Akte Nordsee - Die letzte Predigt: Kriminalroman (Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln 4)

Akte Nordsee - Die letzte Predigt: Kriminalroman (Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln 4)

Ebook
3.67

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
396
Price
N/A

Posts

4
All
3

Die Spannung kommt erst später zum tragen

Bei dem Buch die letzte Predigt handelt es sich um Band 4 aus der Reihe Akte Nordsee von Eva Almstädt. Wer die Vorgängerbücher noch nicht kennt, kann getrost auch zu dem Buch greifen , denn die Fälle sind in jedem Band jeweils abgeschlossen. Allerdings entwickelt sich im privaten Bereich der Charaktere stets etwas, dem man aber dennoch leicht folgen kann. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Charaktere rund um Fentje und Niklas sind mehr oder weniger sympathisch dargestellt und mittlerweile sind mir besonders die beiden sehr vertraut geworden. Besonders das Zusammenspiel von Fentje und Niklas, besonders im ermittlerischen Sinne, hat mir sehr gut gefallen. Die Dialoge zwischen den beiden sind einfach perfekt und auch sehr unterhaltsam. Ebenso harmonieren die beiden einfach perfekt zusammen, dass ein schmunzeln nie weit entfernt ist. Und dennoch ist dieser Band anders, als die Vorgängerbücher. Vielleicht lag das zum einen auch an dem Klappentext, der für mein Empfinden einfach zu viel verraten hat. Denn genau dieses Ereignis, hatte erst ab Seite 200 seinen großen Auftritt. Dadurch setzte sich die Spannung, die man eigentlich von der Autorin konstant beim Lesen gewohnt ist, leider sehr spät ein. Auch wenn die Autorin dann die gewohnte Spannung im hellen Licht erstrahlen ließ und ich so ziemlich lange Zeit völlig im Dunkeln herumtapste, was den Täter anbelangt, konnte mich das Ende nicht so richtig begeistern, denn dieses wirkte auf mich überspitzt und unrealistisch dargestellt. Ebenso war der Hintergrund rund um den Täter für mich nicht nachvollziehbar. Alles in einem hat mich der Band dennoch gut unterhalten, auch wenn der vierte Band nicht zu den stärksten aus der Reihe gehört. Fazit: 3 Sterne

Die Spannung kommt erst später zum tragen
3

Sehr langatmig und zu konstruiert. Es gibt bessere Bücher der Autorin

Die letzte Predigt von Eva Almstädt ist Band vier ihrer Akte Nordsee Reihe. Dabei handelt es sich um einen eher gemütlichen Küstenkrimi. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Wie schon der letzte Teil konnte mich dieser leider auch nicht ganz überzeugen. Im Gegensatz zu den Ostseekrimis von der Autorin die ich um Längen besser finde. Im Nachbarort von Fentje findet eine silberne Konfirmandenfeier statt. Der Pastor hält eine recht ungewöhnliche und entrüstende Predigt. Kurze Zeit später wird er tot im Watt aufgefunden. Er wurde ermordet. Wer hat den Mann ermordet und warum? Zeitgleich verschwindet eine Konfirmandin spurlos, die später auch ermordet aufgefunden wird. Hängen die Morde zusammen? Der Schreibstil ist flüssig und leicht, man kann der Geschichte gut folgen. Zudem schafft sie es immer wieder etwas Urlaubsfeeling aufkommen zu lassen. Gerade wenn sie die Gegend beschreibt oder die Lokalitäten. Das Buch ist etwas gemächlicher und bietet neben den Fall viel Platz für persönliches der Hauptpersonen. Es gibt viele Handlungssträngen die teilweise mögliche Motive haben könnten. So kann man recht gut miträtseln. Mir fiel es diesmal aus mehreren Gründen schwer dieses Buch zu lesen. Zum einen gab es die vielen erwähnten Handlungssträngen die letztendlich einfach keine weitere Erwähnung finden. Teilweise fand ich einige Szenen unnütz und sehr langatmig. So passiert eigentlich erst ab dem der zweiten Drittel etwas und auch erst dort baut sich etwas Spannung auf. Diese ist aber eher subtil und nicht wirklich dauerhaft vorhanden. Erst gegen Ende wird es nochmal spannend und es kommt zu einem großen Show down. Viele Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen und fand diese auch unrealistisch und konstruiert. Die Auflösung war gut umgesetzt, allerdings waren die Morde für mich zum Teil unnötig und eher dilettantisch umgesetzt. Ich lese eigentlich recht gerne Krimis die auch etwas seichten sind, hier hat es mich einfach nur genervt. Kann auch daran liegen das ich mittlerweile die Hauptprotagonisten nicht mehr allzu sympathisch finde und ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Mit ihren Ostseebüchern zeigt die Autorin, dass sie es definitiv besser kann. Dieser Krimi lässt sich streckenweise gut lesen. Für mich war er etwas anstrengend.

Sehr langatmig und zu konstruiert. Es gibt bessere Bücher der Autorin
4

Das Cover, soweit der Titel sind sehr passend. Sowohl zum Rest der Reihe, als auch zur Geschichte dieses Bands. Der Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen und auch die Länge der Kapitel ist gut. Fentje und Niklas sind inzwischen wie alte Bekannte. Auch wenn mich die 'Beziehung' der beiden diesmal etwas genervt hat, sind sie doch beide sympathisch. Der Fall an sich ist spannend und nicht vorhersehbar. In der ersten Hälfte des Buchs ist es noch etwas gediegener, aber dann nimmt die Handlung sehr an Fahrt auf. Mir hat Teil 4 wieder richtig gut gefallen.

3

Solider Krimi

„Akte Nordsee - die letzte Predigt“ ist der 4. Band der „Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln“-Reihe von Eva Almstädt. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt gut zum Inhalt des Buches. Es ähnelt etwas dem neuen Band der anderen Krimireihe der Autorin. Der Schreibstil ist wie immer locker, leicht, humorvoll, spannend und einen Hauch romantisch. So lässt sich der Geschichte gut folgen und nachvollziehen. Das Setting an der Nordsee wird detailreich beschrieben. Allerdings hätte ich mir ab und zu so eine Art Landkarte gewünscht, um nachvollziehen zu können, wo sich die Charaktere gerade befinden. Gerade da es sich um ein Setting in Deutschland handelt. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt, sodass die Autorin immer wieder den Blickwinkel wechselt. Dadurch habe ich die Charakterzüge und Handlungen noch mehr verstehen können. Dennoch bleiben die Hauptprotagonisten auch in diesem Band Fentje und Niklas. Fentje ist eine starke Frau, die sich nicht alles gefallen lässt, was Niklas gerade am Anfang des Bandes zu spüren bekommt. Dennoch ist sie ein absoluter Familienmensch und hilft jedem, der ihre Hilfe benötigt. Für ihre Mandanten setzt sie sich konsequent ein, auch wenn sie sich selber in Gefahr begibt. Niklas hingegen ist ein Journalist, der erst später in diesem Band so richtig in Aktion tritt. Ihn kann ich aber bis jetzt noch nicht so richtig einschätzen. Mit dem Prolog beginnt das Buch sehr spannend und hat bei mir sehr viele Fragen aufgeworfen. Von wem ist hier die Rede? Und was hat das mit der Geschichte zu tun? Danach nimmt die Spannung aber erstmal ab, um die handelnden Personen kennenzulernen und sich ein Bild zu machen. Ein Fokus liegt hierbei auch auf das Zusammenleben auf dem Jacobsen Hof und auf dem Dorfleben allgemein on der Gegend. Man hat es hier also viel mit privaten Konflikten und Dramen zu tun. Fand ich im ersten Moment sehr positiv, aber habe dadurch hat die Geschichte auch leider etwas gebraucht um „in Gang zu kommen“. Nach einer Weile konnte ich alles zuordnen, vor allem nach dem der erste Mord passiert ist. Ein paar Wendungen in der Geschichte habe ich kommen sehen. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich den Grund, weswegen Niklas verdächtigt wird, etwas zu einfach fand. Da hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht. Zumal im Klappentext schon ein Hinweis enthalten ist. Während der Handlung lässt die Autorin immer wieder Ausschnitte aus einem gemeinsamen Erlebnis aus der Vergangenheit der Charaktere einfließen. Dadurch bekam ich regelrecht das Gefühl, dies hat etwas mit den Vorfällen in der Gegenwart zu tun. Die Auflösung hat mich dann doch, gerade deswegen, irritiert. Auch die Handlungen von Fentje und Niklas im Bezug auf ihre Beziehung konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Am Ende wird natürlich der Fall gelöst. Wobei die Polizei nicht wirklich viel beizutragen hat oder kaum vorkommt. Allerdings bleiben für mich dennoch ein paar Fragen offen, zumal ein Charakter auf eimal gar nicht mehr auftaucht, weswegen man auch bestimmte Szenen hätte auch weglassen können. Fazit: Ich habe diesen Band aus der Reihe „Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln“ gerne gelesen und würde sagen, es ist ein solider Krimi. Für mich etwas für zwischendurch und kann auf jedenfalls unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Dennoch bleiben für mich am Ende zuviele Fragen offen. Zudem habe ich festgestellt, dass ich bei Krimis lieber „echte Kommissare“ als Charaktere habe, als Laien, wie in diesem Band. Von mir gibt es daher 3 Sterne.

Solider Krimi
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