Agatha Raisin und die tote Geliebte: Agatha Raisin 11
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Ein netter Cosy Krimi mit einer eher depressiven Stimmung
Agatha Raisin und die tote Geliebte von M.C.Beaton ist Band 11 dieser Cosy Crime Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Für den Werdegang und die Entwicklungen der Protagonisten und des Ortes sollte man die Reihe aber schon in der richtigen Reihenfolge lesen. Im Großen und Ganzen ist es eine solide gemütliche Reihe, allerdings gibt es hin und wieder ein paar Schwächen. So ist es für mich auch diesmal. Nachdem Agatha und James im letzten Band geheiratet haben, stehen sie in diesem schon vor den Trümmern dieser Ehe. James hat eine Affäre und Agatha ist außer sich. Plötzlich verschwindet James spurlos. In seinem Cottage gibt es Anzeichen für einen Kampf. Als seine Geliebte ermordet aufgefunden wird, setzt Agatha alles daran James und die Wahrheit zu finden. Das Hörbuch hat sich wieder gut hören lassen. Die Geschichte baut sich langsam auf. Bis zum verschwinden von James und dem Mord vergehen einige Kapitel. Die Sprecherin macht wieder einen guten Job. Sie transportiert die Stimmung und die Geschichte wirkt lebendig. Sie hat eine angenehme Stimme und achtet auf eine gute Modulation. So kann man gut zwischen den verschiedenen Protagonisten, Dialogen und Sprecher unterscheiden. Ich konnte ihr wieder gut folgen. Der Schreibstil ist unterhaltsam und flüssig. Der Autor spielt gekonnt mit Worten und neben einer eher subtilen Spannung gibt es auch immer genug Raum für den britischen Humor und etwas Sarkasmus. Diese Mischung ist kurzweilig und bietet Abwechslung. Was mich in diesem Teil störte waren die Protagonisten. Agatha ist von Haus aus eine etwas spezielle Protagonistin und dies macht den Reiz der Bücher aus. Sie ist kein typischer Stereotyp. In diesem Band wirkt sie sehr depressiv, traurig, wütend und dauerhaft schlecht gelaunt. Dies überträgt sich auf die Geschichte des Buches und so wirkt alles etwas trostlos. Auch James wirkt in diesem Teil sehr unsympathisch und egoistisch. Ich konnte mit beiden diesmal nicht viel anfangen. Eigentlich schade, da die Idee des Buches spannend wirkt und Potenzial hat. Ein unterhaltsamer, gemütlicher Krimi mit einer etwas depressiven Stimmung. Man kann dem Geschehen gut folgen. Um sich kurzweilig unterhalten zu lassen ist dieser Krimi gut geeignet.

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Ein netter Cosy Krimi mit einer eher depressiven Stimmung
Agatha Raisin und die tote Geliebte von M.C.Beaton ist Band 11 dieser Cosy Crime Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Für den Werdegang und die Entwicklungen der Protagonisten und des Ortes sollte man die Reihe aber schon in der richtigen Reihenfolge lesen. Im Großen und Ganzen ist es eine solide gemütliche Reihe, allerdings gibt es hin und wieder ein paar Schwächen. So ist es für mich auch diesmal. Nachdem Agatha und James im letzten Band geheiratet haben, stehen sie in diesem schon vor den Trümmern dieser Ehe. James hat eine Affäre und Agatha ist außer sich. Plötzlich verschwindet James spurlos. In seinem Cottage gibt es Anzeichen für einen Kampf. Als seine Geliebte ermordet aufgefunden wird, setzt Agatha alles daran James und die Wahrheit zu finden. Das Hörbuch hat sich wieder gut hören lassen. Die Geschichte baut sich langsam auf. Bis zum verschwinden von James und dem Mord vergehen einige Kapitel. Die Sprecherin macht wieder einen guten Job. Sie transportiert die Stimmung und die Geschichte wirkt lebendig. Sie hat eine angenehme Stimme und achtet auf eine gute Modulation. So kann man gut zwischen den verschiedenen Protagonisten, Dialogen und Sprecher unterscheiden. Ich konnte ihr wieder gut folgen. Der Schreibstil ist unterhaltsam und flüssig. Der Autor spielt gekonnt mit Worten und neben einer eher subtilen Spannung gibt es auch immer genug Raum für den britischen Humor und etwas Sarkasmus. Diese Mischung ist kurzweilig und bietet Abwechslung. Was mich in diesem Teil störte waren die Protagonisten. Agatha ist von Haus aus eine etwas spezielle Protagonistin und dies macht den Reiz der Bücher aus. Sie ist kein typischer Stereotyp. In diesem Band wirkt sie sehr depressiv, traurig, wütend und dauerhaft schlecht gelaunt. Dies überträgt sich auf die Geschichte des Buches und so wirkt alles etwas trostlos. Auch James wirkt in diesem Teil sehr unsympathisch und egoistisch. Ich konnte mit beiden diesmal nicht viel anfangen. Eigentlich schade, da die Idee des Buches spannend wirkt und Potenzial hat. Ein unterhaltsamer, gemütlicher Krimi mit einer etwas depressiven Stimmung. Man kann dem Geschehen gut folgen. Um sich kurzweilig unterhalten zu lassen ist dieser Krimi gut geeignet.





