Als ich ein kleiner Junge war
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Kästner, den man gelesen haben sollte
Eine Biografie, die sich wie eine Kindergeschichte liest. In Als ich ein kleiner Junge war nimmt uns Kästner mit nach Dresden und erzählt liebevoll von seinen Kinderjahren bis zum Beginn des 1. Weltkrieges. Wir begegnen seiner Familie, wir erfahren von Wünschen und Träumen und bekommen vereinzelte Einblicke in das spätere Leben eines der größten Autoren des deutschsprachigen Raums. Erich Kästner könnte mir ruhig von weißer Wäsche und Strümpfen erzählen. Bei ihm wären selbst diese Erzählungen lustig und wunderschön.
Kurzweilige Erzählungen mit zauberhaften Illustrationen
Erich Kästners Schreibstil ist auch nach Jahren immer wieder ein Highlight. Dieses Lockere und Leichte. Es fühlt sich an, als würde man es wirklich erzählt bekommen, so lebendig schreibt er über seine Kindheit. Die Erzählungen sind teils interessant und spannend, manchmal auch lustig und ein paar mal auch sehr nachdenklich (z.B. „Ein Kind hat Kummer). Wenn nur alle Memoiren so gut gelingen würden, würde ich öfter zu diesem Genre greifen. 😋
Heimatlektüre ❤️
Es ist mein erstes Buch von Erich Kästner und ich kann es jedem nur weiterempfehlen empfehlen, der Dresden liebt. Das Buch wurde vor über 75 Jahren geschrieben und ist dennoch leicht zu lesen, hat eine super entspannte Prise Humor mit an Board, tolle Lebensweisheiten und lässt uns in die Geschichte Dresdens eintauchen. Mein Tipp: während des Lesens eine alte Karte Dresdens dabei haben, um die Wege zu verfolgen die Kästner erlebt und erledigt hat, als er ein kleiner Junge war. 😊

Das Buchclub Buch für den Februar und da ich ehrlicherweise keine Lust auf das Buch hatte war ich froh darüber das es zumindest ein Hörspiel dazu gab. Ich hab somit einen kleinen Einblick in dieses Buch und in die Zeit von Erich Kästner bekommen in der er ein kleiner Junge war. Es war okay, aber auch hart. Ich wollte wenigstens das Hörspiel hören anstatt gar nicht dazu zu greifen. Das Hörspiel als solches war gut gemacht.
Deutsche Rezension unten This is a lovely book with childhood memories of famous German author Erich Kästner, who was born and raised in Dresden at the turn of the 19th/20th century. It's suitable for children and a tribute to Kästner's beloved mother Ida. Der Junge, aus dem einmal der berühmte Kinderbuchautor und Dichter Erich Kästner werden sollte, wurde 1899 in Dresden geboren und ist auch dort aufgewachsen. In diesem schönen Buch erzählt er von seiner Kindheit und frühen Jugend. Besonders liebevoll erinnert er sich dabei an seine Mutter. Kästner beginnt seine Erinnerungen nicht mit seiner eigenen Geburt, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Natürlich berichtet er dabei auch von den Kästners, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Familie seiner Mutter Ida, den Augustins. Das Buch ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, die Sprache ist kindgerecht, Kästner spricht seine jungen Leser direkt an. Auch inhaltlich ist der Band für Kinder angemessen, dabei verzichtet Kästner jedoch keineswegs auf schlimme Aspekte, etwa die suizidalen Tendenzen seiner überarbeiteten Mutter. Er verpackt diese jedoch so gekonnt, dass Kinder gleich verstehen werden: Es war nicht immer alles schön und leicht, aber es wurde alles gut. Auch auf seine Heimatstadt geht Kästner ein, wobei sein Schmerz angesichts ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg offenkundig ist. Die Sprache ist wie bereits gesagt kindgerecht und humorvoll, aber nicht anspruchslos. Es fehlt nicht an schönen Formulierungen und stilistischen Mitteln und es sind viele gut verdauliche Lebensweisheiten eingebaut. Besonders schön ist die Beschreibung des ersten Besuchs am Meer: „Schillernde Quallen spuckten sie aus, die im Sande zu blassem Aspik wurden. Raunende Muscheln brachten sie mit und goldgelben Bernstein, worin, wie in gläsernen Särgen, zehntausendjahrealte Fliegen und Mücken lagen, winzige Zeugen aus der Urzeit.“ (Seite 197) Ein schönes Buch über eine Kindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sehr zu empfehlen.
Leider nicht mein Fall: nicht mein Humor und nicht mein Schreibstil (der damaligen Zeit entsprechend). Ganz nett waren wir die Einblicke in die damalige Zeit, den Alltag des kleinen Erichs - viel Zeitgeschehen kann man hier jedoch nicht erwarten. Ich kann ein Stück weit verstehen, woher die guten Rezensionen kommen, denn gewissermaßen ist das Buch etwas besonderes. Mich hat es aber leider nicht verzaubert.
Angeregt von unserer Städtereise nach Dresden, auf der wir diesmal wirklich alles besucht haben, was Touristen so besuchen, habe ich mich mal wieder mit Kästner beschäftigt. Klar, jeder kennt seine Kinderbücher, aber mich hat seine Sicht auf die Zeit des Dresdens vor dem ersten Weltkrieg interessiert. Eine vergnügliche, kleine Lektüre.
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1 reviews
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Protagonist(s)
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Ein Kästner, den man gelesen haben sollte
Eine Biografie, die sich wie eine Kindergeschichte liest. In Als ich ein kleiner Junge war nimmt uns Kästner mit nach Dresden und erzählt liebevoll von seinen Kinderjahren bis zum Beginn des 1. Weltkrieges. Wir begegnen seiner Familie, wir erfahren von Wünschen und Träumen und bekommen vereinzelte Einblicke in das spätere Leben eines der größten Autoren des deutschsprachigen Raums. Erich Kästner könnte mir ruhig von weißer Wäsche und Strümpfen erzählen. Bei ihm wären selbst diese Erzählungen lustig und wunderschön.
Kurzweilige Erzählungen mit zauberhaften Illustrationen
Erich Kästners Schreibstil ist auch nach Jahren immer wieder ein Highlight. Dieses Lockere und Leichte. Es fühlt sich an, als würde man es wirklich erzählt bekommen, so lebendig schreibt er über seine Kindheit. Die Erzählungen sind teils interessant und spannend, manchmal auch lustig und ein paar mal auch sehr nachdenklich (z.B. „Ein Kind hat Kummer). Wenn nur alle Memoiren so gut gelingen würden, würde ich öfter zu diesem Genre greifen. 😋
Heimatlektüre ❤️
Es ist mein erstes Buch von Erich Kästner und ich kann es jedem nur weiterempfehlen empfehlen, der Dresden liebt. Das Buch wurde vor über 75 Jahren geschrieben und ist dennoch leicht zu lesen, hat eine super entspannte Prise Humor mit an Board, tolle Lebensweisheiten und lässt uns in die Geschichte Dresdens eintauchen. Mein Tipp: während des Lesens eine alte Karte Dresdens dabei haben, um die Wege zu verfolgen die Kästner erlebt und erledigt hat, als er ein kleiner Junge war. 😊

Das Buchclub Buch für den Februar und da ich ehrlicherweise keine Lust auf das Buch hatte war ich froh darüber das es zumindest ein Hörspiel dazu gab. Ich hab somit einen kleinen Einblick in dieses Buch und in die Zeit von Erich Kästner bekommen in der er ein kleiner Junge war. Es war okay, aber auch hart. Ich wollte wenigstens das Hörspiel hören anstatt gar nicht dazu zu greifen. Das Hörspiel als solches war gut gemacht.
Deutsche Rezension unten This is a lovely book with childhood memories of famous German author Erich Kästner, who was born and raised in Dresden at the turn of the 19th/20th century. It's suitable for children and a tribute to Kästner's beloved mother Ida. Der Junge, aus dem einmal der berühmte Kinderbuchautor und Dichter Erich Kästner werden sollte, wurde 1899 in Dresden geboren und ist auch dort aufgewachsen. In diesem schönen Buch erzählt er von seiner Kindheit und frühen Jugend. Besonders liebevoll erinnert er sich dabei an seine Mutter. Kästner beginnt seine Erinnerungen nicht mit seiner eigenen Geburt, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Natürlich berichtet er dabei auch von den Kästners, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Familie seiner Mutter Ida, den Augustins. Das Buch ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, die Sprache ist kindgerecht, Kästner spricht seine jungen Leser direkt an. Auch inhaltlich ist der Band für Kinder angemessen, dabei verzichtet Kästner jedoch keineswegs auf schlimme Aspekte, etwa die suizidalen Tendenzen seiner überarbeiteten Mutter. Er verpackt diese jedoch so gekonnt, dass Kinder gleich verstehen werden: Es war nicht immer alles schön und leicht, aber es wurde alles gut. Auch auf seine Heimatstadt geht Kästner ein, wobei sein Schmerz angesichts ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg offenkundig ist. Die Sprache ist wie bereits gesagt kindgerecht und humorvoll, aber nicht anspruchslos. Es fehlt nicht an schönen Formulierungen und stilistischen Mitteln und es sind viele gut verdauliche Lebensweisheiten eingebaut. Besonders schön ist die Beschreibung des ersten Besuchs am Meer: „Schillernde Quallen spuckten sie aus, die im Sande zu blassem Aspik wurden. Raunende Muscheln brachten sie mit und goldgelben Bernstein, worin, wie in gläsernen Särgen, zehntausendjahrealte Fliegen und Mücken lagen, winzige Zeugen aus der Urzeit.“ (Seite 197) Ein schönes Buch über eine Kindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sehr zu empfehlen.
Leider nicht mein Fall: nicht mein Humor und nicht mein Schreibstil (der damaligen Zeit entsprechend). Ganz nett waren wir die Einblicke in die damalige Zeit, den Alltag des kleinen Erichs - viel Zeitgeschehen kann man hier jedoch nicht erwarten. Ich kann ein Stück weit verstehen, woher die guten Rezensionen kommen, denn gewissermaßen ist das Buch etwas besonderes. Mich hat es aber leider nicht verzaubert.
Angeregt von unserer Städtereise nach Dresden, auf der wir diesmal wirklich alles besucht haben, was Touristen so besuchen, habe ich mich mal wieder mit Kästner beschäftigt. Klar, jeder kennt seine Kinderbücher, aber mich hat seine Sicht auf die Zeit des Dresdens vor dem ersten Weltkrieg interessiert. Eine vergnügliche, kleine Lektüre.




















