupt nicht abgeholt …

Es war kein Nervenkitzel enthalten. Die versprochene „Thriller“ blieb absolut aus. Es war nur ein wirrer Tagebucheintrag mit einem offenen und unbefriedigenden Ende

4

Zunächst einmal finde ich das Cover sehr gelungen. Die US-amerikanische Flagge, die die Protagonistin um sich trägt wie einen Umhang, lässt bereits vom ersten Blick darauf schließen, dass das Land USA eine sehr prägende Rolle in diesem Buch spielen wird. Genauer gesagt ist es das FBI, das Federal Bureau of Investigation. Es geht hauptsächlich um eine besondere Mission des Geheimdienstes bei der Marie, die Protagonistin, die leitende Position zuteil wird. Die komplette Geschichte ist in einer Art Tagebuch geschrieben worden, die die Protagonistin für ihre beiden Söhne anfertigt. Die Geschichte spielt sich vor dem Hintergrund des sogenannten Kalten Krieges ab. Der Anfang hat mich sofort gepackt. Es kommt bereits im ersten Kapitel zu einem aufwühlenden Ereignis. Marie wird in ihrem eigenen Haus nachts von einem fremden Mann angegriffen. Sie ringt um ihr Leben und überwältigt ihn letztendlich. Ihre beiden Söhne Tommy und William sind wach und kriegen somit mit, wie ihre Mutter blutbefleckt mit den herbeigeeilten Polizisten kommuniziert. Die Kinder bringt sie für die Nacht bei ihrer Nachbarin unter. Jedoch lässt sie der Angriff mental nicht los. Sie ist sich sicher, dass es mit ihrer bedeutendsten Mission als FBI-Agentin zusammenhängt. Die Protagonistin Marie ist eine starke Persönlichkeit und diszipliniert, was ihre Emotionen angeht. Keinesfalls eine gewöhnliche Person. Das muss sie nämlich sein, denn sie ist in ihrem Job Alltagsrassismus wie auch Sexismus ausgesetzt. Marie ist nämlich eine weibliche als auch schwarze FBI-Agentin. Außerdem ist sie zum ersten Mal Teil einer ausländischen Mission des Geheimdienstes. Im Buch wird anhand ihrer Familiengeschichte sowie ihrer besonderen Beziehung zu ihrer Schwester deutlich, wie ihre Karriere solch eine Wendung nehmen konnte. Denn sie wollte anfangs keineswegs für den Staat arbeiten. Im Laufe der Mission, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, kommen Marie Zweifel an ihrer beruflichen Tätigkeit auf. Sie zweifelt auch an sich als moralisch denkender und handelnder Mensch. Ihr wird in einem entscheidenden Moment die Tragweite ihrer Handlungen bewusst. Dass diese sie bis zu ihr nach Hause, viele Jahre später nach der Ausübung ihres Jobs, verfolgen würde hätte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht erahnen können. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt in der Vergangenheit von Marie. Somit bekommt man kaum die gegenwärtige Situation mit. Daher waren teilweise die Ausführungen etwas zu langatmig. Dies ist insofern schade, dass man fast ausschließlich Informationen über die damaligen Umstände erfährt. Jedoch läuft alles im Endeffekt auf das Ende des Buches hinaus, sodass die Geschichte notwendigerweise in einer großen Rückschau geschildert wird. Das Ende birgt hingegen eine wirklich unerwartete Wendung der Geschehnisse. Was Wilkinson sehr gut gelingt ist die Darstellung der alltäglichen Probleme, denen sich Marie ausgesetzt sieht und die eine menschliche Einstellung widerspiegeln, die immer noch vertreten wird und deutlich kritisiert wird. Auch der Ausdruck von Maries Emotionen findet in den Wörtern der Autorin ihren Platz und bringt die Gefühlswelt klar hervor. Die durch den historischen Kontext bedingten Umstände werden sehr schön und passen eingearbeitet. Die Zukunftsängste der Amerikaner kommen zum Ausdruck und spiegeln trotz der Tatsache, dass hier eine fiktive Geschichte vorliegt, den Charakter der Zeit akkurat wieder. Zusammenfassend kann ich dieses Buch allen uneingeschränkt empfehlen. Es ist ein toller Lesespaß, der einem zumindest einen kleinen Teil der neueren Weltgeschichte sowie Abläufe von geheimen Missionen in einem packenden Spionagethriller näher bringt.

3

„Weit mehr als ein Spionagethriller“ – da hat Obama Recht. „American Spy“ ist definitiv kein klischeehafter Spionagethriller, was seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hat. Das Buch beginnt mit sofortiger Spannung. Marie Mitchell wird in ihrem Haus von einem Mann angegriffen, tötet ihn aus Notwehr und verlässt dann mit ihren Kindern das Land, da sie einen Zusammenhang mit ihrer früheren FBI-Arbeit vermutet. So weit, so gut. Nur dann verliert die Geschichte an Fahrt. Sie wird in einem Brief von Marie an ihre Kinder erzählt, indem sie versucht die Geschehnisse zu erklären, was ich sehr schön finde. Ebenfalls werden sehr wichtige Themen wie Diskriminierung und die Einmischung Amerikas in die Weltpolitik an, was mir sehr gefallen hat, jedoch wirken ihre Erinnerungen wirr und springen in der Zeit. Eine chronologische Erzählung hätte mir besser gefallen. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich der Schreibstil, der, gerade am Anfang des Buches sehr flach und einfach wirkt, was etwas beim Lesefluss stört, sowie einige Dinge die angesprochen werden und zu vorher Genannten unlogisch wirken. In der späteren Geschichte bessert sich dies jedoch. Allgemein fühlte ich mich gut unterhalten und habe auch einige Dinge gelernt. Trotzdem finde ich, dass die Geschichte sehr viel Potenzial hat, das nicht umgesetzt wurde.

5

Remembering John Le Carré American Spy: A mind puzzle

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