Die Gesetze von Liebe und Logik: Roman | »Eine großartige, fesselnde Liebesgeschichte« Clare Leslie Hall

Die Gesetze von Liebe und Logik: Roman | »Eine großartige, fesselnde Liebesgeschichte« Clare Leslie Hall

Ebook
3.629

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Book Information

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Ebook
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362
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13
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Geschichte vielversprechend – aber an der Erzählweise gescheitert

Der Klappentext von "Das Gesetz von Liebe und Logik" verspricht eine intensive, emotionale Geschichte über Beziehungen, Entscheidungen und die feinen Grenzen zwischen Herz und Verstand. Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die sich in einem Geflecht aus Gefühlen, Erwartungen und scheinbar unausweichlichen Entwicklungen wiederfindet. Die Grundidee wirkt vielschichtig und hatte für mich definitiv das Potenzial, eine fesselnde und tiefgehende Geschichte zu erzählen. Umso enttäuschender ist es, dass genau dieses Potenzial für mich nicht ausgeschöpft wurde. Ich vergebe bewusst keine Sterne, da ich das Buch nach etwa 125 Seiten abgebrochen habe. Und das nicht, weil die Handlung an sich schwach gewesen wäre. Es ist vielmehr die Art des Schreibens, die mir den Spaß am weiterlesen nimmt. Die Erzählweise wirkt auf mich dröge, abgehackt und auffallend emotionslos. Szenen, die eigentlich Nähe, Spannung oder Tiefe transportieren könnten, bleiben blass und distanziert. Dadurch fiel es mir zunehmend schwer, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen oder mich wirklich in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Besonders irritierend war für mich die Darstellung des männlichen Gegenparts: Die Protagonistin hat einen Freund, doch statt ihn beim Namen zu nennen, wird von ihm durchgehend und von allen nur von „DER JUNGE“ gesprochen. Vielleicht steckt dahinter eine bewusste stilistische Entscheidung oder eine tiefere Bedeutung aber in der Umsetzung wirkte es auf mich eher befremdlich und monoton und ich habe keine Muße das noch herauszufinden. Denn es reißt einen eher aus dem Lesefluss, als Interesse zu wecken. Letztlich fehlte mir das, was eine Geschichte tragen sollte: Emotion, Lebendigkeit und eine gewisse erzählerische Wärme. Stattdessen blieb ein Gefühl von Distanz und zunehmender Ermüdung beim Lesen. Sehr schade, denn die Idee hinter dem Buch hätte deutlich mehr hergeben können.

5

Zeigt, dass Liebe selten vernünftig und Logik selten tröstend ist und man dazwischen schonmal die Orientierung verlieren kann. Voller Melancholie gleichzeitig zart und schmerzhaft ehrlich erzählt! HIGHLIGHT!

4

Gewöhnliche Menschen, die ihr Leben leben." Extrem emotionales Ende! Durchhalten lohnt sich!

Gegenseitig konstitutiv Dieses Buch hätte ich ohne Leseprobe wahrscheinlich nicht zur Hand genommen, da mir das Cover zu Altbacken ist und aussieht als käme es direkt aus den 50er Jahren. Zum Inhalt passt es dafür gesamt wieder sehr gut. Genauso wie im Titel für mich ein kleiner Widerspruch liegt, so ist es inhaltlich bei schwierigen emotional Thematiken und dem recht nüchternen, neutralem Schreibstil. Von 1976 bis 2007 folgen wir Lily durch ihre Lebensepochen, in denen sie bereits in jungen Jahren die Härte des Lebens kennenlernt. Früh stirbt ihre Mutter, dann muss ihre erste Liebe ins Gefängnis und einige Niederschläge hat das Schicksal noch weiter in petto. Trotzdem lässt die Autorin Debra Curtis nicht der Tragik die Oberhand, sondern liefert ebenso viele positive, philosophische Denkanstöße zu Wissenschaft, Natur, Glaube, Feminismus oder Schuld. "Lily hingegen verarbeitete den Tod ihrer Mutter so, dass sie eine Form der Liebe in eine andere umwandelte und zu einer katholischen Feministin wurde, womit einige Herausforderungen und Widersprüche verbunden sein würden." Ein Highlight war für mich definitiv die Beziehung zwischen den Schwestern Lily und Jane, die sich in allen Lagen immer irgendwie stets zur Seite standen und die interessanteste Beziehung im Buch bieten. "...aber Lily und Jane waren unkonventionell, respektlos, schön und klug." Ich hätte mir sogar sehr gerne größere Einblicke in Janes Weg gewünscht, da sie sehr vielschichtig, überaus intelligent sowie tiefgründig rüberkam und ihr Humor meinen Geschmack traf. Ehrlicherweise empfand ich doch einige Abschnitte als sehr langsam und vereinzelt langweilig, weil manche Themen wie etwa physikalische Überlegungen oder Ornithologie nicht mein Interesse wecken. Nichtsdestotrotz hat mich der Roman berührt und Abdrücke in meinen Gedanken hinterlassen! Zuletzt noch eine Vorwarnung, denn für einige mag vielleicht der Aspekt, dass einer der männliche Hauptprotagonist nur Junge genannt wird, etwas befremdlich wirken, aber es wird im Buch als ein Stilmittel genutzt, um für die LeserInnen Distanz zu dieser Person zu schaffen. Fazit: Keine einfache Liebegeschichte, sondern eine sehr komplexe Reise zwischen logischen Gesetzen und der unkontrollierbaren Fügung des Universums.

Gewöhnliche Menschen, die ihr Leben leben."  Extrem emotionales Ende! Durchhalten lohnt sich!
3.5

Die Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Ich bin gut in das Buch reingekommen und hatte durchgehend das Gefühl, weiterlesen zu wollen und langweilig wurde es für mich an keiner Stelle. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und schafft es, die Emotionen der Figuren greifbar zu machen, sodass ich oft mitgefühlt und mitgefiebert habe. Ein Punkt, der mich allerdings etwas gestört hat, war, dass eine der wichtigsten Figuren im Buch keinen Namen bekommt und durchgehend nur als „der Junge“ bezeichnet wird – selbst noch im Erwachsenenalter. Ich verstehe, dass das wahrscheinlich eine bewusste Entscheidung der Autorin war, aber für mich hat es Distanz geschaffen. Gerade weil diese Figur so zentral ist, hätte ich mir gewünscht, ihr auch einen Namen geben zu können! Dadurch fiel es mir schwerer, mir die Person wirklich bildlich vorzustellen (obwohl sie optisch beschrieben wurde) und eine noch stärkere Verbindung aufzubauen. Trotzdem hat mich die Geschichte emotional erreicht, und besonders das Ende hat mich echt ein bisschen traurig zurückgelassen. Insgesamt ist es ein bewegendes Buch, das ich gerne gelesen habe und definitiv weiterempfehlen würde.

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4.5

Eine eher ruhigere Geschichte, aber toll geschrieben.

Eine Geschichte über die erste große Liebe, die zweite Liebe, Verlust und Schuld. Und immer diese eine Frage, was wäre wenn? Das Buch hat mich mit einem großen schweren Herzens zurück gelassen. So viele Verluste, durch die ganze Geschichte hinweg.

3

Der Klappentext verspricht eine „großartige fesselnde“ Liebesgeschichte, aber leider konnte das Buch dieses Versprechen für mich nicht ganz einlösen. Der Schreibstil war mir zu langatmig und distanziert, die Protagonisten zu spröde ( einer ohne Namen - warum das denn ?) Aber die Danksagung am Ende des Buches fand ich sehr berührend!

3

Eine Liebe, die nicht gelebt werden durfte

Eine junge Liebe in einem kleinen Ort an der Ostküste. Lily und ihr Freund gehören zusammen. Erleben zusammen die Teenagerzeit, er ist Footballstar, sie ist das junge Mädchen, deren Mutter früh verstarb. Ein tragisches Ereignis zerstört die Beziehung. Lily lernt während des Studiums einen neuen Mann kennen. Ihre zweite Liebe. Sie verbringen ihr Leben zusammen, aber der Junge aus der Jugend ist nicht vergessen. Die Liebe ihres Lebens. „Es war nicht so, dass sie eine Lüge lebte. Sie hielt an zwei Wahrheiten fest.“ Die Geschichte war nicht ganz mein Fall. Sie hat mich emotional gar nicht gepackt und die Geschichte plätschert so vor sich her. Beim Lesen begleitet man Lily‘s Leben. Ihre Schuldgefühle, die Liebe zu dem Jungen (sein Name wird als einziger nicht ein Mal genannt) und ihre starke Verbundenheit zu ihrer Schwester Jane sind die Hauptthemen. Eine ganz schöne Geschichte zum Lesen, aber leider für mich auch nicht mehr.

5

Diese Liebes- und Lebensgeschichte hat mich sehr berührt und hinterlässt mich melancholisch, traurig und zugleich hoffnungsvoll.

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5

Viel mehr, als eine Liebesgeschichte

Jane und Lily wachsen wohl behütet auf. Als ihre Mutter unheilbar an Brustkrebs erkrankt und stirbt, entsteht eine große Lücke. Der Vater tut was er kann, aber die aufgeschlossene, feministische Mutter fehlt überall. In der ersten Zeit nach ihrem Tod entwickelt Jane sich zu einem Mathegenie und Lily wird eine katholische Feministin. Ein Jahre später lernt Lily den Jungen kennen. Die Liebe zu ihm hilft ihr bei der Trauer um ihre Mutter, er wird zu ihrem Rettungsanker. Auch er lebt bei seinem Vater, seine Mutter hat die Familie verlassen, was der Junge nie verwunden hat. Kurz bevor die Beiden auf das College gehen sollen, wird ihrer beider Leben aus der Bahn geworfen und sie verlieren sich aus den Augen. Einige Jahre später lernt Lily Marshall kennen und lieben. Sie schafft es ihr Leben in den Griff zu bekommen. Den Jungen vergisst sie jedoch nie. Jane dagegen macht nichts aus ihrer Intelligenz. Sie nimmt Drogen und hält sich als Kellnerin über Wasser. Die beiden Schwestern sind sich innig verbunden und verlieren sich nie aus den Augen. Ein wunderschöner Schreibstil mit vielen interessanten Gedanken zu Frauenrechten, Bildung und prägenden Schuldgefühlen. Dass der Junge immer der Junge blieb, hat mich ein bisschen irritiert. Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Ein wundervolles Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann.

2

Leider nicht mein Buch, sachlich gut aber ohne emotionalen Funken.

Rezensionexemplar: Leider nicht mein Buch, sachlich gut aber ohne emotionalen Funken. Die Geschichte an sich fand ich mittelmäßigen, romantisch traurig melancholisch, irgendwie gab die mir schöne Erinnerungen. Aber Schreibstil war sehr mühselig ich habe dann manche Stellen halb schlafend gelesen, Laaaaangweilig werde ich nicht schreiben, aber sehr anstrengend und anspruchsvoll. Ich muss Ehrlich zugeben, ja ich habe mich sehr schwer mit dem Buch getan, das Buch hat irgendwie nicht die richtige Stimmung bei mir getroffen... Es war alles irgendwie zu monoton, zu fade zu lesen, den Schreibstil fand ich stumpf. Und das Gefühl von " Ich muss das irgendwie beenden" ließ mich auch nicht los. Und ich verstehe vollkommen, das jeder Geschmack unterschiedlich ist. Vielleicht habe ich das Buch nicht verstanden, ich lese den irgendwann bestimmt wieder!

3.5

Zu viel gewollt, zu wenig gegeben

Vieles ist logisch – die Liebe aber ganz sicher nicht. Das zeigt die Geschichte rund um Lily und ihre Schwester Jane, die sich über viele Jahrzehnte erstreckt. Es ist eine Geschichte über Schwestern, über die erste Liebe, aber auch über das Schicksal, falsche Entscheidungen, Schuldgefühle, Krankheit und Sucht. Ja, es ist jede Menge los. Für mich fast ein bisschen zu viel. Obwohl ich dem Hörbuch gern gelauscht habe (dank der Sprecherin), konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen. Emotional war es etwas flach, richtig nähern konnte ich mich den Charakteren nicht. Vor allem nicht Lilys erster großer Liebe, die immer nur “der Junge” genannt wird (warum?).

2

Leider nicht überzeugt

Lily lebt in einem kleinen Ort an der Ostküste. Sie geht gern auf Partys und genießt ihre erste große Liebe. Die beiden sind überzeugt, dass diese für immer halten wird, weil sie einfach zusammengehören. Doch dann passiert bei einer Party am Strand ein tragisches Ereignis, woran auch ihre Beziehung zerbricht. Jahre später findet Lily Halt in ihrer Zeiten großen Liebe. Ihr Mann ist Ornithologe und ein Ruhepol in ihrem Leben. Trotzdem muss sie immer wieder an ihre Jugendliebe denken und trifft ihn auch eines Tages wieder. Lily ist über viele Jahre lang dann ganz zerrissen zwischen Loyalität und Leidenschaft. In dem Buch begleiten wir Lily fast durch ihr gesamtes Leben. Trotzdem hatte ich das Gefühl, nicht richtig einen Bezug zu ihr aufbauen zu können. Generell bin ich auch immer noch so Fan davon, wenn Leute mit ihren Professoren zusammen kommen - auch wenn es hier wenigstens erst nach ihrem Studium passiert ist. Merkwürdig fand ich auch, dass ihre Jugendliebe keinen Namen bekommen hat, sondern immer nur „der Junge“ genannt wurde. Dadurch habe ich auch zu ihm keinen wirklich Bezug aufgebaut. Und für mich hat es dann eher nur Lilys Altersunterschied zu dem Professor betont. Insgesamt wurden viele interessante und wichtige Themen angesprochen wie Feminismus, Unfruchtbarkeit, Umgang mit Trauer und Sucht. Aber kaum ein Thema ging wirklich in die Tiefe, was ich sehr schade fand. Ich mag ruhige Bücher eigentlich immer ganz gerne, aber das hier hat mich leider sehr gelangweilt und konnte mich nicht überzeugen.

3

Cover ist schön, aber der Inhalt?

Das Cover von dem Buch hat mich sofort angesprochen. Ich mag die Covergestaltung von Ullstein sowieso sehr gerne, da ich finde, dass sie es immer wieder schaffen, die Stimmung einer Geschichte einzufangen. Die Geschichte hat bei mir eher einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen. Sie wird sehr gemächlich erzählt, wirkt aber gleichzeitig auch „gehetzt“. Das mag daran liegen, dass wir die Geschichte von Lily und Jane, den beiden Geschwistern kapitelweise um ein Jahr später (oder mehr) verfolgen. Im letzten Drittel hat es mich dann leider komplett verloren, auch wenn ich die Tragik und den Schreibstil sehr mochte.

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