Alles ganz normal

Alles ganz normal

Paperback
3.511
SolidaritätFreundschaftMenstruationRegel

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Neue Schule, neues Zuhause, neue Stiefmutter: Camilla hat es gerade echt nicht leicht. Bei Luna dagegen scheint alles super zu laufen: Als Tiktokerin unter dem Namen Lunatika hat sie Tausende Follower. Aber auch ihr Leben ist nicht so toll, wie es scheint: Papa lebt am anderen Ende der Welt und ihre überengagierte Mama hat viel zu viel um die Ohren, um Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. Als Camilla nun neu in Lunas Klasse kommt, sprechen die beiden kaum miteinander, sie haben einfach nichts gemeinsam. Bis zu dem Tag, an dem ein peinliches Video von Camilla viral geht, in dem sie über ihre erste Regelblutung spricht. Nicht nur zwischen Camilla und Luna, sondern unter allen Mädchen der Klasse zeigt sich plötzlich eine ganz neue Solidarität, und neue Freundschaften entstehen …

»Spricht mit großer Offenheit und Mut ein wichtiges Thema an!« Leggendoleggendo.it

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
192
Price
12.40 €

Author Description

Roberta Marasco ist Italienerin, lebt aber in einem kleinen spanischen Dorf am Meer. In ihrem Blog »Rosapercaso« versucht sie, Frauen in ihrem Kampf für Feminismus zu unterstützen, insbesondere dort, wo es am schwersten ist: in der Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie hat eine Tochter und einen Sohn, die keine Lust mehr auf feministisches Gerede haben – aber ohne es zu wissen, sind sie schon jetzt feministischer, als Roberta es je sein wird. Von Roberta Marasco ist bereits ein Roman für Erwachsene auf Deutsch erschienen: Der Duft der weißen Kamelie.

Posts

4
All
5

Alles Ganz normal Klappentext Neue Schule, neues Zuhause, neue Stiefmutter: Camilla hat es gerade echt nicht leicht. Bei Luna dagegen scheint alles super zu laufen: Als Tiktokerin unter dem Namen Lunatika hat sie Tausende Follower. Aber auch ihr Leben ist nicht so toll, wie es scheint: Papa lebt am anderen Ende der Welt und ihre überengagierte Mama hat viel zu viel um die Ohren, um Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. Als Camilla nun neu in Lunas Klasse kommt, sprechen die beiden kaum miteinander, sie haben einfach nichts gemeinsam. Bis zu dem Tag, an dem ein peinliches Video von Camilla viral geht, in dem sie über ihre erste Regelblutung spricht. Nicht nur zwischen Camilla und Luna, sondern unter allen Mädchen der Klasse zeigt sich plötzlich eine ganz neue Solidarität, und neue Freundschaften entstehen … Cover und Schreibstil Ein Cover was hält was es verspricht und ich liebes es. Es passt perfekt zum Thema und die Zeichnungen darauf ist einfach nur wunderschön. Die farbliche Gestaltung ist auch super gelungen. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Die Kapitel sind kurz und schnell durchgelesen, ich bin aber auch nur so durch das Buch geflogen. Inhalt Es geht um Luna und Camille, zuerst ist ein kurzer Einblick in die Gegenwart. Dann gibt es einen Sprung in die Vergangenheit und damit beginnt die Geschichte. Es werden die Leben von Luna und Camille beleuchtet. Es geht um zwei verschiedene Arten von Familie und wie jedes junge Mädchen, kämpfen auch die beiden gegen Probleme und Ungerechtigkeit. Ich fand es super wie die Autorin, die Gefühle und die Sichtweise der Mädels rüber gebracht hat. Es war sehr authentisch und echt, was mir wirklich gut für die Geschichte war. Im Laufe des Buches gab es für mich ein paar Kopfschüttel Momente, wie zum Beispiel eine Lehrerin mich echt auf die Palme bringt..... Puh, da musste ich kurzzeitig aufhören zu lesen. Aber die Solidarität, die Liebe und vorallem den Mut der jungen Menschen hat mich einfach nur schwer beeindruckt. Fazit Wow, ein Buch für junge Menschen, damit sie verstehen alles ganz normal und nix wofür man sich schämen müsste!!!!! Tolles Buch tolle Botschaft und definitiv für mich 5 Sterne.

3

Neue Schule, neues Zuhause, neue Stiefmutter: Camilla hat es gerade echt nicht leicht. Bei Luna dagegen scheint alles super zu laufen: Als Tiktokerin unter dem Namen Lunatika hat sie Tausende Follower. Aber auch ihr Leben ist nicht so toll, wie es scheint: Papa lebt am anderen Ende der Welt und ihre überengagierte Mama hat viel zu viel um die Ohren, um Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. Als Camilla nun neu in Lunas Klasse kommt, sprechen die beiden kaum miteinander, sie haben einfach nichts gemeinsam. Bis zu dem Tag, an dem ein peinliches Video von Camilla viral geht, in dem sie über ihre erste Regelblutung spricht. Nicht nur zwischen Camilla und Luna, sondern unter allen Mädchen der Klasse zeigt sich plötzlich eine ganz neue Solidarität, und neue Freundschaften entstehen… Anfangs war ich ziemlich skeptisch, was das Buch anbelangt, da es praktisch damit wirbt, sehr ehrlich zu sein, was nicht selten einfach nur cringe ist. Tatsächlich hat mich das Buch aber positiv überrascht, da es hält was es verspricht, ohne typische negative Aspekte anzugrasen. Zum Beispiel hatte ich befürchtet, die Sprache bzw. der Schreibstil könnten kindlich sein und der Inhalt gewissermaßen naiv. Teilweise war das auch der Fall, allerdings nur in so geringen Mengen, dass es eher realistisch als nervig wirkte. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch etwas länger ist, da ich zum Ende hin das Gefühl hatte, gerade mal die Exposition gelesen zu haben, da es keinen wirklichen Schluss gab, auch wenn die primäre Problematik geklärt worden ist. Zusammengefasst also ein Buch, das viele anspricht und gut geschrieben ist, allerdings gibt es kein passendes Ende. 3 Sterne

4

Beschreibung Camilla muss sich gerade erst in ihrem neuen Leben mit Stiefmutter, Stiefschwester, neuem Zuhause und neuer Schule zurechtfinden, doch das ist alles nicht so einfach. In ihre neue Klasse trifft sie auf die modische Luna, die als Lunatika immer mehr Follower auf Tiktok erhält und deren Leben perfekt ist. Doch der Schein trügt, denn Lunas Vater lebt als Forscher weit weg und ihre Mutter scheint sich überhaupt nicht für sie zu interessieren. Als sich ein peinliches Video von Camilla verbreitet und sich alle über ihre Offenheit bezüglich ihrer ersten Regelblutung lustig machen, zeichnet sich langsam ein ganz neuer Zusammenhalt unter den Mädchen ab, wodurch auch der Weg für neue Freundschaften bereitet wird. Meine Meinung Roberta Marasco erzählt in ihrem Jugendroman »Alles ganz normal« eine frische Geschichte über diverse Problematiken im Teenageralter und fasst besonders den schamhaften Umgang mit der Thematik Menstruation ins Auge. Die italienische Autorin hat einen lockeren Erzählstil gewählt, der mit Kurznachrichtentexten durchbrochen ist, und verleiht dem Ganzen durch den Perspektivwechsel zwischen den Hauptprotagonistinnen Camilla und Luna eine emotionale Note. Der Plot ist recht simpel gehalten, dadurch büßt die Botschaft der Geschichte jedoch nichts an Schlagkraft ein. Die familiären Umstände von Camilla und Luna könnten unterschiedlicher nicht sein. Während sich Camilla in ihrer frischen Patchworkfamilie, einem neuen Stadtteil und einer neuen Schule einlebt und damit so ihre Probleme hat, ist Luna mit einer beschäftigten Künstlerin als Mutter und einem abwesenden Forschervater, sich größtenteils selbst überlassen und stürzt sich voll und ganz in ihren Erfolg als Tiktokerin. Roberta Marasco beschreibt die Emotionen und Gedanken der unterschiedlichen Mädchen sehr einfühlsam, sodass man sich leicht in die jeweilige Lage hineinversetzen kann. Bewegung kommt in die Geschichte als Camilla zum ersten Mal ihre Tage bekommt und sie sich, ohne Mutter und nachdem sich ihre Freundinnen von ihr abgewandt haben, einer hilflosen Lage vollkommen alleine gegenüber sieht. Schließlich kann sie sich ja nicht an ihren jüngeren Bruder oder Vater wenden. So beschließt Camilla ein Video für ihre ehemaligen Freundinnen zu drehen, in dem sie offen über ihre Gefühle und Empfindungen spricht. Doch die Botschaft gerät in fremde Hände und geht viral, Mobbing inklusive. Die Aspekte auf die Marasco mit ihrer Geschichte hinaus will liegen somit offen auf der Hand: Der Umgang mit der Menstruation muss etwas ganz normales werden und endlich aus der schambehafteten Ecke herausgeholt werden. Warum kann mit diesem Thema nicht offen umgegangen werden, sodass es ohne Peinlichkeiten an Schulen unterrichtet wird und es nicht mehr ein Tabu ist, mit männlichen Angehörigen darüber zu sprechen bzw. bei der ersten Regelblutung Hilfe von ihnen zu bekommen? Sehr schön ist hierbei die symbolische Idee mit dem roten Tuch durch das Mädchen/Frauen kennzeichnen, dass sie ihre Blutung haben und sich nicht schämen dies zu zeigen. »Alles ganz normal« spricht ein wichtiges Thema an, bleibt jedoch in meinen Augen zu oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass Camillas Erfahrungen detaillierter ausgearbeitet worden wären. Im Gegenzug hätte man die Tiktok-Geschichte von Lunatika vernachlässigen können, obwohl der Umgang mit sozialen Medien ein nicht weniger brisantes Thema anspricht. Warum hierfür nicht ein extra Buch, anstatt die Botschaft dieser Geschichte zu verwässern? Dennoch ist das Buch genau das Richtige für Mädchen, um ihnen die erste Befangenheit in Sachen Regelblutung zu nehmen. Fazit Locker und frisch erzählt Marasco eine Geschichte, die für einen unbeschwerten, »normalen«, Umgang mit der Periode wirbt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.03.2021

4

Beschreibung Camilla muss sich gerade erst in ihrem neuen Leben mit Stiefmutter, Stiefschwester, neuem Zuhause und neuer Schule zurechtfinden, doch das ist alles nicht so einfach. In ihre neue Klasse trifft sie auf die modische Luna, die als Lunatika immer mehr Follower auf Tiktok erhält und deren Leben perfekt ist. Doch der Schein trügt, denn Lunas Vater lebt als Forscher weit weg und ihre Mutter scheint sich überhaupt nicht für sie zu interessieren. Als sich ein peinliches Video von Camilla verbreitet und sich alle über ihre Offenheit bezüglich ihrer ersten Regelblutung lustig machen, zeichnet sich langsam ein ganz neuer Zusammenhalt unter den Mädchen ab, wodurch auch der Weg für neue Freundschaften bereitet wird. Meine Meinung Roberta Marasco erzählt in ihrem Jugendroman »Alles ganz normal« eine frische Geschichte über diverse Problematiken im Teenageralter und fasst besonders den schamhaften Umgang mit der Thematik Menstruation ins Auge. Die italienische Autorin hat einen lockeren Erzählstil gewählt, der mit Kurznachrichtentexten durchbrochen ist, und verleiht dem Ganzen durch den Perspektivwechsel zwischen den Hauptprotagonistinnen Camilla und Luna eine emotionale Note. Der Plot ist recht simpel gehalten, dadurch büßt die Botschaft der Geschichte jedoch nichts an Schlagkraft ein. Die familiären Umstände von Camilla und Luna könnten unterschiedlicher nicht sein. Während sich Camilla in ihrer frischen Patchworkfamilie, einem neuen Stadtteil und einer neuen Schule einlebt und damit so ihre Probleme hat, ist Luna mit einer beschäftigten Künstlerin als Mutter und einem abwesenden Forschervater, sich größtenteils selbst überlassen und stürzt sich voll und ganz in ihren Erfolg als Tiktokerin. Roberta Marasco beschreibt die Emotionen und Gedanken der unterschiedlichen Mädchen sehr einfühlsam, sodass man sich leicht in die jeweilige Lage hineinversetzen kann. Bewegung kommt in die Geschichte als Camilla zum ersten Mal ihre Tage bekommt und sie sich, ohne Mutter und nachdem sich ihre Freundinnen von ihr abgewandt haben, einer hilflosen Lage vollkommen alleine gegenüber sieht. Schließlich kann sie sich ja nicht an ihren jüngeren Bruder oder Vater wenden. So beschließt Camilla ein Video für ihre ehemaligen Freundinnen zu drehen, in dem sie offen über ihre Gefühle und Empfindungen spricht. Doch die Botschaft gerät in fremde Hände und geht viral, Mobbing inklusive. Die Aspekte auf die Marasco mit ihrer Geschichte hinaus will liegen somit offen auf der Hand: Der Umgang mit der Menstruation muss etwas ganz normales werden und endlich aus der schambehafteten Ecke herausgeholt werden. Warum kann mit diesem Thema nicht offen umgegangen werden, sodass es ohne Peinlichkeiten an Schulen unterrichtet wird und es nicht mehr ein Tabu ist, mit männlichen Angehörigen darüber zu sprechen bzw. bei der ersten Regelblutung Hilfe von ihnen zu bekommen? Sehr schön ist hierbei die symbolische Idee mit dem roten Tuch durch das Mädchen/Frauen kennzeichnen, dass sie ihre Blutung haben und sich nicht schämen dies zu zeigen. »Alles ganz normal« spricht ein wichtiges Thema an, bleibt jedoch in meinen Augen zu oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass Camillas Erfahrungen detaillierter ausgearbeitet worden wären. Im Gegenzug hätte man die Tiktok-Geschichte von Lunatika vernachlässigen können, obwohl der Umgang mit sozialen Medien ein nicht weniger brisantes Thema anspricht. Warum hierfür nicht ein extra Buch, anstatt die Botschaft dieser Geschichte zu verwässern? Dennoch ist das Buch genau das Richtige für Mädchen, um ihnen die erste Befangenheit in Sachen Regelblutung zu nehmen. Fazit Locker und frisch erzählt Marasco eine Geschichte, die für einen unbeschwerten, »normalen«, Umgang mit der Periode wirbt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.03.2021

Create Post