Acht Särge und ein Todesfall
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Description
Auf der privaten schwedischen Insel Lövensö treffen sich acht Menschen, um an einem ungewöhnlichen Kurs teilzunehmen: Sie bauen ihre eigenen Särge! Samuel Miller, der 72-jährige Kursleiter, hat sie aus den Bewerbern handverlesen. Es sind Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Und jeder oder jede hat ganz eigene Gründe für die Teilnahme am Kurs. Die Hospizschwester Lisa hofft zum Beispiel, so ihre Patienten besser verstehen zu lernen. Während sich die Teilnehmer näher kennenlernen, wird viel gelacht, erzählt und über den Tod philosophiert. Doch unbemerkt von der Gruppe hat sich eine weitere Person auf die Insel geschlichen. Und auch die Teilnehmer haben das eine oder andere Geheimnis zu verbergen. Da ist Trubel vorprogrammiert!
Book Information
Author Description
Morgan Larsson wurde 1970 in Trollhättan, in Westschweden, geboren. An der Universität Göteborg studierte er Journalismus sowie Musikwissenschaft und lernte darüber den Musiker und Moderator Christer Lundberg kennen, mit dem er nach dem Studium mehrere Radiosendungen zusammen moderierte. Seinen ersten Roman veröffentlichte Larsson in 2010, »Acht Särge und ein Todesfall« ist sein erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Der Autor lebt in Göteborg.
Posts
Einfach schön zu lesen...
In diesem Buch geht es um die Lebensgeschichten mehrerer Personen, die bei einem Sargbau-Workshop aufeinandertreffen. Der Autor schafft es, dass man, obwohl für jede Lebensgeschichte nur wenige Seiten zur Verfügung stehen, irgendwie doch bei jedem einzelnen mitfiebert, und interessante Verwebungen der Geschichten entstehen.
Sie „wusste nicht, ob sie das Leben hasse sollte, weil es ihr genommen wurde, oder lieben, weil es ihr so viel gegeben hatte“
Ein skandinavischer Roman, der das Skurrile mit sehr viel Emotion verbindet - absurd und wunderschön zugleich. Und es ist genau das, was ich mag! Auf einer abgeschotteten Schwedischen Insel kommen 8 Teilnehmer und der Kursleiter Samuel zusammen, um ihre eigenen Särge zu tischlern. Dieses umgewöhnliche Ereignis zieht natürlich ungewöhnliche Charaktere an. Sie sind aber gleichzeitig so liebenswert, dass sie sich in Kürze so fühlen als wären sie schon ewig befreundet. Und so fühlt sich der Leser auch. Jeder kommt mit seinen eigenen Beweggründen auf die Insel und verlässt diese als anderer Mensch. Der Kurs schweißt zusammen und jeder lernt viel über sich, das Leben, Freundschaft, Mut, Vergänglichkeit und natürlich übers Tischlern. Den Rest möchte ich nicht erzählen - sonst würde man zu viel verraten. Die Geschichte hat mich zu Tränen gerührt und gleichzeitig gut unterhalten.
Ich habe nichts erwartet – und alles bekommen.
Manchmal stolpert man über ein Buch und erwartet ehrlich gesagt nicht viel – und genau das macht es dann umso krasser, wenn es einen komplett umhaut. So war es bei „Acht Särge und ein Todesfall“. Für 2,50 € mitgenommen, ohne große Erwartungen und am Ende bleibt es richtig hängen. In dem Buch geht es im Kern um den Tod, aber auf eine Art, die man so nicht unbedingt erwartet. Es ist nicht einfach nur traurig oder schwer, sondern regt total zum Nachdenken an. Im Mittelpunkt steht ein Sargbaukurs, bei dem verschiedene Menschen zusammenkommen und tatsächlich ihren eigenen Sarg bauen. Klingt erstmal irgendwie seltsam, aber genau dieser Rahmen sorgt dafür, dass sich die Figuren auf eine ganz besondere Weise mit sich selbst und ihrem Leben auseinandersetzen. Und genau da wird es spannend: Jeder dieser Menschen hat seine eigene Geschichte. Es geht um Krankheiten, um Einsamkeit, um eine Ehe, die nicht so läuft, wie sie vielleicht sollte, um Lügen, Vertuschung und Betrug. Auch das Thema Sucht spielt eine Rolle und trifft einen teilweise echt hart. Gleichzeitig passieren auch tatsächliche Todesfälle, die das Ganze nochmal intensiver machen. Was ich richtig gut fand: Trotz der schweren Themen hat das Buch auch Humor. Es gibt immer wieder Momente, wo man schmunzeln muss, einfach weil die Situationen oder Gedanken so ehrlich sind. Und dann gibt es wieder Stellen, da bekommt man Gänsehaut oder merkt, wie einem ein bisschen die Tränen kommen, weil man sich plötzlich mit einer Figur verbunden fühlt. Beim Lesen passiert einfach viel im Kopf. Man denkt mit, hinterfragt Dinge, sieht manche Themen vielleicht auch anders als vorher. Es ist kein Buch, das man einfach so „durchliest und vergisst“. Es bleibt. Und irgendwie wächst man auch ein Stück daran. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so überrascht. Gerade weil es so unscheinbar wirkte. Aber genau das macht es für mich besonders. Ich würde es eigentlich jedem empfehlen – auch Leuten, die sonst vielleicht nicht zu so einer Art Buch greifen. Es ist anders, aber genau deshalb lohnt es sich. Wir wachsen alle, stetig und dieses Buch hilft dabei! 🫶🏻

Der Schreibstil war um einiges ruhiger als ich es anfangs erwartet hätte. Es gibt zwei Hände voll an Charakteren, die in kurzen Abschnitten erzählen und damit gibt es automatisch auch viel an Handlung. Dennoch war die Erzählweise sehr friedlich und ohne Hektik. Ich muss zugeben, dass mich das sehr beeindruckt hat. Meine größte Sorge bei mehreren Erzählern ist immer, dass jemand in der Handlung untergeht, aber der Autor hat es perfekt geschafft jedem seine eigene Bühne zu geben. Mein Fazit: Das war eines jener Bücher für mich, von denen ich mir innig wünsche, dass es mehr von ihnen gibt, weil sie so einzigartig und wunderbar sind. Der Autor hat eine beneidenswerte Art des Erzählens und seiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Vielleicht wird das sogar mein Jahres-Highlight!
Berührend - nett - kitschig
Ehrlich gesagt habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Dass ich mich geirrt habe, war jedoch keineswegs schlimm, denn ich hatte viel Spaß beim Lesen. Besonders die erste Hälfte des Buches habe ich regelrecht in mich aufgesogen wie ein Schwamm. Leider waren die letzten 100 Seiten für meinen Geschmack viel zu kitschig, was ich wirklich schade fand. Es war einfach alles too much – zu viel Friede, Freude, Eierkuchen. Um ehrlich zu sein, hätte ich die letzten 50 Seiten sogar gestrichen, denn sie haben der Geschichte nicht mehr viel hinzugefügt. Trotzdem ist es ein schönes Buch für zwischendurch und eignet sich hervorragend als leichte Urlaubslektüre. Teilweise verdrückt man ein paar Tränen, also immer Taschentücher bereit halten.
⚰️ Ein Buch über die Endlichkeit des Lebens ⚰️
Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht! Es gibt wirklich viele Charaktere, zu Beginn des Buches aber auch eine kleine Übersicht, die es mir einfach gemacht hat, dem Geschehen zu folgen, bis ich im Kopf hatte, wer mit wem zusammenhängt. Es folgen viele Charakterentwicklungen, überraschende Wendungen und Herzensbekundungen. Mit dem Tod wird sich auch auseinandergesetzt. Und so schwer das Thema sein kann, so humorvoll wurde es verpackt. Ein Buch, das ich jedem empfehle, der zum Nachdenken angeregt werden möchte, aber dabei nicht den Spaß hinten anstellen will.
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Auf der privaten schwedischen Insel Lövensö treffen sich acht Menschen, um an einem ungewöhnlichen Kurs teilzunehmen: Sie bauen ihre eigenen Särge! Samuel Miller, der 72-jährige Kursleiter, hat sie aus den Bewerbern handverlesen. Es sind Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Und jeder oder jede hat ganz eigene Gründe für die Teilnahme am Kurs. Die Hospizschwester Lisa hofft zum Beispiel, so ihre Patienten besser verstehen zu lernen. Während sich die Teilnehmer näher kennenlernen, wird viel gelacht, erzählt und über den Tod philosophiert. Doch unbemerkt von der Gruppe hat sich eine weitere Person auf die Insel geschlichen. Und auch die Teilnehmer haben das eine oder andere Geheimnis zu verbergen. Da ist Trubel vorprogrammiert!
Book Information
Author Description
Morgan Larsson wurde 1970 in Trollhättan, in Westschweden, geboren. An der Universität Göteborg studierte er Journalismus sowie Musikwissenschaft und lernte darüber den Musiker und Moderator Christer Lundberg kennen, mit dem er nach dem Studium mehrere Radiosendungen zusammen moderierte. Seinen ersten Roman veröffentlichte Larsson in 2010, »Acht Särge und ein Todesfall« ist sein erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Der Autor lebt in Göteborg.
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Einfach schön zu lesen...
In diesem Buch geht es um die Lebensgeschichten mehrerer Personen, die bei einem Sargbau-Workshop aufeinandertreffen. Der Autor schafft es, dass man, obwohl für jede Lebensgeschichte nur wenige Seiten zur Verfügung stehen, irgendwie doch bei jedem einzelnen mitfiebert, und interessante Verwebungen der Geschichten entstehen.
Sie „wusste nicht, ob sie das Leben hasse sollte, weil es ihr genommen wurde, oder lieben, weil es ihr so viel gegeben hatte“
Ein skandinavischer Roman, der das Skurrile mit sehr viel Emotion verbindet - absurd und wunderschön zugleich. Und es ist genau das, was ich mag! Auf einer abgeschotteten Schwedischen Insel kommen 8 Teilnehmer und der Kursleiter Samuel zusammen, um ihre eigenen Särge zu tischlern. Dieses umgewöhnliche Ereignis zieht natürlich ungewöhnliche Charaktere an. Sie sind aber gleichzeitig so liebenswert, dass sie sich in Kürze so fühlen als wären sie schon ewig befreundet. Und so fühlt sich der Leser auch. Jeder kommt mit seinen eigenen Beweggründen auf die Insel und verlässt diese als anderer Mensch. Der Kurs schweißt zusammen und jeder lernt viel über sich, das Leben, Freundschaft, Mut, Vergänglichkeit und natürlich übers Tischlern. Den Rest möchte ich nicht erzählen - sonst würde man zu viel verraten. Die Geschichte hat mich zu Tränen gerührt und gleichzeitig gut unterhalten.
Ich habe nichts erwartet – und alles bekommen.
Manchmal stolpert man über ein Buch und erwartet ehrlich gesagt nicht viel – und genau das macht es dann umso krasser, wenn es einen komplett umhaut. So war es bei „Acht Särge und ein Todesfall“. Für 2,50 € mitgenommen, ohne große Erwartungen und am Ende bleibt es richtig hängen. In dem Buch geht es im Kern um den Tod, aber auf eine Art, die man so nicht unbedingt erwartet. Es ist nicht einfach nur traurig oder schwer, sondern regt total zum Nachdenken an. Im Mittelpunkt steht ein Sargbaukurs, bei dem verschiedene Menschen zusammenkommen und tatsächlich ihren eigenen Sarg bauen. Klingt erstmal irgendwie seltsam, aber genau dieser Rahmen sorgt dafür, dass sich die Figuren auf eine ganz besondere Weise mit sich selbst und ihrem Leben auseinandersetzen. Und genau da wird es spannend: Jeder dieser Menschen hat seine eigene Geschichte. Es geht um Krankheiten, um Einsamkeit, um eine Ehe, die nicht so läuft, wie sie vielleicht sollte, um Lügen, Vertuschung und Betrug. Auch das Thema Sucht spielt eine Rolle und trifft einen teilweise echt hart. Gleichzeitig passieren auch tatsächliche Todesfälle, die das Ganze nochmal intensiver machen. Was ich richtig gut fand: Trotz der schweren Themen hat das Buch auch Humor. Es gibt immer wieder Momente, wo man schmunzeln muss, einfach weil die Situationen oder Gedanken so ehrlich sind. Und dann gibt es wieder Stellen, da bekommt man Gänsehaut oder merkt, wie einem ein bisschen die Tränen kommen, weil man sich plötzlich mit einer Figur verbunden fühlt. Beim Lesen passiert einfach viel im Kopf. Man denkt mit, hinterfragt Dinge, sieht manche Themen vielleicht auch anders als vorher. Es ist kein Buch, das man einfach so „durchliest und vergisst“. Es bleibt. Und irgendwie wächst man auch ein Stück daran. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so überrascht. Gerade weil es so unscheinbar wirkte. Aber genau das macht es für mich besonders. Ich würde es eigentlich jedem empfehlen – auch Leuten, die sonst vielleicht nicht zu so einer Art Buch greifen. Es ist anders, aber genau deshalb lohnt es sich. Wir wachsen alle, stetig und dieses Buch hilft dabei! 🫶🏻

Der Schreibstil war um einiges ruhiger als ich es anfangs erwartet hätte. Es gibt zwei Hände voll an Charakteren, die in kurzen Abschnitten erzählen und damit gibt es automatisch auch viel an Handlung. Dennoch war die Erzählweise sehr friedlich und ohne Hektik. Ich muss zugeben, dass mich das sehr beeindruckt hat. Meine größte Sorge bei mehreren Erzählern ist immer, dass jemand in der Handlung untergeht, aber der Autor hat es perfekt geschafft jedem seine eigene Bühne zu geben. Mein Fazit: Das war eines jener Bücher für mich, von denen ich mir innig wünsche, dass es mehr von ihnen gibt, weil sie so einzigartig und wunderbar sind. Der Autor hat eine beneidenswerte Art des Erzählens und seiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Vielleicht wird das sogar mein Jahres-Highlight!
Berührend - nett - kitschig
Ehrlich gesagt habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Dass ich mich geirrt habe, war jedoch keineswegs schlimm, denn ich hatte viel Spaß beim Lesen. Besonders die erste Hälfte des Buches habe ich regelrecht in mich aufgesogen wie ein Schwamm. Leider waren die letzten 100 Seiten für meinen Geschmack viel zu kitschig, was ich wirklich schade fand. Es war einfach alles too much – zu viel Friede, Freude, Eierkuchen. Um ehrlich zu sein, hätte ich die letzten 50 Seiten sogar gestrichen, denn sie haben der Geschichte nicht mehr viel hinzugefügt. Trotzdem ist es ein schönes Buch für zwischendurch und eignet sich hervorragend als leichte Urlaubslektüre. Teilweise verdrückt man ein paar Tränen, also immer Taschentücher bereit halten.
⚰️ Ein Buch über die Endlichkeit des Lebens ⚰️
Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht! Es gibt wirklich viele Charaktere, zu Beginn des Buches aber auch eine kleine Übersicht, die es mir einfach gemacht hat, dem Geschehen zu folgen, bis ich im Kopf hatte, wer mit wem zusammenhängt. Es folgen viele Charakterentwicklungen, überraschende Wendungen und Herzensbekundungen. Mit dem Tod wird sich auch auseinandergesetzt. Und so schwer das Thema sein kann, so humorvoll wurde es verpackt. Ein Buch, das ich jedem empfehle, der zum Nachdenken angeregt werden möchte, aber dabei nicht den Spaß hinten anstellen will.













