Abolish the Family
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Description
We need to talk about the family. For those who are lucky, families can be filled with love and care, but for many they are sites of pain: from abandonment and neglect, to abuse and violence. Nobody is more likely to harm you than your family.
Even in so-called happy families, the unpaid, unacknowledged work that it takes to raise children and care for each other is endless and exhausting. It could be otherwise: in this urgent, incisive polemic, leading feminist critic Sophie Lewis makes the case for family abolition.
Abolish the Family traces the history of family abolitionist demands, beginning with nineteenth century utopian socialist and sex radical Charles Fourier, the Communist Manifesto and early-twentieth century Russian family abolitionist Alexandra Kollontai. Turning her attention to the 1960s, Lewis reminds us of the anti-family politics of radical feminists like Shulamith Firestone and the gay liberationists, a tradition she traces to the queer marxists bringing family abolition to the twenty-first century. This exhilarating essay looks at historic rightwing panic about Black families and the violent imposition of the family on indigenous communities, and insists: only by thinking beyond the family can we begin to imagine what might come after.
Book Information
Posts
Familienkritik•gesellschaftliche Alternativen
Sophie Lewis’ Essay „Die Familie abschaffen - Wie wir Care-Arbeit und Verwandtschaft neu erfinden“ stellt eine radikale Auseinandersetzung mit einem der zentralsten sozialen Konzepte unserer Gesellschaft dar: der Familie. Lewis fordert dazu auf, über die traditionellen Vorstellungen von Familie hinauszudenken und alternative Formen des Zusammenlebens und der Care-Arbeit zu erkunden. Ihre Hauptthese lautet, dass die Familie, wie wir sie heute kennen, insbesondere die weiße, koloniale cis- und heteronormative Familie, nicht nur veraltet, sondern auch oft schädlich ist. Lewis stützt sich auf ein breites Spektrum an Theorien, von Plato über Marx bis hin zu modernen queeren Theorien, um aufzuzeigen, dass die Familie nicht immer und überall als unveränderliche Institution angesehen wurde. Sie stellt klar, dass die Kritik am Konzept Familie nicht neu ist und verweist auf historische und zeitgenössische Bewegungen, die alternative Formen des Zusammenlebens propagierten. Ein wesentlicher Pluspunkt des Buches ist Lewis’ Engagement für eine feministische und antikoloniale Kritik der Familie. Sie betont, dass es besonders die marginalisierten Gruppen sind, die unter den starren Familienstrukturen leiden. Allerdings bleibt die Autorin in vielen ihrer Argumente abstrakt und bietet kaum konkrete Vorschläge, wie eine Welt nach der Familie aussehen könnte. Während die Kritik an der traditionellen Familie gut herausgearbeitet ist, fehlt es an Visionen die zeigen, wie alternative Formen der Verwandtschaft und Care-Arbeit konkret umgesetzt werden könnten. Mit einer Bewertung von 3/5 lässt sich sagen, dass „Die Familie abschaffen“ ein mutiges und herausforderndes Buch ist, das wichtige gesellschaftliche Debatten anstößt. Es regt dazu an, über die herkömmlichen Vorstellungen von Familie und Care-Arbeit hinauszudenken und sich neuen Ideen zu öffnen.
Ein feministischer Essay, der sich kritisch mit der "Familie" auseinandersetzt, sich für die Abolition der weißen, cis-heteropatriarchalen, kolonialen Kernfamilie ausspricht und für neue, solidarische Beziehungen des Kümmerns wirbt - ohne diese explizit auszuformulieren. Die Stärke des Werks liegt definitiv in den einführenden Darlegungen früherer Familien-Abolitionist*innen bis in die Gegenwart, sodass man für Vertiefungen viel weiterführende Literatur findet.
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We need to talk about the family. For those who are lucky, families can be filled with love and care, but for many they are sites of pain: from abandonment and neglect, to abuse and violence. Nobody is more likely to harm you than your family.
Even in so-called happy families, the unpaid, unacknowledged work that it takes to raise children and care for each other is endless and exhausting. It could be otherwise: in this urgent, incisive polemic, leading feminist critic Sophie Lewis makes the case for family abolition.
Abolish the Family traces the history of family abolitionist demands, beginning with nineteenth century utopian socialist and sex radical Charles Fourier, the Communist Manifesto and early-twentieth century Russian family abolitionist Alexandra Kollontai. Turning her attention to the 1960s, Lewis reminds us of the anti-family politics of radical feminists like Shulamith Firestone and the gay liberationists, a tradition she traces to the queer marxists bringing family abolition to the twenty-first century. This exhilarating essay looks at historic rightwing panic about Black families and the violent imposition of the family on indigenous communities, and insists: only by thinking beyond the family can we begin to imagine what might come after.
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Familienkritik•gesellschaftliche Alternativen
Sophie Lewis’ Essay „Die Familie abschaffen - Wie wir Care-Arbeit und Verwandtschaft neu erfinden“ stellt eine radikale Auseinandersetzung mit einem der zentralsten sozialen Konzepte unserer Gesellschaft dar: der Familie. Lewis fordert dazu auf, über die traditionellen Vorstellungen von Familie hinauszudenken und alternative Formen des Zusammenlebens und der Care-Arbeit zu erkunden. Ihre Hauptthese lautet, dass die Familie, wie wir sie heute kennen, insbesondere die weiße, koloniale cis- und heteronormative Familie, nicht nur veraltet, sondern auch oft schädlich ist. Lewis stützt sich auf ein breites Spektrum an Theorien, von Plato über Marx bis hin zu modernen queeren Theorien, um aufzuzeigen, dass die Familie nicht immer und überall als unveränderliche Institution angesehen wurde. Sie stellt klar, dass die Kritik am Konzept Familie nicht neu ist und verweist auf historische und zeitgenössische Bewegungen, die alternative Formen des Zusammenlebens propagierten. Ein wesentlicher Pluspunkt des Buches ist Lewis’ Engagement für eine feministische und antikoloniale Kritik der Familie. Sie betont, dass es besonders die marginalisierten Gruppen sind, die unter den starren Familienstrukturen leiden. Allerdings bleibt die Autorin in vielen ihrer Argumente abstrakt und bietet kaum konkrete Vorschläge, wie eine Welt nach der Familie aussehen könnte. Während die Kritik an der traditionellen Familie gut herausgearbeitet ist, fehlt es an Visionen die zeigen, wie alternative Formen der Verwandtschaft und Care-Arbeit konkret umgesetzt werden könnten. Mit einer Bewertung von 3/5 lässt sich sagen, dass „Die Familie abschaffen“ ein mutiges und herausforderndes Buch ist, das wichtige gesellschaftliche Debatten anstößt. Es regt dazu an, über die herkömmlichen Vorstellungen von Familie und Care-Arbeit hinauszudenken und sich neuen Ideen zu öffnen.






